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Das Blutbuchenfest: Roman Gebundene Ausgabe – 3. Februar 2014

4.1 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Mosebach, 1951 geboren, lebt in Frankfurt am Main. Er wurde u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis, mit dem Georg- Büchner-Preis sowie 2015 mit der Goetheplakette ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt Der Mond und das Mädchen (Roman, 2007), Stadt der wilden Hunde (Nachrichten aus dem alltäglichen Indien, 2008), Als das Reisen noch geholfen hat (Essays, 2011) und Das Blutbuchenfest (Roman, 2014).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Es fällt mir etwas schwer, kurz zu sagen, worum es in „Das Blutbuchenfest“ eigentlich geht. Und wenn man den Klappentext liest, merkt man, dass es dem Verlag da wohl ähnlich ging. Das namensgebende Blutbuchenfest bildet zwar den Höhepunkt der Handlung, kommt aber recht spät ins Gespräch und die Vorbereitung nimmt auch nur eine kleine Nebenhandlung ein. Der Ich – Erzähler, ein mittelloser Kunsthistoriker, ist auch nicht unbedingt sehr aktiv, sondern steht meistens als Beobachter am Rand und wenn er handelt, hat man trotzdem eher das Gefühl, dass er von äußeren Einflüssen getrieben wird und sich treiben lässt. Zusammengehalten werden die vielen Charaktere, die auftreten, zum einen durch ihr Stammlokal bei Märzinger und die Putzfrau Ivana.
Die angesprochenen Themen sind genauso vielfältig wie die Charaktere – es geht um Liebe, Eifersucht, den Jugoslawienkrieg, die Weltpolitik, Immobilien in Frankfurt, Familie, Tod, Trauer.
Der Ich- Erzähler – ich weiß gar nicht ob man jemals seinen Namen erfährt – ist aber ein sehr guter Beobachter. Es gibt viele sehr feine Beschreibungen von Situationen und Atmosphären. Der Autor versteht es auch den einzelnen Personen jeweils eine ganz individuelle Stimme zu geben. Dafür hätte der Sprecher des Hörbuches dann auch darauf verzichten können, seine Stimme für einige zu verstellen. Das wirkt nämlich leider ziemlich schnell albern. Abgesehen davon hat mir der Sprecher aber sehr gut gefallen!
Insgesamt hätte ich mir eine etwas stringentere Handlung gewünscht, einen roten Faden und ein paar Konsequenzen aus den Handlungen. Denn es passiert zwar viel, aber in dem Moment, in dem sich die Personen zu verändern beginnen, ist der Roman auch schon vorbei. Inhaltlich hat es mich also nicht ganz überzeugt, der Stil dafür umso mehr! 4 von 5 Sternen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe den Roman wirklich genossen, halte ihn für einen von Mosebachs besten Romanen, wobei ich mir bei einer Rangliste schwer täte. (War "Westend" noch besser? Oder die "Türkin"? Oder ...?)

Weil er wieder einfach plaudert, Menschen schildert, genau beobachtet, und ohne große conclusio daherkommt - und sie genau darin nämlich hat.

Es gibt heute keine große conclusio mehr. Die Gesellschaft, die Kultur in Europa ist ins Einzelne zerfallen, von großen Strömungen kann man nicht mehr sprechen. Was noch als Schicksalssubstanz erscheint, ist nur noch Fragment aus der Vergangenheit.

Die Wahrheit liegt also in den Einzelschicksalen, die auch Mosebach in diesem Roman schön und wahr und nachvollziehbar, mit zahllosen Wiedererkennungen, darstellt.

Wo eine große conclusio explizit daherkommt, ist sie substanzloses Gequatsche gelangweilter Menschen. Wie dieses Fest, um das es scheinbar überhaupt im Roman geht.

Aber heute geht es doch nur noch um Scheinbares. Es gibt keine absoluten Werte mehr, keine Hierarchien, keine Gefüge, nur noch Fallweises, das bereits über die Schwächen, die zu großen Nähen auch, aufgelöst ist.Es hält kein formales Gerüst mehr, das existiert nicht mehr. Die Krähen fressen die Hummerschalen leer. Das Wesentliche passiert nur noch in den kleinen menschlichen Tragödien, auf rein subjektiver Basis. Wie beim Tod des Kleinkindes - eine der großartigsten Schilderungen im Buch - beim Fest am Balkan. Die Einwanderer aus dem Balkan, die auch als Putzfrauen überleben, haben dabei noch die meiste humane Substanz, weil sie noch an die Essenzen des Lebens glauben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dass Martin Mosebach ein polarisierender Schriftsteller ist, kann man mit Fug und Recht feststellen. Unter Autorenkollegen, Feuilletonisten und Lesern scheint es Menschen zu geben, die ihn partout nicht leiden mögen, und ebenso solche, die ihn schätzen. Dazwischen scheint keine Vermittlung möglich. Ich selbst muss gestehen, dass ich - was Mosebachs Literatur anbetrifft - eindeutig zu letzterer Gruppe gehöre. Und mich fasziniert immer wieder das Repertoire der Mosebach-Kritik: Da ist er ein Reaktionär, von dem natürlich Gutes nicht kommen kann, seine Prosa sei altmodisch, sein Stil kraus, seine Grammatik schlecht und seine Bücher zu dick. Zumindest letzteres ist nun schon seit einigen Jahren nicht mehr der Fall, aber auch das andere hat mich, so lange ich Mosebach lese (und das heißt seit Erscheinen von "Der Mond und das Mädchen"), kein bisschen überzeugen können.
Der Schriftsteller Mosebach unterläuft Erwartungen, mit denen man an ihn heranzutreten pflegt. Das ist es, was ich an ihm sehr schätze, und es entspricht im Übrigen auch seiner literarisch-künstlerischen Selbstpositionierung, die man vor zwei Jahren nicht zuletzt seinem Blasphemie-Aufsatz, der für viel Empörung sorgte, entnehmen konnte: Schriftsteller bzw. Künstler ist gerade der, der sich nicht um die Erwartungen anderer kümmert, ihre Verbote (auch Blasphemie-Verbote!) unterläuft, insbesondere aber auch die eigenen Vorurteile abstreift.
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