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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
105
4,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Prepare to Die Edition|Ändern
Preis:40,00 €+ 2,99 € Versandkosten
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am 17. November 2014
zur Erklärung. Ich spiele erst seit zwei Jahren Computer - bzw. Konsolenspiele und bin dabei weit über 50. Ich spiele alle Spiele auf der einfachsten Stufe (Fifa, Batman, Red Dead Redemption). "God of War" und "Dantes Inferno" sind mir zu schwer. Aber komischerweise fand ich schon " Demon's Souls" klasse - obwohl ich vor dem vorletzten Boss kläglich gescheitert bin. Aber: "Dark Souls" hat mich gepackt. Habs so ca 2 Monate angespielt und dann weggelegt. Irgendwann kam ich doch wieder drauf zurück...und kann nur sagen: Sowas von klasse! Was habe ich geschrien, als der Ziegendämon und seine beknackten Höllenhunde (die ich mit Genuss massakriert habe, obwohl ich Hunde eigentlich mag) zum gefühlt 25. Mal meinereiner in die ewigen Jagdgründe (bzw. zum letzten Feuer) zurückschickte. Die Eiserne Wildsau empfand ich auch als solche. Tausende Tode bin ich gestorben...aber immer wieder aufgestanden. Und als ich dann Gwyn endlich zerlegt hatte erschrak meine Frau im Nebenzimmer ob des Jubelgeschreis (als ob Borussia Mönchengladbach nochmal Deutscher Meister geworden wäre). Und jetzt: krieg ich den Brückendrachen im NG nicht ins Nirvana geschossen. Aber was sagte Olli Kahn mal: "Immer weiter, immer weiter...es muss immer weiter gehen". Übrigens dank an die Leute von Gamona.de und Libertydenied auf Youtube...ob ich es ohne eure Hilfe zu solch einem Enthusiasmus gebracht hätte...das glaube ich fast nicht. Ich trau mich gar nicht an "Dark Souls2" ran...kann doch nur schlechter sein.....oooooder nich?!
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am 22. August 2013
"…Und so erwachte ich wieder an der Wärme des lodernden Leuchtfeuers, dem einzigen Halt in dieser finsteren Welt. Ich spürte wie die Lebenskraft in meinen Körper zurückkehrte, fühlte wie ich meine Glieder langsam wieder bewegen konnte. Ich wusste genau wo ich war, ich war schon oft hier am wärmenden Feuer, dem Fels in diesem Meer aus Finsternis und Verzweiflung. Mit der einen Hand umgriff ich mein Schwert, mit der anderen nahm ich mein am Boden liegendes Schild wieder in die Hand.

Ich wusste noch genau was passiert war bevor ich starb, jede einzelne Bewegung hatte sich in meinem Kopf eingeprägt, jeder Schritt, jeder Schlag. Und so lief ich los, wieder hinab in die Tiefen von "Neu-Londor". Wie jedes Mal fühlte ich ein bedrückendes Gefühl als ich aus dem Aufzug heraus die düstere Szenerie der versunkenen Stadt betrachtete. Lag es an der Finsternis hier unten, den Geistern, dem Tod? Ich wusste es nicht. Als der Aufzug am Boden ankam machte ich mich auf den Weg, über die alten Planken, vorbei an zerfallenen Ruinen unter diesem steinernen Himmel. Ich sah aus den Augenwinkeln, wie die geisterhaften Schwerter und Hände sich nach mir austreckten, ihre kalten und leeren Augen gierten nach dem Rest von Leben der in meinem Leib loderte. Doch es war nicht meine erste Begegnung mit ihnen, ich kannte ihre Bewegungen und durch die Kraft meines "Wanderfluchs" konnte ich sie einzeln gut besiegen. Doch sie waren auch nicht das Ziel meiner Reise, dieses lag weiter unten, weiter in der Finsternis, es waren die alten Könige, welche ich endlich bezwingen musste. Doch wie sich dieser Gedanke in meinen Kopf meißelte wurde ich unachtsam. Ein falscher Schritt, ein falsches Geräusch … und ich wusste, dass ich einen schweren Fehler begangen hatte. Der faustgroße Stein zu meinen Füßen viel hinab in die Tiefen der Schlucht bis er lauten Tones auf das Wasser aufschlug.

Schweißperlen bildeten sich an meiner Stirn. Ich wusste sie hatten es gehört. Und als ich den Boden erblickte wusste ich, dass ich Recht hatte. Dort erschienen sie, kalte, bleiche, leblose Schemen von Händen und Gesichtern, die Geister hatten meine Spur gefunden. Ich wusste ich konnte hier nicht bleiben, auf dieser Brücke wäre ich ein leichtes Ziel. Ich lief los, ich kannte den Weg, erst geradeaus, dann rechts, nochmal rechts und die Treppe hinauf. Doch als ich oben ankam erschien schon direkt vor mir ein weiterer Geist. Ich konnte seiner verfluchten Klinge nicht komplett ausweichen, der Stahl bohrte sich durch meine dünne Rüstung hindurch in das Fleisch. Ich schrie nicht sondern tötete den Geist mit einem gezielten Stich meines Schwertes. Doch anscheinend war mir kein Sieg vergönnt: Ich spürte wie der Schmerz in der Wunde pulsierte, ein tiefes Purpur ging von dem Schnitt aus, den der Geist an meinen Rippen landete. Ich konnte es schaffen, ich musste nur durchhalten und drehte mich um, bereit weiter zu gehen…

...doch da blickte ich auch schon in die kalten, leblosen Augen eines weiteren Geistes. Während ich gerade erst realisierte was geschah, bohrte er seine Klinge tief in meine Brust. Ich sackte zusammen. Der Schmerz wurde immer stärker, das Pulsieren wurde zu einem Beben und einem tiefen Dröhnen das in meinen Kopf überging und mich mein Ziel vergessen ließ. Meine Sicht wurde immer verschwommener, bis sie schließlich zu einem tiefen Schwarz wurde. Ich spürte noch, wie mein Körper langsam zusammensackte und wieder einmal zurückkehrte in den Kreislauf dieses verfluchten Ortes…"

Na klasse, einmal nicht aufgepasst und wieder von vorne. Egal, das nächste Mal packe ich das schon!
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"Dark Souls" ist der Nachfolger des Überraschungshits "Demon’s Souls", welcher 2009 exklusiv für die PS3 erschienen ist. Es war unnachgiebig, bockschwer, bot keinerlei Hilfe und benötigte lange Einarbeitungszeit, bestach aber gleichzeitig durch ein unglaublich motivierendes und belohnendes Erlebnis mit epischen Kämpfen und Bossen. Sowohl in der Presse, als auch unter Kritikern konnte das Spiel Höchstwertungen absahnen und Unmengen Preise gewinnen. Doch wird "Dark Souls" der schweren Last des Vorgängers gerecht? Darauf möchte ich einmal in einigen Punkten eingehen.
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Geschichte
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Als Info zum Anfang: Vom reinen Spiel her selbst bietet "Dark Souls" einen recht "minimalistischen" Plot. Trotzdem schüttele ich den Kopf wenn ich lese oder höre "Dark Souls hat gar keine Story, da gibt es keine wirkliche Hintergrundgeschichte", es verhält sich hier wie schon in "Demon's Souls": Das Meiste der Hintergründe, der Charaktere, der Zusammenhänge und der Geschehnisse muss man sich selbst zusammenreimen und anhand von einigen Hinweisen interpretieren. Vielleicht ist es dieser Faktor, der die Geschichte trotzdem so genial macht?

