Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich. Weitere Informationen
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Mehr erfahren
Crashed (SciFi-Dystopie) Gebundene Ausgabe – 6. September 2010
„Crashed“ ist der zweite Band einer Trilogie. Der Titel des ersten Bandes lautet „Skinned“.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe432 Seiten
- SpracheDeutsch
- Herausgeberscript5
- Erscheinungstermin6. September 2010
- LesealterAb 14 Jahren
- ISBN-103839001145
- ISBN-13978-3839001141
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Lade eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginne, Kindle-Bücher auf deinem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.
-
Apple
-
Android
-
Windows Phone
Produktinformation
- Herausgeber : script5; 1. Edition (6. September 2010)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 432 Seiten
- ISBN-10 : 3839001145
- ISBN-13 : 978-3839001141
- Lesealter : Ab 14 Jahren
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,280,061 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,726 in Dystopische Sci-Fi-Bücher für junge Erwachsene
- Nr. 9,149 in Action & Abenteuer für Jugendliche (Bücher)
- Nr. 67,743 in Gegenwartsliteratur
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahre mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Inhalt:
Sechs Monate sind vergangen, seit Lias Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wurde. Sechs Monate voller Zweifel, Angst und Auflehnung gegen die Tatsache, dass ihr Körper tot ist und Lia Kahn nur in einer menschenähnlichen Maschine weiter existieren wird. Jetzt ist Lia bereit, ihr neues Dasein zu akzeptieren: Sie ist ein Mech und sie gehört zu ihresgleichen. Es ist eine wilde, sorglose Existenz, die sie führen, ohne Regeln, ohne Angst. Denn es gibt nichts zu fürchten, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Doch dann wird Lia von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss eine Wahl treffen zwischen ihrem alten Leben und ihrer neuen Freiheit, zwischen den Menschen und den Mechs. Sie muss sich entscheiden zwischen dem Mädchen, das sie war und dem Jungen den sie einmal geliebt hat....
Mein Eindruck:
Crashed knüpft genau da an wo Skinned geendet hat. Lia hat sich weiterentwickelt und beginnt allmählich ihr Dasein als Maschine zu akzeptieren. Verblüfft hat mich hier vor allem dass mich die Geschichte an den 2. Weltkrieg erinnert hat, da es doch einige gibt die meinen entscheiden zu können wer eine Daseinsberechtigung hat und wer nicht. Allein durch die Anfeindungen zwischen Menschen und den Maschinen kommt eine Spannung auf die so im 1. Teil nicht vorhanden war.
Ein wirklich hervorragenden 2. Teil, der einen durchweg mitreißt und zu fesseln vermag wie ich es selten habe. Von mir gibt es dafür 4,3/5 Sternen und ich freue mich auf den 3. und letzten Teil dieser außergewöhnlichen Dystopie.
Hier die chronologische Reihenfolge der Dystopie-Trilogie:
1. Skinned
2. Crashed
3. Wired
Dennoch bleiben sie weitgehend undurchsichtig – aber das trifft im Prinzip auf alle Figuren zu. Der einzigen Person, der man „trauen“ kann, da man all ihre Gedankengänge kennt, ist Lia selbst. Alle anderen, die Mechs und die Menschen, sind ein einziges Rätsel. Genau das macht die Story aus. Viele, die dem Anschein nach nett sind, entpuppen sich überraschend als falsch oder hinterlistig, bei einigen schwankt man immer wieder zwischen Zu- und Abneigung und öfter ist fraglich, wer die Oberhand hat und wer nur die Marionette in dem ganzen Theater ist. Das ist schon etwas zermürbend. Mehr als einmal habe ich mir gewünscht, dass es einen Perspektivenwechsel gäbe, sodass man auch in die Köpfe der anderen hineinschauen kann. Beispielsweise wäre eine Schilderung aus der Sicht von Lias Schwester Zo klar vom Vorteil, um zu durchschauen, wie sie wirklich zu Lia steht. Allgemein ist die gesamte Familie sehr schwer abzuschätzen. Lieben sie Lia? Sehen sie sie als Skinner an? Und wenn ja, können sie sie trotzdem als ihre Tochter akzeptieren? Sie senden so widersprüchliche Signale aus, dass ich wirklich verwirrt war, und umso mehr bin ich gespannt, ob sie über ihren Schatten springen können. Ich habe so das Gefühl, dass ich von ihnen im letzten Teil so einiges geboten bekommen werde.
