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Crazy: Roman Taschenbuch – 1. Juli 2001

3.2 von 5 Sternen 442 Kundenrezensionen

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Die Verwirrungen des Zöglings Lebert
"Literatur", so meint einer der jugendlichen Helden in Crazy, dem ersten Roman des 17jährigen Benjamin Lebert, "Literatur ist, wenn du ein Buch liest und unter jeden Satz ein Häkchen setzen könntest -- weil es eben stimmt". Unterzieht man Leberts Debüt dieser Prozedur, so fallen die zustimmenden Häkchen spärlich aus. Crazy kommt daher wie eine "Wilde Herzen"-Adaption jener Schul- und Pubertätsgeschichten, die seit dem Anfang des Jahrhunderts in deutscher Sprache geschrieben wurden: Die traurige Jugend des Hanno Buddenbrock gehört ebenso hierher wie Hermann Hesses Unterm Rad, Wedekinds Frühlings Erwachen oder Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, der Erstling des -- immerhin 26jährigen -- Robert Musil.

Im Unterschied zu Musil, der seine autobiographische Handlung in die Fin-de-siècle-Atmosphäre eines hochadligen Konvikts verlegt, führt uns Crazy in eines jener Privat-Institute, in denen heutzutage die am öffentlichen Schulsystem gescheiterten Sprößlinge besserverdienender Eltern zum Abschluß geführt werden. In einem Internats-Schloß, das ausgerechnet Neuseelen heißt, soll der einzelgängerische Ich-Erzähler Benni -- von Geburt an mit einem Halbseitenspasmus gezeichnet -- die achte Klasse wiederholen und womöglich das Abitur bestehen. Daraus wird allerdings nichts: Statt zu silentium und "Hausaufgaben-Anfertigungsstunde" zieht es Benni und seine neuen Freunde zu Bier, Playboy-Heften und in den nächtlichen Mädchentrakt; die heimliche Reise nach München endet gar auf der Bühne eines Strip-Lokals. All das eher ein Fall fürs Jugendamt und literarisch nicht eben aufregend.

Was aber erfahren wir über den tatsächlich schwierigen Job des Erwachsenwerdens, und wie sehen wir die Welt der Erwachsenen mit den Augen des 16jährigen Helden? Wer sich durch Passagen ungefilterter Tagebuch-Prosa voller Weltschmerz und Kleiner-Prinz-Weisheiten gearbeitet hat, reibt sich hin und wieder doch die Augen: Lebert kann genau beobachten und nüchtern eine Welt protokollieren, in der die vom Vater geliebten Rolling Stones nurmehr "eine Rockgruppe aus vergangener Zeit" sind. Ob die Gnade der späten Geburt allein ausreicht, das verrückte Lebensgefühl der Post-MTV-Generation authentisch zu beschreiben, darf nach der Lektüre von Leberts Buch bezweifelt werden. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein wunderbares Buch über jemanden, der zum ersten Mal im Leben Freiheit spürt.« (Guardian)

»Alles, was er schreibt, trifft genau ins Schwarze.« (The New York Times Book Review)

»Es ist ein zärtliches, uneitles, ein ganz und gar erstaunliches und wunderbares Buch von einem hochtalentierten, sehr jungen Autor.« (Elke Heidenreich Spiegel, Elke Heidenreich)

"Ein bemerkenswerter Erstling, denn Lebert gestaltet seinen Stoff literarisch und bildet ihn nicht bloß ab." (Sven Boedecker Die Woche)

»Ein Bericht aus dem Herzen der Finsternis.« (Willi Winkler Süddeutsche Zeitung)

»Ein kleines Kunstwerk – Ein Buch, das in einer knappen, schnörkellosen Sprache die schwierige Suche nach der Welt der Erwachsenen beschreibt.« (Ingrid Müller-Münch Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 15. Mai 2001
Format: Taschenbuch
"Anstatt zu schlafen, eine Feuerleiter hinaufzuklettern, zu saufen, was das Zeug hält, mal eben ein bißchen zu vögeln und nebenbei erwachsen zu werden. Das reicht für eine Nacht. Da würde jeder kotzen, glaube ich." So steht es auf dem Einband des Buches "Crazy". Da würde jeder kotzen. Na gut. Aber Kotzen ist crazy, oder? Das ist das Lieblingswort der Clique, bestehend aus Außenseitern eines Internates. Eine interessante Liste darüber, was alles crazy ist: - zu einer Sexualtherapeutin zu gehen, um sich daran aufzugeilen, was diese zu imaginären Sex- problemen zu sagen hat, das ganze verbunden mit einer Wette um einen Krug Bier - Benjamin Lebert selbst (lest es nach, kein Witz! Ein crazy Früchtchen, S.43) - bei einer illegalen Tat nicht erwischt zu werden (damit kann man gerade noch einverstanden sein) - sowieso die ganze Clique - Sex auf einem Mädchenklo - aus dem Internat abzuhauen und planlos durch München laufen und so weiter. Was meiner Meinung nach crazy ist: Daß dieses Buch überhaupt veröffentlicht wurde. In einer Rezension von Elke Heidenreich über dieses Buch habe ich gelesen, daß diese sehr fasziniert davon sei, wie philosophisch die Jugend heutzutage ist. Als Beispiel dafür gab sie das Zitat "Gott gibt jedem ein Autogramm." an. Liebe Frau Heidenreich, eventuell sollten sie lernen, zwischen dämlichem Dahergerede und Nachdenklichkeit von Jugendlichen zu unterscheiden.Ich verbringe jeden Tag 7 Stunden in der Schule und obwohl ich dauernd solche Sätze höre, habe ich nicht das Gefühl, im Philosophieunterricht zu sitzen. Nun ja. Dieses Buch soll angeblich eine perfekte Charakterisierung der Jugend heutzutage sein.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Ich habe das Buch in einer 8. Klasse (Gymnasium) im Ethik-Unterricht zum Thema 'Liebe, Freundschaft, Sexualität' eingesetzt. Zum Abschluss der Unterrichtssequenz haben die Schülerinnen und Schüler eigene Rezensionen verfasst. Im Unterricht haben wir vier Kritiken (positive und negative) zur Veröffentlichung ausgewählt:

