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Kommentar: 18,3 x 11,6 x 3,0 cm, Taschenbuch Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.09.2000. 320 Seiten *Werktagsversendung innerhalb von 24 Stunden* -- Exempl. in einem guten Gesamtzust., leichte Gebrauchsspuren möglich -- ISBN: 9783442249374 Sendungen werden im Luftpolsterumschlag samt beiliegender Rechnung inkl. ausgewiesener MwSt. verschickt
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Dämonendämmerung Abtei im Zwielicht, Band 6 Taschenbuch – 1. September 2000

5.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman "Der gesprungene Kristall" machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Reihe von Romanen um den Dunkelelf Drizzt Do´Urden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen und seiner farbigen Erzählweise.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Herz von Korona

Ich hatte vorher noch nie darüber nachgedacht, Onkel Mather, denn es hat bis jetzt für mich gar keine Rolle gespielt. Außerdem hatte mir noch nie zuvor jemand diese Frage gestellt. Ist König Danube Brock Ursal nicht auch Nachtvogels König?, hat mich Shamus gefragt. Das hört sich einfach an, und doch hat mich diese Frage so überrumpelt, dass mir keine Antwort einfiel. Ich habe irgendetwas gesagt, und doch bin ich mir immer noch nicht wirklich darüber im Klaren.
Bin ich denn ein heimatloser Landstreicher? Meine Kindheit habe ich in Dundalis verbracht, doch dieser Ort existiert nicht mehr, auch wenn auf seinen Ruinen bald neue Häuser stehen werden. In Andur'Blough Inninness bin ich zum Mann geworden, bei den Elfen, die mir ans Herz gewachsen sind.
Aber sind sie deshalb meine Familie?
Nein, ich kann weder Belli'mar Juraviel wirklich meinen Bruder noch Lady Dasslerond meine Königin nennen, auch wenn ich ihn wie einen Bruder liebe und ihr Wunsch mir als Befehl gilt. Es ist einfach eine Tatsache, dass die Elfen die Welt mit anderen Augen sehen als wir Menschen.
Und so kann Andur'Blough Inninness nicht meine Heimat sein, so sehr ich mir das vielleicht auch wünsche. Als ich zum Elfental zurückkehrte, hat man mir sogar den Zugang verwehrt. Juraviel hat mich einmal als n'Touel'alfar betitelt, und wenn ich auch mit ihm darüber gesprochen und ihn sogar von meiner Sicht der Dinge überzeugt habe, wissen wir doch beide, was das bedeutet: Elbryan - der Nachtvogel - der Zögling von Caer'alfar, der das Elfenvolk liebt, ist dennoch keiner der ihren.
Und Lady Dasslerond ist nicht meine Königin. Aber macht das allein König Danube zu meinem Herrn?
Nein, Onkel Mather, und jetzt weiß ich auch, dass sein Vater nicht dein König war. Sind wir also alle beide heimatlos? Kaum. Denn meine Heimat ist hier, in den Wäldern der Waldlande, in den Wilderlanden, in den Wiesen und Feldern im Norden des Bärenreiches und an den steilen Berghängen des südlichen Alpinador, wenn es mir so beliebt. Das ist ein weiterer Aspekt des Lebens als Hüter, über den ich mir erst vor kurzem klar geworden bin. Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl. Und dieses Gefühl ist unabhängig von irgendwelchen Mauern. Ich bin hier in den Wäldern zu Hause, weil ich mich hier immer wieder aufs Neue zu Hause fühle.
Erzählt mir also nichts von Königen und Königreichen. Für mich ist es ganz unwichtig, wessen Herrschaftsgebiet sich über dieses Land erstreckt, denn Grenzen sind nur auf der Landkarte zu sehen und nicht in Wirklichkeit. Sie sind nur ein Mittel, um zu Macht und Wohlstand zu gelangen. Doch die Macht ist eine Falle und der Wohlstand trügerisch.
Ja, trügerisch, Onkel Mather, und lediglich dazu angetan, dass sich einer dem andern überlegen fühlt. Avelyn hat mir einmal eine Geschichte erzählt. Sie handelt von einem Turm am Stadtrand von Ursal. In diesen Turm steckte man jene, die den König verunglimpft hatten, und seine Tür öffnete sich für diese bedauernswerten Geschöpfe für gewöhnlich nur in eine Richtung. Als Jahrzehnte später ein neues Gefängnis gebaut wurde, brauchte man diesen Turm nicht mehr. In einer Anwandlung von Großmut schenkte ihn der König daraufhin einem lebenslustigen Herzog. Dieser wusste jahrelang nicht recht, was er mit dem Gebäude anfangen sollte, denn wenn es dort auch sehr gemütlich war, nachdem man alle Anzeichen seines früheren Gebrauchs - wie Folterwerkzeuge und Ketten - entfernt hatte, so befand es sich doch zu weit vom Hof in Ursal entfernt, wo der Herzog seinen Liebesabenteuern nachzugehen pflegte.
Doch er war erfinderisch, Onkel Mather, und so schwärmte er bei Hofe immer wieder von der herrlichen Aussicht, die er von seinem Turm aus habe. Solche Schönheit, so meinte er schließlich, müsse den Wohlhabenden vorbehalten bleiben, und da er sich nicht oft genug dort aufhalten könne, um den Turm instand zu halten, wolle er ihn vermieten, und zwar zu einem Preis von fünfhundert Goldbären pro Jahr. Allein dieser ungeheuerliche Preis brachte viele der Edelleute auf die Beine, die den Turm besichtigen wollten, und immer wenn sie zusammenkamen, sorgte der Herzog eifrig dafür, dass über die einzigartige Aussicht geredet wurde.
So spielte er sie in ihrer Eitelkeit gegeneinander aus, und nach Avelyns Worten entspannen sich über der Frage, wer den Turm bekommen sollte, blutige Duelle, und fast wäre es sogar zu einem kleineren Krieg zwischen drei verschiedenen Provinzen gekommen. Edelfrauen lagen ihren Männern in den Ohren, und einzelne Höflinge wollten den Turm für ihre Liebesabenteuer benutzen.
Schließlich verlangte die Königin von ihrem Gemahl, die Schenkung wieder rückgängig zu machen, doch der König wollte als Ehrenmann nicht sein Wort brechen, und so mietete er am Ende den Turm für sage und schreibe tausend Goldbären pro Jahr.
Nun bekam die Königin also ihre herrliche Aussicht, die man den Gefangenen jahrzehntelang gratis hatte zuteil werden lassen.
Wohlstand ist lediglich eine Frage des Blickwinkels, Onkel Mather. Und das Bedürfnis, besser zu sein als alle anderen, zeigt nur die eigene Schwäche. Der König sitzt in der Falle seines Staatsapparates, denn Neid und Missgunst seiner Untergebenen lauern überall.
Ich werde mir meine Freiheit bewahren, Onkel Mather, ebenso wie meine Liebste, Jilseponie, und gemeinsam werden wir dort zu Hause sein, wo wir unsere Zelte aufschlagen, und wir werden reicher sein in unseren Herzen und Seelen als jeder andere.
Und diese beiden Schätze sind der einzige Reichtum, der für mich wirklich zählt.