Das Intro von Dark Souls ist einfach beeindruckend. Es erzählt die Geschichte, wie am Anfang der Zeit riesige Drachen über ein dunkles Reich geherrscht haben, eine Welt die noch ungeformt und von Nebel überzogen war. Dann kam das Feuer, mit ihm Licht und Dunkelheit, Leben und Tod und auch die Seelen der Götter. Diese Götter begannen sich gegen die Drachen aufzulehnen und versuchten sie zu vertreiben. Da waren "Gwyn", der Fürst des Sonnenlichts und seine Armee von tapferen Rittern, die "Hexe von Izalith" und ihre Töchter des Chaos mit ihrer Pyromantie, "Nito", der Grabesfürst und seine Untoten und zuletzt "Seath der Schuppenlose", ein Drache der seine Art verriet und half sie auszulöschen. So konnten sie schlussendlich alle Drachen vernichten und nur noch Dunkelheit verblieb. Diese Finsternis brandmarkte einige Menschen, diese Verfluchten tragen das "Finsterzeichen" und leben in dieser Welt als Untote. Sie wurden in den Norden ins Exil geschickt und in ein riesiges Gefängnis gebracht um dort ihr Leben zu verbringen. Und auch hier beginnt unser Held die Geschichte…

Schon in dem ungefähr 2:30 Minuten langen Intro ist nicht alles eindeutig und man kann viele Theorien spinnen. So verhält es sich im gesamten Spiel, über das Meiste sind nur bruchstückhafte Informationen vorhanden und es werden nur Andeutungen gemacht. Was ist wirklich passiert? Wohin ist er/sie/es verschwunden und weshalb? Es gibt viele solcher Fragen, die man sich im Laufe des Spiels stellen kann, denn überall warten bekannte Namen und Hinweise, namhafte Rüstungen, Waffen und Textfragmente und man kann die Bruchstücke unterschiedlich zusammensetzen. Für mich ist es das, was die Geschichte von "Dark Souls" ausmacht: Jeder erlebt sie auf seine Weise, interpretiert sie auf seine Weise und deshalb ist es für jeden unterschiedlich. Ich denke solch eine Geschichte ist deutlich ansprechender als eine 1:1 vorgeskriptete und bis ins Detail ausgeleuchtete Story in der alles perfekt erkennbar ist. Es ist die Magie der Unwissenheit, die den Zauber der Geschichte von "Dark Souls" ausmacht. Interpretation und eigenes Empfinden sind hier die Stichworte.

Für all jene die ein paar dieser Interpretationen sehen wollen, schreibe ich den folgenden Abschnitt. Ich habe ihn für Leute, die sich wirklich nichts aus der Story spoilern lassen wollen, markiert, diese können einfach weitergehen zur nächsten Überkategorie "Die Welt von Dark Souls".

[Vorsicht Story-technischer Spoiler]

Schon im Intro werden z.B. die "Hexe von Izalith" und ihre Töchter des Chaos genannt, welche die "Pyromantie", Feuermagie, erschufen und in die Welt hinaustrugen. Doch was ist mit ihnen passiert? Das ist das faszinierende …. man kann sie treffen, tief unter der Erde in den vergessen und verlassenen Gebieten. Reist man im Verlauf der Geschichte hinab in die Tiefen trifft man schnell auf die "Schandstadt" und eine dort lebende Pyromantin, "Quelana". Schaut man sich ihre Kleidung an und unterhält sich mit ihr stellt sich heraus, dass sie wirklich eine der Töchter des Chaos ist. Doch was ist mit den anderen? Durchquert man die Schandstadt weiter trifft man auf einen riesigen Spinnenbau und dort wohl auf eine der imposantesten Gegnerinnen in "Dark Souls": "Queelag" ein Monster, das halb Spinne halb Frau darstellt und mit einem flammenden Schwert und Lava kämpft. Nachdem man sie bezwungen hat und weiter die Ruinen erforscht kann man eine Geheimtür finden. Wenn man diese durchschreitet, trifft man auf eine merkwürdige Szenerie: Ein kleines Wesen, mit riesigen Pilzen überwachsen kniet auf dem Boden vor einer weiteren, diesmal weiße, "Spinnenfrau" die sich scheinbar nicht mehr bewegen kann, blind ist und dort seit Jahrhunderten lebt. Sie trägt keinen Namen sondern wird von ihrem Diener nur "Das holde Fräulein" genannt. Sie stellt die Anführerin der "Diener des Chaos"-Fraktion dar und scheint in völliger Agonie kurz vor dem Tod zu stehen. Trägt der Spieler einen besonderen Ring hält sie ihn für ihre Schwester, Queelag. Kämpft man sich nun noch weiter vor trifft man nicht nur auf einen "Tausendfüßlerdämon", der die Lava beherrscht, sondern man kommt auch bis zu den Ruinen des ehemaligen "Izalith". An deren Ende erwartet einen eine merkwürdige Kreatur, das "Bett des Chaos". Ein riesiges flammendes Wesen das gefesselt zu sein scheint, einen der stärksten Bosse darstellt und eine der vier Fürstenseelen besitzt. All dies sind die Infos, die man im Verlauf des Spieles ganz normal sammeln kann. Doch wie kann man das interpretieren? Woher hat das "Bett des Chaos" eine Fürstenseele, die nur "Seath", "Nito", die "Hexe von Izalith" und die "Vier Könige" besaßen? Darauf möchte ich im nächsten Abschnitt einmal eingehen.

