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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 4. Mai 2016
Für dieses Buch tue ich mich schwer mit einer Bewertung. Zum einen finde ich es bemerkenswert, dass ein Teenager ein solches Epos geschaffen hat, und dafür hätte es eigentlich 5 Sterne verdient. Doch merkt man anhand der abgehandelten Themen auch, dass es eindeutig ein Jugendbuch ist. (Leider nirgendwo als solches gekennzeichnet!) Als Erwachsene haben mich die vielen “Kinderkram”-Szenen wie Bälle, Klamotten, Shopping, die Abrechnung mit dem Ex, Rummelplatz usw entsetzlich gelangweilt. Am schlimmsten fand ich aber, dass die um die 200 Jahre alten Vampire ebenfalls wie Teenager dargestellt wurden, mit kindischen Handlungen wie Eifersüchteleien und Zickenkrieg und beleidigten Abgängen fast aller Figuren. Zu schade, dass sich die Autorin nicht vorstellen konnte, dass man nach 50 oder 100 Jahren bereits weitaus abgeklärter ist.
Hier hätte der Lektor eingreifen müssen, finde ich.
Das hätte einiges an Qualität und Glaubwürdigkeit retten können.
So empfand ich dann auch den Vampirprinzen als blass, kindisch und sich seiner selbst nicht bewusst. Ein 190jähriger, der sich noch immer von seinem Vater ermahnen lassen muss, sich erwachsen zu verhalten, ist einfach nicht interessant, geschweige denn sexy. Er sollte hier wohl die Rolle des Bad Boys einnehmen während Fabian den netten Jungen von nebenan darstellte. Leider ist das für meiner Ansicht nach nicht gelungen. Mag sein, dass es 17jährige noch schmachten lässt, das kann ich nicht beurteilen.
Ansonsten fand ich die Geschichte selbst ganz ordentlich und wären nicht die o.g. endlosen langweiligen Passagen gewesen, hätte sich vielleicht sogar Spannung aufgebaut.
Den Schreibstil empfand ich häufig als sprunghaft und hat mich gelegentlich verwirrt zurück gelassen.
Meine Meinung:
Ganz persönlich für mich bedaure ich es, dieses Buch gekauft zu haben. Es hat mir nichts außer Langeweile und Schokolade-Frustessen beim Lesen eingebracht. Da ich aber nicht zur altersmäßigen Zielgruppe gehöre, vergebe ich einen Bonusstern und komme somit auf 3 Sterne für dieses Buch, das sich höchstens als vampirische Einstiegsdroge für Jugendliche eignet.
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Violet Lee ahnt noch nicht, das ihr ganzes Leben sich verändert wird, als sie eines abends am Trafalgar Sqaur in London auf ihre Freundin Ruby wartet. Sie wird Zeuge, wie eine Gruppe Vampirjäger von Vampiren niedergemetzelt wird. Danach wird sie von den Vampiren mitgenommen in deren Herrenhaus und dort gefangen gehalten. Violet kann sich nur schwer daran gewöhnen, ihre Familie nicht mehr wieder zu sehen. Die Vampire sind alles andere als nett und besonders der Kronprinz Kaspar macht sie sehr nervös. Denn irgendwie fühlt sich sich zum ihm hingezogen, obwohl er ein kaltblütiger Mörder ist. Violet wird angeboten, dass man sich in einem Vampir verwandelt, die einzige Möglichkeit, aus dieser ausweglosen Situation heraus zu kommen. Violet muss sich entscheiden, was ihr nicht leicht fällt.

