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Daisy Sisters: Roman Taschenbuch – 1. Mai 2011

3.4 von 5 Sternen 56 Kundenrezensionen

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Es ist das dritte Kriegsjahr in Schweden. Einem höllisch kalten Winter eifert ein Sommer nach, der an Hitze und Dürre nicht zu überbieten ist. In dieser flirrenden, aber auch unheilschwangeren Atmosphäre fahren die Brieffreundinnen Elna und Vivi – die „Daisy Sisters“ – frohgemut mit dem Fahrrad Richtung Norwegen. Der Ausflug wird für die lebenslustige Elna zum Verhängnis. Eine feucht-fröhliche Zufallsbekanntschaft der „Daisy Sisters“ mit zwei schwedischen Soldaten trägt ein dreiviertel Jahr später („Elna wird vergewaltigt werden, oder so gut wie“) ungewollte Früchte. Elna will das Kind nicht haben, aber die Abtreibung misslingt. Und so nimmt die Geschichte durch Elnas Tochter Eivor einen weiteren, über weite Strecken tragischen Verlauf...

Es ist zum Teil schon harter Tobak, was Henning Mankell seinen Lesern in Daisy Sisters zumutet. Die Beschreibung von Elnas Versuch einer (damals natürlich illegalen) Abtreibung, in einer schmutzigen und entwürdigenden Atmosphäre unter vollkommener Geheimhaltung, mit Erniedrigungen, in einem schmuddeligen Schuppen, der nach Naphthalin riecht, im Alkoholdunst, von einem sinnlos in ihr herumstochernden Dilettanten ausgeführt und mit Geld und einer „Nummer“ als Vorauszahlung als Gegenleistung in Auftrag geben, gehört sicher zum ekligsten, was der schwedische Bestsellerautor uns bisher zur Lektüre serviert hat. Aber die Generationengeschichte, die sich im Schicksal von Eivor fortsetzt, die harte Jahre als geschiedene, alleinerziehende Mutter zweier Kinder durchzustehen hat, ist schon fulminant erzählt und lohnt es selbst für zarter besaitete Leser durchzuhalten.

Henning Mankell hat zwei Stärken, die sich bisher in seinen Wallander-Krimis und den Afrika-Romanen dokumentierten: Er hat sowohl Sinn für einen spannenden Plot als auch den Blick für soziale Besonderheiten und Missstände. Beides verbindet sich in Daisy Sisters aufs Wundervollste. Große Literatur. -- Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

»Henning Mankells meisterhafter Familienroman ›Daisy Sisters‹ ist jetzt als Taschenbuch erschienen.«
Dresdner Morgenpost / Chemnitzer Morgenpost 02.05.2011

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem "Daisy Sisters" im Original in Schweden schon 1982, d.h. also noch vor Mankells Durchbruch durch die Wallander-Krimis in den 90er Jahren, erschienen war, wurde er jetzt endlich auch ins Deutsche übersetzt.
Denn obwohl Mankell diesen Roman schon Jahre vor seinen großen Erfolgen verfasst hat, ist es doch eines seiner eindrucksvollsten Werke, ist es ein unglaublich vielschichtiger und lebendiger, ein sinnlicher und bewegender, vor allem aber ein zu jeder Zeit unterhaltsamer und kurzweiliger Roman, den man am liebsten an einem Stück lesen würde.

Mankells Geschichte dreht sich um drei Frauen aus drei verschiedenen Generatinen, dreht sich also um Mutter (Elna), Tochter (Eivor) und Enkelin (Linda), die alle auf der Suche nach Unabhängigkeit und Freiheit sind.

Den Anfang macht dabei Elna, die 1941 eine Radtour mit ihrer Brieffreundin zur norwegischen Grenze macht. Die Reise durch Schweden zeigt den beiden Mädchen, die die Grenzen ihrer Heimat erstmals hinter sich lassen, viel Leid und Ungerechtigkeit, zeigt ihnen die ganze Härte der Realität dieser Tage, in denen Tausende Flüchtlinge aus dem besetzten Norwegen ins freie, weil neutrale Schweden zu fliehen versuchten. Um ins besetzte Norwegen zu kommen, lassen sich die Mädchen mit Soldaten ein - Elna wird vergewaltigt und schwanger. Alle Abtreibungsversuche scheitern, so dass sie mit 18 ungewollt Mutter wird.
Der Erzähler berichtet hiervon wie folgt: "Das Unglück ist ein ganz anderes, es handelt sich um ein verlorenes Leben".

