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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
116
4,0 von 5 Sternen
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am 29. März 2017
Schon bei Gone Girl, meinem ersten Roman von Gillian Flynn, war mir aufgefallen, wie wenig "Thriller" und wie viel mehr Psychologie und gesellschaftliche Zustandsbeschreibung er enthält. Jetzt, nach der Lektüre von "Dark Places", fühle ich mich darin bestätigt, dass es Gillian Flynn generell um etwas anderes geht als bloß Spannung zu erzeugen. Die Romane sind natürlich spannend, aber eben nicht "packend" oder "mitreißend", wie man es von einem Thriller erwarten würde, stellenweise sogar richtig langwierig, was dann oft zu gemischten Rezensionen führt, weil die Aufmachung eben auf einen anderen Inhalt deutet. Wer aber keinen Thriller erwartet, sondern die Rahmenhandlung nur als Schablone versteht, vor deren Hintergrund ganz andere, wichtigere Dinge diskutiert werden, hat Freude an Gillian Flynns Romanen.

Im Roman Dark Places werden vor dem Hintergrund eines grausigen "satanischen" Mordes im Jahr 1985, die Themen soziale Schichtung, elterliche Vernachlässigung, ländliche/provinzielle Enge, pubertäre Verwirrung, Drogenkonsum, gesellschaftliche Vorurteile (oft geschürt durch hysterische Pressekampagnen und Bigotterie) und allzu "zielgerichtete" psychologische und polizeiliche Ermittlungen diskutiert und welche Eigendynamik das Zusammenwirken all dieser Faktoren entfalten kann.
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am 20. Juni 2017
What can I say?
In the reviews a lot of people wrote that the book is depressive and if you do read the book, you should read it in a happy atmosphere. Well, my only "reading time" was on my way to work and back home. With everyone sleepy around me there wasn't much of an happy atmosphere.
And now I get it.
This book is dark and creepy, shocking and mysterious and the protagonist (Libby Day) is - like the book title says - in Dark Places. Gillian Flynn's writing is incredible. I immediately fell in her spell (dark that is) and kinda felt how Libby must feel...or anyone else in that book.
Flynn pulls you in her story and has a fantastic gripping way of showing you everything she wrote.
The pace is perfect. You read a lot about dark feelings but you're not stuck with them. She continues the story in a good pace, keeping you alert and hungry for more information.
And I absolutely LOVED how she structured the whole story, switching from past and present, from character to character. It was an interesting way to get to know the Day Family and how everything led to the night of the murder.

This is my first book by Gillian Flynn. I refused to read Gone Girl because it was so hyped and the film scenes I saw, weren't any good. Well, I still refuse to read Gone Girl but that's alright. Flynn has a lot more books to offer and I can't wait till I get my hands on them. :)
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am 3. April 2017
Einfach nur super! Mega spannend... Tolle Story und sympathische Charaktere... Habe es in 2 Tagen durchgelesen trotz Sightseeing-Tour im Urlaub
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am 17. September 2015
Habe mir nach cry Baby und hone Girl auch Sarkozy Planes gekauft und wurde nicht enttäuscht! Wirklich von Anfang an spannend!
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am 18. August 2016
Nach Gone Girl, welches ich extrem spannend fand, mein zweites Buch von Gillian Flynn. Leider kam beim lesen wenig Spannung auf und besonders das Ende war für mich ziemlich Enttäuschend.
Meiner Meinung nach nicht gelungen.
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am 1. Februar 2016
Libby, die Protagonistin, hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte ist durchgehend spannend, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Zuerst hatte ich ja Zweifel und war mir unsicher, ob Gillian Flynn an ihr erstes Werk Gone Girl anknüpfen kann, aber ich bin jetzt doch sehr begeistert. Vor allem das Ende hat mich noch einmal vollends überzeugt. Von mit eine absolute Kaufempfehlung, gerade auch weil man nach einem so großem Erfolg eher skeptisch ist, dass das nächste Buch ebenfalls gut ist!
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am 2. Februar 2017
Ich persönlich lese sehr gerne die Bücher von Gilian Flynn. Auch Dark Places hatte es mir angetan. Es ist sehr spannend geschrieben, sodass ich das Buch im Nu zu Ende gelesen hatte. Sehr empfehlenswert!
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am 4. Mai 2017
Das Buch ist echt empfehlenswert für alle, die sich gerne gruseln. Der Thriller ist gut geschrieben und man will gar nicht aufhören zu lesen!
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"Dark Places / Gefährliche Erinnerung" war mein zweites Buch dieser Autorin, und mehr und mehr gewinne ich dreierlei Eindrücke:

Sie schreibt schwierige, sperrige weibliche Charaktere, die es einem nicht leicht machen, sie zu mögen.

Ihre Romane lesen sich oft beinahe wie True Crime - diese Bücher, die über wahre Verbrechen geschrieben werden, und von denen kaum jemand zugibt, dass er sie liest. Düster, verstörend, beinahe unangenehm voyeuristisch... Aber lebensecht.

Irgendwie bastelt sie aus diesen Zutaten Romane, die mich in einer Art Hassliebe faszinieren und völlig in ihren Bann ziehen - obwohl ich mir sicher bin, dass sie bestimmt nicht jedermanns Sache sind.

