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Kundenrezensionen

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am 23. November 2014
Ich habe mich köstlich amüsiert über das Gejammer, wie riesig dieses Buch ist und welches Gewicht es doch hat. Na ja, früher half es noch, vor dem Erwerb die Beschreibung zu lesen.
Doch gerade das Riesenbaby-Format ist es doch, was dieses Buch funktionieren läßt: Die Seiten sind 1:1 nachgedruckt worden, und dazu gehört eben das Original-Zeitungsformat. Ich bezweifele, ob das als Taschenbuch wirken würde.
Als Geschichtslektion weniger geeignet, als Abbild des Zeitgeistes beinahe unverzichtbar. Die Welt der Bildzeitung war simpel und bestand aus zwei Farben: Schwarz und Weiß, die sogenannte "political correctness" war noch nicht erfunden. So manches Mal stockt einem beim Lesen der Atem angesichts einiger Formulierungen, die - nicht annähernd so schlimm wie hier! - aus Neuauflagen diverser Bücher getilgt wurden.
Nein, früher war definitiv nicht alles besser (heute allerdings auch nicht).
Immerhin weiß man nach ausgiebiger Lektüre, warum man früher am Kiosk eine Bildzeitung in die Hand gedrückt bekam, wenn man "das Drecksblatt" verlangte...
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TOP 500 REZENSENTam 5. November 2015
2012 feierte der Taschen Verlag mit einem riesigen 11 Kilo schweren Buch zum Preis von 99 Euro den 60. Geburtstag der Bild-Zeitung. Dabei handelte es sich nur sehr bedingt um ein Sachbuch, auch wenn im Vorwort des ehemaligen Spiegel-Chefredakteurs Stefan Aust mancher kritischer Unterton anklingt. Im riesigen Format von 53 x 73 cm, das nur geringfügig kleiner als die Bild-Zeitung selbst ist, wurden von jedem Monat seit Juni 1952 (damals startete das Blatt) Titelseiten der Bild-Zeitung reprintet. Bei diesen 718 aus über 18.000 Ausgaben ausgewählten Titelseiten wurde allerdings recht wenig Wert darauf gelegt möglichst originelle Debil-Schlagzeilen wie “Mann beim Abwaschen ertrunken“ oder “Hellseher erschoss sich selbst, weil sein Tod nicht pünktlich kam“ zu erwischen, sondern es wurde versucht die jeweils wichtigsten Nachrichten in der Bild-Verknappungsform unterzubringen. Dies führte dazu, dass im November 1963 nicht etwa “Kennedy erschossen“ ausgewählt wurde, sondern der glückliche Ausgang des Grubenunglücks in Lengede mit der Schlagzeile “Gott hat mitgeholfen“ (kurz wurde die blasphemischere Variante “Gott hat mitgebohrt“ erwogen).

Auch wer nicht zu den täglichen Bild-Lesern zählt kam um Schlagzeilen wie “Wir sind Papst“ oder “Rudi, haudi Saudi“ nicht herum. Das Buch ermöglicht eine spannende Zeitreise und zeigt wie aus einer eher langweilig wirkenden Bild-Zeitung, im wahrsten Sinne des Wortes mit kommentierten Fotos, eine oftmals ganz schön irre Pinnwand des Wahnsinns wurde.

Zum thematisch passenden Preise von 1952,- Euro gab es seinerzeit in einer Auflage von 600 Stück bzw. 300 Stück zudem noch wahrhaft sensationelle exklusive Sammlerausgaben des Buchs. Diese Editionen enthalten Setzkästen aus gebürstetem Aluminium mit notarielle beglaubigten historischen Originalgegenständen wie z. B. einem Stück echtes Mondgestein, einem Teil der Fackel der Olympischen Spiele 1972, Stücke vom Schal des Dalai Lama, von Madonnas Jeans, Boris Beckers Wimbledon-Tennisschläger oder von Sebastian Vettels WM-Wagen.