Die Autorin hat mit diesem Buch ein wirklich gelungenes Debüt hingelegt und konnte mich richtig begeistern. Bei meinen Nachforschungen über sie, habe ich festgestellt, dass sie erst 18 Jahre alt war, als sie es geschrieben hat, was mich doch sehr überrascht hat.
Die Handlung fängt damit an, dass Violet Zeuge dieses Gemetzels wird und danach gezwungener Maßen bei den Vampiren leben muss. Die Vampire haben eine Monarchie und einen Rat und Violet lebt im Haus des Königs. Der Thronfolger Kaspar macht ihr das Leben nicht leicht, ständig provoziert er sie und zwischen den beiden herrschen ständig Spannungen. Die Liebesgeschichte nimmt eine zentrale Rolle ein. Wer hier aber eine typische Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht werden, Kaspar ist nicht der liebe und nette Vampir von Nebenan. Das macht aber auch den besonderen Reiz aus. Trotz alldem entwickeln sich Gefühle zwischen den beiden. Violet ist nicht irgendwer, ihr Vater ist der Verteidigungsminister und hat allem Anschein die ganze Zeit über von der Existenz der Vampire gewusst. Die Leben der beiden sind so mit einander verflochten, aber noch ahnen sie nichts davon. Hinzu kommt noch diese Prophezeiung um die Dark Heroine, die ab einem gewissen Punkt in der Handlung eine sehr wichtige Rolle spielt.
Aufgrund der unterschwelligen Erotik und der relativ brutalen Szenen würde ich eine Altersempfehlung ab 16 Jahre aussprechen. Der zweite Teil, der übrigens im Herbst 2014 bereits auf Deutsch erscheinen wird, wird dann von einem anderen Paar handeln. Die beiden Charaktere Prinz Fallon und Autumn Rose spielen bereits im 1. Teil mit. Ich hoffe doch sehr, dass wir erfahren werden wie es Violet und Kaspar ergangen ist und sie im zweiten auch eine Rolle spielen
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Nie hätte Violett geglaubt, dass es Vampire gibt. Bis sie mitten im London, nach einer durchgefeierten Nacht einen Massenmord beobachtet. Schlimmer als dieses Erlebnis ist jedoch, dass die mordenden Vampire sie einfach mitnehmen und nicht mehr gehen lassen. Dafür hat Violett zu viel gesehen. Nun soll sie sich freiwillig dazu entschließen selbst ein Vampir zu werden. Aber sie ist fest entschlossen kein elender Blutsauger sein zu wollen ...

Leider konnte mich "Dark Heroine" nicht komplett begeistern und auch nicht restlos überzeugen. Mittlerweile bin ich mit Vampirromanen eigentlich gut bedient, in den letzten Jahren gab es ja etliche davon. Da ich im Vorfeld gelesen hatte, dass dieses Buch anders sein sollte, der Untertitel auch etwas Witz versprach und das Buch in England ja der Hit wurde, wollte ich es trotz des Vampir-Themas lesen und war richtig gespannt.

Wirklich witzig fand ich das Buch nicht. Klar, die Protagonistin ist recht frech, ein paar nette Sprüche gab es, aber ansonsten ist es alles andere als witzig. Für ein Jugendbuch fand ich es sogar äußerst brutal und auch recht freizügig, aber das sei nur mal am Rande angemerkt. Jedenfalls war es nicht so, wie ich es mir erhofft hatte.

Die Protagonisten waren mir eigentlich allesamt recht unsympathisch. Violett ist zwar recht taff und frech, aber irgendwie wirkte sie auf mich nie wirklich authentisch. Einerseits findet sie das Verhalten von Kaspar absolut schändlich, andererseits kann sie einfach fix drüber hinwegsehen. Nee, das war mir tatsächlich zu einfach.
Kaspar selbst ... tja, was soll ich dazu sagen? Zu Beginn war er einfach ein absolut großes ... naja, kein netter Kerl. Überhaupt nicht. Aber auf einmal ist er dann doch ganz nett. Aha. Hä? Woher dieser Sinneswandel? Das war für mich wirklich alles überhaupt nicht überzeugend dargestellt, mir ging dieses hin und her eher auf die Nerven.
Ebenso alle anderen Figuren. Irgendwie kam es mir so vor, als gäbe es nur extremes Verhalten in die eine oder andere Richtung, aber nie den normalen Mittelweg.

"Dark Heroine" konnte sich meiner Ansicht nach auch tatsächlich nicht großartig von anderen Vampirbüchern abheben, die Thematik war ähnlich, die Probleme auch. Fremde Welt, fremde Wesen, ekliges Blut, die Verwandlungsproblematik und natürlich nicht zuletzt Liebe und Erotik. Erst ziemlich spät kam hier noch die Geschichte der Prophezeiung mehr zum Tragen. Das fand ich auch ganz gut, aber das Geplänkel vorher war mir einfach zu seicht, zu durchschaubar und langatmig.
Irgendwie schade, denn die Idee mit der Prophezeiung war eigentlich toll und hatte (bzw. hat immer noch) viel Potential. Nur die Umsetzung fand ich nicht so gelungen, hier wurde einfach viel Potential zugunsten undurchsichtigen und schmalzigen Szenen vergeudetet.

