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Das Bernstein-Amulett Gebundene Ausgabe – 1999

4.1 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit dieser Familiengeschichte in Deutschland ist Prange ein großer Wurf gelungen. Der Autor versteht es, zu fesseln. Die Bildersprache ist so eindrücklich, die Lebensläufe sind so raffiniert miteinander verwoben - ein Stoff wie geschaffen für einen Mehrteiler." (Reutlinger General-Anzeiger)

"Prange hat eine große und dramatische Familiengeschichte geschrieben. Sensibel und spannend schildert er die Menschen in ihren extremen Gefühlen." (3sat) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Autorenkommentar

Es war einmal in Deutschland
Die Idee zu dem Buch kam mir, als ich vor zehn Jahren die Bilder der DDR-Bürger sah, die sich in Ungarn durch einen Zaun in den Westen zwängten. Damals hätte ich gern folgenden Roman gelesen: Eine Familie kommt gegen Kriegsende zu einer Feier zusammen, plötzlich fährt die Hand Gottes in das falsche Idyll und versprengt die Mitglieder der Familie über ganz Deutschland, wo sie sich dann aufrappeln und allmählich, im Lauf der nächsten 50 Jahre, wieder zusammenfinden. Da es dieses Buch damals nicht gab, habe ich es selbst geschrieben: die Geschichte einer Familie zwischen 1945 und 1990, zwischen Zusammenbruch und Wiedervereinigung, zwischen Ost und West - und zugleich die Geschichte einer Frau zwischen zwei Männern, einem deutschen Physiker und einem russischen Major, zwischen Vernunft und Verlangen.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ein Buch, in dem ständig etwas passiert, so dass man es nicht aus der Hand legen kann. Auch etwas für Männer, die nicht gleich bei dem Wort „Liebe" den Kopf einziehen.
Die Geschichte von Barbara und Alex, die durch die Mauer getrennt wurden, ist von Intrigen durchzogen. Intrigen, die es den beiden nicht leicht machen, wieder zueinander zu finden. Anfangs waren beide noch in der DDR gefangen. Aber als Alex der Fluchtversuch nach Deutschland glückt, beginnen die Probleme. Vor allem wegen ihrer beiden Söhne macht Barbara immer wieder einen Rückzieher bei bevorstehenden Fluchtversuchen oder legalen Ausreisen. Aber auch, als Barbara endlich bei ihrem Alex sein kann, können sie nicht glücklich sein. Es gibt einige Neider, die ihnen ihr Glück nicht gönnen. Und dann gibt es da noch Mischa, den sowjetischen Offizier, mit dem Barbara im Krieg, als Alex an der Front war, zu tun hatte...
Äußerst spannend, aber auch sehr informativ, da man als normal gebildeter Wessi einiges über die ehemalige DDR erfährt
Erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen. Ein absolutes Muss.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Bernstein-Amulett hat mich aufgewühlt, wie es in den letzten zehn Jahren nur Schindler's List geschafft hat. Wer wie ich eine Ost-West-Vergangenheit (deutsche Mutter, ungarischer Vater) hat, wird das Buch mit Beklemmung lesen, vielleicht sogar ab und zu kurze Pausen einlegen müssen, weil man es schlicht fast nicht aushält. Prange schreibt in Bildern, die man in dieser Klarheit sonst nur im Fernsehen sieht. Er erzählt von Liebe, Schmerzen, Entbehrungen und Opfern, die unsereins nur von den Erzählungen der Grosseltern kennt. Und er bringt uns all dies so nahe, dass es förmlich unter die Haut dringt.
Doch die ergreifenden Gefühle sind nicht alles in diesem Buch. Denn sie stehen vor dem Hintergrund wahrer "Geschichte". Und diese ist im Bernstein-Amulett so präzis recherchiert, dass der Roman zu einem Zeit-Zeugnis wird, zu einem Zeugnis einer Trennung und einer Wieder-Vereiningung, die auf persönlicher Ebene (der Familie Reichenbach) in wunderbarer Art und Weise die Geschichte der deutschen Nation illustriert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Familiengeschichten haben leicht den Beigeschmack von Denver-Clan. Ganz anders das Bernstein-Amulett! Dies ist die Geschichte einer deutschen Familie vor dem Hintergrund der Geschichte Deutschlands, durchwoben mit Liebe und Leiden, Erfolg und Scheitern, Trennung und Vereinigung. Ich kenne keinen Roman, der die zweite Hälfte unseres Jahrhunderts von den Kriegswirren bis in die neunziger Jahre mitreißender und eindrucksvoller erzählt. Ein wahres Lesevergnügen, das einen ein ganzes Wochenende in Bann schlägt! Ich habe den Verdacht, daß wir es hier mit einem wirklich großen Roman eines jungen Erzählers zu tun haben.
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Format: Taschenbuch
Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Darstellung der deutschen Geschichte anhand einer verwickelten Familiengeschichte ist äußerst spannend und auch eindrucksvoll geschrieben, das Lesen macht Spaß.
Manchmal trägt Prange allerdings sehr dick auf, überraschende Wendungen kommen so regelmäßig, daß sie nicht länger überraschend sind, Gefühle werden dick aufgetragen und sind doch etwas später unwichtig. Besonders gegen Ende wird alles sehr schnell sehr harmonisch und damit leider etwas unglaubwürdig, daher keine fünf Sterne von mir!
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Von Larissa TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Dezember 2015
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
...mit zeithistorischem Hintergrund liest, wird sicher Gefallen an diesem Buch von Peter Prange finden.

Mein Mann hat (zumindest ein Drittel) dieses Buch gelesen. Hier seine Rezension:
Die Familiensaga "Das Bernstein-Amulett" erzählt die Geschichte einer Familie im Geteilten Deutschland vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Diese, sehr konstruierte, wirklichkeitsfremde Saga erinnert in ihrer "Machart" doch sehr an Bücher von Ken Follett und wird sicher eine große Anzahl begeisterter Leser finden. Literatur ist - wie auch Musik - bekanntlich aber ein Thema, bei dem die Bewertung immer unterschiedlich, d.h. aus der Perspektive des jeweiligen Lesers gesehen, ausfallen kann. Hier gilt der Grundsatz: "Jedem das Seine"!

In meinem Falle war es - ohne jedweden Anspruch auf Rechthaberei zu erheben - ein Roman, den ich nicht bis zum Ende lesen wollte, da meine Zeit mir dafür zu schade ist. Deshalb habe ich nach ca. einem Drittel des Buches, in dem Zustände in der ehemaligen DDR (meines Erachtens) sehr überzeichnet widergegeben werden ("so stellt Lieschen Müller sich evtl. die Situation in der damaligen DDR vor...") den Titel von meinem Kindle in die Cloud geschickt..
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Format: Gebundene Ausgabe
Diese Familie Reichenbach hat mich tagelang vollkommen in okkupiert. Ich war kaum ansprechbar für meine Umwelt, während der Lektüre sowieso, aber auch wenn ich dann und wann notgedrungen das Buch beiseite legen musste, was ich wirklich nur sehr unwillig tat, verweilten meine Gedanken noch immer zwischen den gelesenen Seiten. Etwas ganz spezielles in diesem Roman hat mich eigenartig berührt, wie selten zuvor: Die Beschreibung der Liebe, der Leidenschaft, diese Einmaligkeit, die so schwer zu halten ist, ließ mich mit einer Benommenheit zurück, die ich kaum fassen kann. Die wahre Liebe - und es gibt sie doch!
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