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The Complete MAUS (Englisch) Taschenbuch – 2. Oktober 2003

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

The first masterpiece in comic book history (New Yorker)

One of the clichés about the Holocaust is that you can't imagine it - Spiegelman disproves this theory (Independent)

A brutally moving work of art (Boston Globe)

In the tradition of Aesop and Orwell, it serves to shock and impart powerful resonance to a well-documented subject. The artwork is so accomplished, forceful and moving (TimeOut)

Spiegelman has turned the exuberant fantasy of comics inside out by giving us the most incredible fantasy in comics' history: something that actually occurred. Maus is terrifying not for its brutality, but for its tenderness and guilt (New Yorker)

An epic story told in tiny pictures (New York Times)

The most affecting and successful narrative ever done about the Holocaust (Wall Street Journal)

Maus is a book that cannot be put down, truly, even to sleep...when you finish Maus, you are unhappy to have left that magical world and long for the sequel that will return you to it (Umberto Eco)

A remarkable feat of documentary detail and novelistic vividness...an unfolding literary event (New York Times Book Review)

The Pulitzer Prize-winning Maus tells the story of Vladek Spiegelman, a Jewish survivor of Hitler's Europe, and his son, a cartoonist coming to terms with his father's story. Maus approaches the unspeakable through the diminutive. Its form, the cartoon (the Nazis are cats, the Jews mice), shocks us out of any lingering sense of familiarity and succeeds in 'drawing us closer to the bleak heart of the Holocaust' (New York Times)

A quiet triumph, moving and simple - impossible to describe accurately, and impossible to achieve in any medium but comics (Washington Post)

All too infrequently, a book comes along that' s as daring as it is acclaimed. Art Spiegelman's Maus is just such a book (Esquire)

A remarkable work, awesome in its conception and execution... at one and the same time a novel, a documentary, a memoir, and a comic book. Brilliant, just brilliant (Jules Feiffer)

Maus is a masterpiece, and it's in the nature of such things to generate mysteries, and pose more questions than they answer. But if the notion of a canon means anything, Maus is there at the heart of it. Like all great stories, it tells us more about ourselves than we could ever suspect (Philip Pullman)

Spiegelman's Maus changed comics forever. Comics now can be about anything (Alison Bechdel)

Synopsis

Combined for the first time here are Maus I: A Survivor's Tale and Maus II - the complete story of Vladek Spiegelman and his wife, living and surviving in Hitler's Europe. By addressing the horror of the Holocaust through cartoons, the author captures the everyday reality of fear and is able to explore the guilt, relief and extraordinary sensation of survival - and how the children of survivors are in their own way affected by the trials of their parents. A contemporary classic of immeasurable significance.

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Format: Taschenbuch
Nicht umsonst mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet hat Art Spiegelman mit diesem Comic Geschichte im wahrsten Sinn des Wortes Geschichte geschrieben.
In eindringlichen Schwarz/Weiß-Illustrationen zeichnet er die Geschichte seiner Eltern, insbesondere die seines Vaters Vladek.
Bis nach Auschwitz führt der Lebensweg Vladeks, in die Vernichtungslager des Nationalsozialismus. Erlebnisse, die ihn prägen und bis ins Jetzt herüberreichen.

Eindringlich, betroffen machend, traurig - und doch blitzt immer wieder der jiddische Humor durch, der wahrscheinlich mit dazu beigetragen hat, dass Vladek all dies überlebt hat.

