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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
9
D9E - Die neunte Expansion: Der Schwarm der Trilobiten
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. April 2017
Das Schöne an der Science Fiction-Reihe um die "Neunte Expansion" ist, dass man die Bücher sowohl in zwangloser Folge als auch einzeln lesen kann, da sie zu 95% keines Gesamtzusammenhangs bedürfen.
Sicher spielen alle (derzeit 14) Werke im selben Universum und bauen auch dezent aufeinander auf, gleichwohl erzählt jeder Autor und jede Autorin seine bzw. ihre ganz eigenen Geschichten - und die könnten vielfältiger kaum sein.

Nadine Boos berichtet von einem Konsortium, welches den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat. Schon vor gut 500 Jahren hat man bei der Gelegenheit auch die Daten der irdischen Position vernichtet und ist seitdem unabhängig. Es hat sich eine von Familienclans geleitete Gesellschaft gebildet, in der die Frauen das Sagen haben.

Im Dreieck zwischen Ponyreiten, Intrigen spinnen und Tee trinken entfaltet sich nach und nach eine sehr unterhaltsame Geschichte. Es macht Spaß, zu verfolgen, wie die Pläne der Damen allmählich scheitern. Männer haben allerdings kaum etwas zu sagen: der einzige, der eine größere Rolle spielt, Karolus, kann sich jedoch im Laufe der Zeit etwas von der Fremdsteuerung seiner Familie lösen. Trixi Darjeeling, der "Heldin", gelingt dies schon eher, sie rebelliert von Anfang an - allerdings ahnt sie nicht, dass dies hübsch unter Aufsicht und Planung der Großeltern geschieht.
Und während die Herrscherfamilien noch so tun, als hätten sie alles unter Kontrolle und selbst die Hondh mit ihrer Expansion wären nur eine lästige Störung, taucht ein wirklich fremdartiges Alienvolk auf. Mit einem Ein-Mann ... sorry Ein-Frau-Späherschiff mischen die Fischwesen alle(s) auf.
Sehr schön geschrieben, prall gefüllt mit abgedrehten Ideen und einem ausgefeilten Gesellschaftsentwurf - so macht SF Spaß.
Unbedingt lesen.
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am 19. Juni 2016
Habe zwar noch nicht alles gelesen,- bisher die ersten 3 Bücher, aber
finde diese Reihe sehr spannend und Unterhaltsam geschrieben.
Auch wenn es mehrere Autoren sind,- sehr gut geschrieben
Ist Natürlich Geschmacksache und daher muß es jeder selbst herausfinden...
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am 25. August 2014
Tut mir leid: Der Roman ist sehr langweilig. Wenn ich den Inhalt beschreiben sollte: Junge Frau flieht vor der Ehe und nimmt dabei aus Versehen ihren verschmähten Verlobten mit (haha!). Auf der Flucht begegnet sie dem Raumschiff einer unbekannten Spezies und nimmt Kontakt auf. Mehr ist nicht.
Die Autorin lässt das Ganze in einem matriarchalisch geführten Umfeld spielen, alle Protagonisten sind Frauen. Wenn überhaupt mal ein Mann auftaucht (bei dem Verlobten zwangsläufig), dann hat er die Rolle eines Dödels, die Frauen dagegen sind alle smart und stark. Die fremde Spezies ist natürlich auch durch ein weibliches Wesen vertreten. Sowas nenne ich weiblich - sexistisch.
Langweilig, sexistisch und stellenweise auch wirr im Plot- zwei Sterne sind mehr als genug.
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am 2. Dezember 2015
Der Roman beginnt mit einem fremdartigen Wesen in einer fremdartigen Umgebung bei fremdartigen Gedanken und bietet damit im ersten Kapitel etwas, was die meisten Science-Fiction-Leser einsammeln und an die Lektüre binden dürfte: Eine phantastische Welt, in die man sich hineindenken kann und sollte, die das innere Tor der Fantasie aufstößt und dahinter mit Träumen, Ideen, Bildern wartet. Das ist die Ebene von Kalmi, einem Wasserwesen, das sich von ihrem Schwarm löst und auf die Suche nach einem Rückzugsort, einem Wasserplaneten geht, der in der kommenden Expansion der Hondh keine Rolle spielt. Sie reist in einem organisch anmutenden Schiff in Form eines Trilobiten – womit sich auch schon die Titelherkunft ergibt. Denn der Schwarm Kalmis selbst, das Volk der Asmini, wird nicht mit Trilobiten assoziiert.