Auch in diesem Buch ist die Protagonistin alles andere als eine strahlende, sympathische Heldin. Im zarten Alter von sieben Jahren hat sie die Morde an ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern miterlebt, ihren Bruder Ben vor Gericht der Taten beschuldigt, und seither wird ihr ganzes Leben davon bestimmt. Damit meine ich nicht nur die emotionalen Narben - und die hat sie definitiv. Sie trinkt zuviel, sie kann oft tagelang kaum das Bett verlassen, gelähmt von Depressionen und Antriebslosigkeit. Sie stiehlt alles, was sie in die Finger bekommt. Sie kann sich kaum dazu bewegen, Lebensmittel für sich und ihre ständig hungrige Katze zu kaufen. Sie hat überlebt, aber irgendwie ist ihr Leben seither erstarrt, fast schon vorbei.

Sie hat nie gelernt, ihr Leben wirklich selber in die Hand zu nehmen. Auch über zwanzig Jahre später lebt sie immer noch von den letzten Resten großzügiger Spendengelder, sie hat nie gearbeitet oder auch nur einen Beruf erlernt... Ihr Jugend hindurch ist sie von entferntem Verwandten zu entferntem Verwandten abgeschoben worden, da sie immer wieder durch ihr aggressives, unverschämtes Verhalten auffiel - einmal ging sie sogar soweit, den Schoßhund ihrer Tante zu misshandeln und dabei ausversehen zu töten. So verständlich ihr Zorn auf das Schicksal auch ist, so dachte ich mir als Leserin doch öfter: jetzt komm, du musst jetzt langsam mal aufstehen und dein Leben in den Griff bekommen! Aber das ist natürlich einfacher als gesagt, und im Endeffekt macht sie die ersten wichtigen Schritte nicht, um endlich zu heilen, sondern nur, um mehr Geld aus der Tragödie herauszuschlagen. Mehr möchte ich hier noch nicht verraten, aber an dieser Stelle beginnt eine widerwillige Reise Libbys zu sich selbst.

Und so unangenehm, aggressiv und wütend Libby auch sein kann - sie tat mir immer mehr leid. Ein gestrandetes Kind, das nicht mehr weiter weiß, weil niemand mehr da ist, der ihm wirklich etwas bedeutet. Genauso ein Opfer der Tragödie wie die Toten. Auf ihrer Reise findet Libby einen unerwarteten Verbündeten, mit dem sie mehr gemeinsam hat, als sie erst vermutet, und das Schicksal bringt sie auch wieder mit ihrem entfremdeten Vater und ihrem eingesperrten Bruder zusammen - und dadurch muss sie immer wieder darüber nachdenken, ob sie damals wirklich gesehen hat, was sie vor Gericht ausgesagt hat, oder ob ihr das von Psychologen eingeflüstert wurde. Und im Endeffekt muss sie sich dem Gedanken stellen, wie wichtig es für sie überhaupt noch ist, wer damals die Schuld trug.

Für mich sind die Bücher von Gillian Flynn nicht wirklich Thriller. Psychologische Geschichten von Gewalt, Verbrechen, Sucht und Hilflosigkeit, ja. Düstere Familiengeheimnisse, abgründige Kleinstadtgeschichten. Fehlgeleitete Charakter, moralische Zweideutigkeit... Wie oben schon gesagt: für mich entwickelt diese originelle Mischung einen unglaublichen Sog, und dadurch sind die Bücher auch von vorne bis hinten spannend - es ist eben nicht immer die typische Thrillerspannung, manchmal ist sie eher langsam und schleppend, oder unterschwellig halb verborgen. Ich denke, da muss jeder mal reinlesen und selber entscheiden, ob ihm diese Mischung gefällt.

Der Schreibstil schwankt zwischen den oft nüchteren, fast beißenden Gedanken Libbys, ihrem schwarzem Humor, hastig unterdrückter leiser Hoffnung, ihrer unbestimmten Sehnsucht nach einem gesünderen, harmonischeren Leben... Sie beschönigt nichts, gerade nicht ihre eigenen Fehler, und genau deswegen funktioniert der Schreibstil für mich so gut: er ist ehrlich, schonungslos.

Manche Passagen sehen wir auch durch die Augen anderer Charaktere, aber diese Schonungslosigkeit zieht sich durch das ganze Buch... Und dabei wird immer klarer, dass gut und böse selten klar umrissene Konzepte sind.

Gillian Flynns Bücher sind für mich das, was man im englischen "aquired taste" nennt: etwas, an dessen Geschmack man sich erstmal gewöhnen muss, und dann liebt man es - oder man hasst es. Ich liebe die Bücher, und wenn ich einmal eines angefangen habe, kann ich es kaum noch weglegen! Am Besten, man löst sich direkt von Anfang an von allen Erwartungen, die möglicherweise durch den Klappentext oder den Ausdruck "Thriller" geweckt werden; meiner Meinung nach lesen sich die Bücher am Besten, wenn man nicht versucht, sie in eine bestimmte Schublade zu stecken.
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am 6. Februar 2017
Wie unglaublich spannend! Undurchsichtig! Geheimnisvoll!

Ich war bis zum Schluss gespannt wie ein Flitzebogen!

Alle möglichen Theorien und Varianten wie es gewesen sein könnte wurden früher oder später verworfen und es gab keinerlei Anhaltspunkte. Zum Verrücktwerden :-)

Das war Weltklasse!
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