Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicAlexa BundesligaLive wint17



VINE-PRODUKTTESTERTOP 1000 REZENSENTam 8. November 2012
Huckleberry Finn, Tom Sayers Freund und Sohn eines Stadtbekannten Säufers, wurde von der Witwe Douglas aufgenommen, die aus ihm einen zivilisierten Menschen machen will. Das geht Huck, der seine Freiheit gewohnt war, natürlich gewaltig gegen den Strich.
Als nun sein versoffener Vater wieder auftaucht und ihn zwingt mit ihm zu kommen, um in einer einsamen Hütte fernab der zivilisierten Leute zu leben, findet Huck das zunächst eigentlich ganz nett. Abhängen, nichts tun, so lässt es sich leben, wäre da nur nicht sein Vater oder dessen Alkoholproblem. Hucks Vater schlägt ihn, sperrt ihn tagelang alleine ein, und Huck sieht keine andere Möglichkeit, als erneut wegzulaufen. Da der Mississippi gerade Hochwasser hat, schwemmt es allerhand nützliche Dinge an Land, darunter auch ein Kanu. Huck täuscht also seinen Tod vor und zieht sich auf die Jackson Insel im Mississippi zurück, wo er den entlaufenen Sklaven Jim trifft. Da man Jim schon bald des Mordes an Huck verdächtigt, laufen die beiden gemeinsam weg und lassen sich auf einem Floß, dass das Hochwasser angeschwemmt hat, den großen Fluss entlangtreiben und lernen dabei allerhand interessante Leute kennen, darunter auch zwei Hochstapler, die ihnen eine Menge Ärger bereiten werden und sie mehr als einmal in Gefahr bringen.

Nachdem Mark Twain 1876 im seines Roman Tom Sawyer mit folgenden Worten beendete:

„So endeth this chronicle. It being strictly a history of a BOY, it must stop here; the story could not go much further without becoming the history of a MAN. When one writes a novel about grown people, he knows exactly where to stop—that is, with a marriage; but when he writes of juveniles, he must stop where he best can."

entschied er sich dann doch 1885 eine Fortsetzung unter dem Titel „The Adventures of Huckleberry Finn" zu veröffentlichen. Diesmal wird die Geschichte von Huck erzählt und ist durchgehend in diversen amerikanischen Dialekten geschrieben, für die man solide Englischkenntnisse mitbringen sollte. Einerseits eine klassische Abenteuergeschichte. Andererseits eine Geschichte, in der Twain gegen die Sklaverei anschreibt. Auf seiner Reise mit Jim wird Huck, entgegen der vorherrschenden Meinung, immer mehr klar, dass Sklaverei falsch ist. Dass Jim im Inneren weißer ist, als die beiden Betrüger, mit denen er reist und dass Schwarze vor allem Menschen mit Familien und Gefühlen sind, die auch rechte haben. Diese Erkenntnisreise wird aufgelockert durch die Betrügereien, die der König und der Graf an jedem Halt aushecken.
Ein wenig gewollt wirkt es schon, wie Twain die Kurve bekommt, um Huck wieder heim zu bekommen. Auch dass Jim Huck verschweigt, wer der Tote im schwimmenden Haus war, erscheint mir unglaubwürdig. Insgesamt herrscht in diesem Roman, anders als im ersten Band oft das typische Wildwest Klischee vor mit Schießereien am helllichten Tag, um die sich keiner schert und da werden Betrüger geteert und gefedert und auf Balken durch den Ort getragen, wie man das aus Lucky Luke kennt.

Fazit: Ein Kinderbuchklassiker mit einigen Schwächen, aber lustig und unterhaltsam zu lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. April 2016
Das Abenteuer von Tam Sawyers wurde hier toll zusammengefasst und neu geschrieben für jüngere Kinder. Hab es meinem fünfjährigen Sohn vorgelesen. Er fand es toll. Und ich hoffe er bekommt Lust irgendwann das Original selbst zu lesen....
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. März 2011
[DIESE Rezension bezieht sich auf das COMIC: The Prince and the Pauper (Campfire Graphic Novels)]!

