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am 27. März 2016
Alleine das gelungende Cover von Northanger Abbey kommt sehr modern daher. Das Cover hat mich angeregt das Buch in die Hand zu nehmen und diesen Roman zu lesen – es verspricht auf den ersten Blick viel Spannung.

Am Anfang wird gut die Hauptperson Cat eingegangen. Auch die Geschichte beginnt ganz interessant. Bald geht es dann zum Kulturfestival nach Edinburgh. Hier träumt Cat schon von Abenteuern in der großen Stadt.

Viele weitere Personen kommen in Edinburgh hinzu, aus meiner Sicht jedoch durch sehr viele Zufälle. Und wie der Zufall es so will, lernt Cat den charmanten jungen Mann Henry kennen und verliebt sich Hals über Kopf in Ihn. Henrys Familie gehört das große Anwesen Northanger Abbey, dass so erst nach einigen Seiten ins Spiel gebracht wird. Cat lernt ebenfalls Henrys Schwester kennen, die gehört natürlich ebenso schnell zu ihrer besten Freundin.

So geht die Geschichte immer weiter bis über 2/3 des Buches. Cat träumt weiter ihre Tagträumerein, unter anderem von Vampiren im Herrenhaus. Erst nach langer Zeit wird Cat nach Northanger Abbey eingeladen und es verspricht etwas spannender zu werden.

Leider bin ich mit dem Roman nicht ganz warm geworden. Mir persönlich sind viele Passagen in dem Buch zu sehr auf Zufall ausgelegt. Eine rechte Spannung beim Lesen der Geschichte will bei mir nicht aufkommen. Auch der Ort Northanger Abbey kommt mir in dem Buch viel zu kurz, hieraus hätte man mehr machen können.
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am 20. Februar 2018
Habe einen Sammelband mit Jane Austen Geschichten und wollte diesen dicken Wälzer nicht immer mit mir herumschleppen, deshalb habe ich über meinen Kindle diese Ausgabe heruntergeladen.
Was mich daran so enttäuscht ist das Englisch.
Es kommt mir vor als wäre es eine dieser umgeschriebenen bzw. vereinfachten Ausgaben, die für A2 oder B1 level Englisch Lerner ist oder eine vereinfachte Ausgabe für Schüler der Mittelstufe. Über einen Hinweis, dass es sich hier nicht um die Originalversion handelt, wäre ich dankbar gewesen. Natürlich lassen sich die 2.50 Euro verschmerzen, die ich jetzt umsonst bezahlt habe, denn jetzt trage ich halt doch wieder meinen dicken Sammelband mit mir herum.
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am 13. Februar 2016
Persuasion has been one of my greatest favourites since I could read and I own many, many editions from various publisher and they are all very well thumbed. Coming back to this Kindle version:
1. there are multiple grammatical errors in the texts (albeit most only found in the first few chapters). I just think that such a widely published book should hardly be allowed to have any spelling/ grammar errors in it, call me anal-retentive, it just springs into my eyes every time I encounter one.
2. The illustrations are lovely, I was very exited at first to finally find to truly illustrated version. BUT, they are in such a low pixel that one could hardly make out the annotations (if any) written in the picture itself. Well, I have a Kindle Paperwhite from 2015, the pictures are just very, very tiny, the size of a large thumb.

Other than those mentioned above, everything in order, but since those are vital points for me, this book is being returned. =( I will be checking in on it a year from now to see if the complaints are dealt with, I would so love to own a good illustrated Kindle version.
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am 29. April 2014
Insgesamt ein hübscher Roman. Leider habe ich das erste Drittel nur ungern gelesen: die arme Kusine Fanny wird bei ihren reichen Verwandten auf dem Landsitz Mansfield Park aufgenommen, und man behandelt sie ganz wie Aschenputtel. Tanten, Kusinen und Nachbarn, die sie kennenlernt, werden von Jane Austen allesamt negativ dargestellt, und man spürt deutlich zwischen den Zeilen eine gehoerige Portion Gehässigkeit. Da ich zu meinem freien Vergnügen lese, hat mich das gestoert. Als schließlich der Herr des Hauses, Sir Thomas Bertram, von einer sehr langen Geschäftsreise zurückkehrt und "endlich Ordnung schafft", wird der Roman zu einer interessanten Charakterstudie. Fanny als Hauptprotagonistin rückt in den Mittelpunkt und wird hofiert von dem Charmeur Mr. Crawford, der wohl das genaue Gegenstück ist zu Mr. Darcy ("Stolz und Vorurteil"), welcher anfangs unsympathisch wirkt und sich hinterher als wunderbarer Mensch ausmacht. Das allerletzte Kapitel, in dem Jane Austen ihre moralische Endbewertung zum Verhalten ihrer Figuren abgibt, fand ich dann wieder sehr ungeschickt.
Fazit: ein nettes Buch für alle Liebhaber der englischen Literatur des 19. Jh. Die anderen Bücher von Jane Austen sind jedoch besser.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2013
"Northanger Abbey" ist eines meiner Lieblingsbücher von Jane Austen, denn es ist mit viel ironischem Humor ausgestattet und zieht Gruselgeschichten gekonnt witzig durch den Kakao. Geschrieben und mehrfach überarbeitet hat Austen (geboren 1775) den Roman in ihren 20ern zwischen 1798 und 1803, veröffentlicht wurde es jedoch erst posthum. (Austen verstarb 1817 im Alter von nur 41 Jahren.)