Nachdem die Drachen besiegt waren versuchte die "Hexe von Izalith", die Mutter aller Pyromantie, die erste Flamme, welche nun erloschen war, wieder neu zu erschaffen. Der Versuch ging aber schief und das verzerrte "Bett des Chaos" wurde geboren, ein Wesen aus purem Feuer und Chaos. Dieses war gleichzeitig die Quelle aller Dämonen und begann sie zu verzehren. Die "Hexe von Izalith", gemeinsam mit ihrer mächtigen Fürstenseele, fiel dem Bett des Chaos vollkommen zum Opfer und die Bewohner von "Izalith" wurden in Monster verwandelt. Drei ihrer Töchter konnten fliehen, doch nur "Quelana" entkam unbeschadet. "Queelag" und ihre andere Schwester wurden teilweise von dem Bett verzehrt und die Unterkörper wurden zu monströsen, spinnenartigen Kreaturen entstellt. Der einzige Sohn von Izalith fiel dem Fluch vollkommen zum Opfer und verwandelte sich in den grauenvollen "Tausendfüßlerdämon", der den Körper einer seiner weiteren Schwestern bewacht. Und das ist die Geschichte der "Hexe von Izalith" und ihrem Fluch der sie bis zum heutigen Tage verfolgt. Denn "Quelana", die einzige Tochter die man noch lebendig und bei Verstand trifft, bittet den Helden darum Sie zu erlösen und das "Bett des Chaos" zu vernichten … denn vielleicht kann ihre Familie im Tod wieder vereint sein.

Natürlich war das nur ein kleiner Teil. Es gibt Unmengen solcher Situationen in "Dark Souls", seien es die Motive von "Solaire" oder "Lautrec", die Geschichte von "Siegmeier", "Artorias", "Ornstein" und "Smug", die "Vier Könige" oder was mit "Seath dem Schuppenlosen", "Gwyn" und seiner Familie geschehen ist. Es gibt viele Ansätze im Spiel und jeder kann sich seine Interpretation dazu bilden…

[Story-technischer Spoiler Ende]
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Die Welt von Dark Souls
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Unser Held beginnt seine Reise hoch im Norden im "Untotenasyl". Eine kalte, düstere Ruine voller Personen die ihren Verstand verloren haben und ihrer Bewacher. Doch das ist natürlich nur der Anfang des Abenteuers, es führt einen durch Kerker und Festungen, durch verlassene Ruinen und Burgen, düstere Wälder und Seen, aber auch durch prunkvolle Reiche wie z.B. "Anor Londo", der ehemaligen heiligen Hauptstadt. Auch wenn sie immer noch in Licht getaucht ist haben die meisten Bewohner hier ihre Menschlichkeit verloren und sind zu Dämonen und Monstern verkommen. Jeder Teil ist einzigartig, jedes Gebiet vielschichtig und anders. Im Gegensatz zu "Demon’s Souls" gibt es keine einzelnen Teile, man spielt in einer offenen Welt die man nach und nach erforscht. Man schaltet Schlüssel frei und Geheimwege, Abkürzungen und Verstecke, es gibt immer etwas zu entdecken. In der Welt verteilt finden sich "Leuchtfeuer" an denen unser Held rasten kann und somit sein Leben wiederherstellt. Doch das hat auch einen Nachteil: Denn alle besiegten Gegner werden dann wiederbelebt…

Die Welt wimmelt von eingestreuten Details, versteckten Geheimnissen und auch von einzelnen verstreuten NPCs. Deren Motive liegen meist im Dunkeln, doch auch oft teilen sie uns Bruchstücke ihres Abenteuers mit und begegnen uns öfters auf unserer Reise. Man ist also nicht ganz alleine, doch kann man sich sicher sein, dass sie auf der eigenen Seite stehen oder werden sie sich von uns abwenden? Auch hier ist, wie schon bei der Geschichte, oft viel Interpretationsfreiraum gegeben. Was ist in dieser Welt passiert? Wo sind die Götter hin, was hat sie verzehrt? Wieso wurde dort ein Kerker gebaut? Wie oben schon erwähnt, es ist die eigene Fantasie die die Zusammenhänge und vieles der Geschichte schreibt.
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Grafik
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Grafisch gesehen bietet die Welt von "Dark Souls" große Abwechslung: Dunkle Gewölbe und Kerker, große, ehemals prächtige Festungen, verschneite Ruinen, riesige von Lava durchzogene Schreine unter der Erde, die einzelnen Teile der Welt sind wirklich sehr schön abwechselnd und toll gestaltet. Besonders positiv bei der Grafik von Dark Souls sind die tollen Charakter- und Gegnermodelle, die unzähligen Rüstungen und Waffen, die durch kleine Details bestechen und die butterweichen Animationen. Das Gesamtbild wirkt einfach extrem stimmig, auch wenn viele Texturen einfach nur Mittel zum Zweck sind und bei genauerem Betrachten einen großen Haufen Matsch darstellen. Die Zaubereffekte sind imposant, genau wie die tollen Sonnenlichteffekte und "Sonneneinstrahlungen". An sich also kein grafischer Überflieger allerdings bringt es die düstere und „zerstörte“ Atmosphäre der Welt perfekt rüber. Vor allem die Kämpfe wirken dank der tollen Animationen und der genialen Steuerung wirklich bedrohlich und prächtig.
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Sound
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Klirrende Schwerter und das Krachen von Metall auf Metall, gepaart mit den Schreien und Geräuschen von Untoten, Tieren und anderen Monstern. Die Kämpfe klingen realistisch, genauso wie auch die Geräusche von Wäldern oder anderen Gebieten. Hört man entfernte Schritte, sieht aber noch keinen Gegner wird man automatisch angespannter und passt auf – man will ja nicht überrascht werden. Auch wenn es in der Welt nur wenige NPCs gibt und unser Charakter das komplette Spiel über stumm bleibt, ist die vorhandene Sprachausgabe genial. Vielschichtig und unterschiedlich sind hier die Stichworte. Auch die Musik im Spiel ist einfach hervorragend, düster, bedrohlich, bei Kämpfen mitreißend. Besonders die Bosskämpfe sind mit tollen Themen unterlegt, die die Kampfatmosphäre sehr gut einfangen. Hier kann man wirklich nicht meckern.
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Kampfsystem
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Ich denke, dass das Kampfsystem einen der Punkte darstellt, der Dark Souls zu dem Erlebnis machen, dass es ist: Obwohl das Grundprinzip einfach ist und es nur wenige Moves und Kommandos gibt, gilt es diese zu beherrschen. Das direkte Systems des Vorgängers "Demon’s Souls" wurde dezent erweitert, z.B. um Angriffe aus dem Sturz mit hohem Schaden oder kurze Sprünge. Zentrales System im Kampf stellt neben den Lebenspunkten noch die Ausdauer dar, ohne sie sind wir praktisch wehrlos. Somit ist es oftmals nötig "Verschnaufspausen" einzulegen und zu versuchen Abstand zwischen die Gegner und sich zu bringen. Jede Bewegung, jeder Angriff, jeder Block zehrt nämlich an dieser Leiste und ist diese alle geht kurz einmal nichts mehr. Daneben gibt es natürlichen den obligatorischen Gesundheitsbalken, den wir mithilfe von "Estus-Flakons" (Heiltränke) oder Heilzaubern wiederherstellen. Der aus dem Vorgänger bekannte Magiebalken wurde entfernt und das Magiesystem geändert. Zusätzlich zur neuen Zauberschule "Pyromantie", welche nicht auf Intelligenz aufbaut, hat nun auch jeder Zauber eine gewisse Anzahl an Ladungen. Diese geben an wie oft man einen Zauber benutzen kann und regenerieren sich nur bei der Rast an einem Lagerfeuer. So gilt es oftmals abzuwägen: Soll ich meinen letzten Feuerball jetzt für den Gegner benutzen oder meine Axt nehmen und den Zauber aufsparen?

