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Cruel Melody

4.3 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Cruel Melody
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Audio-CD, 7. September 2007
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Format: Audio CD
"Black Light Burns" ist die neue Hauptbetätigung von Wes Borland, ehemaliger Gitarrist der Gruppe "Limp Bizkit". Das war der Typ, der immer die schwarzen Kontaktlinsen trug. Zusammen mit Danny Lohner (Nine Inch Nails, a Perfect Circle ), Josh Eustis (Telefon Tel Aviv) und Josh Freese (The Vandals, A Perfect Circle, Nine Inch Nails) bildet er diese "Soupergroup".

Um es kurz zusammenzufassen : Das Album ist hip, verrückt, cool, gruftig, interessant, unberechenbar, technisch perfekt, manchmal düster aber so wahnsinnig spannend. Josh Freeze, dieser unglaublich gute Drummer raubt einem fast den Atem. Wes Borland hat von Danny Lohner diese so düster klingenden "Nine inch Nails" Gitarren übernommen und irgendwie orientiert sich der Sound auch an den NIN und den düsteren Werken von "a perfect circle", die wiederum geprägt sind von den düsteren Werken von Maynard James Keenan von "Tool".

Die erste Single "Lie" bringt den Sound der Band am Besten rüber : Eine komplett düstere Bassline und die magische Keyboard Spur lassen leicht das gruseln aufkommen, bis dann im Refrain diese unfassbar dreckig klingende Gitarre von Wes Borland auftaucht. Ein Gruftie - Song erster Güte. Aber das Teil rockt, das ist sensationell !

Der Opener "Mesopotamia" ist ein ganz besonders Highlight der CD. Beim ersten mal hören kann man den Song überhaupt nicht einordnen. Ein relativ schneller Beat Rhythmus, untermalt von merkwürdigen Gitarren und diesen hohen Keyboard Sequenzen klingt genau wie eine Titelmelodie aus "The Monsters". Nach zwei Minuten kommen dann die Gitarren stärker hervor, und man merkt, das es sich doch um einen Rock - Song handelt.
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Format: Audio CD
Zu der Musik ist schon genug gesagt worde, ein wirklich gutes Album, aber vorsicht:
nicht nur die Limited Edition ist zensiert, sondern auch die 'normale' Version ist gecleant worden.
Nicht, daß ich ein übermäßiger Fan von Profanitäten wäre, aber es stört doch gewaltig. Jedes mal, wenn man ein f--- oder sh--- hört, wird man wieder daran erinnert, daß de Plattenfirma an dieser Stelle den Hörer bevormundet, und das geht mir persönlich gewaltig auf den Sa--!
Coole Musik, aber ernsthaft getrübtes Hörvergnügen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Man ist geneigt, Alben, die in irgendeiner Art und Weise mit Limp Bizkit in Verbindung stehen, vorschnell zu verurteilen. Jedoch sollte man nicht vergessen, daß es neben Front-Proll Fred Durst eine recht coole Rhythmusfraktion gab, von der Gitarrist Wes Borland in den letzten Jahren mit allerhand namenhaften Künstlern zusammenarbeitete. So hatte er einen Gastauftritt bei The Crystal Method oder war Bestandteil der Supergroup The Damning Well, zu denen Basser Danny Lohner (Ex-Nine Inch Nails), Sänger Robert Patrick (Filter) und der umtriebige Drummer Josh Freese (u.a. The Vandals, A Perfect Circle) gehörten.
Lohner und Freese wirken auch bei Black Light Burns mit. Mittlerweile hat sich das Line-up verändert, was aber hier nichts zur Sache tut.

Geboten wird trendiger Alternative Rock, mit Industrialanleihen und nicht nur aufgrund Borlands Outfit eine Portion Gruft-Schick.

Der krude Opener "Mesopotamia" erinnert stark an die Queens Of The Stone Age. Genretypische Gitarren treffen auf treibende Drums und freakigen Backgroundgesang.
Ohrwurmcharakter pur beweisen die als Single veröffentlichten "Lie" und "4 Walls", die gut nach vorn gehen und sich direkt festsetzen.
Daß es auch anders geht zeigen dann der sehr relaxte Titelsong "Cruel Melody" und das mit schleppenden atmosphärischen Beats und Streichern unterlegte Duett mit Johnette Napolitano (damals stolze 50 Jahre alt) "I am where it takes me".

Gegen Ende geht "Cruel Melody ein wenig die Luft aus. Das ruhige elektronisch geprägte Instrumental "Iodine Sky" ist mit einer Länge von 8:26 Minute einfach zu lang geraten und der ebenfalls leise Rausschmeißer "Kill the Queen" durch die Bank unspektakulär.
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Format: Audio CD
Ich muss selbst zugeben, dass ich mich seit langem nicht mehr proaktiv mit Musikzeitschriften auseinandersetze und von Newcomern oder Geheimtipps dementsprechend kaum etwas erfahre. Aus diesem Grund würde ich meinen Griff zu "Cruel Melody" mehr oder weniger als Zufall beschreiben. Ich fand Wes Borland an sich schon immer einen sehr interessanten Gitarristen. Sei es zum einen sein fast schauspielerisches Live-Auftreten als auch zum anderen seine Gitarrensounds. Obendrein müsste jedem bekannt sein, dass Limp Bizkit lediglich mit Wes Borland funktionierte und gute Hits lieferte.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich stöberte mal wieder bei Wikipedia und laß einen Artikel zu Wes Borland und seiner neuen Band "Black Light Burns". Normalerweise bin ich weniger ein Freund von Industrial-Rock und hatte anfängliche skeptisch das Album beäugt sowie mit einem mittelmäßigen Werk gerechnet. Aber, so wie es oftmals der Fall ist, ich wurde eines besseren belehrt.

Das Album strotzt vor angestauter Kreativität und Power Borlands. Kein Lied gleicht dem anderen. Nein, Borland spielt mit den verschiedenen Facetten seines Könnens und weiss seine recht unauffällige aber trotzdem interessante Stimme mit Samples einzusetzen. Lieder wie z.B. "Mesopotamia", "Lie" oder "4 Walls" überzeugen durch ihren druckvollen und massiven Sound, während "Cruel Melody" oder "I have a need" sehr spartanisch/schlicht daherkommen und stets ansteigend in einem furiosen Abschluss enden. Borland wählt schräge Gitarreneffekte gezielt zu seinen eingängigen Melodien, weiss gekonnt stille Parts in energierstrotzende Sonds einzubetten und behält trotz alle dem den Überblick.
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