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am 16. Mai 2014
Mit Mühe habe ich mich durch alle 4 Teile sprichwörtlich durchgekämpft, einfach weil sie ein Geschenk waren ...

Mein Fazit:

Zunächst mal sind alle 4 Teile im Hinblick auf das DSA-Universum mit allen seinen Hintergründen und Geschichten, sowie im Hinblick auf die Regeln des Rollenspiels, seine Charakterklassen und sogar seine Manöver einwandfrei umgesetzt. Es wurde gut recherchiert und authentisch eine stimmige Geschichte in der Welt des Schwarzen Auges erzählt.

Aber was für eine Geschichte wurde da erzählt?

Das ließ sich manchmal im besten Falle schwierig und im schlechtesten Fall über viele Seiten gar nicht mehr bestimmen. Insbesondere im ersten Teil ließe sich die gesamte Geschichte im Grunde in 2-3 knackigen Sätzen zusammenfassen. Im zweiten und dritten Teil wurde das zumindest geringfügig besser. Der Rest sind sich immer und immer wiederholende Kampfbeschreibungen, über die man im Laufe der 4 Bände zunehmend immer schwerer hinweg kommt, weil sie - zumindest mich - einfach nur noch nerven und langweilen. Nicht zuletzt deswegen, weil auch die Beschreibungen und Manöver sich in diesen Kämpfen immer wieder wiederholen und sie den Verlauf der Handlung nicht voran bringen, sondern im Grunde ein Füllmittel zwischen den einzelnen Bruchstücken derselben sind. Immer mehr wünscht man sich, daß es ENDLICH mal voran geht und liest sich durch die Kämpfe eigentlich nur noch deswegen durch, weil man hofft, es könnte nach dem nächsten Kampf vielleicht so weit sein und weitergehen. Nicht nur weniger, sondern viel weniger wäre hier mehr gewesen und die ganze Reihe hätte deutlich gestrafft und bestenfalls als Trilogie ausgelegt werden müssen. Aber auch dann hätten die Kämpfe im Verlauf viel mehr Spannung und viel mehr Wendungen gebraucht, die die Handlung voran bringen.

Der nächste ganz wesentliche Kritikpunkt ist die Erzählweise des Autors. Gute Erzählungen zeichnen sich sicherlich durch liebevolle, verspiele und auch detaillierte Beschreibungen aus. Ziel ist es damit die Welt vor dem Auge des Lesers in all ihrer Pracht und Vielfalt zum Leben zu erwecken. Aber auch da gibt es für mich ganz einfach Grenzen. Diese überschreitet der Autor nicht nur um ein oder zwei, sondern im Grunde sogar um drei Schritte. Selbst die einfachsten Handlungen und Ereignisse werden oftmals so über alle Maßen kleinteilig ausgeführt und beschrieben und mit so vielen Adjektiven und Füllwörtern bedacht, daß man ihnen bei aller Konzentration tatsächlich zuweilen kaum noch folgen kann. Man könnte sagen, daß die Eindrücke, Klänge, Gerüche und Empfindungen nur beim einfachen Öffnen und Durchschreiten einer Tür oftmals über eine ganze Seite beschrieben werden. Die eigentliche Handlung verliert man immer öfter fast aus den Augen, während man sich durch die grenzenlose Fülle an Detailbeschreibungen hangelt. Kurzum: Es ist für einen straffen Lesefluß einfach viel zu viel des Guten.

Der letzte Kritikpunkt sind dann in der Tat die vielen verschiedenen Charaktere und damit Sprünge in der Handlung. Wobei ich fast überzeugt bin, man könnte diesen durchaus problemlos folgen, gäbe es da nicht die beiden zuvor genannten Kritikpunkte. Beim Lied von Eis und Feuer klappt es schließlich mit noch mehr Charakteren - auch wenn ich diese Reihe hier mit Nichten auch nur ansatzweise mit dem genannten Werk vergleichen möchte.