Insgesamt merkt man hier einfach, dass die Autorin dieses Buches noch recht jung war. Die Geschichte kommt mir an vielen Stellen einfach sehr sprunghaft und dadurch wenig glaubhaft vor. Eine saubere Ausarbeitung wäre hier wünschenswert gewesen, aber ich hoffe einfach darauf, dass der nächste Band "Dark Heroine - Autumn Rose" besser sein wird, denn diesen werde ich auf jeden Fall ebenfalls lesen, dafür hat mir die Idee zu gut gefallen.
Insgesamt trotzdem nur drei Punkte, weil die Kritikpunkte dann doch etwas schwerer wiegen, obwohl mir das Buch insgesamt doch noch gefallen hat.
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am 29. November 2016
Ich habe das Buch einfach verschlungen, auch wenn dieser Themenbereich bereits sehr ausgeschöpft ist, schafft die Autorin dennoch ihre eigene Welt. Ich konnte das Buch quasi nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur wärmesten empfehlen.
Eine gute Mischung aus Romance Fantasy aber mit echten Vampiren, nicht die kuschel Variante!
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Cover:
Ich finde das Cover wirklich toll! Es hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht und erfüllt somit die wichtigste Aufgabe eines Covers. Ich finde es kreativ und ansehnlich gestaltet, denn die Rose macht echt was her. Für mich passt es damit auch zu einem Vampirroman, denn für mich passte es einfach.

Inhalt:
Mich konnte die Geschichte wirklich total begeistern. Ich war sofort mitten drin, da der Einstieg spannend gestaltet wurde und wirklich neugierig auf den weiteren Verlauf machte. Das Buch lebte von meiner Neugier.
Ich empfand es dadurch als sehr spannend, da ich immer neugieriger gemacht wurde und das Buch trotz mancher Längen kaum aus der Hand legen konnte.
Ich verfolgte die Geschichte sehr gerne und erlebte gerne mit, wie sich die Protagonisten entwickelten.
Die Geschichte war mit actionreichen und ruhigeren Szenen vielseitig gestaltet. Es war für mich dahingehend wirklich alles dabei. Kampf sowie Emotionen.
Eine spannende Mischung, die mir gefallen hat, auch wenn das Ende als böser Cliffhanger unterschiedlich anzusehen ist.

Charaktere:
Als Protagonistin stand vor allem Violet im Mittelpunkt. Sie hat schon einiges ertragen müssen, ist aber dennoch eine entschlossene und mutige junge Frau, was mich sehr begeistert hat. Ich konnte ihre Gedanken und ihr Handeln wirklich nachvollziehen und mich gut in sie hineinversetzen, da man vor allem durch die Ich-Perspektive ihr sehr nahe sein konnte. Dies wurde mit ihrer Entwicklung immer stärker. Während sie am Anfang wirklich die Sturheit in Person war, entwickelte sie sich weiter und das auch wirklich überzeugend.
Auch die anderen Charaktere wie beispielsweise der Prinz der königlichen Vampirfamilie, Kaspar, gehört dazu. Er brachte wirklich Spannung in die Geschichte, da man lange wenig über die Hintergründe seines Handeln erfuhr. Das fand ich teilweise etwas schade, doch dem Spaß am Lesen des Buches hat es keinen Abbruch getan.
Ich traf auf viele Personen, auf die meist nicht näher eingegangen wurde aber das fand ich nicht störend, denn so ging es in der Geschichte die meiste Zeit zügig voran.

Schreibstil:
Abigail Gibbs
Der Schreibstil der Autorin konnte mich größtenteils sehr begeistert, denn er war leicht und fließend zu lesen und damit einfach passend zu einem Jugendbuch. Ich konnte mich gut in das Geschehen hineinversetzen, was meiner Ansicht nach ein bedeutender Aspekt ist. Manchmal war es mir etwas zu langatmig, was mir meine Lust zum Lesen teilweise ein wenig nahm.
Jedoch konnte ich mich auf jeden Fall in das Geschehen hineinversetzen, was mir sehr gefiel.
Abigail Gibbs gelang es in ihrem Roman wirklich, Spannung in die Geschichte zu bringen. Ich wurde von so mancher Wendung überrascht und deswegen machte es mir wirklich Spaß, Violets Geschichte zu verfolgen.