Der generelle Kampf teilt sich wieder in Nahkampf mit Schwertern, Äxten etc., Fernkampf mit Bogen und Armbrust und Magie auf. Diese spielen sich wirklich ziemlich unterschiedlich und geben Anreiz mehrere Charaktere auszuprobieren. Es gibt diesmal deutlich mehr unterschiedliche Waffen und Rüstungen zu finden, auch die Menge an Zaubersprüchen und Wundern wurde nach oben geschraubt. Dazu aber mehr im nächsten Punkt. Das "Anvisieren" von Gegner geht auch nach kurzer Zeit einfach von der Hand und man kann sich gezielt Gegner aus der Masse herauspicken.
Nach einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit geht es wirklich in Fleisch und Blut über. Die Steuerung steht einem hier nicht im weg sondern unterstützt einen, sie ist einfach und direkt und fügt sich perfekt in das System ein.
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Ausrüstung
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Blickt man zurück auf den Vorgänger "Demon's Souls" hat sich, abgesehen von der Spielwelt, im Bereich "Ausrüstung" wohl am Meisten getan. Denn ist man mal ehrlich in "Demon’s Souls" gab es für ein Rollenspiel eher wenig Rüstungen/Waffen zu finden. Insgesamt 19 Rüstungssets (davon 7 Anfangssets der einzelnen Klassen) und einige Waffen pro Kategorie. Diese waren zwar alle unterschiedlich und toll "designed", allerdings hätte ich trotzdem gerne einige mehr gehabt. Das hat sich nun in "Dark Souls" geändert, denn die Anzahl an unterschiedlichen Rüstungen/Sets und Waffen ist rapide angestiegen, es gibt nun wahrlich Unmengen zu finden. Hervorzuheben ist hier, dass viele der Waffen und Rüstungen gut versteckt sind und man sie erst nach einigem Aufwand erhalten kann. Schön ist ebenfalls: Auch wenn eine Rüstung einen höheren Wert bietet, stört es nicht die Spielbalance, man wird niemals "unsterblich" und es bleibt immer sehr anspruchsvoll. Hier gilt: Fertigkeit > Ausrüstung.

Bei der Ausrüstung ist alles gleich geblieben sonst: Der Held darf separat seine linke und seine rechte Hand ausrüsten und mittels Shortcuts dort jeweils zwischen zwei Waffen/Schilden umschalten. Als Rüstungsplätze stehen "Helm", "Harnisch/Körper", "Handschuhe" und "Schuhe" zur Auswahl, die man aus den vielen unterschiedlichen Gegenständen auswählen kann. Hierzu kommen noch zwei "Ring-Slots". Auch die Anzahl der Ringe wurde übrigens enorm vergrößert. Schlussendlich gibt es noch die Zauber-Shortcuts sowie die 5 Item-Shortcuts, auf die man z.B. Heiltränke, Gegengifte oder Kräuter legen kann.

Eine weitere größere Neuerung im Bereich der Ausrüstung dürften wohl die "Spezialangriffe" sein. Erinnern wir uns zurück: In "Demon's Souls" konnte man im letzten Abschnitt des "Schreins der Stürme" (Welt 4, Abschnitt 3) die wahre Kraft des "Sturmherrscher"-Schwertes benutzen und wortwörtlich den Himmel spalten. Hier konnte man wirklich sehen, welche Kraft in solchen alten und legendären Artefakten wirklich innewohnt. Dieses Feature wurde nun weiter ausgebaut: In "Dark Souls" gibt es eine Vielzahl an legendären Waffen mit besonderen Kräften und diese verfügen auch über Spezialangriffe welche man, egal wo man ist, benutzen kann. Meistens sinkt dadurch zwar die Haltbarkeit des Gegenstandes aber die Spezialangriffe wie z.B. Blitzstrahlen, Erdbeben o.ä. sind einfach klasse und machen einige Waffen deutlich interessanter.

Im Endeffekt ist zur Ausrüstung zu sagen: Es gibt eine Vielzahl an toller Gegenstände, wo jeder etwas für sich finden sollte, seien es starke Barbaren, Magier, Bogenschützen oder gepanzerte Ritter. Natürlich sind manche Gegenstände besser als andere, trotzdem ist die Balance im PVE-Bereich perfekt. Im PVP gibt es natürlich einige besonders effektive Teile.
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Onlinemodus
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Der Online-Modus ist eigentlich ziemlich ähnlich dem von "Demon's Souls" nur wurde mithilfe von gewissen "Fraktionen" versucht das Online-PVP-System etwas zu überarbeiten. Aber dazu komme ich gleich.

Jeder Spieler kann in Dark Souls Hinweise hinterlassen, lesen und bewerten. So können Spieler andere vor Fallen und Hindernissen warnen aber gleichzeitig auch andere Leute in Fallen locken und hintergehen. Positiv bewertete Hinweise haben für den "Hinweisgeber" den Vorteil, dass sein Lebensbalken vollständig aufgeladen wird.

Darüber hinaus ist es möglich in die Spiele anderer Leute einzutreten, sei es als weißes/blaues Phantom, wenn man bei Bossen o.ä. Hilfe leisten möchte oder als Rotes Phantom wenn man in die Welt eines anderen Spielers eindringt um ihn zu besiegen und seine gesammelten Seelen zu stehlen. Hier ist noch zu erwähnen, dass das Beschwören nur bei nicht zu großen Level-Abständen funktioniert damit man sich nicht einfach von jemand Starkem durchziehen lassen kann.

