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Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten Gebundene Ausgabe – 16. Mai 2014

4,1 4,1 von 5 Sternen 756 Sternebewertungen

Es stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob der Crash kommen wird - sondern lediglich wann. Denn alle Maßnahmen zur Banken-, Länder- und Eurorettung laufen auf volkswirtschaftliche Schadensmaximierung und den Staatsbankrott Deutschlands hinaus. Die Enteignung der Bürger für diesen Fall wird längst vorbereitet. Staatsanleihen, Renten- und Lebensversicherungen, Konten - das sind die großen Verlierer im Falle eines Crashs, der lieber früher als später kommen soll, denn nur dann sind Politik und Wirtschaft bereit, radikal etwas zu verändern.

Gewinner und Verlierer des großen Crashs
In ihrem Sachbuch beschreiben die Wirtschaftsexperten Matthias Weik und Marc Friedrich die globalen Krisenmotoren und auch diejenigen, die von der Krise profitieren. Denn die Verursacher der Krise sind auch gleichzeitig die Gewinner. Doch die Autoren spenden ihren Lesern auch Hoffnung: Die Finanzstrategen erklären für jeden verständlich, wie man sein Geld rechtzeitig in Sachwerte umschichtet, um sein Erspartes nicht zu verlieren.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

“Ein guter Überblick über mögliche Anlagechancen in diesen für Investoren schwierigen Zeiten.” Neue Zürcher Zeitung: 21.07.2014

“Das Buch ist inhaltlich hervorragend, sehr verständlich und auch unterhaltsam geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind schlüssig aufgebaut und gut strukturiert. Fazit: Das neue Werk ist äußerst lesenswert!“ Cashkurs.com: 16.05.2014

“Rüttelt wach und zeigt, wie gefährlich die aktuelle Lage ist. Flüssig geschrieben, eignet es sich auch für Leser ohne große Vorkenntnisse.” €uro: 09/2014

„Auf fast 350 spannend zu lesenden Buchseiten haben uns Matthias Weik und Marc Friedrich mit einer Faktenfülle beschenkt und nicht überschüttet.“ Epoch Times: 13.05.2014

“Friedrich und Weik verstehen es, rohe Botschaften vorzutragen, ohne es an freundlicher Zuversicht fehlen zu lassen.” impresso: 03/2014

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Eichborn; 5. Aufl. 2014 Edition (16. Mai 2014)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 384 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3847905546
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3847905547
  • Abmessungen ‏ : ‎ 14.6 x 3.7 x 22.4 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,1 4,1 von 5 Sternen 756 Sternebewertungen