Aber eigentlich geht es um Beatrix Darjeeling, genannt Trixi, die in der Erbfolge des Darjeeling-Matriarchats nach ihrer amtierenden Großmutter steht, derzeit im zarten Alter von wenigen Jahren in den Zwanzigern aber ganz andere Interessen verfolgt und keinen Bedarf an der arrangierten Hochzeit mit dem Sprössling des konkurrierenden Unternehmens hat. Sie wird von Boos als querköpfiges Mädchen geschildert, das versucht, zwischen den Intrigen und Machtspielchen ihrer Familie einen eigenen Weg zu finden und sich zu behaupten. Begleitet wird sie dabei von einer Anstandsdame und zwei Technikern, die grundverschieden in ihren Arbeitsweisen sind. Ein klassisches Quartett also für den Haupthandlungbereich des Romans, und Boos versteht es, über Nebenstränge die Verquickung aller Interessengruppen zu skizzieren, die sich auf dem zusammengeschusterten Raumschiff Trixis, der Skolopendra, fokussieren.

Dadurch entwickelt sich zügig ein Bild, in das sich die unterschiedlichen Ereignisse einpassen – wie die Beschreibung der Asmini und ihres Zusammenlebens wächst auch dieses Bild der menschlichen Erzählebene organisch, natürlich, in sich beeinflussender Aktion und Reaktion. Was sich in klassischen Space Operas oft als nebensächlich darstellt oder meistens komplett unerwähnt bleibt, nämlich die wirtschaftlichen und politischen Zwänge, die so eine Mobilmachung auf ein instabiles Machtsystem ausübt und wie die Parteien trotz der Bedrohung ihrer Welt, ihres Lebens, noch taktieren, um nach dem potenziellen Krieg an Boden gutgemacht oder ihre Stellung gehalten zu haben, macht Boos zur Grundlage der Erzählung in den Nebenbereichen und zeigt so ihr Bild dieses isoliert existierenden Konsortiums und des Netzes, dem sich ihre Protagonistin zu entziehen versucht. Untätig müssen wir dabei zusehen, wie Trixi sich durch ihre Bemühungen immer mehr in diesem Netz verstrickt, daran wächst und sich schließlich mit ihrem aufgedrängten Verlobten arrangiert. Denn die Manöver, die Boos über die Matriarchin Bronja ausführen lässt, um Trixi einzuordnen, führen letztlich für sie zu exklusiven Erkenntnissen. Ich unterstelle der Autorin einfach mal, dass sie diese Tatsache voraussehen konnte und damit das Ziel verfolgte, ihrer Protagonistin doch noch mehr Freiheit zu verschaffen, als Bronja ihr zugedachte.

Es gibt dann doch noch zwei Kritikpunkte, die der aufmerksame Leser sicher schon bemerkt hat: Der Titel »Der Schwarm der Trilobiten« ist etwas irreführend, denn es gibt keinen derartigen Schwarm, sondern die Asmini leben im Schwarm und schicken ihre trilobitenfömigen Raumschiffe als Kundschafter aus, also muss man von einem Marketingtitel ausgehen. Zumal die Asmini zwar wichtig für die Geschichte sind, aber doch eher nicht die Hauptrolle spielen. Und der Klappentext spricht von einer ausgebrochenen Revolte, die tatsächlich noch im Entstehen begriffen ist. Aber von dieser Kleinigkeit abgesehen ist es ein Musterstück von Klappentext, der wenig verrät aber Zusammenhänge knapp und präzise darstellt. Toll!