Das ist soweit genauso wie in "Demon’s Souls". Neu sind verschiedene "Fraktionen", die diverse Boni, Online-Kampf-Möglichkeiten und Beutestücke gewähren. So gibt es sowohl Vorteile für das normale Spielen, z.B. spezielle Zaubersprüche, aber auch z.B. Orden die andere Leute gezielt jagen um Sammelobjekte von Ihnen zu erbeuten oder Orden die gezielt miteinander zusammenarbeiten und sich so öfters gegenseitig beschwören können. Zum Beispiel gibt es die "Waldjäger", die jegliche Eindringlinge in den dunklen Wald vernichten, die "Finstermondklingen", die Sünder aus einer anderen Welt eliminieren oder die "Diener des Grabesfürsten". Diese Fraktionen sind teilweise gut versteckt und es ist nicht immer einfach ein Mitglied zu werden.

Natürlich ist es oft so, dass man genau dann angegriffen wird wenn man es nicht brauchen kann und den Angreifen dann verflucht, allerdings ist das ein weiterer schöner Nervenkitzel. Und wenn man einen Angreifer nach einem harten Kampf zurückschlägt und dafür seine Seelen erhält ist das wirklich ein tolles Gefühl.
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Schwierigkeitsgrad
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Entweder man hasst den Schwierigkeitsgrad oder man liebt ihn, dazwischen gibt es nichts. "Dark Souls" ist düster, es verzeiht einem nichts und jeder noch so kleine Untote kann tödlich sein. Allerdings hat jeder Gegner auch ein Muster das man durchschauen und zu seinem Vorteil nutzen kann. Das Spiel hat eine extrem steile Lernkurve, wer nicht besser wird kommt halt nicht weiter, Ende vom Lied. So kommt es halt auch manchmal dazu, dass man für einen Boss 20 Anläufe braucht und kurz vorm Ausrasten ist. Bringt man ihn dann allerdings einmal zu Fall ist das Gefühl einfach unbeschreiblich, man hat das Gefühl wirklich einen starken Gegner besiegt zu haben. Und genau dafür liebe ich „Dark Souls“. Trotzdem gibt es ein, zwei Abschnitte die wirklich lästig sind (z.B. als reiner Nahkämpfer die Bogenschützen in "Anor Londo"), gleichzeitig finde ich das Spiel zum Großteil aber einfacher als den Vorgänger, vor allem da Leuchtfeuer meistens recht nahe an den Bossen sind und die Gegner einfach nicht so übermächtig sind wie z.B. einige "Schwarze Phantome" in "Demon’s Souls" ( z.B. das Schwarze Phantom in der Welt 5-2 ... unglaublich stark und durch den Sumpf hatte man große Nachteile beim Bewegen, das war nicht mehr schön!). Als vormaliger "Demon’s Souls" Veteran ist das Spiel jedenfalls nie unangenehm schwer, das variiert natürlich von Person zu Person!
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DLC: "Artorias of the Abyss"
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Schon im regulären Spiel tauchte immer wieder der Name des Ritters "Artorias" auf. Mehrere Gegenstände zeugten von seiner Existenz und seinen Taten und man selbst besucht sein Grab um einen dieser mächtigen Gegenstände zu finden. So trifft man auch auf "Sif", den Wolf, welcher das Grab seines ehemaligen Meisters mit seinem Leben beschützt. Über "Artorias", seine Reisen, seine Kämpfe und auch sein Befinden wurden viele Theorien aufgestellt und auch viel spekuliert. Mit dem DLC "Artorias of the Abyss" werden diese Fragen gelöst.

"Artorias" war einer der größten Ritter seiner Zeit, mit einem eisernen Willen und großem Talent im Umgang mit dem Schwert. Als Mitglieder der mächtigen "Vier Ritter von Gwyn" zog er zusammen mit dem Wolf "Sif" aus um die Finsternis zu vernichten. So schloss er einen Vertrag mit den Kreaturen des Abgrundes um diesen betreten zu können und die Finsternis auszulöschen. Hierdurch bekam er den legendären Beinamen "Artorias der Abgrundschreiter". Aber zur Geschichte: "Artorias of the Abyss" führt einen zurück in die Vergangenheit, als das mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Reich von "Oolacile" fiel, überrannt von der puren Finsternis die im Herzen der Stadt ihren Ursprung fand. Nachdem man ein geheimnisvolles Medaillon gefunden hat und die einzige Überlebende aus "Oolacile" in der Gegenwart retten konnte, wird man von einem düsteren Wesen in eine andere Welt entführt, eine Welt Jahrhunderte in der Vergangenheit. Denn auch diese Welt braucht einen Retter, einen Retter der die Finsternis des „Abgrundes“ zurückschickt, eine Mission bei der selbst "Artorias" scheiterte…

Soviel zur Geschichte und zu "Artorias". Die Geschichte des DLCs, auch wenn wieder viel Interpretation und Spekulation dabei ist, ist m.M.n. einfach klasse und fügt sich perfekt in das „Dark Souls“ Universum ein. Das korrumpierte Reich von "Oolacile", der ehemalige königliche Wald, der düstere Abgrund, es gibt viele neue Gebiete die alle wieder schön abwechslungsreich sind und wie im Hauptspiel mit vielen Abzweigungen und Geheimnissen auftrumpfen. Grafisch gesehen bleibt alles beim Alten: Tolle Charaktere, Rüstungsdetails und Monster, gutes Gesamtbild aber manchmal matschige Texturen.

Zusätzlich dazu trifft man in dem DLC endlich auf die restlichen Mitglieder der "Vier Ritter von Gwyn" und man hat die Möglichkeit mehr über ihren Bund und sie selbst erfahren. Gleichzeitig gibt es einige neue Rüstungen und Waffen sowie düstere Zaubersprüche. Besonders die neuen Rüstungen und Waffen sind einfach nur klasse und sehen toll aus.

Aber kommen wir zum wichtigsten: Wie sind die neuen Gegner? Es wurden einige neue Feinde eingefügt und auch mehrere neue Endbosse (3 Pflicht, 1 Optional) gilt es zu bezwingen. Diese sind nicht nur toll gestaltet sondern auch unheimlich mächtig und wie im Originalspiel kommt man ohne Abwarten, Taktik und Strategie keine 2 Meter weit.

