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The Danger of Light

5. Oktober 2012 | Format: MP3

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von FjodrDosti am 6. Oktober 2012
Format: Audio CD
Ein wunderbares Album, das mich sofort in seinen Bann zog. Und das bei jedem Hören weiter wächst.

Wie von Sophie Hunger gewohnt ist diese Platte wieder sehr melancholisch geworden, die Musik wirkt aber stellenweise ruppiger und härter als auf den Vorgängeralben. So könnte der Anfang des Titels "Souldier" auch eine Pianoballade von Trent Resznor sein.

Um gleich mit den Vergleichen weiterzumachen: das neue Album ist ideal für Freunde des großen Leonard Cohen, denn auch bei Sophie Hunger drehen sich die Songs um das Thema Freiheit. Ein Höhepunkt des Albums ist das auf schwitzerdeutsch vorgetragene „Lied vor Freiheitsstatue“. (Und ich finde ja, dass ihre im Schweizer Dialekt gesungenen Lieder zu ihren besten gehören – auch wenn ich davon kein Wort verstehe, klingt diese Sprache einfach unglaublich schön. Und wenn Sophie Hunger sie singt, könnte das auch elbisch sein, so zauberhaft klingt das...)

„LikeLikeLike“ wiederum ist ein euphorischer Liebessong (und ist eine Verbeugung vor dem durch Dylan bekanntgewordenen Song «Baby, Let Me Follow You Down» und „Hey Jude“ von den Beatles). Und wenn der Song mal kein Hitpotential hat, weiß ich auch nicht...

Übrigens muss man unbedingt die Deluxe-Version kaufen, die Bonustracks sind weitere Höhepunkte dieser Platte.
Wurde schon mal „One, two many mornings“ von Bob Dylan so klar, so einfach und so schön vorgetragen?

Die gesamte Klasse von Sophie Hunger zeigt sich beim Abschluss der Platte mit „Ne me quitte pas“.
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Von musicpeterpan TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 7. Oktober 2012
Format: Audio CD
Sophie Hunger war bisher überhaupt nicht auf meinem Radar und ich kann nicht einmal genau sagen warum. Aber so ist das manchmal mit Künstlern, den einen entdeckt man früher, dan anderen später. Bei Sophie Hunger muss ich sagen, das dieses Album ein absolutes Highlight des Jahres 2012 darstellt.
Sie ging nach Amerika und Kanada und hat sich dort bei der Creme de la Creme bedient, wer die Namen kennt, weiß was ihn erwartet: Josh Klinghoffer guit, Nathaniel Walcott piano,trumpet, Steven Nistor drums, plus Produzent Adam Samuels. Und hier verderben viele Köche glücklichwerweise nicht den Brei sondern sorgen für ein Feuerwwerk an unterschiedlichen Sounds und Stimmungen, dass es einem richtig warm ums Herz wird. Was Sophie Hunger hier an erstklassigen Kompositionen bietet, ist einfach nur bewundernswert und allerhöchste Qualitätsstufe.
Die Songs sind im Jazz, Folk und Amerikana angesiedelt, mal traurig, mal melancholich, mal sentimental, mal romantisch, mal nachdenklich aber auch aufbrausend und euphorisch. Ein Album aus einem Guss wie man so schön sagt und vor allem zum Zuhören. Man sollte, ja muss allen Künstlern, die hier beteiligt waren, wirklich die Ehre erweisen und dieses Werk konzentriert und bestmöglich auch laut hören, denn nur dann erfasst man alle Details mit denen dieses Album geradezu gespickt ist. Und Zeit sollte man sich nehmen und dem Album zum Entwickeln geben, es wächst bei jedem Hören ein bißchen mehr. Dann wird es auch zu einem Hörfestival der besonderen Art.
Übrigens: dieses Album braucht keine Hits, es ist ein Hit!
Absolut empfehlenwert!!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Vorab, um nicht als Nörgler missverstanden zu werden.
Ich bin fasziniert von Sophie Hunger und ihrer Stimme.
Die Verbindung von jugendlicher Frische und Zartheit mit einer natürlichen Reife und Selbstverständlichkeit finde ich einzigartig.

Meine Anmerkungen sind auch weniger ausschließlich auf ihre neue CD "Danger of light" bezogen, vielmehr veranlasst mich diese CD in Verbindung mit dem Konzert, das ich neulich in München von ihr miterlebte, zu einem vorläufigen Resümee ihrer bisherigen musikalischen Entwicklung, wie ich sie erlebe.

Ihre zweite CD "Mondays ghost", mit der sie für Aufmerksamkeit sorgte, war und ist grandios. Eine derartig anrührende Stimme war bis dahin nicht zu hören gewesen, ausser im Ansatz auf ihrem Debütalbum "Sketches on sea..."
Und die Songs dieser CD wirken, wie ihre Stimme, unaufgeregt, dabei so intensiv.

War Sophie Hungers Musik für mich bis dahin gerade wegen ihrer Klarheit und Ruhe, die so spannungsgeladen ist, faszinierend, so beginnt ihre neue CD "The danger of light" hektisch, nervös mit einem etwas verwaschenem Sound, das Gebläse auf hallig und elektronisch getrimmt, der Schlagzeuger zu wummig und eintönig.
Zweifellos, auch auf dieser CD gibt es sehr schöne Stücke, aber die Musik hat insgesamt doch von ihrer Ruhe und Innigkeit eingebüßt. Die Musik wirkt nicht so differenziert und präzise wie insbesondere auf "Mondays ghost".
Die Musik ist popiger geworden. Sophie Hunger Stimme kann das zwar, ihre Stimme bleibt ein Genuss. Trotzdem stellt sich die Frage: ist Sophie Hunger eine Popsängerin? Ich meine nein.
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