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Das Bewusstsein der Maschinen: Eine Metaphysik der Kybernetik. Mit einem Beitrag aus dem Nachlass: »Erkennen und Wollen« Broschiert – 2002


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Gotthard Günther

Das Bewusstsein der Maschinen

Die erste Auflage dieses Buches von Gotthard Günther, der aus Deutschland stammte und an amerikanischen Universitäten arbeitete, erschien 1957. Was damals sensationell wirkte, war sieben Jahre später bereits zum Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins geworden: Die Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie auch in unsere soziologische Reflexion. Dem Güntherschen Essay von 1957 folgten zahlreiche Publikationen dieser Art in Amerika, Europa und Russland. Neue Erkenntnisse wurden gewonnen, und die völlige Neubearbeitung des Buches erschien mit wesentlich erweitertem Umfang 1963. Die jetzt nach etwa 40 Jahren posthum aufgelegte und nochmals erweiterte Auflage ist – nicht nur aus philosophischer, sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht – ihrer Zeit nach wie vor weit voraus. Immer noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für den Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Dass die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstsein überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Dass aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwändigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen wehren sich die philosophischen Lehrstühle noch heute. Die „Reduzierung“ des Menschen auf einen viel kleineren, aber umso intensiveren Teil seiner Intelligenz durch das Bewusstsein der Maschinen kann dennoch nicht geleugnet werden. Vielleicht ist erst von hier aus die Freiheit des Menschen zu gewinnen. Dass nicht nur der Techniker, sondern gerade der Philosoph sich zunächst mit der künstlichen Intelligenz der Maschinen befassen! müsse, ehe er sich seinen spekulativen Neigungen hingibt, diese Forderung sollte zu seinem eigenen Nutzen und zum Nutzen der Gesellschaft erhoben werden. Vielleicht könnte dann mehr als bisher von der Philosophie her einer „vernunftwidrigen“ Gestaltung unseres Lebens in Zukunft entgegen gewirkt werden. Das Buch erfordert keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist auch für den fachlich interessierten Laien eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen ‚Bewusstsein’ oder ‚Selbstbewusstsein’ und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluss und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts.

AGIS Verlag Baden-Baden

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Autor: Gotthard Günther

Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren.

Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1].

Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen.

1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert.

1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist.

1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine.

1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet.

1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken.

1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht.

1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation.

1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen.

1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen.

1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4].

1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat.

1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden.

Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie.

1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt.

1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt.

Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg.

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