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Muß ein Kapitalist denn kriminell werden, wenn ihn der freie Markt angeblich so eklatant bevorzugt?
3 Sterne
Muß ein Kapitalist denn kriminell werden, wenn ihn der freie Markt angeblich so eklatant bevorzugt?
Das Buch aus dem Jahr 2015 von Matthias Weik und Marc Friedrich, der fast schon den Status eines Untergangspropheten hat, ist trotz einiger Schwächen immer noch lesenswert; der reißerische Titel ist dabei die geringste. Wer es heute in die Hand nimmt, wird freilich zwei Dinge feststellen: Erstens, daß der zwischenzeitliche Corona-bedingte Börsen-Crash noch nicht die große Katharsis gebracht hat, und zweitens, daß sogar die Staatsgläubigkeit zurückgekommen und zu einem weiteren Grund der Sorge geworden ist.Die Faktendarstellung der Autoren z.B. zu den Delikten der Bankenbranche, der Mißwirtschaft der EU-Bürokratie und zum prekären deutschen Rentensystem ist hervorragend und in wesentlichen Elementen auch heute noch informativ. Ihre Kapitalismuskritik ist allerdings inkonsistent und irreführend (dazu später). Sehr aufschlußreich sind die Gastbeiträge zum sog. Vollgeld (Prof. Mark Joób) als Alternative zum Giralgeld und zur erfolgreichen deutschen Regionalwährung »Chiemgauer« (Christian Gelleri).Die Autoren können sich angesichts der zahllosen staatsanwaltlichen Ermittlungen und rechtskräftigen Verurteilungen von Bankiers beim besten Willen nicht des Eindrucks erwehren, daß eine gewisse kriminelle Energie zum Geschäftskonzept vieler Banken gehört. Warum auch - fragen sie sich - sollten Banken sitten- oder gar gesetzwidrige Geschäftspraktiken ändern, solange die Gewinne aus kriminellen Machenschaften die Strafzahlungen übertreffen? Sie bringen es gut auf den Punkt: Wer morgen den Wirtschaftsteil aufschlage und lese, daß jetzt auch beim Institut XY illegale Geschäfte in zurückliegenden Jahren aufgeflogen sind, werde gewiß nicht vor Staunen vom Stuhl fallen.► WIE KRIMINELL SIND BANKER?Laut einer Online-Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Mafo exklusiv für Handelsblatt Online im Juli 2012 durchgeführt hat, hält fast jeder vierte Deutsche Banker für kriminell. Leider müssen sie dem weitgehend zustimmen, schreiben die Autoren und führen zahlreiche Beispiele an.□ Preismanipulation | Goldman SachsIm Juli 2013 deckte die New York Times auf, daß Goldman Sachs den am Rohstoffmarkt zentralen Aluminiumpreis manipuliert hatte. Die Bank hatte 2010 den Lagerhausspezialisten Metro International aufgekauft, durch dessen Lagerhäuser ungefähr ein Viertel des amerikanischen Aluminiums geht, welches überwiegend zu Dosen verarbeitet wird. Die Lieferzeit für Kunden betrug vor der Eingliederung in den Konzern sechs Wochen, im Jahr 2013 sollen es bereits bis zu 16 Monate gewesen sein. Die Bank kassierte für jeden Tag Lagergebühren, welche selbstredend an den Endverbraucher weitergegeben wurden. Die New York Times sprach von absichtlich verschleppten Lagerfristen, welche die US-Verbraucher ungefähr 5 Milliarden Dollar gekostet haben dürften.□ LIBOR-Skandal | Bank of America, Barclays, Citibank, Credit Suisse, Deutsche, HSBC, JPMorgan Chase, Lloyds, RBS, UBSEs wurden Milliardenbußgelder z.B. gegen UBS und Barclays verhängt, Haupttäter erhielten jedoch den goldenen Handschlag. Eine Schlüsselfigur der Libor-Zinsaffäre, der frühere Chief Operating Officer von Barclays Jerry del Missier erhält laut einem Bericht des britischen Telegraph eine Abfindung von 8,75 Millionen Pfund, obwohl er vor einem Untersuchungsausschuß des britischen Parlaments zugab, daß er Untergebene zu diesen Manipulationen angestiftet hat. Hier paßt das arabische Sprichwort "Klaue ein Schaf und du wirst gehängt, klaue 1000 Schafe und du wirst gefeiert".□ Cum-Ex | HypoVereinsbank, Deutsche Bank, HSH Nordbank, Citi Deutschland, …Dieser Bankenbetrug kommt ein bißchen zu kurz, wenn auch die großen Schlagzeilen z.T. mit Zeitverzögerung erschienen:• FOCUS 2013: Dubiose Steuerdeals mit Aktien - Banken haben den Fiskus um Milliarden betrogen• FAZ 2016: Cum-Ex-Geschäfte: Der größte Steuerbluff aller Zeiten• ZEIT 2018: Cum-Ex: Der Coup des JahrhundertsDas Oberlandesgericht Frankfurt bewertet die Cum-Ex-Aktiengeschäfte nicht nur als Steuerhinterziehung, sondern auch als gewerbsmäßigen Bandenbetrug.► SIND POLITIKER IN DIE RAUBZÜGE DER BANKEN VERSTRICKT?Die politische Rhetorik gegenüber dem Betrugsfällen der Banken ist bisweilen erfreulich scharf. Die Autoren zitieren Wolfgang Kubicki (Fraktionschef der FDP im schleswig-holsteinischen Landtag) zum HSH-Nordbank-Skandal so: "Wenn eine Bank, die für sich behauptet, ihr sei die Tragweite dieser Geschäfte nicht klar gewesen, muß sich fragen lassen, ob sie überhaupt geschäftsfähig ist". Zu welchem Zweck saßen aber Politiker im Aufsichtsrat der mehrheitlich landeseigenen HSH Nordbank, deren gesamtem Vorstand wegen des dubiosen Überkreuzgeschäftes mit der Großbank BNP Paribas namens Omega 55 der Prozeß gemacht wurde?Die Autoren lassen unerwähnt, daß erst im Mai 2013 auf parlamentarische Aufforderung die Merkel-Regierung die von den Banken betriebene Rückerstattung nicht gezahlter Steuern als illegal bezeichnete und der Spiegel 2014 zu dem Schluß kam, daß die jahrelange Untätigkeit des Finanzministeriums fahrlässig war. Zur Ehrenrettung des Finanzministeriums ist freilich zu sagen, daß es in der Sache des Steuerbetrugs der Hamburger Privatbank Warburg die Hansestadt anwies, Rückforderungen von über 55 Millionen Euro aus dem Jahre 2010 nicht verjähren zu lassen. Die SPD-Politiker Olaf Scholz (damals Hamburger Bürgermeister) und Peter Tschentscher waren die politischen Verantwortlichkeiten. Sie hatten bereits einmal die Verjährung einer Rückforderung von 50 Millionen aus dem Jahre 2009 zum Schaden der Bürger zugelassen.Die Autoren gehen sowohl mit der Finanzwirtschaft als auch mit den staatlichen Akteuren hart ins Gericht. Sie bezeichnen die die staatliche Kleptokratie als großangelegten Diebeszug zu Lasten der Bürger, den sie für unausweichlich halten, weil die Bürokraten diesen als den einzigen Ausweg erkannt haben, "um dem todgeweihten System noch ein wenig mehr Lebenszeit zu ermöglichen". Der Staat sei strukturell gierig, könne aber mit Geld nachweislich nicht umgehen. Von den von den Autoren aufgezählten Verschwendungsprojekten, welche jährlich vom Bund der Steuerzahler aufgedeckt werden, muß man die emblematische Elbphilharmonie in Hamburg zwar zweifellos herausnehmen. Der Rest aber stimmt leider.