Mittlerweile ist auch die reguläre Ausgabe des Buchs vergriffen und wird zum Preis von knapp 200,- Euro angeboten. Daher ist es sehr erfreulich, dass Taschen drei Jahre später eine mit 28 x 39 cm etwa halb so große Paperback-Ausgabe des BILD-Buchs veröffentlicht, die ergänzt wurde um ausgewählte Titelseiten bis hin zum 29. August 2015 (“Das große Flüchtlingsdrama – Wir helfen“) und zum Preis von 33 Euro angeboten wird.
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am 30. September 2014
Sicherlich gibt es viele Bücher die über Deutsche und Internationale Geschehnisse berichten, sicherlich gibt es das ein oder andere Geschichtsbuch
das versucht uns vieles näher zu bringen, doch keines so wie dieses "Bild Buch".
Es ist wahrlich eine Zeitreise, ganz besonders an den Stellen die man selbst
bewusst wahrgenommen hat.
Es ist ein Buch das fesselt weil man es, sobald man es aufschlägt, darin lesen
muß.
Man kommt sich beim lesen vor als wäre man im Archiv des Springer Verlags und hätte Zugriff auf die Bildzeitungen der letzten 60 Jahre.
Das Format des Buches gibt genau die Größe einer Seite der Bildzeitung wieder.
Die Druckqualität ist hervorragend.
Das Gewicht von 11 kg ist unmöglich im positiven Sinne und Spiegelt das etwas "unmögliche" der Bild wieder.
Wenn man das Buch allein nur sieht muss man staunen, schmunzeln vielleicht auch ärgern weil man es nicht mal "gerade mal so"lesen kann. Eben BILD.
Habe meinen Kauf nicht bereuht und würde ihn immer wieder tun.
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am 4. Mai 2015
Dieses Buch ist ein unhandliches Schwergewicht, aber es hat einiges zu bieten: 700 BILD-Titelseiten im originalen Zeitungsformat, farbig auf relativ dickes Papier gedruckt (ca. 120g/m2). Und das ist gut so, denn so kann man bequem durch die Jahrzehnte blättern, sich in alle Texte vertiefen und hat viel Vergnügen dabei. Die Reproduktion der Seiten ist sehr gut (das dicke Papier ist wohl der vielen Druckerschwärze der BILD-Schlagzeilen geschuldet) und das Preis-Leistungsverhältnis des ganzen Buches sowieso unschlagbar. Hier ist aber nichts mit in die Hand nehmen und auf die Couch legen - um dieses Buch zu genießen brauchen Sie einen massiven Tisch mit einer Grundfläche, die ein Aufklappen ermöglicht, sowie, für später, ein stabiles Regal oder etwas Platz unterm Bett.
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Gut 11 Kilogramm, 748 Seiten, Format eines Kinderschreibtisches, Anschaffungskosten von beinahe 100 Euro und selbst ein Jahr nach dem Erscheinen noch Superverkaufszahlen. Wie die BILD Zeitung ihren 60sten Geburtstag feiert, ist ohne Zweifel beeindruckend. Und ebenso erfreut wie erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass die bisherigen Rezensionen allesamt positiv sind. Es sieht ganz so aus, dass sich nur Leser zu Wort meldeten, die das außergewöhnliche Werk auch besitzen und es nicht durch die ideologische Brille betrachten. Denn dieser Zeitreise in Bildern, Schlagworten und zugespitzten Texten ist schlichtweg großartig.

Für einen gelingenden Auftakt sorgen die Texte von Stefan Aus, Sebastian Turner, Ferdinand von Schirach und Franz Josef Wagner. Zudem nimmt Kai Diekmann den Feinden von Boulevard-Zeitungen den Wind etwas aus den Segeln, indem er seinen Brief an die Leser mit folgenden Sätzen schließt: „ Und die berüchtigten Kampagnen? Ja, es gab sie und nicht zu knapp. Wer mag, darf sie ruhig schnödem Macht- und Gewinnstreben zuschlagen. Wer jedoch BILD wirklich durchschauen will, wird auch die andere Seite dieser Medaille sehen. Den Kampf gegen Behördenwillkür, Tierquälerei oder den teuren Größenwahn der Starfighter. Und immer, immer gegen die Todesstrafe. Auch das ist ein Gewinn dieses Buches: zu erkennen, wie stark die ungestützte Erinnerung verschärft oder verklärt. Und wie sehr sich unser Land in sechzig Jahren verändert hat, auch zum Positiven. Doch am besten entdecken Sie all dies selbst. Gehen Sie auf Zeitreise mit BILD, machen Sie sich ein Bild – oder, mit einem nicht ganz unbekannten Plakatslogan gesagt: BILD Dir Deine Meinung! Ich wünsche viel Vergnügen dabei.“

Diekmanns Wunsch hat sich zumindest bei mir erfüllt. Denn am Schreibtisch zu sitzen und einfach eine der über 700 Titelseiten aufzuschlagen, ist tatsächlich ein besonderes Vergnügen. Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder, Studentenunruhen, Atomkraftdebatte, Wiedervereinigung, aufgehende und verblassende Stars, Eroberung des Weltalls, Technikbegeisterung, große Siege und vernichtende Niederlagen aller Arten, Katastrophen und Glücksmomente des Alltags, Weltpolitik und Provinzmief, auf den 748 Seiten trifft der Leser auf alles, was Menschen letztlich noch heute bewegt. Nur die Kulissen und Requisiten haben sich verändert.

Was man von dieser Zeitreise mitnimmt, hängt natürlich von den individuellen Interessen der Teilnehmer ab. Da ich mich mit Werbung beschäftige, fiel mein Blick auch auf die Inserate. Und weil mir als Juniortexter vom Chef eingebläut wurde, die Headlines der Boulevardpresse genau zu studieren, weckte dieses Mammutbuch Erinnerungen an meine Lehr- und Wanderjahre. Wer damit umgehen kann, dass sein Exemplar durch Mehrfachgebrauch Schaden nimmt, kann damit jeden Wartebereich zum Erlebnisraum machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies so gut ankommt wie in meinem Sitzungszimmer, ist jedenfalls groß.