Insofern bleibt am Ende nur das Fazit: Absolut authentisch im Hinblick auf DSA, aber nur 1 Stern, weil es einfach eine Qual war, sich durch diese Masse an kleinteiligen Beschreibungen und vor allem Kämpfen bis zum Ende durchzuschlagen. Die Geschichte war im Ganzen mittelmäßig, hätte aber durchaus Potenzial für 3-4 Sterne gehabt, wenn man sie denn halbwegs zusammenhängend und mit Spannung hätte genießen können.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. August 2011
Die Dritte Dämonenschlacht ist geschlagen, aber für die Familie Isenborn geht der Kampf weiter: Während Olorande und ihr Mann mit der Führung eines neuen Lehens beschäftigt sind, muss Falk sich als Knappe beweisen. Fiana kämpft derweil einen Guerillakrieg gegen Cyron, der Isenborn besetzt hat...

Die Rezension basiert auf meinen Rezensionen zu Isenborn I und Isenborn II.

Im dritten Teil der Isenborn-Tetralogie schafft Bernard Craw es leider nicht, die Qualität zu heben, kann aber zumindest das Niveau aus dem Vorgängerband halten. Die Kämpfe sind noch einen Tick zurückgegangen und wurden durch mehr Handlung ersetzt bzw. durch Konflikte, die nicht mit dem Schwert ausgetragen werden.

Eine große Schwäche wurde ebenfalls behoben: Während die Vorgängerbände an der großen Zahl der Hauptfiguren und den damit verbundenen häufigen Wechseln der Erzählperspektive litten, hat sich diese Zahl jetzt gesundgeschrumpft und konzentriert sich auf die Familie Isenborn. Die großen Zeitsprünge dagegen sind ein zweischneidiges Schwert. Zwar lassen sie die Handlung wieder etwas episodenhaft wirken, dienen aber einer glaubwürdigen Weiterentwicklung der Figuren und lassen den Leser nur an den wichtigsten Ereignissen teilhaben, so dass der Geschichte nicht unnötig Tempo verloren geht.

Negativ fallen dagegen immer noch die Wiederholungen auf. Der Autor hat einen ungeheuren Spaß daran, die Figuren mit der Faust vor die Brust schlagen oder die Lippen netzen zu lassen. Auch die Kämpfe wirken allmählich so wie Peter William als Wrestling-Kommentator: Je länger die Geschichte wird, desto stärker fällt es auf, wenn man nur drei Manöver kennt. Als Ausgleich dafür gehen die "normalen" Kämpfe (wie Mensch gegen Goblin) etwas zurück; besonders Falk bekommt es mit außergewöhnlichen Gegnern zu tun, wodurch für ein bisschen Abwechslung gesorgt wird. Auch die letzte Schlacht, die nicht wie üblich aus der Sicht eines Kämpfers geschildert wird, sondern aus der strategischen Perspektive des Heerführers, gleicht die doch immer recht ähnlichen Duelle aus.
Schön ist auch, dass der Autor auf seinen Roman "Im Schatten der Dornrose" verweist und ein paar lose Fäden verknüpft, die dessen offenes Ende hinterlassen hatte.

Auch diesmal bleibt eine Frage offen: Wie kann sich jemand, der direkter Vasall der Kaiserhauses ist, zum Vasallen eines anderen Adligen machen?

Für "Eisen" gilt das gleiche wie für "Stein" und "Erz": Wer die Vorgängerbände (oder zumindest "Erz") mochte, der wird auch vom dritten Teil nicht enttäuscht werden. Wer den ersten und/oder den zweiten Teil nicht mochte, sollte die Isenborn-Saga nicht weiter verfolgen.
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am 6. September 2010
... geht weiter. Wie auch schon die Vorgänger überzeugt der Roman auch wieder und knüpft an die guten Lesitunges des Autors an. Insgesamt muss ich sagen, dass sich der Autor immer mehr zu einem, meiner Lieblings-Fantasie (DSA) Autoren entwickelt.

Besonders nett, man trifft alte Bekannte aus einem anderen Roman "Im Schatten der Dornrose: Band 114" von Bernard Craw. Die Integration der Figuren ist dabei nicht billig, sondern passt schlüssig ins Gesamtbild. Ich freue mich auf Teil 4 der Serie!
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