Eine Schülerin schrieb: "'Das Buch 'Crazy' von Benjamin Lebert handelt von einer Gruppe von Jungen, die in einem Internat wohnen. Zusammen sammeln sie die ersten sexuellen Erfahrungen und denken über das Leben nach. ['...]
Ich finde, das Buch ist ein gelungenes Werk von Benjamin Lebert, da er es selbst als Jugendlicher geschrieben hat und er ziemlich genau die Probleme der Jugend anspricht. Manchmal findet man Gedankengänge wieder, die den eigenen ähneln. Benjamin schreibt auch in einer schönen Alltagssprache, die für unsere Altersgruppe ansprechend ist. Man sieht sehr deutlich den Zusammenhalt der Jugendgruppe und so zeigt das Buch, dass Freundschaften das Wichtigste im Leben sind. Auch die Tatsache, dass Benni behindert ist und so im Leben klarkommen muss, macht die Story interessanter. Es gibt vielleicht bessere Bücher aber ich finde dieses sehr gelungen und als Thema im Unterricht sehr passend.'"

Eher positiv äußert sich ein weiterer Schüler: "'Man merkt, dass sich der Autor viel Mühe mit dem Buch gegeben hat, jedoch wirkt es sehr einfach. Ich finde z.B., dass 75 Seiten für die eigentlich kurze Vorgeschichte und die ersten zwei Tage im Internat schon etwas viel sind. Es hat den Anschein, als wollte er durch unwichtige Zwischenthemen erreichen, dass der Debüt-Roman einfach nur länger wird.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Bekannte Themen, schlecht geschrieben. Es gibt definitiv bessere Bücher über genau die gleichen Themen, als dieses. Schade ums Geld. Mit abstand das schlechteste Buch, was ich je in meinem Leben gelesen habe!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine super langweilige Schulelektüre, ich bin froh das es einen Film gibt der auch naja ist, aber der Versand war schnell und für einen Cent kann man echt nicht meckern. Das Buch, welches ich bekommen habe war ziemlich neu und das welches ich für meinen Kumple bestellt habe war auch. Wenn man es Lesen muss von der Schule aus kann ich es nur empfehlen das hier zu kaufen. Sonst guckt euch erst den Film an oder Trailer... Ich fand es schon eigenltich ganz nett zu lesen aber naja ich würde nicht zu meinen Freunden gehen und sagen lest dieses Buch aber hey besser als Unterricht.
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Format: Taschenbuch
...und wie hat der gute Herr Lebert einen Verleger dafür gefunden? Warum wird sowas in Schulen gelesen? Fragen über Fragen! Ich lese viel und nach zwei, drei positiven Überraschungen halte ich Schullektüre auch nicht mehr gleich für Mist. Aber dieser Roman ist mit Abstand der schlechteste den ich in meinem ganzen Leben gelesen habe. Kaum vorstellbar, dass ein Jugendlicher das geschrieben haben soll, kommt es einem doch so vor, als hätte ein Rentner krampfhaft auf cool gemacht. Ich liebe es, wenn Geschichten in Internatsmauern spielen und die Jugendlichen allerhand Mist machen, aber die Aktionen der Clique in diesem Roman sind einfach nur grauenvoll geschrieben und wirklich nicht der Rede wert. Ein behinderter Junge hat Sex. Wow, wie aufregend. Wie schockierend, sowas zu lesen. Gääähn. Ein paar sonderbare Gestalten fahren ohne Erlaubnis in die große Stadt und gehen in einen Stripclub. Ich bin schockiert. In der restlichen Zeit quatschen sie über das Leben und fühlen sich dabei wie große Denker. Dabei bleiben sie allesamt blass wie Pizzateig.

Fazit: Das Buch ist eine Qual, was auch immer manch einer darin sieht - ich seh's nicht.

Lesetipp: Wer richtig geniale Internatslektüre lesen will, der widme sich doch mal dem Roman "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels". DAS sollte in Schulen gelesen werden!
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