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Kundenrezensionen

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am 27. Dezember 2013
Interessanter Roman. Sehr gut die Atmosphäre in Oron aufgegriffen. Das Ende ist leider
etwas schwach. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch nicht geschadet.
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am 10. Juni 2010
Die bisherigen Rezensionen auf Amazon haben mich auf diesen Roman sehr neugierig gemacht. Obszön, krankhaft, nichts für Kinder und Jugendliche, alle Grenzen des guten Geschmacks sprengend, geradezu widerlich soll er sein. Davon wollte ich mir selbst ein Bild machen. Und sicherlich, der Roman beihnhaltet Folter, sexuelle Handlungen und eine Menge Grausamkeiten. Aber alles Andere hätte mich auch in einem Roman, der in Oron spielt, sehr enttäuscht. Das ist nunmal ein Landstrich, der von Dämonen verseucht ist und in dem eine Pervertierung des normalen Lebens stattfindet. Wer hier erwartet, harmlose, unblutige Action zu erleben, hat sich einfach im Buchregal vergriffen. Nichtsdestotrotz sind die von Bernard Craw geschilderten Szenen niemals explizit widerlich, sein Schreibstil rutscht nie ins pornographische ab, immer wird eine gewisse Distanz bewahrt, die zwar durch ihre Nüchternheit eine ganz eigene Atmosphäre des Schreckens hervorruft, die aber nie plump und abstoßend wird. Meiner Meinung nach ist dieses Buch für die Thematik, die es behandelt, absolut adäquat.
Wer mehr über Oron erfahren möchte, wer sich ein schönes Stück Hintergrundwissen der DSA-Welt anlesen will, der ist mit diesem Buch gut beraten und ich würde es ohne Bedenken weiterempfehlen. Jawohl, auch an Jugendliche Rollenspieler. Ich denke nicht, dass irgendjemandem etwas Schreckliches zustößt, wenn er diesen Roman liest.
Aus der Tatsache, dass "Im Schatten der Dornrose" viel Lesenswertes für interessierte DSA-Spieler bereithält, folgt allerdings auch, dass Leuten, die keine Ahnung haben, wofür diese drei Buchstaben stehen, viel vom eigentlichen Spaß des Buches verlorengeht.

So viel zu dem, was mir gefallen, bzw. nicht nicht gefallen hat. Trotzdem war der Roman keineswegs perfekt. Er ist stark episodisch aufgebaut und beinhaltet für ca. 350 Seiten doch erstaunlich viele Protagonisten. Beides gereicht ihm nicht wirklich zum Vorteil. Das Episodenhafte äußert sich so, dass zwischen den einzelnen Kapiteln mehr oder weniger große Sprünge vorliegen. Und das führt dazu, dass es dem Leser schwerer fällt, den Roman "an einem Stück" zu lesen, da man sich immer wieder aus der laufenden Handlung herausgerissen fühlt. Gleichzeitig scheint es mir, als beinhalte jede Episode für die Figur, die in ihr behandelt wird, eine Charakterentwicklung. Diese Entwicklung wird aber nicht immer konsequent fortgeführt, manchmal fragt man sich in den darauffolgenden Kapiteln, was denn mit den Erkenntnissen geschehen ist, die der Charakter vor Kurzem noch sammelte. Die Vielzahl der Protagonisten führt dann insgesamt dazu, dass keiner von ihnen besonders griffig wird; niemand lag mir besonders am Herzen und von niemandem konnte ich mir wirklich eine Vorstellung machen.
Hier sei ein Beispiel aufgeführt (enthällt keine Spoiler): Zwei der Charaktere, männlich und weiblich, passen von ihrer Stellung und ihren Ansichten am besten zueinander. In einer der Episoden enthüllt der Mann aber, er sei generell eher weniger an Frauen interessiert... Einige Episoden später berichtet ein anderer Charakter, er glaube zu bemerken, dass der Mann sich in die Frau verliebt habe. Einige weitere Episoden später ist der Mann dann tatsächlich verliebt und erzählt dem Leser, als sei es selbstverständlich, darüber. Wie es aber dazu kam, was er an ihr findet, wann er das das erste Mal merkte, usw. wird dem Leser nie erzählt. Soetwas führt leicht dazu, dass man sich von der Handlung manchmal ausgeschlossen fühlt.
Die Handlung des Romans ist auch nicht wirklich erwähnenswert. Es handelt sich im Großen und Ganzen um einen Reiseroman - und das ist auch gut so!