Fazit:
Insgesamt gefiel mir "Dark Heroine" wirklich sehr gut! Bis auf wenige Schwächen, konnte es mich überzeugen und ich hatte Spaß daran, das Buch zu lesen.
Ich bin wirklich neugierig auf den nächsten Band!
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am 28. November 2014
Meine Meinung

Ich will hier nicht lange um den heißen Brei herumreden: Das Buch konnte mich nicht begeistern, nicht fesseln und ich musste mich leider durchquälen. Ich habe eine spannende Vampirgeschichte erwartet, etwas neues, doch letztendlich spiel Abigail Gibbs in "Dark Heroine" mit den typischen Klischees. Die Vampire sind hier wie man sie kennt, übertrieben sexy, machtvoll und überheblich... Leider gibt die Geschichte in "Dark Heroine" nicht viel her.... Es wirkt alles sehr konstruiert, auch wenn es eine ausgedachte Fantasygeschichte ist waren manche Handlungen und Gedankengänge für mich nicht nachvollziehbar.

Der Schreibstil konnte mich leider auch nicht in einem Bann ziehen. Alles wirkt sehr aufgesetzt, fast schon kindlich.... Das Lesen und Folgen der Geschichte fiel mir sehr schwer... Ich konnte mich nicht mit Violet und schon gar nicht mit Kaspar identifizieren.... Alles wirkt sehr konstruiert, vor allem da es am Ende diese Prophezeihung gibt, die irgendwie nur hinzu gefügt wurde, um noch weitere Teile schreiben zu können.

Ich mag Vampirgeschichten eigentlich, aber für mich ist es sehr schwer, eine spannenden zu finden. "Dark Heroine" gehört für mich nicht dazu. Spannung gab es kaum, auch wenn die Vampire und Violet oft in Gefahr gerieten. Manche Situationen waren viel zu schnell wieder vorbei, wiederum andere nicht wichtig für die Story. Das Ende war dann auch eher schwach, denn genau so etwas hat man erwartet und so gehen zig Vampirbücher zu Ende.

Fazit

Das Buch war für mich leider überhaupt nichts....
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am 24. April 2014
Angezogen vom Cover und einer gewissen Affinität zum Genre habe ich mir dieses Buch gekauft.
Mit über 400 Seiten doch recht umfangreich, liest es sich aber sehr leicht und schnell. Den Inhaltsangaben mag ich nichts hinzufügen, denn davon gibt es bereits genug. ;-)
Der Schreibstil von Ms Gibbs ist angenehm und spannend, so dass man weiterlesen mag. Allerdings war mir die Gefühlswelt von Violet doch etwas zuuuu geradlinig: (Spoiler jetzt:) Familie samt Schwester werden kurzerhand und ohne Bedauern für den Liebsten (den sie erst ein paar Wochen kennt und bis vor wenigen Tagen nicht leiden konnte) über Bord geworfen? Ohne Trauer? Ohne Vermissen? Selbst bei 17Jährigen kann ich mir das so nicht vorstellen, sorry.
Die Welt der Vampire ist "beinahe" perfekt, allerdings werden Probleme nie angesprochen, schon gar nicht mit den Erwachsenen, obwohl die Jugendlichen doch sooo erwachsen sind? Nun, vielleicht bin ich dafür schon etwas zu erwachsen...ähm, alt.
Zusammenfassung: Umgehauen hat es mich nicht, aber die Autorin sollte man im Auge behalten.
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am 5. August 2014
Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die 18jährige Violet wartet um Mitternacht am Trafalgar Square auf ihre Freundin, als sie Augenzeugin eines grausamen Massakers wird. Geschockt versucht sie zu fliehen, doch die Täter erwischen sie mühelos und verschleppen sie in ein einsames Herrenhaus, das von nun an ihr Gefängnis sein wird.
Ziemlich schnell findet sie heraus, dass ihre Kidnapper Vampire sind - ein jahrhundertealter Clan, der auch selber in jüngster Vergangenheit einen traumatischen Verlust hinnehmen musste. Violets einzige Option und der Preis für ihr Leben scheint zu sein, dass sie sich entscheidet, freiwillig eine der ihren zu werden; doch Violet beschließt, gegen ihr Schicksal zu kämpfen. Je mehr sie allerdings ein Teil der Vampirwelt wird, umso mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse...