Als jahrzehntelang eingeschworenem leidenschaftlichen Comic-Freak gefällt mir diese brillante Idee, Weltliteratur als Graphic Novels -- zu deutsch: äh ... Comic (?) darzustellen. Der Herausgeber Kalyani Navyug Media Pvt.Ltd, India stellt sich dieser äußerst schwierigen Herausforderung, gilt es doch nicht zuletzt, Erzählungen ausgewählter Autoren von Weltruf wie vorliegend Mark Twain in gezeichneter Kurzform vorzustellen und möglichst dicht am Original zu ... interpretieren. Das ist gerade bei diesem Großmeister des "scheinbar" harmlosen Humors, Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain (1835-1910), keine leichte Aufgabe, wenn nicht gar ein Wagnis. Denn die Lebensklugheit und der bittere Sarkasmus dieses unvergleichlichen Autors Mark Twain offenbart sich in seinen lebendigen, spannenden Erzählungen gerade dann so eindrucksvoll, wenn er lockeren Erzählertons unhaltbare Lebensumstände so schildert, als erschienen sie auch ihm selbstverständlich, unvermeidlich, gottgewollt, obwohl er damit bitterböse mitunter grauenhafteste Zustände anprangert ...

Mit eindrucksvollen Zeichnungen und geschickt sprachlich in einem "moderneren Englisch" moderiert, wird DIESE aufwühlende Geschichte nacherzählt:

"In the city of London, on a certain autumn day in the sixteenth century ... a boy was born to a poor family, who did NOT want him. On the same day, another child was born to a rich family, who DID want him. The poor family's name was Canty and the rich family's name was Tudor."

Tom Canty (the Pauper) und Edward Tudor (the Prince) lernen einander kennen, als Tom umständehalber seinen armseligen, für ihn selbst aber schönsten Traum verwirklichen kann, einen richtig echten Prinzen kennenzulernen. Die beiden Jungen verstehen sich auf Anhieb und gestehen einander ihre Sehnsucht ein, ihrem aufgezwungenen Alltag entkommen zu wollen und ... zu können. Aus Sympathie füreinander tauschen sie kindlich-übermütig ihre Kleidung -- und müssen leidvoll erfahren, wie wesentlich ihre äußere Erscheinung den "Respekt" ihrer Umwelt bestimmt. Hätte Prinz Edward Tudor nicht aus anerzogenem Verantwortungsbewußtsein das Royal Seal, das Manifest der Macht, in Sicherheit gebracht ... unübersehbare Eskalationen wären die Folge gewesen.

Dieses letztendlich wesentlichste, süffisant-pikante, Detail wird in diesem Comic leider zu trivial heruntergespielt. Mark Twain mag sich in SEINEM Script schon etwas dabei gedacht haben ...

Ohne eigenes Verschulden geraten die beiden Heranwachsenden in einen Strudel von Ereignissen, die sie immer wieder in lebensbedrohende Nöte und beinahe in die finale Katastrophe führen --- in dieser Graphic Novel/Comic geradezu mitreißend realistisch, überzeugend und spannend dargestellt. Da ich das Original-Script des Mark Twain kenne, erscheint mir der Fokus zwar etwas tendenziös auf die Bettler- und Diebesszene gelenkt ... aber atemberaubend spannend ist es trotzdem dargestellt!

Gottlob haben beide Jungen einen "Schutzengel", nämlich Tom Canty als Prince in der Person des Lord Hertford, und Edward Tudor wird als Pauper nicht nur beschützt, sondern immer wieder aus höchster Gefahr gerettet von Miles Hendon, diesem edelsten aller Ritter [den ich sogleich, seufz, zu MEINEM ganz persönlichen Helden ernannt habe ...]

Daß die für das Gesamtgeschehen entscheidende Bedeutung dieses heldenhaften Miles Hendon in dieser Graphic Novel bis zur Bedeutungslosigkeit vernachlässigt, geradezu unterdrückt wird, verfälscht leider nicht unerheblich die Botschaft, die zumindest ICH aus Mark Twains Worten herauskristallisierte: Denn es geht nicht zuletzt um Mut, um das Eintreten und Kämpfen für eigene Rechte, insbesondere aber auch für die Rechte anderer Menschen. Es geht darum, sich zur Wehr zu setzen, wenn man unterdrückt wird, und es geht darum, Unrecht an anderen Menschen nicht zuzulassen, wenigstens dann nicht, wenn MAN dazu die "Macht", oder auch nur eine geringe Chance!!! hat ---gleichgültig, ob als "echter" oder "versehentlicher" Prinz, oder ob als "echter" Ritter. Aber auch "echte Ritter" können durch Intrigen machtlos oder entmachtet werden, wie diese Novel zeigt ... "falsche Ritter" glücklicherweise allerdings auch. Im Original-Script wird diese traurige Tatsache deutlicher veranschaulicht, wird aber auch hier offenkundig.

