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Kommentar: Aufl. 2011 21,4 x 13,4 x 4,0 cm, Taschenbuch Bastei Lübbe (Bastei Verlag), 13.04.2011. 560 Seiten *Werktagsversendung innerhalb von 24 Stunden* -- Exempl. in einem guten Gesamtzust., leichte Gebrauchsspuren möglich -- Mängelexemplar ISBN: 9783404200016 Sendungen werden im Luftpolsterumschlag mit beiliegender Rechnung samt ausgewiesener MwSt. verschickt.
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Dämonengold: Roman Taschenbuch – 13. April 2011

3.8 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch
Mysteriöse Morde geschehen in dem beschaulichen Städtchen Brisenburg. Eine rätselhafte Prophezeiung wartet auf ihre Erfüllung und ein Dämonenfürst wünscht sich nichts mehr, als in sein Reich heimzukehren.
Mit viel Witz und schwarzem Humor erzählt der Autor die Geschichte des Dämons Baaszlabeth - Herr der Verwüstung und Zerstörer von Welten - welcher eines Tages von dem alten Zauberer Nemrothar heraufbeschworen wird. Gebunden durch die Macht der Magie muss Baaszlabeth dem Ruf des Zauberers folgen und ihm zu Diensten sein.
Nemrothar weiß, ist des Dämons Auftrag erfüllt, ist sein eigenes Leben verwirkt, denn einen Dämon zu beschwören hat seinen Preis. Deshalb stellt er Baaszlabeth eine ganz besondere Aufgabe. Er soll 5000 Goldstücke auf ehrliche Art und Weise verdienen. Erst dann ist er erlöst und es steht ihm frei in seine Welt zurückzukehren.
Ausgestattet mit einer magischen Holztruhe macht der Dämon sich - in Menschengestalt - daran die Aufgabe zu erfüllen. Doch so einfach wie er sich das vorgestellt hat, ist es bei weitem nicht. Denn sind die Goldstücke nicht redlich verdient, füllen sie die Truhe nicht, sondern lösen sich vor seinen Augen in Luft auf.
Als Dämon unter Menschen hat Baaszlabeth es wahrlich nicht leicht. Nichts ist in der Menschenwelt so wie es erscheint. Selbst ganz banale Dinge wie die Bestellung des Abendmahls gestalten sich schwierig. Ihn dürstet nach knusprig gebratenem Menschlein am Spieß. Er ahnt, das Strammer Hans" und Bauernpfanne" die auf der Speisekarte angepriesen werden, nicht das enthalten was ihr Name verspricht und so entscheidet er sich ganz spontan für Artischockenherzen".
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Format: Taschenbuch
Durch Beschwörung aus seinem Reich gerissen, muss der Dämon Baazlabeth 5000 Goldstücke durch ehrliche Arbeit verdienen und unter Menschen leben, die er normalerweise zum Frühstück verspeist. Die Idee hinter der Geschichte war für mich komplett neu und ich war deshalb gespannt, wie der Autor es schafft, damit nicht nur ein Buch zu füllen sondern auch den Leser gewissermaßen bei der Stange zu halten.

Schon auf den ersten Seiten legt Stephan Russbült mit schwarzem Humor so richtig los, dass ich häufig meine Umgebung an den wirklich gelungenen Formulierungen teilhaben lassen musste. Besonders die morbiden Gedanken des Dämons waren dabei so anschaulich beschrieben und mit so witzigen Vergleichen gespickt, dass ich gar nicht anders konnte als laut zu lachen. Allerdings hatte ich nach dem ersten Abschnitt Bedenken, ob man dies ein ganzes Buch lang durchhalten könnte, ohne dass es auf die Dauer langweilig und gewollt wirkt. Aber mitnichten. Das Zusammenspiel mit den verschiedenen Gestalten Briesenburgs liefert Baazlabeth immer wieder neuen Zündstoff, nicht zuletzt das "Platsch", wenn er sich mal wieder vorstellt, wie die Köpfe seiner Gesprächspartner in seinen Gedanken zerplatzen. Die Charaktere sind dabei anschaulich beschrieben und der Autor verschont den Leser mit unwichtigen Details aus deren Vorleben. Besonders der Dämon wird so gut dargestellt, dass man ihn lieb gewinnt und mit ihm mitfiebert ohne wirklich positive Eigenschaften von ihm zu erfahren. Je näher man die kauzigen Bewohner Briesenburgs kennen lernt, desto eher ist man davon überzeugt, dass sie den ein oder anderen Dämon in ihrer Mitte durchaus verdient hätten.
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Format: Taschenbuch
Baazlabeth ist ein Kriegerdämon, der zwar recht gelangweilt aber zufrieden in seiner kleinen, von ihm selbst geschaffenen Welt lebt. Abwechslung in sein Jahrhunderte währendes Leben bringen nur die *Gäste* die sich ab zu in seine Welt verirren und sich als leckere Bereicherung seines Speiseplans präsentieren. Neuester Gast ist Ingvarr, ein junger Zauberer, der durch eine missglückte Zauberei in Baazebeth' Welt und Käfig landet.
Während sich Baazlebeth auf eine nette Unterhaltung vor dem essen mit dem essen freut passiert das Unglaubliche: Eine Beschwörung wird ausgesprochen und er wird aus seiner beschaulichen Umgebung in die Welt der Menschen gerissen.
Nicht so schlimm, denkt, er. Etwas Abwechslung kann man immer brauchen und normalerweise wird er nur in die Welt der Menschen gerufen, um für Chaos zu sorgen und einige unliebsame Gestalten zu entsorgen. Und das ist ja immerhin seine Spezialität.
Doch diesmal ist alles anders. Der Zauberer Nemrothar, der ihn beschworen hat, gibt ihm den Auftrag, auf ehrliche Art und Weise 5000 Goldstücke zu verdienen. Kein Problem, denkt Baazlabeth. Doch auch hier unterliegt er einem Irrtum. Brisenburg, die Stadt, in der er landet, ist keine reiche Stadt. Die Schatztruhen von Lord Brackenmore sind leer, verschiedene Gilden und Sklavenhändler treiben ihr Unwesen und wollen die Macht über die Stadt erlangen und Nachts treibt sich ein unheimliches Wesen in den Straßen der Stadt herum, das den Menschen das Leben aussaugt.
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