Und mein Fazit:
Ich liebe Fantasy, aber DARK HEROINE war leider mal wieder ein Roman, der sich einfach nur als blutleere Enttäuschung unter dem Deckmantel eines Vampirromans entpuppt hat.
Geradezu riesige Logiklöcher wechseln sich ab mit unglaublicher Langeweile, sinnfreien Gewaltfantasien, fast schon banal-hölzernen Dialogen und pubertärem Rumgezicke. Man erfährt ewig nichts zu Hintergründen; der Plot dreht sich immer im Kreis.
Die Protagonisten sind mehr als schwach entwickelt und taugen weder als Symphatieträger noch als Spannungsgarant, was auch für die beiden Hauptcharaktere Violet und Kaspar gilt, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird. Und die einzige Ausnahme wird von Abigail Gibbs einfach aus dem Rennen genommen.

Ich kann den ersten Teil dieser Reihe leider nicht empfehlen; einen Folgeband werde ich nicht lesen.
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Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Für Vampirromane interessiere ich mich eigentlich überhaupt nicht, und zu der Zielaltersgruppe der 16/17-Jährigen gehöre ich schon lange nicht mehr. Auf "Dark Heroine" war ich trotzdem neugierig, da das Buch in England für ziemlich Furore gesorgt und ein Millionenpublikum begeistert hat.

Abigail Gibbs hat diesen Roman mit 18 Jahren geschrieben - das ist eine bemerkenswerte Leistung für einen Teenager und verdient Respekt. Den habe ich vor der Autorin auch durchaus... nur kann mich das nicht darüber hinwegtäuschen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Dabei war die Vampirthematik gar nicht das Problem (schließlich wusste ich bereits vor der Lektüre, um was es gehen würde) - ich fand das Buch nur einfach unglaublich langweilig und richtig schlecht geschrieben.

Über weite Strecken passiert auf rund 600 Seiten nichts bzw. so gut wie nichts. Die Geschichte geht brutal, blutig und ziemlich unappetitlich los, um dann relativ abrupt zum (fast) völligen Stillstand zu kommen. Violet wird von den Vampiren verschleppt, und dann ist außer viel Warterei, noch mehr Blabla und schier endlosem Geplänkel zwischen den Protagonisten handlungsmäßig nicht viel geboten. Noch weit vor der Hälfte des Buches bin ich bei der Lektüre in eine Art Wachkoma gefallen. Aus dem bin ich bis zum Schluss nicht wirklich aufgewacht, auch wenn es nach einer gefühlten Ewigkeit mit der Geschichte irgendwie doch noch weitergeht und man nach und nach erschütternd uninteressante Hintergrundinfos zu Violet, Kaspar und all den anderen erhält und zwischendurch ausufernd brutale Kämpfe und teils wirklich widerwärtige Gewaltfantasien über sich ergehen lassen muss.

Dem Zuwenig an Handlung steht ein Zuviel an Figuren gegenüber. Im Laufe der Zeit tauchen wirklich unglaublich viele Personen auf, alle mit eigener Geschichte, eigenen Motiven, eigener Agenda. Ich habe sehr schnell den Überblick verloren, wer wer ist, zu wem er gehört und was er will. Normalerweise gehe ich in so einem Fall immer einige Absätze oder auch Seiten zurück, um den Faden nicht zu verlieren. Hier war mir das die Mühe nicht wert, zumal ich nicht mehr Zeit auf das Buch verwenden wollte als unbedingt notwendig. Stattdessen habe ich angefangen, Absätze und Seiten nur noch zu überfliegen, was dem Überblick zugegebenermaßen nicht eben zuträglich war.

Mit den beiden Hauptfiguren konnte ich überhaupt nichts anfangen. Violet fand ich nervtötend und einfach nur doof, ihre Verhaltensweise oft befremdlich - von supertough zu supernaiv und wieder zurück, und das innerhalb weniger Absätze. Kaspar war noch schlimmer: ein arroganter, unsympathischer Schnösel, der wohl faszinierend wirken soll, es aber nicht tut - zumindest nicht auf mich.