Mein Fazit: „Wir sind Papst“ lautete eine der legendären Überschriften in der BILD-Zeitung. Und obwohl ein Vergleich mit kirchlichen Werken natürlich arg hinkt und schon beinahe als Blasphemie grenzt, drängt er sich nicht nur wegen des Formats auf. Was Menschen bewegt, hat keine Verfallszeit. Man mag von der Boulevard-Presse halten, was man will – sie ist ein Spiegel menschlicher Ängste, Verletzungen, Sehnsüchte und Hoffnungen. Wer mehr als einen Blick auf ihn werfen will, kommt mir diesem Wälzer bestimmt auf seine Rechnung.
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am 23. Juni 2016
Das Buch ist ein Geschenk gewesen, das gut angekommen ist. Schon verpackt in Geschenkpapier hat es durch das Vormat für Aufsehen gesorgt. Dazu kam auch noch das Gewicht. Beim Auspacken war das Hallo groß.
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am 13. August 2014
Das Buch ist eine tolle Sache auch wenn man nicht unbedingt ein Fan der Bildzeitung ist.

Jahr für Jahr werden anhand der Titelseiten die wichtigsten Ereignisse jeden Monats aus der deutschen Nachkriegsgeschichte von 1952 bis 2012 aufgezeigt.

Gerade bei den alten Ausgaben staunt man oft wie die damaligen Ansichten zu manchen Themen von dem abweichen was man heutzutage darüber weiß.

Allerdings sollte jeder der eine Kaufabsicht hegt sich darüber im klaren sein dass dieses Buch viel Platz braucht und ein enormes Gewicht hat. Die Größe dieses Buches ist in keiner Weise mit den üblichen Büchern zu vergleichen.
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am 24. Juli 2016
Ich habe das Buch mit großem Erfolg verschenkt. Liebe diese Art Chronik Bücher. So richtig sinnvoll ist es vor allem, wenn man es als table book nutzen kann, sprich irgendwo griffbereit herumliegenden lassen kann, damit Gäste oder man selbst oder alle zusammen bei Gelegenheit mit Amüsier- oder Bildungsgewinn darin Blättern können. Nichts für das Bücherregal!
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Nachdem der Preis für dieses Buch halbiert wurde, gibt's nun also auch die Mega-Bild für's breite Publikum. 60 Jahre Bild Zeitung, und aus jedem Monat eine Titelseite im Originalformat.

Man kann herrlich in diesem Buch herumblättern, und wenn man nicht mehr ganz jung ist, sich vielleicht auch noch an die eine oder andere Schlagzeile erinnern. Interessant ist auch, rückblickend zu vergleichen, was sie von dem bewahrheitet hat, was die Zeitung vorausgesagt hat und was nicht.

Auch die Veränderung der Schlagzeilen im Verlauf der Jahre ist interessant.

Unabhängig davon, wie man zur Bild Zeitung steht, liefert dieses Buch interessante Informationen darüber, was die Menschen im Verlauf der Jahre wirklich beschäftigt hat. Letztlich sind die Titelseiten ein Mix aus eher Räubergeschichten, politischen Informationen und Klatsch. Das Buch ist nichts für die Subpopulation, die schon die Nase rümpft, wenn sie das Wort "Bild" hört. Aber alle etwas offeneren Menschen werden manchmal überrascht sein und manchmal schmunzeln, über Schlagzeilen wie "Der Mond ist jetzt ein Ami" oder so.

Auch die Veränderung der Sprache im Laufe der letzten 60 Jahre ist gut zu verfolgen. Da ist beispielsweise anfänglich ganz ernsthaft von "Hottentotten" die Rede. Auch die Einstellung zum Alkohol im Straßenverkehr hat sich gewaltig geändert. Mitte der 1960-er Jahre fand man eine Promillegrenze von 0,8 noch als eine Art Aufruf zur Alkoholabstinenz.

Es macht großen Spaß in dem Buch herumzublättern. Ein tolles Geschenk!
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"Das Bild Buch" hat das stolze Format von 27 x 38 cm und imponiert damit schon durch seine Größe. Es macht optisch einges her und dokumentiert auf unvergleichliche Art Zeitgeschichte. Die aktualisierte Neuausgabe umfasst ganze 760 Titelseiten des bekannten Zeitungsblatts, die mit jede Menge aufmerksamkeitsstarken Schlagzeilen aufwarten können. Die Headlines lauteten zum Beispiel: "Ein Russe zu Fuß im Weltraum", "Uri Geller verbiegt ganz Deutschland" oder "Schock! Olympia ohne Sowjets". Früher wie heute nimmt die Bildzeitung kein Blatt vor den Mund und scheut vor keiner Meldung zurück. Kriege, royale Hochzeiten, Krisen - die Themenpalette ist breit und 60 Jahre Bildzeitung sind es auf jeden Fall wert festgehalten zu werden. Axel Springer verstand diese Zeitung als gedruckte Antwort auf das Fernsehen. Diese Buchseiten nun zeichnen die Dekaden von der Gründung der Bild bis heute nach, seit 1952 sind über 19.000 Ausgaben zusammengekommen und zu Recht ist der vorliegende Band ein Geschichtsbuch der etwas anderen Art, das mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde. Eine ausführliche Chronologie ist ebenfalls enthalten.
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