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Darum nerven Japaner: Der ungeschminkte Wahnsinn des japanischen Alltags Taschenbuch – Oktober 2011

3.4 von 5 Sternen 229 Kundenrezensionen

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Japaner sind arbeitssüchtig, unendlich höflich und kommen bereits mit einer Videokamera in der Hand auf die Welt. In solchen Bildern wird gerne gesprochen, wenn vom Land der aufgehenden Sonne die Rede ist. Gänzlich anders verhält es sich jedoch in der Literatur. Bezüglich Japan finden sich dort fast ausnahmslos politisch korrekte Berichte, bewundernde Schmeicheleien oder Abhandlungen mit dem Hang zur exotischen Darstellung. Dass Christoph Neumanns Buch Darum nerven Japaner eine völlig andere Richtung einschlägt, kann man sich angesichts des Titels bereits denken.

Und richtig: Auf den 160 Seiten liefert der seit Jahren in Japan lebende Journalist Hunderte von Anekdoten, die die skurrilsten Seiten des japanischen Alltags und somit einen Großteil der japanischen Seele beschreiben. Zwar ist es übertrieben, die für Europäer oft ungewohnten Gepflogenheiten als nervig zu bezeichnen -- Kopfschütteln rufen sie dennoch hervor. Dank Neumanns überaus spitzer und bewusst überzogener Schreibe wandelt sich dies aber fast immer in Schmunzeln oder Lachen. Denn egal, ob es um das beinahe heilige Schuheausziehen vor dem Wohnungsbetreten geht, das sogar Rettungssanitäter im akuten Notfall zelebrieren, oder um die Möglichkeit, den Führerschein im Lotto zu gewinnen: Viele Eigenheiten muten bizarr an. So auch die Existenz eines "Tages der Salzstange", die Lautsprecherhinweise, sich bitte nicht zur Hauptverkehrszeit vor den Zug zu werfen oder die halbstündig wiederkehrende Zwangspause in allen Schwimmbädern.

Auch wenn sich Gewissensbisse einschleichen: Peinlich muss dem Leser die heimliche Freude über diese seltsamen Verhaltensmuster nicht sein. Schließlich zählt das Buch zu den wenigen Exemplaren ausländischer Japan-Kritik, das auch in japanischer Sprache erschienen ist. Noch besser: Dort wurde es ein voller Erfolg. Kein Wunder, schließlich erfreut sich auch die TV-Sendung Die spinnen, die Japaner seit Jahren großer Beliebtheit. Einer der Stammgäste ist übrigens seit der ersten Sendung Autor Christoph Neumann. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Ob ein potenzielles Buch "Darum nerven Deutsche" hier zu Lande eine ebenso große Begeisterung auslösen würde? Aus fremdländischer Sicht gäbe es bestimmt jede Menge Stoff. --Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Neumann, geboren 1967, kam 1995 als Austauschstudent nach Japan und machte an der Technischen Universität Tokio seinen Doktor in Computerlinguistik. Vier Jahre lang war er fester Gast in der japanischen TV-Talkshow »Die spinnen, die Japaner«, noch immer tritt er im Fernsehen auf, um wahlweise über Japan oder Deutschland zu lästern. Mit seinem Buch »Darum nerven Japaner« landete er sowohl in Japan als auch in Europa einen großen Erfolg. Weiteres zum Autor: www.noiman.com