►KAPITALISMUSNicht ganz ernst zu nehmen sind Weik (MBA) und Friedrich (BWL) bei volkswirtschaftlichen Grundsatzthemen. Zu Recht fragen, ob es »Kapitalismus« oder »freie Marktwirtschaft« heißen kann, wenn einerseits Unternehmen, die aufgrund eigener Fehler am Markt scheitern (Beispiel: Schlecker), konsequenterweise pleite gehen - und andererseits Unternehmen, die sich verspekuliert haben (Beispiel: WestLB, Hypo Real Estate etc.) mit Steuergeldern am Leben erhalten werden? Sie halten unsere heutige Wirtschaftsordnung für ein Mischsystem aus Etatismus, Interventionismus und Turbokapitalismus mit einem kräftigen Schuß Planwirtschaft. Die gesamtgesellschaftliche Regulierung erfolge als Preisbildung über Angebot und Nachfrage über »den Markt«. Wenn heute die Rede davon sei, was »die Märkte erwarten«, dann seien bloß die Finanzmärkte gemeint. Die regulieren allerdings keine realwirtschaftlichen Waren-, Leistungs- und Geldströme, ja, sie bilden sie heute nicht einmal mehr angemessen ab. Sie regulieren nur noch ihre spekulativen Eigeninteressen. Darin kann man den Autoren z.T. folgen.Allerdings sind Friedrich und Weik nicht in der Lage, eine in sich konsistente Position aufrechtzuerhalten:• Einleitend sprechen sie von der grundsätzlichen Fehlentwicklung, der weitgehenden Deregulierung der nationalen und internationalen Finanzmärkte, die ihren Anfang bereits unter den Regierungen von Ronald Reagan und Margaret Thatcher ihren Anfang nahm. Beide Politiker seien "erklärte Anhänger der marktradikalen Lehren Friedrich August von Hayeks (1899-1992) sowie der sogenannten Chicagoer Schule und ihres Vordenkers Milton Friedman (1912-2006). In den sechzehn Regierungsjahren Helmut Kohls folgte der »rheinische Kapitalismus« diesem Irrweg noch zögerlich. Erst im Gefolge des Demokraten Bill Clinton und des britischen Labour-Premierministers Tony Blair öffnete dann auch in Deutschland die rot-grüne Koalition unter Kanzler Gerhard Schröder die Schleusen der Liberalisierung".• Die Autoren zeichnen damit ein Zerrbild der Thesen von F.A. von Hayeks. Offenbar ist ihnen nicht klar, wie zentral in von Hayeks Theorie das Recht und die Rahmenbedingungen sind, deren angebliches Fehlen bei ihm sie mit radikaler Deregulierung gleichsetzen.• In bezug auf die deutsche Arbeitsmarktreform ignorieren sie, daß Deutschland im Jahr 2005 auf fünf Millionen Arbeitslose zulief. Prof Hans-Werner Sinn erklärt dazu, daß das neue Sozialhilfesystem namens Arbeitslosengeld II notwendig geworden war, weil die Löhne am unteren Rand der Lohnskala im Bereich der einfachen Arbeit schneller gestiegen war als die Produktivität. Nirgendwo in Europa war die Arbeitslosigkeit der Geringqualifizierten so hoch. Auf den Markt zu reagieren, ist noch lange nicht marktradikal.• Weiter hinten im Buch sprechen die Autoren dann sogar von der faktischen Selbstabschaffung der freien Marktwirtschaft, wenn nämlich ganz entgegen der reinen Lehre in neufeudalistischer Manier Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden, des weiteren bei expansiver Notenbankpolitik der Lobbyismus außer Kontrolle gerät und die Nähe zwischen Politik und Finanzindustrie symbiotisch wird.Die größte Schwäche von Friedrich und Weik liegt darin, daß ihr Narrativ vom marktradikalen Kapitalismus überhaupt nicht erklärt, warum die Banken in so großem Maßstab in die Betrugskriminalität abgeglitten sind. Warum - um in einem Bild zu sprechen - sollte ein Casinobetreiber, wenn er am Ende sowieso immer gewinnt, auch noch kriminell werden und seine Kunden ausrauben?► EXPORTWELTMEISTERWie kann es im Land des "Exportweltmeisters" sein, fragen Friedrich und Weik zu Recht, daß• fast 25 Prozent der arbeitenden Bevölkerung voll oder teilweise im Niedriglohnsektor beschäftigt sind,• bei den ehrenamtlichen »Tafeln« im Lande jeden Tag 1,5 Millionen Menschen für ihr Essen anstehen,• über 6 Millionen Menschen in Deutschland (7%) derzeit ganz oder teilweise von Hartz IV leben.Und wie sollen Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, jemals für ihr Alter vorsorgen? Unser Land sei keines des Wohlstands, sondern der Wohlstands-Illusion.Einige Abbildungen zeigen die ernüchternde Lage beim Niedriglohnanteil, den Einkommen und Renten im europäischen Vergleich.FAZIT• Die Fakten, die Friedrich und Weik präsentieren zu brisanten Themen wie EU-Mißwirtschaft, Bankenkriminalität und prekärer Rentensituation, sind die Stärke ihres Buches. Sehr aufschlußreich sind die währungsalternativen Gastbeiträge zum Thema Vollgeld und Regionalwährung.• Die Vorschläge der Autoren zu einer krisensicheren Geldanlage am Schluß des Buches konzentrieren sich auf Sachwerte und Naturalanlagen, weil Aktien (Stand Frühjahr 2014) gemessen am Shiller-KGV zu 70% überteuert seien. Ganz pfiffig ist der Vorschlag, in sog. Tieraktien zu investieren. Die Dividende bzw. das Genußrecht wird dann ggf. als Schafskäse ausbezahlt ;-).• Die grundsätzliche Kritik der Autoren am kapitalistischen System dagegen ist inkonsistent, konfus und irreführend. Einerseits kritisieren sie ohne stichhaltiges Beispiel die "marktradikale Lehre". Andererseits vergleichen sie die Banken mit dem organisierten Verbrechen. "Die Banken weltweit stehen weiter über den Gesetzen. Und es existiert lediglich eine weitere Branche, die absolut nichts davon hält, sich an die Gesetze zu halten: das organisierte Verbrechen." Zu den Raubzügen der Banken fällt es ihnen leicht, zahllose Beispiele z.T. mit politischer Komplizenschaft zu liefern. Ihre Kritik des Marktes verliert damit ihren Sinn: Denn warum muß der Kapitalist denn auch noch kriminell werden, wenn ihm angeblich das marktradikale Regelwerk eine so eklatante Bevorzugung beschert?
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Spitzenrezensionen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 4. Juni 2017
Inhalt: Aufgrund von Lobbyismus und undemokratischen Instituten sind bisherige Probleme allen voran die massive, weltweite Überschuldung nach wie vor nicht behoben. Banken verfehlen unlängst ihren eigentlichen Zweck und kassieren weiter Milliarden Gewinne während der Bürger geschröpft wird bis nichts mehr auf seinem Konto übrig ist. Zur Rettung seines Vermögens bei dem finalen Kollaps hat er nur die Möglichkeit in Sachwerte zu investieren, die von der Regierung nicht gefunden werden können und selbst dabei wird er nur mit einem blauen Auge davonkommen, aber nicht unversehrt.
So lässt sich das Buch wohl zusammenfassen. Im ersten Teil führen die Autoren Gründe an weshalb es zu dem Crash kommen wird und im zweiten Teil wird kurz und sachlich erläutert, was dem Bürger droht und wie er einen Teil seines Vermögens retten kann, aber nur wenn er auf Rendite verzichtet. Denn die Zeit der Rendite ist laut den Autoren vorbei. IM letzten Teil führen die Autoren noch Gastvorträge vor, wie man die Welt besser machen könnte. Gewiss kein Heilplan für alles aber ein Anfang.