Inhalt:
Catherine Morland ist die aufgeweckte Tochter eines freundlichen Pastors und seiner patenten Gattin, die behütet in ländlicher Idylle aufwächst. Einzig die Tatsache, dass Catherine weder schön ist noch Interesse an "hausfraulichen" Tätigkeiten zeigt, bereitet ihren Eltern Sorgen. Catherine stromert lieber mit ihren insgesamt zehn Geschwistern durch die Gegend, als Klavier spielen oder sticken zu lernen, außerdem reitet und spielt sie - wenig damenhaft - lieber Cricket mit ihren Brüdern, anstatt sich mit lehrreichen Büchern zu beschäftigen.

Mit 17 Jahren hat sich Catherine dann doch zu einem hübschen Mädchen entwickelt und wird von ihren wohlhabenden Nachbarn eingeladen, sie nach Bath zu begleiten. Catherine ist sehr glücklich, die ersten Tage sind jedoch ernüchternd, da sie niemanden kennt und sich wie ein Eindringling vorkommt. Als die ichbezogene und wenig intelligente Mrs Allen jedoch ihre alte Schulfreundin Mrs Thorpe trifft und Catherine sich sofort mit deren ältester Tochter, Isabella, einer Schönheit, anfreundet, beginnt sie ihren Aufenthalt mit all seinen Vergnügungen, wie Bällen oder Theaterbesuchen, die für die dörflich aufgewachsene Catherine etwas ganz Neues sind, zu genießen.

Vor allem aber verliebt sie sich in den mehrere Jahre älteren Pastor Mr Henry Tilney, der dem Leben mit feiner Ironie begegnet. Dessen Vater General Tilney behandelt Catherine ausgesprochen höflich und lädt sie als Gesellschaft für seine Tochter Eleanor auf sein düsteres Anwesen, das ehemalige Kloster Northanger, ein, um die Beziehung Catherines und Henrys zu forcieren. Sein Verhalten ändert sich jedoch schlagartig, als er erfährt, dass Catherine nicht die reiche Erbin ist, für die er sie gehalten hat. Dann zeigt er sein wahres Gesicht - mit für Catherine sehr unangenehmen Folgen.

Während Elizabeth Bennet oder Elinor Dashwood eher gefestigte, kluge Persönlichkeiten sind, ist Catherine Morland naiv und leichtgläubig. Sie liebt ihre Schauergeschichten und macht sich selbst mit ihren Hirngespinsten verrückt. Sie fällt zunächst auf Isabellas süßliche Freundlichkeit ebenso herein wie auf General Tilneys vornehmliche Höflichkeit ihr gegenüber. Erst mit der Zeit lernt Catherine die Aussagen ihrer Mitmenschen auf ihre Wahrhaftigkeit zu prüfen und nicht alles unbesehen zu glauben. So muss sie schmerzlich feststellen, dass weder Isabella noch General Tilney sind, was sie zu sein vorgeben.

Northanger Abbey ist eine witzige Persiflage auf die in Jane Austens Jugend so beliebten Schauerromane, die auch im Buch immer wieder Erwähnung finden. Austen spricht den Leser/die Leserin sogar persönlich an, erklärt ihm/ihr etwa, dass der sehr selbstironische, intelligente Henry Tilney sich nicht sofort in naive, kleine Catherine verliebt habe, sondern erst, nachdem ihm die offensichtliche Verliebtheit Catherines geschmeichelt habe. Wer noch nie etwas von Jane Austen gelesen hat, dem kann ich "Northanger Abbey" als Einstieg sehr empfehlen.
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am 10. Oktober 2014
It is a mystery to me. These books have been in print for hundreds of years. I thought Kindle books just got scanned in...