Doch auch Elnas Tochter Eivor wird - ähnlich dem ihrer Mutter - einen steinigen, leiderfüllten Weg vor sich haben.
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Format: Taschenbuch
Da die Amazonbewertungen ziemlich mies sind muss ich mal genaueres dazu schreiben.

Wer denkt Daisy Sisters ist ein netter Roman über verschiedene Frauen, der irrt. Es geht um Frauen in der Nachkriegszeit bis hin zu den 80ern, die versuchen die modernen Umschwünge mitzuleben, die scheitern, die Schlimmes erleben und zwischendurch sich immer wieder aufraffen. Es ist kein heiteres Buch, es ist ehrlich. Es strotzt nicht vor Spannung und trotzdem konnte ich ab und an wirklich lachen, musste es mal weglegen oder habe mich stundenlang mitreißen lassen.

Die Charaktere sind nicht beschönigt, sie zeigen gute und schlechte Seiten, zeigen wie die Frauen sich verändern. Charaktere wie Anders, Lasse oder Rune mögen auf den ersten Blick nicht liebenswert sein. Auf den zweiten Blick sind sie so wertvoll und real wie das ganze Buch. Die zerbrochene Seele von Lasse und seine Sehnsucht nach einem Anker, Runes weiches Herz oder das spannende Leben von Anders sind Geschichten, die das Leben schreibt. Die Figuren kommen und gehen, genauso wie Freundschaften.

Die mehrfach kritisierte Sprache des Buches ist für mich recht typisch für die damalige Zeit in Arbeiterkreisen. Sieht man Filme, die diese Jahre behandeln, findet man einen ähnlichen Sprachgebrauch. Chauvinistisch (das meinte eine Amazonrezension) ist es bei weitem nicht. Der männlich geprägte Sprachgebrauch der 70er wird auch zum Schluss hin sichtbar, als Eivor sich gegen die Plakate auf der Arbeit einsetzt. Es ist eine Zeit der männlichen Dominanz, die langsam aber sicher eine Veränderung durchlebt.
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Format: Taschenbuch
"Der neue Mankell !" Mit dieser Überschrift wird in vielen Medien vom Verlag ein Buch beworben, das so neu gar nicht ist. Im Gegenteil. Lange bevor der schwedische Erfolgsautor Henning Mankell mit seinen Wallander-Romanen und seinen beeindruckenden Afrika-Büchern die europäische Literaturszene eroberte, hat er, knapp 34-jährig, im Jahr 1982 in Schweden einen Roman veröffentlicht, der nun, "völlig durchgesehen", zum ersten Mal auf Deutsch erscheint.

Ich hätte es klug gefunden, wenn der Verlag dies so auch deutlich machen würde, denn mit der Vorstellung eines "neuen Mankell" werden Erwartungen beim Leser geweckt, die das Buch automatisch mit den letzten Titeln Mankells vergleichen. Und damit tut man dem vorliegenden Buch nur Unrecht.

In dem vorliegenden Roman "Daisy Sisters" zeigt der junge Mankell schon alle Ansätze seiner späteren Sozialkritik und seiner außerordentlichen sprachlichen und stilistischen Fähigkeiten. Aus der Sicht der frühen achtziger Jahre, durchaus als fortschrittlicher Mann schon geschult am Feminismus und der sozialgeschichtlichen Herangehensweise, beschreibt Henning Mankell die Geschichte von Frauen, ihre Erfahrungen untereinander, mit ihren verschiedenen Vätern und Männern, mit der Adoleszenz und ihrer Sexualität und einer sich permanent verändernden Welt und Umwelt.

Er beginnt seine Geschichte mit Elna aus Sandviken, die nach 3 Jahren endlich mit der damals durch eine Schullehrerin vermittelten Brieffreundin zusammentrifft. Auf einer gemeinsamen Radtour lernt sie Vivi Karlsson richtig kennen, Tochter eines Werftarbeiters und Kommunisten aus Landskrona.
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