Und dann ist da noch die Sprache... ach herrje. Für einen ambitionierten (sehr, sehr langen) Schulaufsatz ist das Ganze sicherlich sehr ordentlich geschrieben. Gefallen hat mir Gibbs' Schreibstil trotzdem nicht. Sie verfährt beim Schreiben nach dem Motto "viel ist gut, und richtig viel ist noch besser". Alles wird ausschweifend und wortreich beschrieben. Etwas, das in einem Satz gesagt werden könnte, wird auf mindestens drei Absätze ausgewalzt, ein umständlich formuliertes Satzungetüm folgt dem anderen. Manche Formulierungen sind so eigenartig, dass ich mich gefragt habe, ob sie von einem (schlechten) Sprachcomputer stammen. Laut Klappentext ist der Roman zuerst auf einer Internetplatform erschienen und wurde dann von einem Verlag gekauft. Anstatt noch etwas Geld in ein ordentliches Lektorat zu investieren, wurde der Text vermutlich (fast?) unverändert übernommen. Keine noch so unwichtige oder unsinnige Passage ist dem Rotstift zum Opfer gefallen – leider.

Am Ende habe ich mich gefragt, warum das Buch so einen Hype ausgelöst hat. Vielleicht liegt es daran, dass Vampire seit "Twilight" beim jugendlichen Lesepublikum schwer angesagt sind? Oder daran, dass es in "Dark Heroine" für einen Jugendroman recht freizügig zugeht? Oder daran, dass das Internet das ideale Medium für die Weiterverbreitung dieses Stoffs war? Egal --- Gibbs hat es geschafft, mit ihrem Erstling eine riesige Leserschaft zu erreichen und viele Leserinnen (und sicher auch ein paar Leser) zu begeistern. Das ist beeindruckend, und meinen Respekt dafür hat sie auf jeden Fall. "Dark Heroine" bekommt trotzdem nur magere zwei Sternchen von mir, und auch das nur mit viel Wohlwollen. Mir ist bewusst, dass ich als Erwachsene nicht zur eigentlichen Zielgruppe gehöre, aber nach so vielen Stunden quälender Langeweile kann ich mich nicht zu einem dritten Stern durchringen. Sorry.
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Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ohne Vorwarnung beugte er sich hinunter, legte seinen Arm hinter meine Kniekehlen und brachte mich zu Fall. Ich landete in seinen Armen und kurz darauf strich kalte Luft über mein Gesicht. Wir flohen aus Varnley - wohin, wusste ich nicht. Ich schloss die Augen und kämpfte gegen die aufwallenden Tränen an. Erst dann dachte ich daran zu schreien. Und genau das tat ich. Ein langer, furchtbarer, markerschüttender Schrei hallte durch die Nacht.
Doch es hatte keinen Sinn. Niemand hatte mich gehört und niemand würde kommen.
--

INHALT:
Nach einem Abend mit einer Freundin befindet sich Violet allein am Trafalgar Square, als sie plötzlich den Mord an etwa 30 Männern sieht. Voller Angst will sie fliehen - aber die Täter entdecken sie und verschleppen sie kurzerhand zu ihrem Wohnsitz. Und dort erfährt sie, was sie sind: Vampire! Violet fürchtet sich vor ihnen, doch nach einiger Zeit kann sie gleichzeitig nicht leugnen, dass sie sich vom schönen Kaspar angezogen fühlt. Aber andere Wesen trachten ihr noch immer nach dem Leben...

MEINE MEINUNG:

SCHREIBSTIL
Es ist nicht schwierig zu bemerken, dass die Autorin beim Verfassen des Romans erst junge 16 Jahre alt war - denn ihre Art zu schreiben ist noch sehr weit davon entfernt, perfekt zu sein. Das erwarte ich in dem Alter auch gar nicht, aber bei einem gedruckten Buch sollte doch eine gewisse Qualität vorhanden sein. Die Beschreibungen der Umgebungen sind auch in der Tat recht gut und ansprechend gelungen, der Rest jedoch überzeugt gar nicht. Die Dialoge wirken plump und sehr unausgereift, die Jahrhunderte alten Vampire unterhalten sich wie Jugendliche, die gerade einer Reality-Soap entflohen sind. Die Gedanken der Protagonistin, die aus der Ich-Perspektive erzählt, sind naiv und sollen wohl schlagfertig wirken, verfehlen dieses Ziel jedoch weitestgehend. Und oft macht Abigail Gibbs auch den Fehler, von einem Strang zum nächsten zu springen, ohne einen guten Übergang erkennen zu lassen, was einen als Leser aus dem Fluss bringt.