Schreibstiel: Der Aufbau des Buches hat einen logischen Zusammenhang und die Abschnitte sind auch flüssig zu lesen. Für die meisten Aussagen führen die Autoren jeweils eine "Quelle" im Anhang auf. Das untermauert suggestiv, die Fakten. Ebenso wird detailliert berichtet was sich alles im Euroraum und dem Bankensystem abspielt.

Kritik:
Die angeführten Quellen sind meist irgendwelche Verweise auf "Zeitungsartikel" von online Prints. Dass solche nicht gerade als verlässliche Quelle taugen hat sich ja in der heutigen Zeit mit "Fake News"/Zeitungsenten schon rumgesprochen. Wissenschaftlich wären diese wohl als blanker Hohn zu betrachten. Aber es handelt sich nicht bei all diesen Verweisen um solche schwache Quellen.
Auch bleiben die Autoren dem Leser den reißerischen Titel schuldig. Von "Rettung des Vermögens" kann kaum gesprochen werden. Die Wege die die Autoren vorschlagen sind meist mit Verzicht auf Rendite und einem zusätzlichen Verlust von 10-30% Verbunden. Selbst der Goldankauf als Tafelgeschäft kostet meistens 10% Provision bezogen auf den aktuellen Goldkurs und die kosten für 1KG Gold.
Das ist zwar immer noch besser als wenn die Aktien 50-70% in den Keller rauschen, aber ein Allheilmittel wird nicht geliefert. Es gibt ja auch keins!