Im Endeffekt halte ich "Artorias of the Abyss" für eine tolle Erweiterung, die vor allem im Bereich Story und Charaktere punkten kann. Endlich weiß man mehr über die 4 Ritter, über den legendären "Artorias" und auch was mit "Oolacile" geschehen ist. Zusätzlich dazu gibt es massig neue Rüstungen und Waffen die sich perfekt in das Spiel einfügen und auch einige neue knackige Herausforderungen. Trotzdem bleibt alles beim Alten und es wurden keine Experimente gewagt. Aber vielleicht ist das auch besser so.
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Fazit
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"Dark Souls" ist ein Erlebnis für sich und man muss es selber gespielt haben um sich ein Urteil bilden zu können. Frustresistente Spieler erwartet ein düsteres Abenteuer in einer großen Welt mit unzähligen Gegnern, Waffen und Rüstungen und einem brillianten Kampfsystem. Durch einen großen Umfang und den "New Game"-Modus, bei dem einfach die Geschichte von vorne beginnt und fast alle Gegenstände (Schlüssel z.B. nicht) behält (die Stärke der Gegner nimmt natürlich auch um einiges zu), ist man auch sehr lang unterhalten. Viele Bosse brauchen unzählige Anläufe und werden den Spieler oftmals mit zwei, drei Treffern ins Jenseits befördern. Auch in das Kampfsystem muss man erst einmal reinfinden und verklickt man sich einmal ist man meistens schon tot bevor man sagen kann „Ups“. Es gibt Stellen, die sind einfach nur nervig, es gibt Gegner die regen einen einfach nur auf und es gibt Bosse, da möchte man denn Entwickler einfach nur foltern wenn man auch nach der 80-zigsten Niederlage in den Boden gestampft wird und den Controller gegen die Wand pfeffert. Doch man steht wieder auf, man kehrt zurück, man versucht sich Muster zu merken und mit Taktik und Strategie zu gewinnen. Und fällt der Boss nach Stunden voller Niederlagen, dann wird die Nachbarschafft einen Erleichterungsschrei vernehmen und der Spieler selbst hat das Gefühl einen mächtigen Gegner besiegt zu haben. (Meistens) Nicht weil seine Rüstung besser geworden ist oder seine Waffe. Sondern weil der Spieler besser geworden ist.
1010 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2012
Eines der schwersten und faszinierensten Spiele der letzten Jahre hat nun endlich seine Erweiterung bekommen.

Über das eigentliche Spiel Dark Souls gibt es viele gute Rezessionen welchen ich vollstens zustimme. (jene mit 5 Sternen) Deshalb möchte ich nur auf die Erweiterung selbst eingehen. (Es handelt sich bei Dark Souls Prepare to Die Edition NICHT ausschließlich um eine Erweiterung sondern um das gesamte Spiel Dark Souls mitsamt der Erweiterung "Artorias of the Abyss"!)

Bisher hat das Spiel auf mich immer so gewirkt als ob ein Teil der Geschichte fehlen würde was den alles verschlingenden Abgrund betrifft und die Ritter Gwyn's. (Details möchte ich hier nicht verraten.)
Diese werden nun endlich ergänzt, die Geschichte wirkt nun endlich wie eine spannende kryptische Geschichte welche trotzdem keine Lücken offen lässt.

Am Gameplay hat sich nichts geändert, nur ist mit dem erscheinen von der Erweiterung der Patch 1.0.6 erschienen welcher ein paar Sachen neu ausbalanciert und einen neue Orte zum teleportieren bietet.

Die neuen Gebiete mitsamt der neuen Gegner, Zauber und Gegenstände integrieren sich wunderbar in die bisherige Welt ein. Dieses optionale Gebiet ist nochmal eine neue Herausvorderung, die Gegner (vorallem die neuen Bosse) sind eine gewaltige Herrausforderung. Vorallem wenn man auf Hilfe anderer Spieler verzichtet. Erfahrene Spieler werden damit sicher ihre Freude haben.

Auch der Soundtrack und die Vertonung sind gewohnt auf höchstem Niveu. Der Soundtrack ist für meich eines der wichtigsten Dinge in einem Spiel, er vermittelt wenn man ihn richtig nutzt mehr Stimmung als jede high end Grafik. Bei Dark Souls ist dies definitiv der Fall.

Es ist wunderbar wieder neue geheime Ecken in den neuen Gebieten zu suchen und von denen gibt es viele.

Einzig und allein das neue PvP-Gebiet enttäuscht etwas durch lange Wartezeuten.
(Natürlich kann es daran liegen das viele Spieler noch dabei sind PvE ihren Charakter zu optimieren und auch noch das letzte Geheimnis der neuen Gebiete zu lösen.)

Es wurde gesagt das der neue Inhalt nochmals Rund 20 Spielstunden geben soll. Wenn man wie einige nur von Boss zu Boss mit der Hilfe anderer rennt kommt man um alle "Pflichtbosse" zu besiegen auf vielleicht 4-5 Stunden, wenn man erfahren ist. Wenn man allerdings versucht alles dort zu finden und zu erkunden kommt man lässig auf diese 20 Stunden.

Alles in allem bin ich Begeistert, neue Gegner, neue Gebiete, neue Bosse, neues Equipment, neue Zaubersprüche. Dark Souls wird mit der Erweiterung ein noch tiefsinnigeres Rollenspiel als es ohnehin schon war. Von mir eine klare Kaufempfehlung an alle welche das Spiel schon kennen oder kennenlernen wollen.

Das ist meine erste Rezession, ich habe den Dreh noch nicht so heruas. Aber ich hoffe trotzdem damit hilfreich gewesen zu sein.

In diesem Sinne...
good luck and "Prepare To Die" ;D

mfg
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am 29. Oktober 2012
Also erst einmal zum Produkt selbst. Ich habe ursprünglich die limited Edition seit dem Erscheinungstermin besessen und diese am 24. 10. 2012 mit der Erweiterung „Artorias of the Abyss“ vervollständigt. Ich bin nach einigen Spielstunden nun auch mit der Erweiterung fertig geworden, weshalb ich mir nun, eine halbe Ewigkeit nach dem Erscheinungstermin, auch eine Meinung gestatte. Zu meinem Charakter selbst, ich spiele nun seit 120 Stunden und habe meinen Level 168 Charakter 3 mal durch das „Standard“ Spiel gebracht und wie schon erwähnt ebenfalls die Erweiterung beendet. Ich habe alle Ecken Lordrans erkundet und glaube auch ehrlich gesagt fast alles über die Geheimnisse des Spiels zu wissen.
Story:
Zur Story des Spiels will ich nicht zu viel verraten, allerdings sollte man sich im Klaren sein das einem die Story wirklich nicht aufgedrängt wird. Man muss schon selbst mit den Bewohnern reden und sein eigenes Bild schaffen. Eine Story welche in hunderten Filmchen erzählt wird sucht man hier vergebens. Einige könnte es stören das man gerade gegen Anfang des Spiels kaum etwas erfährt, allerdings ist meine Meinung nach die Story selbst sehr gut gelungen und steckt bei genauerem Hinsehen voller Tragik und hat auch die eine oder andere packende Wendung zu bieten. Die Story könnte also Polarisieren, dennoch vergebe ich hier 5/5 Punkten.