Fazit: "Im Schatten der Dornrose" ist für einen Roman, der in Oron spielt, absolut adäquat. Er beinhaltet eine Menge Atmosphäre und verdeutlicht das Typische dieses Landstrichs. Die Charaktere aber bleiben flach und der episodenhafte Erzählstil ist nicht unbedingt gelungen.
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am 8. September 2014
Für einen Fantasyroman des DSA Settings mit zu flachen "Helden" ausgestattet.
Kaum Charakterentwicklung, und wenn diese doch mal statt findet, dann von einer Szene auf die andere.
Oftmals werden Szenen aus der uninteressantesten Perspektive geschildert, und oftmals fragt man sich: "Was macht xy eigentlich grade? So etwas würde der doch wohl kaum taten/wortlos zulassen. (insbesondere Golgaron)"
Äußerst abgehackte Zeitsprünge und Perspektivenwechsel, kreativität in Sachen Übergänge ist hier Mangelware.

Es passiert seitens der Protagonisten viel zu wenig, das geht so weit, dass diese in ihrer Marathon-Passivität eigentlich auch nicht so bezeichnet werden dürften.
Dadurch verkommt das Buch mehr zu einem Reiseführer durch das schöne Oron, in dem die eher unsympathischen Helden von einer Attraktion zur anderen schlendern. Mit Spannung hat das nichts zu tun.

Als reiner Fantasyroman würde dieses Buch nur einen Stern verdienen.
Den zweiten holt es durch den Horroraspekt, da dieser aber auch über müden Folter/Vergewaltings-Porno nicht hinauskommt eben nur zwei Sterne. Hat man alles schon besser von Clive Barker & Co gesehen.

Fazit: Schlechter Fantasy/Abenteuerroman meets mittelmäßigen Horrorroman. Es gibt wesentlich bessere Vertreter beider Genre.
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am 22. Januar 2010
Ein ungewöhnlicher Roman, mit noch ungewöhnlicherem Schauplatz, und trotz, oder gerade wegen, des ungewöhnlichen Settings mehr als gelungen.

Die Idee der Baronie Gwerrat ist sehr gut, wird dem fantastischen Realismus Aventuriens gerecht, und durch diese besondere Stellung erlaubt sie die Reise des Erbprinzen in das dämonische Oron unter soetwas wie diplomatischer Immunität.

Der Roman ist sehr umfangreich, jedoch an keiner Stelle unnatürlich langgezogen oder sonswie langweilig, man hat eher das Gefühl dass einige der Gefährten über den Zeitraum hinweg etwas zu kurz kommen. Dabei ist es dem Autor dennoch gelungen sie alle als lebendige Persönlichkeiten mit eigenem Antrieb, und Charakter darzustellen; ganz besonders gefiel mir da der aranische Zahlenmystiker mit seinem Papagei.

Oron, worum es in diesem Roman geht, ist auf einzigartige Weise dargestellt, so wie es immer wieder beschrieben wurde, aber vor diesem Roman konnte ich mir nicht lebhaft vorstellen was gemeint war: Oron ist dämonisch, abschreckend, grauenhaft, und dennoch aufregend, versuchend, und Erfüllung versprechend. Die "Spiele" der Oronier beginnen da wo selbst die verruchten Al'Anfaner aufhören, es ist ein Land ohne Liebe und Freude, wo Genuss stets nur durch eines anderen Schmerz und Qual gewonnen wird.

Ich finde das diese Darstellung Orons dem Autor hervorragend gelungen ist, und dem was hinter diesen Worten steht auch Leben einzuhauchen vermag. Die Versuchung der Gefährten ist stellenweise sehr greifbar, wie sie aus Staatsräson ihr Mitleid bekämpfen müssen, und allein der Ekel die neugierige Magierin daraufhin zunächst zögern lässt. Das Verhalten des Prinzen in Llanka hat mich auch angenehm überrascht, und schließlich kommt es dort zum großen Ende, und dem borongeweihten Etilianer erfüllt sich dort ein Wunsch.