Fazit:
Wenn du noch kein Buch zu dieser Thematik gelesen hast, dann wird dir dieses Buch erste grundlegende Informationen an die Hand geben und dir einen Überblick zu den Misständen in Europa und der Welt vermitteln.
Aus diesem Gesichtspunkt kann ich es dir für den Preis von gerade mal 10€ wärmstens empfehlen.
Wenn du allerdings schon diverse andere Bücher hinter dir hast, dann wird es sich für dich bei diesem Buch nur um einen warmen Aufguss handelt. Getreu dem Motto "Im Westen nichts Neues".
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 13. Januar 2020
Das Buch ist sehr empfehlenswert, da es vor allem eines bewirkt - es rüttelt wach. Es ist äußerst wichtig, dass die beiden Autoren nochmal die zahlreichen Vergehen vor allem der Banken auflisten, auch wenn es aufgrund der schieren Anzahl etwas mühsam für den Leser wird. Es ist auch wichtig, dass die politischen Fehlentscheidungen der letzten Jahre nochmal aufgeführt und mit Argumenten und Fakten beleuchtet werden. Politik und Medien spielen diese Themen nur allzu gerne herunter oder ignorieren sie komplett. Es wird ganz klar gewarnt was passieren kann, wenn es kein politisches Umdenken stattfindet. Es werden wichtige Grundzüge unseres Finanzsystems umrissen und oft genannte Systeme erklärt. Ich glaube den meisten sind viele Dinge gar nicht bewusst: Banken sind Banken, Geld ist Geld, Euro ist Euro. Diese oberflächliche Sichtweise kann man sicher aber heutzutage leider nicht mehr leisten.
Für diejenigen die wollen, werden erste Richtungen aufgezeigt wie man sich absichern kann. Meiner Meinung wäre dies auch Aufgabe der Politik oder der öffentlich rechtlichen Medien, aber leider ist das Wunschdenken.
Ich kann das Buch allen empfehlen welche die (finanz)-politischen Entwicklung vor allem seit 2008 kritisch sehen oder zumindest eine kritische Sichtweise bekommen wollen.
Rezension aus Deutschland vom 21. Mai 2014
Die Autoren sind Meister im Aufzählen der vielen Probleme, die früher oder später unweigerlich zum Crash führen. Allerdings verraten sie relativ wenig darüber, was man konkret tun könnte. Und eben auch nicht wann.

