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Dann mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn. Gebundene Ausgabe – 26. August 2013

4.4 von 5 Sternen 70 Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch der Kolumnistin Birgit Kelle wird für Debatten sorgen.

Denn das, was sich die 38- jährige vierfache Mutter hier von der Seele schreibt, ihr Aufbegehren gegen einen mainstream, der ihren eigenen Lebensentwurf als gescheiterte Existenz ansieht wird von vielen Frauen vor allem belächelt werden. Doch:
„Ich bin es leid, das immer wieder zu erklären, zu entschuldigen, zu rechtfertigen. Es ist mein gutes Recht, mein Leben so zu leben, wie es mich glücklich macht. Ich habe nur dieses eine. War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf? Leben wie ich will?“

Doch es ist anders gekommen: „ Eine Frau, die sich als Mutter begreift, oder, Gott behüte, als Hausfrau, kann abdanken. Die einen werfen ihr vor, sie sei nicht emanzipiert, die anderen, sie sei faul, die Dritten, sie würde sich aus ihrer Eigenverantwortung als Frau stehlen und von einem Mann aushalten lassen. Nicht zuletzt bleibt sogar der Vorwurf, sie würde durch ihr rückständiges Verhalten die Emanzipation ihrer Geschlechtsgenossinnen verhindern.“

Und die Medien unterstützen das auf breiter Front. Dort „finden Mütter als überforderte Wesen statt, deren Lebensstil überwunden werden muss, hin zu einem befreiten Leben als Frau. Das Kind ist dabei logischerweise ein Klotz am Bein, wird aber dennoch händeringend gesellschaftlich gebraucht. Ein Dilemma. Aber als Lösung dafür bauen wir ja jetzt Krippen.“

Ähnlich wie Norbert Blüm das unlängst in einem Zeitungsartikel behauptet hat, dient dies alles letztlich dazu, das, was man früher unter einer Familie verstand, zu zerstören.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Birgit Kelle schildert an Hand ihres eigenen Werdegangs, wie sie auf und gegen Gender gekommen ist. Gender muss man wissen, ist eine neue Ideologie bei der vor allem lesbische oder ähnlich geartete Frauen eine völlige Gleichmacherei der Geschlechter bzw. ihre Aufsplitterung nach sexuellen Vorlieben als für Alle verbindlich machen müchte. Eine Ehe zwichen Mann und Frau währe etwas Rückständiges und dient nur der Unterdrückung der Frau. Dabei ist die Ehe die Keimzelle der Gesellschaft! Die meisten Protagonisten dieser Ideologie sind unverheiratet oder haben keine Kinder. Sie wollen aber ihre Vorstellung über die Welt allen Anderen Aufzwingen. Das Mäntelchen der Gleichberechtigung von Mann und Frau dient nur der Verschleierung der Wirklichkeit. Kinder sollen bereits im KINDERGARTEN seualisiert werden! In der SCHULE soll das so weitergehen. "Huxlyes" "Schöne neue Welt" lässt grüßen. Es bleibt nur die Hoffnung, das sich in der Bevölkerung genug Widerstand regt um dieser Entwicklung einhalt zu gebieten. Dazu ist aber Aufklärung erforderlich, Bei Gender steht nur im Kleingedruckten auf was sie letztendlich hinaus wollen.
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Von Raumzeitreisender TOP 500 REZENSENT am 28. September 2013
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Autorin Birgit Kelle streitet dafür, dass Frauen ihren Lebensweg frei wählen können und fordert staatliche Unterstützung für diejenigen, die ihre Kinder selbst erziehen möchten. Mit den Auswüchsen des Feminismus hat sie Probleme. "Ein Konzept, oder sagen wir besser, eine Ideologie, die angetreten ist, uns alle gleicher zu machen, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufzuheben, hat Verwirrung hinterlassen, aber keine Erfolge." (8) Sie pocht darauf, ihr Leben so zu führen, wie es sie glücklich macht. "War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf?" (11)

Die Autorin analysiert die Debatte um Sexismus im Fall Brüderle und insistiert, dass es ein asymmetrisches Verhältnis zwischen den Geschlechtern gibt. Das wird u.a. deutlich, bei den Ausführungen im "Stern" zum Fall. "Es geht nicht darum, wie der dumme Spruch gemeint ist, es geht darum, wie er ankommt." (32) Was wäre, wenn Männer sich auf den gleichen Standpunkt stellen würden, dass es nicht entscheidend ist, was Frau sagt oder ausstrahlt, sondern wie es beim Mann ankommt?

Im zweiten Kapitel geht die Autorin auf ihren eigenen Lebensweg ein. Dieser individuelle Lebensweg prägt zweifelsohne auch ihre Einstellungen und Vorstellungen. Als Mutter von vier Kindern fragt sie, wer eigentlich Politik im Interesse der Mütter macht? Wer kämpft für ihre gesellschaftliche Anerkennung im Hinblick darauf, was sie für die Gesellschaft leisten? "Die Antwort ist einfach: niemand - und schon gar nicht der Feminismus." (47)

Die Feministinnen betreiben ein einseitiges Spiel, wie Autorin Kelle deutlich macht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Danke, Frau Kelle, für dieses Buch! (Ich habe es gestern Nachmittag erworben und bereits heute früh um 2:00h ausgelesen gehabt....) Sie sprechen mir aus der Seele!(Auch wenn ich mich mit diesem Zitat wiederholen sollte...:-)...)

Endlich hat eine Frau und Mutter den Mut bewiesen, öffentlich anzuprangern, wie mütter-feindlich unsere Gesellschaft geworden ist; (Und das durch alle Schichten !)

So muss auch ich mir (als Mutter von vier Kindern und in Teilzeit-Stellung) bei jedem Familientreffen von der eigenen Verwandtschaft unter die Nase reiben lassen, dass ich im Gegensatz zu meinen drei Geschwistern (alle kinderlos und ledig, aber beruflich SEHR erfolgreich) eine "gescheiterte Existenz" darstelle;
muss mich fragen lassen, was ich denn "den ganzen Tag treibe", wenn ich doch nur dreimal in der Woche "wirklich arbeiten gehe"; und dass es doch sehr "bequem" von mir wäre, mich vom Vater meiner Kinder "aushalten" zu lassen; Ob ich mir denn keine Gedanken um meine Renten-Ansprüche machen würde ?
Wozu ich denn damals überhaupt studiert, wenn ich jetzt mein Potential vergeude?
Da solle ich mir doch mal ein Beispiel an meiner Cousine nehmen, die gerade ihr erstes Kinde bekommen hat und schon nach 8 Wochen wieder vollzeit in ihren Beruf eingestiegen ist!

Auch in Internet-Blogs wird man als Mutter gerne mal diffamiert.
(Siehe die Homepage von FRAU-TV zum Thema Familienförderung).
Dort wird man inzwischen mehrheitlich als "Sozial-Schmarozerin" bezeichnet, wenn man seine Kinder selbst erzieht. Und das nicht, weil man Sozialleistungen und Harz4 bezieht, sondern "weil sich all dieses Mamies dank des Ehegatten-Splittings auf Kosten der fleißigen(!
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