Viel Spaß beim Lesen und dem Entdecken Orons. Ich hoffe ich habe nicht zu viel verraten!
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am 12. Mai 2010
Zum Roman:

Der kam nämlich sehr inhaltsleer daher. Man reist, warum auch immer, nach Oron, sieht dort das Grauen, das die Charaktere dennoch irgendwie fasziniert (wieso? Seit wann habe alle Menschen einen Hang zur Morbidität?). Sie dann doch (ein wenig aber nur) abstoßt, besteht einige Gefahren, und flüchtet. Aus.

Dann kommen die logischen verheerenden Brüche.

- Bruch 1:
Ein so übermächtiger Dschinn mit der Macht eines Halbgottes, der die angebliche Unabhängigkeit des kleinen Ortes gegen die Großmächte gewährt, ist im off. Spielsystem nicht vorgesehen. Weiters ist ein Dschinn gegen Dämonengesandte u.ä. sicher NICHT neutral.

- Bruch 2:
Die aranische Gesandtschaft, bestehend auch aus Geweihten, duldet die Anwesenheit einer oronischen Gesandten?

- Bruch 3:
Das freie Aranien weiß um die Heiratsverhandlungen derer mit Oron und duldet, dass die Herrscherin dieser so strategisch wichtigen Landschaft mit diesen verhandelt?

- Bruch 4:
Es ist üblich, dass die Braut dem Sohn vorgestellt wird, doch statt dessen reist der Erbprinz (!) ins wirklich gefährliche Oron, weil ihm angeblich langweilig o.ä. ist?
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am 4. April 2010
Aus DSA-Sicht behandelt der Roman ein spannendes Thema, aus realer Sicht sowieso, denn es geht in diesem Roman häufiger um Lust, kaum jedoch um Liebe. Genau dies ist das Thema des Roman, die pervertierte Lust, die an vielen Stellen plastisch und eindringlich dargestellt wird. An einigen Stellen schafft es der Autor das entscheidene Gefühl der Charaktere auf den Leser zu übertragen: Den Wandel von Lust oder Nervenkitzel zu tiefster Abscheu.

Ein "richtiges" Ende wäre auch mir lieber gewesen, das ist Schade. Vor allem jedoch ist dieses Buch nicht für Kinder oder Jugendliche. Aber auch damit ist es keine Ausnahme im DSA-Gengre, acuh wenn es sehr umfangreich ist. Aber auch Ulrich Kiesows "Das zerbrochene Rad" ist nicht durchgehend, aber an einzelnen Stellen ähnlich hart und brutal.

Für mich waren vor allem einige Sichtwechseln unnötig. Insgesamt hätten sicherlich 2 beschreibende Personen gereicht und dem Verständnis gut getan. Hinzu kommt, dass immer wieder neben sehr ausführlichen Beschreibungen andere stehen, die sehr allgemein sind. Dies stell in gewisser Weise die alltaäglichkeit bestimmter Handlungweisen dar, dennoch fühlte ich mich da, wie auch beim Ende, ein wenig erzählerisch im Stich gelassen.

Die Kritikpunkte am Roman wiegen relativ schwer, ändern aber nichts am spannenden Thema und der emotional sehr ansprechenden, mitreizenden Beschreibung. Dass diese belastend sind glaube ich jedem gern und deshalb ist man auch kein Softie. Sondern ein mitfühlender Mensch, den das beschriebene Leid tief berührt hat.

Insgesamt: Lesenswert, wenn auch mit erzählerischen Schwächen. Und nur für wirklich interessiertes und gefestigtes Publikum
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TOP 1000 REZENSENTam 16. September 2010
Rengun, der Thronfolger eines Beyrounat an der umkämpften Grenze zwischen Aranien und Oron, wird von einer oronischen Gesandten in die Schwarzen Lande gelockt, um dort eine Heiratskandidatin kennenzulernen. Auf seiner Reise wird die Prinz in Versuchung geführt: Gibt er sich der Blutigen Ekstase hin oder kämpft er um sein Seelenheil? Und wie soll er eine politische Eheentscheidung treffen, wenn noch nicht klar ist, wer den Krieg gewinnt?