Angesichts der Tatsache, dass die Mechs allgemein als emotionslos gelten, gab es doch bemerkenswert viel Gefühlswirrwarr. Das ist für mich auch irgendwie das Haar in der Suppe. Ich meine jetzt nicht, dass ich etwas gegen zwischenmenschliches Durcheinander habe (ich bestehe sogar darauf), aber im Endeffekt widerspricht es der Tatsache, dass Mechs nichts empfinden. Daher war mir nicht ganz schlüssig, warum sie trotzdem wütend auf Anfeindungen reagieren können. Theoretisch müssten sie die emotionale Bandbreite eines toten Fischs haben, aber das haben sie nicht. Schließlich wehren sie sich ja gegen die Gesellschaft und die Regierung und gehen Beziehungen miteinander ein. Bei Lia ist der Widerspruch wohl am stärksten. Es ist z.B. schwer einzuordnen, zu wem sie sich hingezogen fühlt (in dem Rahmen, wie es für sie möglich ist) und zu wem nicht. So wie sie die Personen beschreibt und welche Gedanken sie sich zu ihnen macht, gewinnt man den Eindruck, als wären sowohl Jude, Riley, als auch Auden, Walker und sogar Ben potentielle Liebesinteressen. Denjenigen, auf den schließlich ihre „Wahl“ fällt, hatte ich zugegebenermaßen nicht von Anfang an (d.h. im ersten Teil) auf dem Schirm, aber ich war deswegen keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil fand ich die gemeinsamen Szenen immer ausgesprochen schön und liebenswert, aber niemals kitschig. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die Konstellation von Dauer ist.
Wenig begeistert war ich von Audens Gefühlskälte, obwohl das nach dem Ende des ersten Bandes natürlich absehbar war. Trotzdem war ich darüber ziemlich traurig, denn ich hatte ihn in "Skinned" recht lieb gewonnen. Er hat sich so drastisch verändert und ist so unnahbar geworden, dass ich ihn am liebsten nur angeschrien hätte. Besonders heftig war, dass er auch öffentlich sehr deutlich macht, dass er die Mechs als Unmenschen ansieht. Ich frage mich, ob hinter dieser 180-Grad-Wende noch mehr steckt, als bloß sein verletztes Ego. Vielleicht wird er ja dazu manipuliert, die Leute gegen die Mechs aufzuhetzen? Auch hier tappt man noch weitgehend im Dunkeln, was mein Interesse an "Wired" noch steigert.
Wie man vielleicht merkt, weicht der Aufbau deutlich vom Trilogie-Auftakt ab. Der innere Konflikt (sind die Mechs Maschinen oder Menschen?) und der Konflikt mit der Familie existieren zwar noch, werden aber von der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft zunehmend an den Rand gedrängt, auch wenn natürlich alles miteinander zusammenhängt. Teil 2 ist dadurch viel actionreicher und hält des Öfteren unerwartete Wendungen für den Leser bereit. Auch das Ende war erneut ein kleiner Schock für mich, womit Robin Wasserman unter Beweis gestellt hat, dass sie weiß, wie man eine gute Brücke zwischen zwei Bänden schlägt.
Fazit
Um mein ellenlanges Geschwafel zusammenzufassen: "Crashed" ist keinesfalls schwächer als der erste Teil, denn er ist dynamischer und immer für eine Überraschung gut. Die Handlung ist ein ganzes Stück vorwärts gekommen, man hat neue Informationen zu den jeweiligen „Fraktionen“ der Mechs und der Orgs (Menschen) erhalten und es haben sich einige neue Konflikte aufgetan, deren Lösung noch in den Sternen steht. Bisher ist das Ende noch keineswegs absehbar. Umso mehr freue ich mich auf den Abschluss der Trilogie!