"Der Crash wird kommen." So die These der Autoren. Diese Endzeitprognose findet sich derzeit ja in vielen Büchern. Hier gehen die Autoren einen Schritt weiter, in dem sie einen gängigen Spruch (es muss alles noch schlimmer werden bis es besser werden kann) als Lösung für alle Finanzprobleme propagieren. Sie tun das in drei Teilen. 1. Bestandsaufnahme des Ruins, 2. Rettung des Vermögens, 3. Neues (besseres) Finanzsystem nach dem Crash

Lohnt sich die Lektüre?

Die ersten Kapitel sind eine schonungslose Analyse der Finanzprobleme auf der Welt. Dieser Teil ist der bessere Teil. Man erfährt viele Details über Bankenkrisen, steigende Schulden der Länder, Immobillienblasen etc. Viele Diagramme (die qualitativ besser sein könnten) verdeutlichen den unaufhaltsamen Weg in den finanziellen Kollaps. Dabei werden alle wichtigen Länder mit ihren spezifischen Problemen einzeln aufgeführt. Die gute Nachricht: Deutschland geht es noch mit am besten. Die schlechte Nachricht: Es wird uns nichts nutzen, da alle um uns herum (inclusive USA, Japan, China) de facto pleite sind. Was etwas irritiert (wenn man aufmerksam liest): Die Autoren listen akribisch Zahlen und Fakten aus den jeweiligen Ländern auf. Doch ihre Anklagepunkte unterscheiden sich stellenweise diametral.

So wird beispielsweise für Deutschland ein ziemlich "linker" Standpunkt vertreten. Die Rot/Grüne Agenda 2010 führte zu sozialer Verelendung, Mindestlohn muss her, Sozialsysteme könnten besser sein, Steuern hoch. Selbst Gregor Gysi würde da erröten. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Beim Blick nach Frankreich findet man auf einmal komplett den "neoliberalen" Standpunkt. Verrückt hohe Staatsquote, aufgeblähter Beamtenstaat, ruinöse Sozialleistungen (35 Stundenwoche, zu frühe Rente, 9 Wochen Urlaub etc), höchster Mindestlohn in Europa (knapp unter 10 Euro) ruiniert die Wirtschaft etc. Für den Durchschnittsleser tun sich auch eine Menge Widersprüche auf, und irgendwie bekommt man den Eindruck, dass es mit dem Auflisten der Probleme in den unterschiedlichen Ländern halt nicht getan ist. Oder salopp gesagt, das ganze so oder so den Bach runtergehen wird, egal ob man da jetzt noch bei uns einen Mindestlohn einführt oder in Frankreich wieder die 40 Stundenwoche. Dennoch, spätestens wenn man mit allen anderen Ländern durch ist, ist man heilfroh, dass man in Deutschland lebt, trotz aller Kritikpunkte hier.