Ein Wehrmutstropfen ist die plötzliche finale Fokussierung der Ereignisse. Immerhin können wir im nächsten Beitrag von Nadine Boos tiefer gehende Erkenntnisse und eine Weiterführung der Charakterisierungen erwarten, wenn sie uns wieder mitnimmt auf die angekündigte Reise der Skolopendra. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Trixi, Kalmi und Co., denn diese Geschichte birgt noch Potenzial für echten Sense of Wonder! Meine 4,5 Sterne macht Amazon zu fünfen :-)
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am 18. März 2015
Das Buch liest sich wie eine Fortsetzung von Pipi Langstrumpf im Science Fiction Gewand.
Ein Klein-Mädchen-Roman. Unwürdig für die D9E-Reihe.
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am 7. Juli 2014
Nadine Boos präsentiert mit ihrem Einstieg in das D9E-Universum erfrischend ungewohnte Perspektiven und das hat nicht nur damit zu tun, dass die Hauptrolle der Trixi und die wesentlichen Nebenrollen mit Frauen respektive weiblichen Wesen besetzt sind. Vielmehr kehrt sie die Geschlechterrollen um und lässt zwei der drei Erzählstränge in einer matriarchalen Gesellschaft spielen (welche sich nach einer irgendwann stattgefundenen Auswanderung von Erde auf einem randständigen aber hübschen Planeten entwickelte). Dort wirtschaften konkurrierende, von Patinnen angeführte Clans unter anderem im Teegeschäft. Und hinein in die Geschichte platzt ein weibliches Alien, ausgesandt von einer Wasserwelt!
Besonders jenes Wasseralien ist ein wirklich gelungener Entwurf und Gedanken und Gefühle dieses Wesens, gebunden an maritime Erfahrungswelten, sind eindringlich und expressiv zugleich und stellen einen wunderbaren Kontrast zu der sonst mehr oder minder konventionellen SF-Welt, mag sie so matriarchal sein wie sie will.
Erzähltechnisch präsentiert Nadine Boos ein gut abgehangenes Werk - nicht so temporeich und actiongeladen wie sie Military-SF-Leser und -Leserinnen wünschen und auch der politische Impetus eines Dirk van den Boom ist ihre Sache nicht, auch wenn die Matriarchatsidee und die Clankämpfe dies zunächst suggerieren mögen. Ihre Stärke liegt vor allem in der Synthese ungewöhnlicher Perspektiven in eine überzeugende, fließende Storyline. Abgesehen von einigen zu langen und für den Verlauf der Geschichte überflüssigen Dialogenszenen stören vor allem allzu plumpe und gar nicht nach Satire, Travestie oder gar nach Witz riechende Anachronismen - sofern man dies in einem SF-Roman so nennen darf. Aber eine Bergbauwelt »Glückauf«-System zu nennen, in denen »Knappen« ihr Wesen treiben, ja, das ist mir dann doch eine Seilfahrt zuviel oder einen Schalmeienton zu hoch.
Gleichwohl: Nadine Boss ist eine echte Bereicherung für den Kosmos diesseits und jenseits des Menger-Schwamms.
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am 4. April 2015
Für mich der bisher gelungenste Beitrag der innovative Shared universe Reihe DIE NEUNTE EXPANSION. Ein mit Wasser gefülltes Raumschiff, in dem eine Schwarmintteligenz haust, das gab es wirklich noch nie. Brand aktuell (April 2015): Der Band wurde für den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Völlig zurecht, wie ich ich finde!
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am 14. Juli 2014
Ein kleines Juwel in einer Serie, die Groschenheft-Charakter hat (was keine Kritik sein soll). Vier Punkte! Und nur deshalb, weil ich mir das Ganze ausführlicher erzählt gewünscht hätte. Ja, ich weiss, wahrscheinlich wurde der Autorin eine Seitenbeschränkung auferlegt. Kann man SF-Fans trotz des (zu) hohen Preises nur empfehlen!
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am 29. Juli 2014
Trixi Darjeeling ist Erbin eines planetaren Wirtschaftsimperiums, interessiert sich aber weniger für die Handelsintrigen ihrer Großmutter als vielmehr für die Ingenieursbasteleien des männlichen Teils ihrer Sippe. Blöd, dass sie in einem Matriarchat lebt, in dem die Frauen, seit der 500 Jahre vergangenen Trennung vom Rest der Menschheit, die Politik bestimmen müssen, wogegen die Männer ihren Hobbys - Gesellschaften ausrichten, oder eben Nerdkram basteln - nachgehen. Deshalb flieht sie in ihrem Brautgeschenk, der selbstgebauten Skolopendra, vor der anberaumten Hochzeit, bloß um zu entdecken, dass es größere Bedrohungen im Universum gibt als der Schönling, den sie ehelichen soll.

Die Grundkostellation ist ein klassischer Entwicklungsroman um eine Thronerbin, die sich der Verantwortung nicht stellen will und deshalb auf eine Queste flieht. Wie Nadine Boos diese altbekannte Idee in den Rahmen des D9E-Universums fügt, kommt einer Wundertüte an neuen Handlungsoptionen gleich. Im Gegensatz zu ihren Vorschreibern in der Serie gibt es bei ihr "echte" Außerirdische, die auch ein wenig exotische Biologie und Soziologie zu bieten haben. Daneben steht der menschliche Handlungsfaden etwas blass, aber er bietet dennoch eine solide Basis, angesiedelt irgendwo zwischen schottischer Highlands-Romanze und "Der Wüstenplanet", bloß eben mit Ponys statt Sandwürmern. Das ist auch gleich mein größter Kritikpunkt: So nett Trixi und ihre Clans auch sind, ich hätte mir mehr Bühne für die wesentlich interessantere Kalmi gewünscht! Vielleicht im folgenden Band der Autorin, der bestimmt (beim derzeitigen Rythmus) in einem Jahr kommt.

Insgesamt reicht das aber nicht zur Abwertung, denn 4,5 Punkte sind immer noch 5 Sterne. Ich kann das Buch nur empfehlen! Auch Seiteneinsteiger können mit diesem Band starten, denn jeder Autor der Serie startet sozusagen aus seiner Ecke des Kosmos, wir sind also immer noch "am Anfang".
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