Der überlebenswichtige "heldenhafte" Einsatz einiger Protagonisten wird in diesem Comic leider übersteuert durch die Fokussierung auf die gewaltbereite Diebe- und Bettlerszenerie. Das macht schlußendlich aus Mark Twains subtil-geistvollem, sozialkritischem, unbehaglich-bitteren und sehr nachdenklich stimmendem Buch dann doch eine Art "Comic", das mit gebotener Distanz gelesen werden will. Deshalb empfehle ich dieses "Comic", oder auch Graphic Novel genannt, auch nur solchen Lesern, die VORERST zu wenig Zeit haben, sich durch das Original-Script des Mark Twain hindurchzulesen. Denn DAS ist zwar noch viel spannender und lehrreicher, aber nicht so leicht zu verdauen, wie diese "abgespeckte" Version in Comic-Form.

Ich selbst bereue nicht, es gekauft und gelesen zu haben. Denn dieses "Comic" hatte mich erst neugierig auf das Original-Script des Mark Twain gemacht ...

Vor einer Sprachbarriere braucht niemand zurückzuschrecken, der über das Grundwissen des Schulenglisch verfügt, denn es ist in verständlichem und durchaus brauchbarem Englisch verfaßt.

-----------------------------
Das Buch ist die Ausgabe 2010; es enthält die namentliche Auflistung der Gestalter, eine Kurzbiographie des Autors Mark Twain, tolle Zeichnungen, sogar ein paar einzelne der Protagonisten Edward Tudor, Tom Canty, John Canty, Lord Hertford und "meines Helden" Miles Hendon [S. 4]. Auf S. 70-71 befindet sich eine leider nur sehr kurze Übersicht zu Persönlichkeiten und Erfindungen des 16th Jahrhunderts - das ist ein sehr begrüßenswerter Einfall, dessen Ausdehnung auf weitere wichtige Ereignisse wünschenswert ist.
-------------------------
Noch mal: Mir gefällt dieses Buch, und ich empfehle es Jung und Alt. Selbst mit mageren Schulenglisch-Kenntnissen läßt sich die aufregend-spannende Handlung sehr gut verfolgen, es wird ein gepflegtes Englisch verwendet und es IST im wesentlichen die von Mark Twain erzählte Story.

... aber eben nur im wesentlichen --- deshalb "nur" drei, dafür aber satte, dicke, überzeugte Bewertungssterne von mir, der Mark-Twain-vergötternden Rezensentin. Mein Wunsch und meine Empfehlung ist, sich auch irgendwann die Zeit zu nehmen, das Original aus der eigenen Feder des Mark Twain zu lesen ... nämlich dies hier: PRINCE & THE PAUPER, zumal es (derzeit jedenfalls) sogar preisgünstiger ist als das rezensierte Comic.

Daß dieser großartige Autor Mark Twain heutzutage selbst in ... hmm "gebildeteten Kreisen" auf Tom Sawyer & Huckleberry Finn reduziert wird, betrübt mich sehr. Ich wünschte, es würde sich endlich einmal herumsprechen, daß Tom und Huck nicht die einzigen gelungenen literarischen Werke dieses Mark Twain sind, auch wenn zu meinem Leidwesen alle Welt lediglich diese beiden Bücher zu kennen scheint. Leider! Man sollte schleunigst wenigstens diese hier vorliegend rezensierte recht gut gelungene Adaption als Comic lesen -- oder den Kids zum Lesen anbieten. Denn es könnte ein sehr spannender Einstieg in die Weltliteratur sein. Sogar Huck und Finn sind lesenswert -- obwohl ICH die ja vergleichsweise fad finde ... nun ja, ich bin halt ein Mädchen und mag lieber "andere" Abenteuer.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 29. November 2008
Vorab: dass die B'&N'-Buchausgabe in den Staaten weniger als sechs Dollar kostet und hier in Deutschland so viel, ist nicht nachvollziehbar. Die sollten Amaz' das Buch selbst anbieten lassen, wenn möglich. Das ist der eine Stern Abzug.
Wer einfach nur den Text am billigsten haben möchte, sollte zu The Adventures of Huckleberry Finn (Bantam Classics) oder The Adventures of Huckleberry Finn (Penguin Classics) greifen.