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Als Japanerin habe ich mich mit Freude an dieses Buch gesetzt, erzähle ich selbst doch auch immer gern von den für Westler sehr fremden Habitus meiner Landsleute. Leider gelingt es dem Autor nicht, in seine Ausführung der überaus lustigen Annekdoten ein kleines Augenzwinkern zu zaubern, vielmehr wirkt er herablassend und stellt die Japaner mit Ihrem Verhalten als dumm dar. Sehr schade, das Buch hätte wirklich potential, weist es doch auf viele "unglaubliche Geschichten" hin - aber so möchte ich es keinem empfehlen, der Japan noch nicht kennt. Es fehlt die liebevolle Darstellung meiner zuweilen skurrilen Heimat. Man fragt sich, warum der gute Mann das Land nicht verlässt, wenn er es doch so nervig findet...
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist anfangs noch witzig und durchaus treffend. Oft mußte ich Christoph Neumann innerlich schmunzelnd zustimmen. "Sardinenbüchse" etwa ist exakt die Vokabel, die auch mir angesichts der Yamanote-Line in den Kopf kam.
Doch der Tonfall des Buches ändert sich. Und so wich bei mir das Schmunzeln einer zunehmenden Verärgerung über die Arroganz des Autors. Den Tiefpunkt stellt das Kapitel über den Diebstahl seiner Geldbörse dar. Da hatte er also aus eigener Doofheit sein Schließfach nicht abgeschlossen und so wurde ihm Geld geklaut. Daß er es zurückbekam, versöhnt ihn nicht, und so bläst er dieses für den Leser belanglose Ereignis zum längsten Kapitel des Buches auf, in dem er über die japanische Polizei und Gott und die Welt herzieht. Stolz berichtet er auch, wie er eine Angestellte seiner Telefongesellschaft zusammenfaltete, weil die es doch glatt gewagt hatten, ihm das Telefon abzustellen, weil seine Bank nicht zahlte - letztlich auch wieder wegen seines Fehlers beim Ausfüllen der Formulare.
Seine Schilderungen lassen ihn als selbstgerechten, sich ständig beschwerenden Besserwisser erscheinen, der aus selbstverschuldetem Anlass eine Riesenwelle macht - man lernt mehr über ihn, den Deutschen, als über Japaner; weshalb man einen Großteil des Buches auch mit "Darum nerven Deutsche" hätte betiteln können.
Meine anfangs heitere innere Komplizenschaft mit dem Autoren war jedenfalls schnell beendet. Anstatt über die Japaner den Kopf zu schütteln ärgerte ich mich nur noch über ihn. Das Buch endet konsequent in einem selbstbeweihräuchernden Nachwort ohne einen Funken Ironie.
Kurz: Am Anfang ganz lustig, dann nur noch ärgerlich bis peinlich.
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Format: Taschenbuch
Als Japanologin mit eigenen Japan-Erfahrungen stößt mir dieses Buch sauer auf. Schon beim Lesen des Vorworts musste ich lächeln: Neumanns Buch war angeblich auch in Japan ein Bestseller (2001 erschienen) und er bedankt sich gleich einmal für "die unzähligen Mails, Briefe und Gespräche" mit japanischen Lesern. Seltsam, ich habe bei all meinen Japanaufenthalten das Buch auf keiner Bestsellerliste und auf keinem Präsentiertisch in einem Buchladen gesehen. Wer des Japanischen mächtig ist, sollte sich die 5 mickrigen Rezensionen zu diesem "Bestseller" bei Amazon Japan durchlesen (Schlagwörter: "Lieblose Verleumdung", "Dummes Geschwätz", "Enttäuschend").

Weitere Kritikpunkte:

- Persönliche Erfahrungen oder Erfahrungen von Dritten werden unreflektiert als japanischer Status Quo abgehandelt. In jedem Kapitel werden japanische Bekannte zitiert, deren Aussagen für den Autor die japanische Realität widerspiegeln. Gegenbeispiele werden nicht genannt und nur selten findet sich ein relativierender Nebensatz, der diese Pauschalverurteilungen etwas abmildern könnte.

- Mit ein paar wenigen Ausnahmen (wohl bei Neuauflage nachträglich eingefügt) bezieht sich der Autor auf das Japan der 90er Jahre, was in Fehlinformationen resultiert, die auf das Jahr 2010 nicht mehr zu übertragen sind. Beispiel: Das so furchtbare Karaoke-Singen habe es nicht in den Westen geschafft, wäre unbeliebt. Für die 90er Jahre mag das noch zutreffend sein, heutzutage klebt in deutschen Großstädten an fast jeder Bar mit jungem Publikum ein Karaokeschild.

- Der Schreibstil ist geprägt von verkrampfter Ironie und pseudo-humoristischen Zaunpfählen.
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Format: Taschenbuch
Für Leute, die gern etwas über die schrulligen Eigenheiten der Japaner und ihres Landes lernen möchten, ist dieses Buch gänzlich ungeeignet. Vor allem, wenn sie (wie bei mir der Fall) sich auf eine Japanreise vorbereiten. Zum Glück habe ich schon einige Reiseberichte gehört und gelesen - sonst wäre ich nach Beendigung der Lektüre dieses Werks am Ende zu Hause geblieben. Der Autor wirkt mit fortschreiten des Buches zunehmend arrogant, schlägt einen rundum meckernden Ton an.

Ein weiteres Lowlight ist die schwer mangelnde Hintergrundinformation zu diversen Fakten (z.B. dass die Yakusa eigentlich zuerst nur geduldet wurden, weil sie das Glücksspiel um Geld organisiert und möglich gemacht haben), sowie die Verbreitung von schlicht und ergreifend falschen Informationen (nein, es sprechen nicht alle Japaner alle "l" wie "r" aus. Abgesehen von regionalen Fokusierungen, gibt es einfach keine Inhaltliche Unterscheidung in der Aussprache von I und r).

Fast schon schockierend fand ich die langatmige Erzählung von der gestohlenen Geldbörse. Die Darstellung gibt einem das Gefühl sein Geld am Körper festkleben zu müssen - und das in einem Land dessen Kleinkriminalitätsrate als eine der niedrigsten der Welt gilt.

Das Buch gibt einem das Gefühl, ein schockierter Tourist habe es nach seiner rettenden Heimkehr ins eigene Land verfasst, um andere Menschen davor zu warnen, einen Ausflug dnach Japan zu wagen. Schlicht und ergreifend: Nicht genügend.
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