Das Buch liest sich in etwa wie ein Adaption der Fernsehserie "Alarm für Cobra 11": Während in besagter Serie eine dünne Handlung lediglich dazu dient, diverse Verfolgungsjagden und/oder Schießereien aneinanderzureihen, ist das Buch im wesentlichen eine Aneinanderreihung diverser Folterszenen, die durch eine kaum vorhandene Handlung verbunden werden, die mehrfach mit dem aventurischen Hintergrund bricht, um den Plot zu ermöglichen. Dort gibt es z.B. keine Djinne mit der Macht eines Halbgottes (!), die sich aber nicht im geringsten daran stören, wenn dämonische Kräfte gleich nebenan (!!) walten. Außerdem ist es Aranien/Oron üblich, dass die Frau sich auf den Weg zum zuküntigen Ehemann macht. Von den Geweihten, die wenig Probleme haben, eine Paktiererin zu begleiten, reden wir besser erst gar nicht.

Das zweite große Probleme neben der kaum vorhandenen Handlung sind die Charaktere. Die "Guten" sind nahezu komplett inkompetent (besonders die unfähigste Phexgeweihte Aventuriens) und der Oronierin in allen Belangen unterlegen. Zudem bleiben fast alle Charaktere so blass, das man ihre Motivation und Handlungsweise nicht nachvollziehen kann. Dies gilt besonders für die Magierin und den Bruder des Prinzen.

Das dritte Problem schließlich ist das Ende. Das passt zwar zum düsteren Aventurienbild des Autors, macht das Lesen des Buchs aber irgendwie zur Zeitverschwendung und erzwingt schon fast eine Fortsetzung.

Bernard Craw hat für die explizite Darstellung oronischer Praktiken viel Kritik geerntet. Das ist meines Erachtens nicht fair, schließlich war das die gängige Praxis im (mittlerweile wieder überarbeiteten) oronischen Setting und verdeutlichte das finstere Bild, dass der Autor von Aventurien hat - für empfindliche Gemüter ist der Roman in der Tat ungeeignet. Deshalb sind die Hauptkritikpunkte die fehlende Handlung und die platten Charaktere. Beides zusammen führt zu einem flachen Spannungsbogen. Wenn man dann noch, um diesen zu erhöhen, den aventurischen Hintergund ignoriert, stimmt mit einem DSA-Roman etwas nicht.

Wer das düstere Aventurien des Autors mag, sollte lieber zu seinem Roman "Todesstille" greifen.
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am 13. November 2010
Ich muss sagen, ich hab mir das Buch nach den Verrissen wesentlich schlimmer vorgestellt, es sind ein paar unangenehme Sachen drin, aber es wird meist recht passend abgeblendet. In meinen Augen sehr passend zur Mitmachen- oder Wegschauen-Mentalität die im beschriebenen Oron gegeben ist.

Zu den Charakteren, sie handeln nicht heldenhaft, aber verständlich. Die fehlende Charakterentwicklung mag ich nicht bemangeln, die Ereignisse sind in einer kurzen Zeitspanne beschrieben, man merkt zum einen die Verrohung als auch der zunehmende Trotz, in meinen Augen die angemessensten Reaktionen. Etwas schwach beschrieben ist nur die anfangs noch begleitende Magierin, bei der die Entwicklung des Chars, recht eigenwillig rüberkommt, aber als DSA-Spieler und eher seltenere Leser hätte ich wohl einen Char ähnlich reagieren lassen.

Das mit den übertriebenen Phantasien des Autors in Buchform, muss ich strikt verneinen, in meinen Augen hätte Oron noch ein wenig mehr sexuelle Ausrichtung vertragen können, wenn man an klassische DSA-Romane wie den Scharlatan und ähnliche denkt. Es kommt für das Setting Oron eine wirkliche, persönliche Sexualität der Darsteller zu kurz, es verliert sich in Sexualität als reines Mittel der Grausamkeit. Ich hatte eher das Gefühl, dass selbst die Oronier nicht aus Spaß dran sich ausleben, sondern nur, weil sie gerade einer anderen Person eine Grenze aufzeigen wollen. Fast schon prüde das Volk - oder ist es doch die schlichte Übersättigung?

