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Crest of a Knave

4.2 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD (2. Juli 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Chrysalis (EMI)
  • ASIN: B000008H1U
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Steel Monkey
  2. Farm On The Freeway
  3. Jump Start
  4. Said She Was A Dancer
  5. Dogs In The Midwinter
  6. Budapest
  7. Mountain Men
  8. The Waking Edge
  9. Raising Steam


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
"Crest of a knave" wird allgemein als bestes Jethro Tull-Album der 80er angesehen. Diese Mutmaßung ist durchaus nachvollziehbar, wenn die Scheibe auch für eingefleischte Fans der besten Tull-Jahre in den späten 60er und 70er-Jahren sicherlich gewöhnungsbedürftig erscheint. Gründe hierfür sind die etwas verfremdete, nicht mehr ganz so charismatisch rüberkommende Stimme des in dieser Phase von Stimmbanderkrankungen geplagten Ian Anderson sowie die zwar gute, aber irgendwie nicht mehr ganz so handgemacht wirkende Produktion. All dies führt dazu, dass das natur- und geschichtsbezogene Flair früherer Tull-Veröffentlichungen nicht erreicht werden kann. Dies muss jedoch auch gar nicht der Anspruch dieser Platte sein. Es handelt sich vielmehr um ein Album mit stark und virtuos durchkomponierten und von herausragenden Musikern eingespielten Rock-Songs, unter denen sich einige auch für Ian Anderson's große Verhältnisse sehr starke Lieder befinden:
Der rockige Opener "Steel monkey" ist ein enorm schwungvolles Stück mit hochinteressanten Lead-Gitarren-Parts. Es folgt "Farm on the freeway", ein groß angelegtes, vielseitiges Opus, das seine eigene kleine Geschichte zu erzählen weiß.
Düsterer Folk-Rock wird dann auf "Jump start" geboten, bevor das extrem lässige "She said she was a dancer" und das qualitativ etwas abfallende "Dogs in midwinter" auf das absolute Highlight "Budapest" hinleiten. Letzterer Song wird vom großen Anderson selbst als sein Meisterwerk betrachtet. Das 10-minütige Folk-Rock-Opus begeistert mit eingängigen Akkordfolgen und einer leicht düsteren, rauchigen Nachtclubatmosphäre.
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Format: Audio CD
Dieses Album zählt zu Jethro Tull's fünf besten Alben. Wie jede Band, die am Markt schon etwas länger existieren, haben auch Jethro Tull es zunehmend schwerer gehabt, im Rahmen ihres bekannten Stils Neues zu kreieren. Die üblichen Kritiker zu überzeugen, fällt eh immer schwerer. Crest of an Knave war gewissermaßen ein "Back to the Roots"-Album, nachdem Jethro Tull sich zu Beginn der 80er wie so viele andere mit dem Synthesizer auseinandergesetzt hatten. Der Opener Steel Monkey fängt dann noch mit einer Synthiesequenz an, weiß aber als straightes Rockstück durchaus zu gefallen. Farm on the Freeway ist dann schon ein erster Höhepunkt, ein 6minütiges, sehr komplexes Stück, welches live heute noch zum Repertoire gehört. Jump Start ist ein geniales Stück, welches auf wunderbare Weise Akustikgitarre mit den Rockelementen verbindet. Höhepunkt in diesem Stück ist ein "Soloduell" zwischen Ian's Flöte und Martin's E-Gitarre. Bei Said she was a Dancer kommt Ian in Dire Straits-Manir daher. Dogs in the Midwinter ist ein flottes, eingängiges Stück, in dem die Flöte dominiert. Budapest ist Jethro Tulls vielleicht bester Song. 10 Minuten werden alle Elemente wie Rock, Folk, Akustik etc. miteinander vereinigt und kommen federleicht daher. Budapest wird auch nur ganz selten mal nicht auf einem Konzert gespielt. Ich hoffe sehr, dass Ian Anderson noch einmal einen solch großen Wurf landen kann. Die abschließenden drei Songs mit "Raising Steam" am Ende, ein Song, der ohne Flöte auskommt und richtig nach vorne stampft, runden das Gesamtbild noch ab. Der Bonustrack ist klasse, gehört aber eigentlich nicht auf das Album, wirkt irgendwie deplatziert. Wahrscheinlich der Grund, warum es auf dem Original nicht drauf ist.
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Von Ein Kunde am 7. Februar 2005
Format: Audio CD
Zugegeben, die Dire Straits-Assoziationen kommen nicht von
ungefähr, da selbst der Gesang Ian Andersons stellenweise nur bei genauem Hinhören von dem Mark Knopflers zu unterscheiden ist.Trotzdem kein Vorwurf an die Mannen von Jethro Tull. Die
Dire Straits-Fans hätten sich bestimmt gefreut, wenn Mark Knopfler und seine Jungs anno 87 ein Album dieser Güteklasse
herausgebracht hätten, das als das fehlende Bindeglied zwischen BROTHERS IN ARMS und ON EVERY STREET hätte fungieren können.
Doch zurück zu Jethro Tull. Sicherlich war dieser für J.T. neue Gitarrensound auch beabsichtigt, da man nach dem lausigen
LAP OF LUXURY und der Tatsache, dass man in den zurückliegenden
zehn Jahren nur ein über Albumlänge überzeugendes Opus hingekriegt hatte (BROADSWORD), unter Zugzwang stand. Insbesondere "Said She Was A Dancer", "Farm On The Freeway" und
"Budapest" (Dire Straits hin oder her) gehören allesamt zu den besten Tull-Kompositionen der 80er; übrigens sind die beiden letztgenannten Stücke noch im aktuellen Live-Programm enthalten. Auf den Drum-Computer hätte man im Opener "Steel Monkey" verzichten können, ansonsten kommt das Stück recht flott und rockig daher; ähnlich gemacht ist die Schlussnummer "Raising Steam". Da sich die restlichen Stücke ebenfalls sehr gut ins Gesamtkonzept dieses gelungenen "Grammy"-Albums einfügen, kann man endlich wieder sagen: Weiter so, Jungs. Auf jeden Fall KAUFEN!!!
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