Ok, nach dieser frustrierenden Bestandsaufnahme wartet man auf Lösungen. Doch leider können die Autoren, wie sie selbst als erste zugeben, natürlich keine zeitlichen Prognosen abgeben. So nach dem Motto. Der Crash wird kommen, aber wir wissen nicht genau wann. Und damit beginnt natürlich für den Leser ein Problem. Denn die Tatsache, dass irgendwann das Finanzsystem auf der Welt zusammenbricht ist als Horrorvision zwar wohl schon oft diskutiert worden, doch was konkret kann man als "Kleinsparer" dagegen tun?

Hier fällt das Buch hinter die Erwartungen des Lesers (zumindest was mich betrifft) zurück. Die Autoren besprechen alle möglichen Geldanlagen (Staatsanleihen, über Aktien, Immobilien, Wertanlagen etc.) und kommentieren sie. So richtige Empfehlungen geben sie allerdings nicht. Schlecht weg kommt alles was irgendwie mit "Papier" oder noch schlimmer "Daten" zu tun hat, also Geld auf der Bank (Giralgeld), Staatsanleihen, Bausparverträge, Lebensversicherungen, aber auch neue Exoten wie Bitcoins. Lieber Bargeld im Schließfach oder im heimischen Safe. Von Aktien halten sie auch nichts, da das billige Geld derzeit eine Aktienblase verursacht hat.

Etwas besser weg kommt die selbstgenutzte Immobilie (wenn man sie nicht nur abzahlen kann, sondern auch genug in der Hinterhand hat für Instandsetzung, mögliche neue Steuern, etc.), aber auf keinen Fall als Spekulationsobjekt in der Münchner Innenstadt oder am Berliner Gendarmenmarkt.
Gold und Silber schneiden eigentlich am besten ab, auch wenn sie als (einzigen) Nachteil keine Zinsen bringen. Idealerweise anonym kaufen, und verstecken (Bankschließfach, Safe im Keller, aber auch zur Not im Garten oder in der Kühltruhe, kein Witz!)
Dann wird die Luft aber schon dünner. Irgendwelche Kunstsammlungen, oder teure Uhren fallen genau so durch wie Briefmarken oder andere Liebhaberobjekte. Als Sachwerte werden jedoch Streuobstwiesen, Wälder oder Ackerland (zum Verpachten an Bauern) vorgeschlagen, sowie Investitionen in die eigene Energieversorgung (Windrad im Garten, Holz aus dem Wald für Ofen). Dann gibt es noch ein paar Exoten, wie Crowd Funding, oder Direktdarlehen an den benachbarten Bauern zum Austausch für dessen Produkte. Schließlich auch noch Single Malt Whiskeys (so man sich denn auskennt). Spätestens hier fragte ich mich, warum nicht auch französische Rotweine oder Cognac Gnade finden.

Leider war es das! Wer also hofft, da noch irgendwelche Geheimtips zu lesen, den muss ich enttäuschen. Mehr gibt es nicht. Die klare Botschaft lautet daher auch "Rendite war gestern! Alle werden Vermögen verlieren. Wer 50, 60 oder gar 70 % über den Crash rettet gehört zu den Gewinnern. Die Verlierer werden 90 % oder mehr verlieren."