Inhalt:
Sechs Monate sind vergangen, seit Lias Wirklichkeit auf den Kopf gestellt wurde. Sechs Monate voller Zweifel, Angst und Auflehnung gegen die Tatsache, dass ihr Körper tot ist und Lia Kahn nur in einer menschenähnlichen Maschine weiterexistieren wird. Jetzt ist Lia bereit, ihr neues Dasein zu akzeptieren: Sie ist ein Mech und sie gehört zu ihresgleichen. Es ist eine wilde, sorglose Existenz, die sie führen, ohne Regeln, ohne Angst. Denn es gibt nichts zu fürchten, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Doch dann wird Lia von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss eine Wahl treffen zwischen ihrem alten Leben und ihrer neuen Freiheit, zwischen den Menschen und den Mechs. Sie muss sich entscheiden zwischen dem Mädchen, das sie war, und dem Jungen, den sie einmal geliebt hat...
Schreibstil:
Ich muss sagen, dass ich dieses Mal eher schwer in das Buch hineingekommen bin, wobei ich allerdings nicht genau festlegen kann, woran es gelegen hat. Womöglich lag es daran, dass zu Beginn einfach sehr viel beschrieben wurde und kaum Dialoge vorkamen. Das hat den Lesefluss teilweise etwas erschwert, jedoch nur auf den ersten 50 Seiten. Besonders auffällig an Wassermans Schreibstil sind die schönen Vergleiche, die sie öfters benutzt. Sie schreibt einfach so, dass es durchaus leicht zu lesen ist und gleichzeitig schafft sie auch eine schöne Atmosphäre für diejenigen, die Wert auf einen angenehmen Schreibstil legen. Dieser Ausgleich schafft einen guten Lesefluss, einige Sätze, die ich mir gerne rausgeschrieben hätte und sehr viel Spannung und Tiefgang, den man zwischen und hinter den Worten finden kann. Sprachlich ist das Buch meiner Meinung daher sehr gut gelungen.
Meinung:
Mit sehr viel Tiefgang und Spannung entführt Robin Wasserman ihre Leser erneut in die faszinierende, grauenhafte Welt von Lia Kahn, schafft es dabei immer die richtige Portion in die Geschichte zu bringen und sorgt dafür den Leser immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen und Geschehnissen zu überraschen. Wurde der Schwerpunkt im ersten Teil eher auf die Gefühle und Situation von Lia gelegt, so beschäftigt sich Crashed eher mit der politischen Lage und deren Auswirkungen auf die Mechs und somit auch auf Lia. Dabei stolpert man als Leser natürlich über die vielen philosophischen und ethischen Fragen, die man sich immer wieder während des Lesens stellt: Was macht den Menschen aus? Wann ist ein Mensch ein Mensch? Ist Lia eine Maschine, die nur so programmiert wurde, wie sie nunmal ist oder kann sie eigenständig denken und entscheiden?
Doch man bewegt sich nicht nur auf dieser Ebene, denn in Crashed wird auch das Misstrauen gegeneinander deutlich. Lia weiß nicht, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Nach der gescheiterten Mission in der Konzernanlage stellt sie immer mehr die Menschen um sie herum und auch ihre Erschaffer in Frage, sodass eine bedrückende und vorsichtige Atmosphäre entsteht, in der man immer auf der Hut ist und nicht viel preisgibt. Hierbei kommen erneut tausende von Fragen auf den Leser zu: Hat Jude etwas mit dem Überfall auf den Konzern zu tun? Kann man BioMax vertrauen? Wie weit würden die Erleuchteten gehen?