Für meinen Geschmack ist der Plot sehr angenehm und die Charaktere passend dargestellt aber es fehlt ein wenig am eindringlichen Schildern des Settings. Oron wirkte fast zu langweilig, wenn man dran denkt, wie es in Borbarads Erben beschrieben wird. Aber es bleibt der Punkt, das Oron noch die Heptarchie war, wo man am ehesten lebend mit Helden herein und heraus kommt, wenn man sich etwas dem Land anpasst und die tulamidische Machtbasis "Geld" berücksichtigt.

Einen Nachtrag muss ich noch zur oft gestellten Forderung nach Zensur machen: Es hätte sicherlich nicht der Eindringlichkeit geschadet ein paar Opfer ein wenig älter zu machen. Es wirkt etwas übertrieben und einseitig so viele jugendliche Opfer zu präsentieren, 20-jährige hätten genauso gut herhalten können, ohne dass Szenen, wie am Meer, an Grausamkeit verloren hätten. Der Punkt fällt aber nur auf, wenn man unter dem Wissen der Kritik an dem Werk das Buch liest.
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am 15. Januar 2011
Das Buch ist von vorne bis hinten ... naja, wenn man sie in eine andere Welt als der aventurischen unterbringt ... zumindest für die SM-Szene interessant. Doch es soll nun mal ein DSA-Roman sein und daran gemessen, fällt er direkt durch. Wie bereits andere Rezensionen beschrieben haben, hat der hier vorgestellte Roman wenig mit Aventurien zu tun. Es gibt diverse Brüche zur DSA-Welt, die man so nicht durchgehen lassen kann.
Dies ist aber leider nicht der einzige Schwachpunkt. Die beschriebenen Protagonisten handeln absolut unrealistisch. Es müssen ja keine Über-Helden ala Raidri sein - dem ich genau so wenig etwas abgewinnen kann - aber Anti-Helden sind es nun mal auch nicht. Man kann keine Sympathie aufbauen, weil man sich nur fragt, wie man auf derart bescheuerte Ideen kommen kann. Sie ergeben einfach kein schlüssiges Bild und selbiges kann man genau so über den "Roman" sagen.

Für mich macht es den Eindruck als wolle der Autor lediglich ein bisschen seine dunkle Seite austoben und die Seiten mit so viel Ekel füllen, wie eben möglich. Aber bei allem widerwärtigen Zeug das auf den ganzen Seiten so zusammenkommt, kommt keine Freude auf. Den Effekt den der erste Teil von Saw bei vielen Betrachtern ausgelöst hat, ist irgendwann ausgelutscht und vor allem nicht auf ein Buch übertragbar. Denn ich mutmaße, dass der Autor ungefähr so etwas ähnliches bezwecken wollte.

Und nun steht dieses Buch in einer Reihe, in die es definitiv nicht gehört. Dieser Autor schockiert ... mit schlechtem Stil und wenig Talent ... aber gefüttert mit ein paar Schlagworten (Oron - Aranien), damit DSA vorne dran stehen darf.
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am 10. März 2010
Den Roman fand ich insgesamt spannend und abwechslungsreich gestaltet. Lediglich das etwas offene Ende hat mir weniger gefallen. Ich hätte mir gewünscht, dass im Epilog vielleicht noch ein paar abschließende Dinge zu den Pro- und Antagonisten erläutert worden wären. So blieb bei mir ein leicht "unfertiger" Eindruck hängen, zu viele Fragen bleiben offen.

Die hier kritisierten "harten" Szenen sind durchaus nichts für weiche Mägen. Allerdings kamen auch in anderen Romanen schon Folterungen/Hexenverbrennungen u.ä. vor, das ist also eher nichts Neues. Der Autor schafft es allerdings das Leiden der Opfer sehr plastisch darzustellen, was in dieser Form (zumindest bei DSA) mWn noch nicht vorgekommen ist.

Für das etwas unbefriedigende Ende ziehe ich ein Sternchen ab, ansonsten gibt's volle Puntkzahl. Eine weitere Kleinigkeit die mich gestört hat: Einen Muwlaraan (Hengstdämon) mit einem illusionären Einhorn abzulenken klappt laut den DSA Magieregeln nicht, da Dämonen die magischen Muster einer Illusion direkt durchschauen würden. Ich hätte diese Lösung der "Helden" als Spielleiter jedenfalls nicht durchgehen lassen. ;-)
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