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Cupid Deluxe
 
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Cupid Deluxe

15. November 2013 | Format: MP3

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Cupid-Deluxe ist ein Album, das beim ersten Anhören sanft und kaum aufsehenerregend dahinplätschert, wohlig, warm, irgendwie vertraut und dennoch so interessant, dass man immer wieder reinhören muss. Mit dem wiederholten Durchhören steigt der Suchtfaktor, bis einen dieser Swinger-Club Amor fest in seinen Bann gezogen hat. Seit 5 Tagen komme ich jetzt schon nicht mehr runter. Cupid Deluxe läuft bei mir in Endlosschleife. Karibik-Funk, New-Wave, House-Beats, ein wenig Rap und vor allem diese unsagbar seiden-weiche, entfernt an Prince (oder wie er sich heute nennt) erinnernde R&B-Stimme bohren sich pfeilartig tief ins Gefühlszentrum des Gehirns und verbreiteten dort ihre hormonelle Langzeitwirkung. Ein Album, wie es lange keines mehr gab. Für mich ganz klar eines der absoluten Highlights im ohnehin schon genialen Musikjahr 2013!
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Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 18. November 2013
Format: Audio CD
Es ist ja kaum zu glauben, dass eine der wichtigsten dt. Musikzeitschriften ausnahmsweise mal ein - nun ja, nennen wir es - modernes R&B Album, zum Album des Monats kürt. Natürlich wird man nicht müde Prince als große Referenz dabei anzuführen, das hat aber nur z.T. seine Berechtigung. Karibische Einflüsse hört man hier genauso, wie softe und chillige Housebeats, unaufdringlichen Hip-Hop und ja, sogar Disco-Funk in Chic, bzw. - aktuell - Daft Punk Manier.

All das mischt der schwarze Produzent und stilistische Musikvagabund Dev Hynes zu einem Salon-Funk Album, das vor allem durch seine Stilsicherheit zu überzeugen weiss. Stimmungsmäßig ist das sehr nah an Sade, oder am Schlafzimmersoul der 70er, kommt aber modern und völlig ungekünstelt rüber. Keiner der 11 tracks drängt sich jetzt unmittelbar als Ohrwurm auf, was in diesem Fall absolut positiv und als Kompliment gemeint ist, denn diese Scheibe funktioniert in ihrer Gesamtheit am Besten und in Zeiten der single-track download Manie, ist das eine lobende Ausnahme. Das Klangbild nimmt auch viel von den späten 90ern mit, tut das aber mit musikalischen Mitteln der 80er (u.a. mit Saxophon!) und erreicht dadurch eine ganz besondere und wohl auch nachhaltige Aktualität.

Der gelungene Mix in der Instrumentierung aus electronic (die immer angenehm warm u. analog klingt) mit den ,echten` Instrumenten tut sein übriges dazu, um diese Scheibe zu einer der herausragenden R&B Produktionen der letzten Jahre zu machen. Die Melodien umschmeicheln einen sowieso wie eine angenehme Brise an einem sonnigen Sommernachmittag.
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Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 19. November 2013
Format: Audio CD
Mit Sicherheit war Devonté Hynes schon als Kind immer mit Spaß dabei, wenn es um’s Verkleiden ging, die Lust an der wechselnden Identität hat er sich offensichtlich bis heute bewahrt. Zusammen mit den Test Icicles gab er ein recht ruppigen Punksound zum Besten, als Lightspeed Champion wiederum kümmerte er sich um erwachsenen, melodischen Indiepop und nun schickt er sich an, unter dem Alias Blood Orange die R&B-Platte des Jahres vorzulegen – der Mann kann einem fast schon unheimlich werden. Ganz im Stile seiner Kollegen George Lewis Jr. (Twin Shadow) und Abel Tesfaye (The Weeknd) präsentiert er sich auf dem zweiten Album seines Monikers als Feinschmecker in Sachen Songwriting, zusätzlich zum artverwandten, versierten Gebrauch diverser Synthesizer mischt Hynes seinen Tracks eine gehörige Portion Funk unter Zuhilfenahme (auch hier ganz up to date) einer illustren Gästeschar bei.

So trafen im Studio unter anderem Dave Longstreth von den Dirty Projectors, Caroline Polachek, Sängerin der amerikanischen Elektropopband Chairlift, Samantha Urbani, die sonst bei der New Yorker Formation Friends am Mikro steht, Clams Casino und Rapper Skepta aufeinander – herausgekommen sind dabei elf sehr smarte, smoothe Downtemponummern, deren Spannweite vom Pop der 80er bis hin zum zeitgemäß angereicherten R&B des Frank Ocean reicht. Der Groove von “Unkle Ace”, das fabelhafte Gitarrenpicking bei “No Ring Thing” oder die angejazzten Ausschweifungen in “Chosen” (bei “It Is What It Is” linst sogar mal Prince über den Gartenzaun) – alles gelingt hier mit perfektem Timing und läßt die Stücke verführerisch funkeln.
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Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Nach so einem Album wie Coastal Groove, muss man nicht mehr lange überlegen ob man sich das zweite Album von Blood Orange kauft. Cupid Deluxe kommt nicht an das erste Album heran, ist aber auch das zweite "schwierigere" Album. Die Qualität der Lieder, sowie die Lässigkeit ist auch hier einfach großartig. Devonté Hynes (bekannt von der Band Lightspeed Champion) hat es einfach drauf. Gutes Ding.
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