"Maus" ist ein Comic, aber wer sich lustiges erwartet, liegt definitiv falsch. Es ist eine Bilder gewordene Biografie und eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit totalitäter Regime.
Pflichtlektüre, die dem Verständnis des Horrors dient.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als Historikerin bin ich ja immer skeptisch, wenn es darum geht, schreckliche Episoden deutscher Geschichte zu verfilmen oder nachträglich zu bebildern.
Nun habe ich mir das oben genannte Buch/Comic zu Gemüte geführt und erzähle erst einmal ein bisschen etwas dazu.
Der Autor ist Art Spiegelmann, er ist 1848 als Sohn zweier Auschwitz-Überlebender geboren und ein erfolgreicher Comiczeichner. Für "Die Maus" erhielt er 1992 als erster Zeichner seiner Gilde den Pulitzer-Preis.
Ursprünglich lag dieses Buch in mehreren Einzeheften vor, bis es als Gesamtauflage 2008 in Deutschland erschienen ist.
In seinem Comic versucht Art Spiegelman in Wort und Bild der Geschichte seiner Eltern nachzugehen. Seine Mutter Anja hat sich 1968 das Leben genommen und im Schmerz hat sein Vater Wladek all ihre Tagebücher und andere Unterlagen vernichtet. So steht jetzt nur noch sein Vater als Zeitzeuge zur Verfügung. Dieser ist schwierig und von seiner Vita geprägt. Ein ausgeprägter Geiz zeichnet ihn aus, sodass seine zweite Ehefrau Mala die Flucht ergreift und auch sein Sohn und dessen französische Frau nur kurze Zeit in seiner Gesellschaft aushalten.
Bei seinen Besuchen befragt Art seinen Vater nach dessen Leben. Insbesondere interessiert ihn das Kennenlernen zwischen seinem Vater und seiner Mutter und die Zeit der deutschen Nazi-Diktatur.
Handlungsort ist Polen, wo Art in eine gute Familie einheiratet und ein wohlhabender Mann ist. Zusammen mit seiner Frau Anja führt er ein schönes Leben und der kleine erstgeborene Sohn Richieu krönt ihre Liebe.
Die polnischen Juden stellt Spiegelmann als Mäuse dar, die Polen als Schweine und die Nazis als Katzen. Franzosen werden als Frösche präsentiert.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
mich hat die geschichte auf vielen ebenen ergriffen.

zeichnerisch ist es schonmal genial, dass die mäuse ja kaum gesichter, aber immer wieder eine mimik und einen ausdruck haben, der bände spricht. vor allem auch die kleinen mäuse...

die familiengeschichte ist mit sehr einfachen mitteln ergreifend dargestellt. die mischung aus bild und text war für mich an fast allen stellen ohne fragezeichen nachvollziehbar - und doch ist es unvorstellbar, allein die vorstellung, wie oft man verraten werden kann. und wie oft man wieder von vorne anfangen kann.

den vater in der geschichte kann man nicht hassen, man muss ihn irgendwie bewundern (auch wenn man sich fragt, an welchen stellen er die geschichte etwas schönt). und trotzdem ist es sehr nachvollziehbar, wie er die menschen um sich herum in den WAHNSINN treibt.

mich haben vor allem die angerissenen fragen darüber beschäftigt, wie sich traumata auf einen menschen und die erlebnisse einer generation auf die folgende auswirken. fragen, die über den holocaust hinausgehen, aber hier sehr deutlich in ihrer tragweite sichtbar werden.

nicht zuletzt spricht mich auch die auseinandersetzung mit dem eigenen künstler sein an, die fragen, die verzweiflung, die unsicherheiten...

die "fakten" über auschwitz kannte ich weitgehend schon (vieles ist deckungsgleich mit anderer literatur z. b. "der ss-staat" von eugen kogon). wenn ich dieses vorwissen nicht gehabt hätte, hätte mich vieles in diesem comic wahrscheinlich umgeworfen. manches ging immer noch an die nieren.
ein hartes buch.
ich kann verstehen, dass jemand viele jahre an so etwas arbeitet. es war wichtig.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Spiegelman schildert den Holocaust in einer sehr eleganten Art und Weise. Er erzählt die Geschichte seiner eigenen Familie und stellt dabei nicht nur das Übel des Nazi-Regimes dar, aber auch von allen (sei es polnische oder Jüdische Wächter, schwarz Markt Händler, Familien, Nachbarn sozusagen einfach Leute), die mitgemacht haben. Aber gleichzeitig ist es auch eine schöne Satire über das jüdische Familienleben in den USA , welches durch Community und Individualismus gprägt wird.
Definitiv lesenswert
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieser Comic ist für mich ähnlich dem Jüdischen Museum in Berlin. Nachdem ich zahlreiche Konzentrationslager in meiner Jugend bereits besuchen musste (Es fiel mir jedes mal sehr schwer diese Bilder zu vergessen) denke ich bei dingen die das Judentum behandeln immer im ersten Moment: Bitte nicht noch ein mal. Aber Museum sowie dieser Comic sind belebend anders.
Man taucht tief in die Familiengeschichte der Spiegelmanns ein, und erlebt aus erster Hand wie das Leben als Jude im frühen und mittleren 20. Jahrhundert war. Die Geschichte wird erzählt vom Zeitzeugen, dem Vater des Verfassers und Auschwitzüberlebender. Man besucht mit dem Verfasser Art Spiegelmann immer wieder den Vater und dieser ist ein lebender Jüdischer Stereotyp. Genau diese Selbstironie macht die beiden so unglaublich sympathisch. Auch die Darstellung des Comics mit der Verwendung von verschiedenen Tierarten ist fabelhaft. Diese Graphic Novel empfehle ich jedem der... ach was einfach JEDEM!
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