Grafik:
Die Grafik finde ich persönlich sehr gelungen. Sie bittet gute Charaktermodelle und wirklich gut aussehende Monster. Klar, es gibt einige unschöne Texturen und auch einige Clipping Fehler, doch es muss auch bedacht werden das es sich bei dem Produkt um ein Open World Spiel handelt welches kaum Ladezeiten hat. Die Grafik würde ich als authentisch und passend einordnen, allerdings haben mich die „Monster Hunter“ Teile auch immer überzeugt und da gab es ja geteilte Meinungen zur Optik.
Weniger schön sind Ruckler. Es kann bei einigen Gegnern zu kurzen Rucklern kommen welche allerdings kaum das Spiel beeinträchtigen. Sehr Störend hingegen habe ich die Ruckler in dem Gebiet „Schandstadt“ empfunden. Auf meiner Playstation Slim 120 GB kam es in diesem Gebiet zu bis zu 3 sekündigen Standbildern weshalb ich diese Gebiet kaum erkunden konnte. Da das Gebiet relativ schnell durchquert werden kann will ich das allerdings auch nicht zu sehr ankreiden. Die Grafik bekommt von mir 4/5 Punkten, da die Ruckler das Spielempfinden trüben können.

Sound:
Hier kann ich mich kurz fassen da ich völlig überzeugt bin! Lordran hört sich einfach so an wie man sich eine Welt aus Chaos vorstellt. Die Wesen machen authentische Geräusche. So hört man die schleimige Fortbewegung der Schleimmonster der Kanalisation und lauscht auf die donnernden Schritte der Riesengolems. Auch der Soundtrack tut seinen Teil und bittet gerade bei Bosskämpfen adrenalinsteigernde Musikuntermalung. Für den letzten alle Bosskämpfe haben sich die Entwickler sogar eine besonders gelungene musikalische Überraschung ausgedacht, aber ich will nur die Neugier wecken und nichts Spoilern. Dem Sound gebe ich also 5/5 Punkten da er mich einfach überzeugt hat und auch noch in Spielstunde 90 kein Stück nervig geworden ist. Ich habe auch die Soundtrack CD durch die Edition und höre die Lieder gerne mal in einer ruhigen Minute.

Steuerung:
Hier rate ich ganz klar zu Konsolen Version oder der PC Version mit Xbox Controller da die Gamepad Verteilung der Befehle perfekt ist. Es sind auch gerade beim PVP komplexe Taktiken möglich, obwohl es sich eigentlich nur auf 2 bzw. 4 Angriffe handelt. Lange Rede kurzer Sinn 5/5 Punkten für die Steuerung da sie mich kaum im Stich gelassen hat.

Gameplay:

Ja, hier kommen wir eigentlich zur Einzigartigkeit von Dark Souls. Ich habe es bei keinem anderen Spiel erlebt, dass ich nur langsam und argwöhnisch durch die Spielwelt geschlichen bin. Vor jede Tür öffnet man mit bedacht und selbst Truhen überprüft man vorher ob sie einem nicht schaden können. Durch das Trial and Error verfahren bekommt Dark Souls einen Motivations Faktor wie ich ihn vorher noch nicht erlebt habe. Es macht einfach Spaß ein erleichtert ein neues Leuchtfeuer zu entdecken oder einen Boss nach gefühlten 100 Versuchen nieder zu strecken und endlich weiter machen zu können. Dennoch fühlt man sich nie überlegen oder wird Leichtsinnig da die schwer erworbenen Seelen(die Währung im Spiel) schnell wieder verloren gehen können, wenn man sie nicht rechtzeitig am Leuchtfeuer benutzt. Stirbt der Charakter gehen alle Seelen verloren und es gibt nur eine einzige Chance sie wieder zu erlangen. Schafft der Spieler es nicht sich die Seelen zurück zuholen und stirbt vorher ein zweites Mal sind alle verlorenen Seelen futsch. Die Open World ist perfekt gebaut und so kommt es trotz der festgesetzten Leuchtfeuer kaum zu „rumrennerei“. Die unzähligen Waffen und Rüstungen laden zum stundenlangen verbessern ein und die Welt Lordran bittet viele Dinge abseits des Hauptweges zum Entdecken. Wenn man das Spiel zum ersten Mal durchspielt ist zwar das Gefühl der Ungewissheit des ersten Durchgangs verschwunden und trotzdem habe ich mich noch zwei weitere male dazu motivieren können das Spiel neu zu beginnen und im NG+ weiter zu spielen. Das Gameplay mögen manche hassen und andere Lieben. Ich liebe es und kann die ganzen „Hardcore“ Shooter einfach nicht mehr sehen. Das Gameplay erhält also 5/5 Punkten.

Schwierigkeitsgrad:

Das Spiel ist an einigen Stellen schon ziemlich happig und doch nie unmöglich oder Unfair. Wenn man einen Gegner oder eine Stelle im Spiel nicht schafft liegt es meistens an der Vorbereitung. Es gibt ein paar Regeln die zu befolgen sind damit absolut jeder den Creditscreen sehen kann. Es gibt sehr viele Guides im Internet und wenn man immer langsam und überlegt taktisch an die Situation heran geht sollte eigentlich kein Gegner eine längere Herausforderung darstellen. Hier bleibt einfach nur der Tipp es immer wieder zu versuchen und seinen Gegner zu studieren. Mich persönlich spricht der hohe Schwierigkeitsgrad an auch wenn ich nicht zu den viel Spielern gehöre. 5/5 Punkten

Multiplayer:

Hier gibt es die Möglichkeit gegeneinander im PVP anzutreten oder gemeinsam einen Gegner zu besiegen. Schade dabei ist allerdings das es keine Möglichkeit gibt mit Freunden gezielt zusammen zuspielen. In dem DLC gibt es die Möglichkeit auch 2vs2 und 4vs4 zu spielen allerdings konnte ich dies noch nicht testen da zu meiner Spielzeit kein Mitspieler gefunden wurde und meine Internet Verbindung nicht die beste ist. Dennoch hatte ich im PVP sehr viel Spaß und gebe deshalb 4/5 Punkte.

Fazit:
Abschließend bleibt mir nur noch zu empfehlen sich nicht von dem Schwierigkeitsgrad abschrecken zu lassen, denn so schwer ist es eigentlich gar nicht. Das eigene Vertrauen muss da sein und nach etwas Einarbeitungszeit eröffnet sich dem Spieler ein wirklich befriedigendes Spielerlebnis. Gebt Darks Souls eine Chance und lasst euch nicht von der „schlechten“ Pc Portierung abschrecken.