Sie nannten es »Tauwetter«, und obgleich sich dieses Ereignis bei jedem Jahreswechsel zu wiederholen schien, gerieten die Leute jedes Mal wieder ganz aus dem Häuschen und schüttelten verdutzt die Köpfe. Und diesmal gab es tatsächlich etwas, worüber sie sich wundern konnten, denn der Frühling brach ganz plötzlich über Palmaris herein, mit mehreren aufeinander folgenden Stürmen, die mit bedrohlichen Schneemengen anfingen, die jedoch in Regen übergingen, ehe noch der zweite Monat begonnen hatte.
Der Winter, einer der mildesten, an die sich selbst die ältesten Leute erinnern konnten, war schnell vorüber, und Ponys Bauch war allmählich nicht mehr zu übersehen. Und so band sie ihre Schürze vorsichtshalber gar nicht mehr ab, auch wenn sie gerade nicht im Gasthaus arbeitete, sondern bei Nacht ausging, um sich, so wie heute Abend, mit dem einen oder andern ihrer Verbindungsleute zu treffen.
Das Fundament ihres Widerstands wurde immer fester, sagte sie sich zuversichtlich, während sie an Belster vorbei- und zur Tür hinausschlüpfte. Mit Hilfe von Colleens Berichten aus dem feindlichen Lager und Al'u'mets wachsamen Behreneser-Freunden nahmen die Gegner von Bischof De'Unnero zunehmend Einfluss auf den Klatsch und Tratsch in den Straßen des Hafenviertels. Nicht, dass sie ihre Überzeugungen offen ausgesprochen hätten - soweit war es bis jetzt nicht gekommen.
Noch nicht. Vorläufig streuten sie nur die Saat des Aufruhrs aus, indem sie dem Unmut über die Schreckensherrschaft der Kirche Nahrung gaben und so das Aufbegehren schürten. Wenn es jemals zum offenen Kampf kam - und ein großer Teil in Pony wünschte sich das sehnlichst -, dann würden sich der Bischof und seine Anhänger über das Ausmaß des Widerstandes wundern.
Diese Vorstellung beschleunigte Ponys Schritt, als sie sich auf den Weg zu ihrer Verabredung mit Colleen Kilronney machte. Der brennende Wunsch nach Vergeltung loderte unvermindert in ihrem Herzen, und sie war entschlossen, wenn es zum Äußersten käme, all ihre Zauberkräfte, Avelyns Kräfte, zur Vernichtung dieser verfluchten Kirchenfürsten aufzubieten, die ihre Eltern und Freunde umgebracht hatten.
Als sie in die Gasse einbog, sah sie erstaunt, dass Colleen nicht allein war, und ihre Überraschung wuchs noch beim Anblick des anderen. Ein Mönch! Der Mann trug die Gewänder von St. Precious!
Vorsichtig kam sie näher.
Mit einem...


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Top-Kundenrezensionen

am 23. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. März 2001
Format: Taschenbuch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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