CHARAKTERE
Eigentlich ist Violet die ersten 200 Seiten über eine einigermaßen angenehme Protagonistin, die zwar zwischenzeitlich extrem zickig und unfreundlich sein kann, ansonsten aber Mut beweist. Sobald sie jedoch Kaspar etwas näher kommt, verwandelt sie sich in ein naives und die Augen verschließendes Dummchen, das über all seine Fehler hinweg sieht. Davon hat er übrigens reichlich. Er ist arrogant, ungehobelt, grausam und brutal - Eigenschaften, die mich persönlich bei Männern eher weniger anziehen. Hier sind seine Drohungen Frauen gegenüber und seine Bereitschaft zu töten natürlich in Ordnung, denn schließlich sieht er ja gut aus. Und das reicht. Die sonstigen Figuren bleiben sehr blass und entwickeln sich kaum weiter, außerdem tauchen einige zu Anfang genannte Personen nie wieder auf, weswegen das Ganze sehr unausgegoren wirkt. Der einzige Charakter, den ich ansatzweise leiden konnte, Fabian, wird von der Heldin derart schlecht behandelt, dass es zum Haare raufen ist. Charakterzeichnung: Mangelhaft.

STORY
Nur leider wird das Ganze bei der Geschichte nicht besser. Die Autorin musste die Hauptfigur irgendwie zum Wohnsitz der Vampire bekommen - und lässt diese das Mädchen dafür entführen, was keinerlei Sinn ergibt. Entweder hätten sie sie töten können, als es noch nicht zu spät war, oder sie mit ein paar fiesen Drohungen und/oder Schweigegeld nach Hause schicken. Das alles wäre jedenfalls einfacher gewesen, als sie bei sich festzuhalten und zu einem Vampir machen zu wollen...Abgesehen davon, dass sie Violet sogar eines Tages mit nach London nehmen, um mit ihr einen Ausflug zu machen - und sie tatsächlich nicht vor ihnen flieht, weil sie ihren Exfreund trifft, der ja schrecklicher ist als alle mordenden Vampire zusammen. Das soll einer verstehen! Den größten Teil der Geschichte nimmt natürlich auch die Liebesgeschichte ein, sodass bis Seite 350 so gut wie überhaupt nicht die Rede ist von der im Klappentext erwähnten Prophezeiung. Alles plätschert vor sich hin, nichts Nennenswertes passiert, außer dass Violet fast ermordet wird und danach alle Bedenken wegen Kaspar fallen lässt, weil er sie ja gerettet hat.

UMSETZUNG
Diese Bedenken betrafen vorher zum Beispiel den Aspekt, dass er ihr mehrmals droht, sie zu vergewaltigen, zu schlagen oder zu töten. Ebenso ermordet er vor ihr unschuldige Frauen oder reißt einen anderen Menschen blutig auseinander. Das alles wird beschönigt, mit seiner Natur erklärt - es mag ja endlich mal wieder etwas anderes sein, dass die Vampire hier grausamer sind, aber eine Beziehung, in der gedroht wird, ist für mich dennoch keine gesunde. Und da auf die "Romantik" eben so viel Wert gelegt wird, war ich beim Lesen eigentlich permanent sauer. Abgesehen davon wird das Ganze ansonsten nicht einmal wieder wirklich spannend; Violet trifft neue Personen, Freund und Feind, und lernt schließlich auch ein überaus albernes Geheimnis kennen, bei der sich die Autorin gedacht zu haben scheint, kurz vor Ende noch eben den Grund einzustreuen, weshalb es überhaupt noch mindestens ein weiteres Buch geben wird. Unnötig, unglaubwürdig - wie der komplette Rest eben.

FAZIT:
"Dark Heroine: Dinner mit einem Vampir" ist auf einer Schreibplattform von einer sehr jungen Frau geschrieben worden, was man dem Roman auch eindeutig anmerkt. Die Figuren sind schlecht ausgearbeitet, die Story ist langweilig und abstrus und die Liebesgeschichte zeichnet nur das Bild einer äußerst grausamen und von Drohungen geprägten Beziehung. Ich muss hier jedenfalls nicht weiterlesen! 1 Punkt.
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