*EDIT* Ich wurde darauf hingewiesen, dass ein ähnliches "Gameplay" in dem inoffiziellen Vorgänger "Demon Souls" ebenfalls vorhanden ist. Dark Souls ist also nicht der erste Titel welcher eine solche Spielidee bietet, sondern baut auf einem bewehrten Konzept auf. Dies ändert allerdings nichts an der Großartigkeit des Gameplays.
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am 6. Juli 2015
Das Spiel hat alles richtig gemacht, was man erwarten könnte. Strategie, Planung und Vorsicht werden belohnt - Fehler und Leichtsinnigkeit dagegen bestraft. Ich war zunächst skeptisch, was das Spiel angeht und habe auch nicht allzu viel erwartet. Umso erfreuter war ich über das, was ich mit dem Titel erlebt habe. Dark Souls ist ein kräftiges und tiefgründiges Spiel, mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen.
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am 22. Juni 2015
ich mag mal was zu allen meckerern hier sagen. man kann von dark souls behaupten was man man will. fakt ist aber, dass dieses spiel verdammt nochmal das geilste gameplay, das geilste kampfsystem und die tollste spielwelt hat, die es je in nem rollenspiel gab. wo sonst hat man derart intelligente leveluebergaenge und abkuerzungen?

das ist eben fakt und keine geschmacksfrage. zu behaupten, dass dark souls schlecht ist, ist als wuerde man behaupten, dass einstein dumm war. nicht jeder mochte einstein. aber er war ein genie. so wie dark souls.

leute die souls nicht moegen sind anspruchslos, abgestumpft, gewohnt alles in den a.... geschoben zu bekommen, blind fuer tolles artdesign und fahren auf mist wie cod ab.

achtung. ich bin KEIN nerd und ich bin KEIN dauerzocker. ich erwarte dennoch mit niveau unterhalten zu werden. darum spiele ich dark souls und nicht cod oder assassins creed und und und....zugegebenermassen spiele ich auch selten mal ein cod. etwas dann um mal sinnlos rumzuballern. das kann auch spass machen. aber nach kurzer zeit langweilt es mich schon und ich brauch wieder den anspruch
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am 5. März 2014
Dark Souls ist wie ich finde noch ein kleines bisschen besser als der inoffizielle Vorgänger Demon Souls!
Dark Souls ist ebenfalls wieder genauso schwer wie Demon Souls und punktet mit einer unheimlich dichten Spielerfahrung.
Jeder Gegner könnte den Tod bedeuten! Man steht unter ständiger Anspannung weil man nie weiß was hinter der nächsten Ecke lauert! Die gesamte Welt in der man unterwegs ist greift ineinander und bietet unzählige Abwechslungsreiche Schauplätze!
Und auch die Gegnervielfalt ist enorm! Und besonders die Bossgegner haben es wieder faustdick hinter den Ohren ;)
Man macht förmlich Freudensprünge wenn man den endlich mal einen harten Boss platt gemacht hat!
Um dieses Spiel zu bestehen braucht man wie schon in Demon Souls knallharte Nerven aus stahl, disziplin und Geschick!
Und durch die in der Pepare to Die Edition enthaltenen Erweiterung kommen nochmals harte Bossgegner und auch weitere Stunden Frust und Spielspaß dazu :)
Dark Souls ist ein absolutes Meisterwerk und ich freue mich schon sehr auf den 2 teil der ja jetzt bald kommt :)
Dann geht das Sterben wieder von vorne los^^
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am 15. Mai 2014
Als Kind habe ich sehr viele Videospiele gespielt und irgendwann damit aufgehört, weil es eigentlich gar nichts bringt und die Spiele mich nicht wirklich mitgerissen haben.

Heute spiele ich wieder und zwar genau 2 Spiele: FIFA und DarkSouls
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am 14. Mai 2015
Dark Souls is captivating, thrilling and beautiful.
The graphics may be a bit dated (Hell they were dated when the game came out9, but the world is so well-designed and -crafted that the ugly textures can be forgiven.
The controls are incredibly tight and the difficulty is well achieved. It's not cheap. Apart from a few isolated cases, every death is completely deserved on your part. The game gives you all the tools you need to beat it. No arbitrary level barriers that force you to grind to progress. You just have to find the equipment you can work with and then try until you figure it out.
As long as you keep at it and don't despair you'll make progress. And eventually, you'll make it. And not many games can parallel the exhilaration of finally beating a hard boss in Dark Souls.
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am 20. April 2014
Dark Souls ist einfach ein geniales Spiel. In dem düsteren Dark Fantasy Unisversum erlebt man eine unglaublich schwarze Geschichte unter den lebenden Toten. Es scheint als gäbe es keine Hoffnung, keine Chance auf ein Happy End.
Nun, wer keinen Ehrgeiz und keine Geduld hat, der wird hier weinen! Dark Souls ist eines der Rollenspiele, welches das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Schadenfreude am besten verkörpert. Man bedenke nur: Jeder kann dich töten!
Das ist der Nervenkitzel dieses Spiels, denn man kann noch so gut ausgerüstet sein und dennoch an jeder Ecke kläglich versagen. Und mit dem heiß geliebten Text "Sie sind gestorben" ('You died') erinnert einen das Spiel immer wieder daran, dass jeder Fehler tödlich ist.
Die Kämpfe sind von eintönig bis brenzlich-einzigartig sehr variabel und zwingen den Spieler dazu, immer wieder neue Taktiken zu entwickeln, mehr Dinge zu finden und mehr Plätze zu erkunden. Oftmals lockt es den Spieler in eine fiese Falle, doch wie heißt es so schön: Man lernt aus Fehlern. Ohne Fehler kommt man nicht durch dieses Spiel und gerade das macht es so fesselnd. Es gibt unendlich Möglichkeiten, eine Herausforderung zu bewältigen. Welche man wählt, hängt ganz von einem selbst ab. Man kann auch den gemeinsamen Kampf mit anderen Spielern suchen, sich dazu in die Gefahr begeben, von anderen Spielern überfallen zu werden und sich gemeinschaftlich durch die Reihen der Bösen metzeln.
Ein spannendes Erlebnis, dass in seinem Gameplay einfach unglaublich ist, viel Freiheit bietet und vor allem eine Vielzahl an Spielspaß anregenden Möglichkeiten bereit stellt. Und trotz kleiner Pannen im Spiel (wie in jedem anderen Spiel auch) ist die Freude bei einem kleinen Erfolg so groß, wie die mein erstmaligen Durchspielen eines guten Spiels.
Um es abschließend auf dem Punkt zu bringen: Dark Souls überhäuft den Spieler stetig mit "Aaaarghh!" und "Yeeeeeeah!" Momenten. Eine echte Empfehlung für alle Spieler, die eine Herausforderung suchen!
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