Now I know better. Because someone took the trouble of inserting apostrophes all over, in the genitive form of it, "its", and in "hers". This is intolerable. I shall now delete it and buy another version.

I can see how this could happen in a modern self-published novel, by someone who didn't learn grammar in school. But this is Jane Austen! I would give negative stars if I could.
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am 18. Juni 2016
Reading from the present perspective into the past's, you see on the surface a reflection of 'small town' values and the concerns of a very tiny cosmos. Emma's world is indeed very small, restricted with social conventions which she manages to circumvent a little by declaring she'll never marry. She wouldn't need to as she has the security of wealth and comfort , which is in contrast to two other young women whose financial futures are not so certain.
It is a delightful piece of literature whose characters are good observations of people you might know today.
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am 12. Februar 2012
Emma

Cover:

ein wenig zu modern und ein bisschen zu langweilig, aber noch wesentlich ansehnlicher als die anderen Cover vom selben Verlag.

Inhalt:

Die hübsche, reiche Emma verbringt ihre Zeit gerne damit sich mit Hilfe ihrer Phantasie auszumahlen welche Dame und welcher Herr in ihrer Nachbarschaft ein schönes Paar abgeben würden.
Ihre neue beste Freundin gibt natürlich ein perfektes Objekt ab und so vertreibt Emma ihre Langweile gerne damit diese gewissen Herren bekannt zu machen und mit viel Feingefühl zu versuchen die Gefühle der beiden Auserwählten in die, ihrer Meinung nach, richtigen Bahnen zu lenken.
Sie spielt mit den Schicksalen anderer, was damit endet dass Emma erst bemerkt wie viel ihr ein bestimmter Gentleman zu bedeuten scheint, als sie ihn schon an eine andere verloren glaubt...

Meine Meinung:

Erst einmal zu dem wichtigsten Punkt: Die Übersetzung.
Ich habe leider keine andere zum Vergleich, kann aber sagen, dass mir zumindest diese sehr gut gefallen hat und auch nicht zu modern übersetzt wurde, sodass der Schreibstil immer noch sehr schön und angenehm zu lesen war.
Die Handlung ist amüsant und beinhaltet viele Überraschungen und Wendungen.
Das schönste an dem Roman sind aber zweifellos die liebevoll gestalteten Charakter, die zwar nicht alle sympatisch sind, aber in ihrer Verschiedenheit und den Wandlungen die sie im Laufe der 550 Seiten durchmachen durchaus realistisch wirken und einem nicht als oberflächliche und perfekte Mary Sues in Erinnerung bleiben.
Und obwohl Emma mit ihrer Eitelkeit und Selbstüberschätzung nicht die sympatischste Protagonisten ist, habe ich sie gerade wegen dieser Fehler so lieb gewonnen, sodass es mir beim Beenden der letzten Seite und dem lesen des letzten Satzes so vorkam als hätte ich aus den Fehlern und dem Erlebten einer guten Freundin, gemeinsam mit ihr, etwas gelernt.
Trotzdem bekommt das Buch von mir einen Stern abgezogen, weil ich, sobald ich das Buch einmal weggelegt habe nicht das dringende Bedürfnis gespürt habe unbedingt weiterzulesen.
Das allerdings auch nur bei der ersten Hälfte, ab dem Zweiten konnte ich es nur wiederwillig aus der Hand legen :)
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am 5. Januar 2017
Sehr gut. Es ist spannend, diesen Text im englischen Original zu lesen. - Nicht zufrieden war ich mit der Darstellung in der Kindle-App auf meinen Geräten: Diese Darstellung war fehlerhaft (Wörter oder Zeilen am Seitenende fehlten mitunter). Ich habe diese App inzwischen gelöscht und nutze andere Wege, die Bücher zu lesen :-)
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am 18. Juli 2013
Die Liebesgeschichte, die sich so anders entwickelt, als man es denkt, ist herrlich! Ich bin ein Fan von Jane Austen und damit bin ich wahrscheinlich parteiisch, aber es ist ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Die überspannte Phantasie der Hauptrolle und das Missverständnis aus dem Liebe wird, ist einfach berührend und klug geschrieben. Dabei ist es nicht so kitschig wie man vermuten lässt. Austen hat ihre Hauptfigur nicht mit viel Geist gesegnet, ihr aber einen Charakter gegeben, der irgendwie gefangen nimmt und damit einem das Gefühl gibt, sie verstehen zu können. Man empfindet sofort Sympathie und mag sie. Für alle, die Klassiker mögen, sie sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen!
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