Auch die Spannungen in dem System sorgen für eine erdrückende Atmosphäre, denn inzwischen haben sich viele Menschen zusammengetan, mit ihnen der "Erleuchtete" Savona und zum Schrecken von Leser und Lia auch Auden, die Versammlungen und Reden gegen die Mechs halten und diese unterdrücken wollen. Für sie sind sie keine Menschen, sondern lediglich programmierte Maschinen, die unberechenbar und gefährlich für die Gesellschaft sind. Wasserman spannt ein Netz aus Verrat, Manipulation und Misstrauen, das kaum zu durchschauen ist und schafft so Spannung und gleichzeitig ein hin- und hergerissenes Gefühl im Bauch, denn nicht nur Lia beschäftigt sich mit der Frage nach dem Sein. Auch der Leser wird sich immer wieder fragen, was den Menschen denn nun ausmacht, ob die Erleuchteten recht haben oder ob Lia eine Maschine ist. Oft kann man beide Seiten nachvollziehen und verstehen und oft fühlt man bei Savonas Reden diese große Ungerechtigkeit, dieses Gefühl machtlos zu sein.
Der Leser wird jedoch nicht nur in die Welt der Mechs entführt, er lernt nun auch andere Teile dieser grausamen neuen Erde kennen, die ihm vorher verborgen blieb. Gemeinsam mit Lia und Riley betritt man die Stadt, in der die armen Menschen leben, die wirklich überhaupt nichts besitzen, die in großen, heruntergekommenen Wohnblocks leben müssen - viele Menschen auf engstem Raum. Hierbei wird vorallen Dingen der Unterschied zwischen arm und reich hervorgehoben, der wirklich erdrückend und unglaublich ist. Die Situation der Menschen in der Stadt ist zu vergleichen mit höchster Armut. Hier kann sich keiner leisten, Geld in das Aussehen eines Kindes zu stecken - hier zählt das nackte Überleben. Sehr oft kann man das Buch auf die heutige Zeit beziehen und merkt immer wieder Parallelen und Kritik. So kann man hierbei auf die Präimplantationsdiagnostik eingehen, auf die immer größer werdende Schlucht zwischen Arm und Reich. Das hat das Buch noch greifbarer und realistischer gemacht, sodass sich oft die Frage stellt, ob es nicht ganz genau so werden könnte, wenn man so weiter macht.
Besonders spannend wurde das Buch für mich, als Lia Riley näher kommt und sich die beiden ineinander verlieben, was ich als sehr passend empfunden habe. Erfrischend ist hierbei, dass das Buch nicht auf dieser Liebesgeschichte beruht, sondern andere Grundstützen hat. So wird das Buch nicht schnulzig, bleibt aber auch in der Hinsicht nicht reizlos, denn auch die Szenen zwischen den beiden wurden sehr gefühlvoll und zart beschrieben. Riley wird auch nicht als perfekt dargestellt. Er ist eine Persönlichkeit mit Fehlern und Schwächen und nicht immer der starke Typ, der er vielleicht vorgibt zu sein. Auch seine Beziehung zu Jude ist spannend und interessant. Ebenfalls nachvollziehbar und interessant ist die Entwicklung von Lia und ihren Gefühlen und Gedanken. Sie weiß einfach nicht, wem sie trauen soll und kann und es ist verständlich, dass sie sich oft zurückzieht und nicht weiß, was sie tun soll. Allerdings ist sie ein sehr starker Charakter, der nicht aufgibt und für das einsteht, was er tut. Generell sind die verschiedenen Charaktere in den Büchern sehr gut ausgearbeitet und liebevoll gemalt.
Insgesamt trifft man in diesem Buch auf sehr viele unterschiedliche Bereiche, während die Geschichte spannend weiter geflochten wird und zwischen Verrat und Manipulation hängt. Das Ende lässt viel offen und bringt daher Interesse an dem Nachfolger auf, den ich nun gespannt erwarten werde. Für mich eine gelungene Fortsetzung mit vielen neuen Aspekten, überraschenden Wendungen und einer rasanten Geschichte, die mich mitgerissen hat.