Nun könnte man diese Investitionstips unter dieser pessimistischen Grundeinstellung einer "Welt komplett am Abgrund" ja akzeptieren. Allerdings stellt sich zumindest mir die Frage, WANN ich denn anfangen soll meine Aktien zu verkaufen, und mir ein Wäldchen kaufen oder Silbermünzen bunkern soll? (Silbermünzen haben inzwischen den Nachteil einen "Ausgabeaufschlag" in Form der Mehrwertsteuer zu haben. Also knapp 20 % der Kohle sind dann schon mal futsch). Abgesehen davon, dass es wohl kaum genug Ackerland und Obstwiesen geben wird, wenn alle Leser den Vorschlägen folgen sollten, so will man ja selber nicht zu den "Voreiligen" gehören. Der Schwabe in einem denkt vielleicht, dass man die nächsten zwei, drei, vier oder gar 10 Jahre "Aktienblase" noch schnell mitnehmen sollte, statt auf einem Vorrat von Brennholz und Single Malts sitzend auf den Crash zu warten. Mal ehrlich, lieber Anlagefreund, jetzt alles verkaufen?

Der letzte Teil beschäftigt sich dann mit dem "System" nach dem Crash. Also wie man ehrlich und fair in Zukunft miteinander umgeht. Das liest sich sehr klug und alles klingt auch anständig. Mir fehlt da allerdings das Fachwissen, um beurteilen zu können, ob das nun geniale Vorschläge oder nur Träume sind. Soll jeder selbst entscheiden.

Fazit: Wer das erste Buch kennt, muss das hier nicht auch noch lesen, auch wenn es besser geschrieben ist. Wer das erste Buch nicht kennt, kann sich hier in schonungsloser Offenheit die ganze Situation erklären lassen. Danach braucht er aber erst mal einen kräftigen Schluck Laphroig. Wer hofft irgendwelche neuen Anlagetips zu bekommen, könnte etwas enttäuscht werden. Es sei denn, er versteht unter "Anlage" das Aussitzen einer globalen Wirtschaftskatastrophe. Nicht vergessen: Rendite war gestern!
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Spitzenrezensionen aus anderen Ländern

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S. Desrosiers
5,0 von 5 Sternen Un bon rappel des problèmes avec notre système financier
Rezension aus Kanada am 30. Dezember 2020
Les auteurs expliquent les différents problèmes qu'ils perçoivent avec les systèmes financiers international et allemand. Ils prétendent que le crash final est nécessaire et qu'il serait mieux de le provoquer de manière contrôlée que d'attendre que ça nous pète à la tronche, puisque, selon eux, la prochaine crise ne pourra pas être réglée avec les mêmes moyens déployés pour les crises de 2000 et en 2008.

Il y a un chapitre fort intéressant sur les investissements permettant de protéger nos avoirs de la crise à venir. Leurs nombreux exemples de spoliations des petits épargnants donnent des frissons dans le dos.
Frauke Tuthill
5,0 von 5 Sternen Five Stars
Rezension aus den Vereinigten Staaten vom 24. August 2015
Everyone, who is concerned about the world's Financial Future, should read it.
Wolfgang Kiera
5,0 von 5 Sternen Important for your money
Rezension aus dem Vereinigten Königreich vom 22. Juli 2014
Ein ausgezeichnetes Sachbuch, packend geschrieben, höchst informativ und wichtig für jeden,der sein Geld nicht ganz verlieren möchte, wenn dann der wohl unvermeidliche Crash kommt.
@miltos
4,0 von 5 Sternen Miltos
Rezension aus den Vereinigten Staaten vom 15. November 2014
Ein Genuss zu lesen: das Buch ist sehr inhaltreich und gut strukturiert. Der Leser wird einiges an Fakten lernen. Allerdimgs gibt es Übertreibungen und vielleicht auch Widerspruche: es ist nicht möglich gleichzeitig gegen eine verschwenderische, mit Schulden finanzierte Fiskalpolitik, und eine "neoliberale" Sparpolitikmzu sein. Trotzdem empfehle ich das Buch. Die kleinen Widersprüche und Übetreibungen kann jeder denkende Leser mit Vorsich geniessen.
Johannes Lobkowicz
1,0 von 5 Sternen One Star
Rezension aus den Vereinigten Staaten vom 11. Oktober 2015
Very weak an superficial analysis