Zu den "Adventures of Huckleberry Finn" braucht man wenig zu sagen. Im Original kommt der Dialekt des Mississippi-Tals so richtig zur Geltung, es ist schon amerikanisches Englisch für Abgebrühte, doch auch mit Zusammenfassungen für Kinder oder Übersetzungen nicht zu vergleichen - Humor und Erkenntnis wechseln sich ab oder vereinen sich sogar. Und sind wir nicht alle ein bisschen Huck?

Die Ausgabe ist ein schmuckes Taschenbuch ohne Illustrationen. Die Schriftgröße ist eher amerikanisch mittelgroß, so werden es 260 Seiten Text für die Geschichte selbst. Penguin hätte es stärker verdichtet. Davor und danach bietet die Ausgabe
- Angaben zu Mark Twain alias Samuel Longhorn Clemens,
- eine interessante Einleitung des schwarzen Literaturprofessors O'Meally (z.B. über das häufige Wort "Nigger")
- Fußnoten, Kommentare, sogar eine Literaturliste ... die Ausgabe ließe sich wohl auch problemlos in einem Englisch-Abitur heranziehen und ist wohl auch als Collegetext konzipiert.

"There warn't no home like a raft" - die Floßfahrt Hucks und Jims ist auf ihre Art einzigartig. Mein hoffentlich hilfreicher Hinweis: das Buch ist mehr als Pflichtlektüre, es bedeutet einen schönen Leseabend.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. November 2017
Beautiful book, the book came in excellent condition and still has the protective plastic wrap around the book. The pages are edged in black and not gold like the usual books from Barnes & Noble Omnibus Leatherbound Classics. Cover is indeed made out of leather, looks very pretty and classy. Highly recommend the book.
Delivery was very good, early than expected.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. November 2013
Ich weiß nicht, wie oft ich als Kind und Jugendlicher den "Tom Sawyer" gelesen habe. Hier liegt eine sehr gute Übersetzung vor, besser als manche "Kinderversion". Was die Freude trübt, ist die Art des Vortrags, die Vorlesende spricht -für mich und mein Empfinden- zu schnell. Und das mindert den Hörgenuß gewaltig, ja verdirbt ihn fast.
Es gibt auch kein Booklet mit Informationen zum Thema Übersetzer/in oder Titelangaben, lediglich Werbung. Auch nicht gut.
Daher nur drei Sterne.
Vielleicht sollte ich besser beim wirklichen Lesen bleiben...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Juli 2015
Mit dem aufmüpfigen Waisen Tom Sawyer, der nichts Besseres zu tun hat, als die Schule zu schwänzen und mit seinem besten Freund Huck rumzuhängen, kann sich auch knapp 150 Jahre nach Erscheinen des Romans noch jedes Kind identifizieren. Gleichwohl richtet sich die beißende Kritik Sawyers an den gesellschaftlichen Verhältnissen im ausgehenden 19 Jh. an das erwachsene Ohr. Auf ihrer Reise treffen die beiden Jungen neben anderen den Sklaven Jim und enddecken, wie verlogen und heuchlerisch die Moralvorstellungen sind, die ihnen von zuhause mitgegeben wurden.
Twain schafft es dabei sprachlich wie kaum ein anderer, den Ton der Südstaaten zu treffen. Das macht den Roman gerade auch für Kenner der amerikanischen Alltagssprache zu einem Riesenspaß.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. Dezember 2016
Das Buch ist ein Klassiker.
Mark Twain lässt Huckleberry Finn viel mehr beschreiben als Tom Sawyer in dem Vorgängerbuch.
Manchmal kann es zu viel sein, meistens ist es sehr spannend.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. März 2015
Sicherlich: Es ist ein Klassiker. Muss man aber trotzdem nicht unbedingt gelesen haben.
Meine Kritik bezieht sich nicht nur auf den Inhalt, sondern - und das ärgert mich sogar! - es ist auch als Produkt mangelhaft.
Offensichtlich wurde nämlich der Text wohl gescannt und dann schlecht verarbeitet. Immer wieder fehlen Leerzeichen oder wurden Buchstaben falsch erkannt. So wird z.B. aus einem "m" schon mal ein "ni" und aus "Tom" "Toni". Da ist der niedrige Preis von 2 € noch zu viel! Eigentlich ein Reklamationsgrund.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. März 2017
Ich muss wirklich sagen, ich habe selten so gelacht als ich ein Buch gelesen habe. Die story ist super und es ist echt toll geschrieben. Kann es nur empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken