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Comics neu erfinden: Wie Vorstellungskraft und Technologie eine Kunstform revolutionieren Taschenbuch – 22. Oktober 2001
- LesealterAb 12 Jahren
- Seitenzahl der Print-Ausgabe256 Seiten
- SpracheDeutsch
- Abmessungen16.8 x 1.9 x 25.7 cm
- HerausgeberCarlsen
- Erscheinungstermin22. Oktober 2001
- ISBN-103551747938
- ISBN-13978-3551747938
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Produktbeschreibungen
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Die Thesen des Autors sind ebenso klar wie sein Zeichenstil. Zudem wird deutlich, dass sich der Mann seinen Posten als Dozent für digitale Medien am Media Lab des M.I.T. schwer verdient hat. Aber auch wenn man den Thesen, die McCloud zur Zukunft des Mediums oder der Kunstform Comics aufstellt, nicht zustimmt, ist es dennoch ein Vergnügen, sein Buch zu lesen. Es ist faszinierend, wie es dem Autor/Zeichner gelingt, mit den Mitteln der Comics eben dieses Medium bzw. diese Kunstform darzustellen und zu analysieren. Zudem sollte man bedenken, dass die Situation in den USA natürlich eine ganz andere als in Deutschland oder Frankreich ist. Da McCloud seine eigenen Thesen klar formuliert, gibt er wiederum dem Leser die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Und die Tatsache, dass Sie gerade eine elektronisch erstellte Rezension zu diesem Buch auf der Website eines Online-Handelshauses gelesen haben, zeigt, dass die Zukunft der Comics möglicherweise doch in den unerforschten Weiten des Cyberspace liegen könnte. --Boygar Alpaslan
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Der in Kalifornien lebende Autor und Cartoonist wurde 1960 in Boston, Massachusetts, geboren. Nach seinem Collegeabschluss ging er nach New York und fing 1982 bei dem Comicverleger DC Comics im Production Department an. In seiner Freizeit entwickelte er seine erste eigene Superheldenserie „Zot“, die ihm 1985 den Russ Manning Award als vielversprechendster Newcomer einbrachte.
McCloud gilt als einer der führenden Comictheoretiker. Sein Werk „Comics richtig lesen" (1993) ist eine Analyse des Mediums Comic, welches die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit dieser Kunstform zu porträtieren versucht. Mithilfe einer autobiografischen Comicfigur führt McCloud den Leser in Form eines fortlaufenden Comics durch das Buch und gibt einen Überblick über die Geschichte, Sprache und die Darstellungsformen von Comics. Seine praktische Herangehensweise, ein theoretisches Werk nicht nur mit einzelnen Beispielen zu unterstützen, sondern es vollständig in der untersuchten Form zu verfassen, machte dieses Werk so bedeutend und brachte ihm Lob von namhaften Comic- und Graphic-Novel-Autoren wie Art Spiegelman, Will Eisner, Neil Gaiman und Garry Trudeau ein. 2000 folgte „Comics neu erfinden“, welches sich noch stärker mit den formalen Aspekten aus "Comics richtig lesen" auseinandersetzt und zusätzlich das Potenzial des digitalen Zeitalters für die Comicbranche beleuchtet. Den vorläufigen Abschluss bildete 2006 „Comics machen“ ein praktisch orientierter Wegweiser zum Verfassen von Comics und Graphic Novels. Seine comictheoretischen Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt.
Scott McCloud ist zudem der Erfinder des 24-Stunden-Comics; eines Comics, der 24 Seiten umfasst und innerhalb von 24 Stunden komplett fertiggestellt werden muss. McCloud gilt als einer der ersten Comicautoren, die das Potenzial des Internets als Medium für den Comic entdeckten. Er selbst verfasst bereits seit Ende der neunziger Jahre digitale Comics, bei denen er lediglich den Entwurf auf Papier zeichnet und anschließend alles weitere digital bearbeitet.
Sein aktuelles Werk produzierte er ausschließlich digital. Er verzichtete dabei fast vollständig auf die Verwendung von herkömmlichen Materialien. Neben seiner kreativen Arbeit ist McCloud Dozent für digitale Medien am M.I.T. Media Lab und der Smithsonian Institution.
Scott McCloud lebt mit seiner Familie im US-Bundesstaat New England.
Der in Kalifornien lebende Autor und Cartoonist wurde 1960 in Boston, Massachusetts, geboren. Nach seinem Collegeabschluss ging er nach New York und fing 1982 bei dem Comicverleger DC Comics im Production Department an. In seiner Freizeit entwickelte er seine erste eigene Superheldenserie „Zot“, die ihm 1985 den Russ Manning Award als vielversprechendster Newcomer einbrachte.
McCloud gilt als einer der führenden Comictheoretiker. Sein Werk „Comics richtig lesen" (1993) ist eine Analyse des Mediums Comic, welches die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit dieser Kunstform zu porträtieren versucht. Mithilfe einer autobiografischen Comicfigur führt McCloud den Leser in Form eines fortlaufenden Comics durch das Buch und gibt einen Überblick über die Geschichte, Sprache und die Darstellungsformen von Comics. Seine praktische Herangehensweise, ein theoretisches Werk nicht nur mit einzelnen Beispielen zu unterstützen, sondern es vollständig in der untersuchten Form zu verfassen, machte dieses Werk so bedeutend und brachte ihm Lob von namhaften Comic- und Graphic-Novel-Autoren wie Art Spiegelman, Will Eisner, Neil Gaiman und Garry Trudeau ein. 2000 folgte „Comics neu erfinden“, welches sich noch stärker mit den formalen Aspekten aus "Comics richtig lesen" auseinandersetzt und zusätzlich das Potenzial des digitalen Zeitalters für die Comicbranche beleuchtet. Den vorläufigen Abschluss bildete 2006 „Comics machen“ ein praktisch orientierter Wegweiser zum Verfassen von Comics und Graphic Novels. Seine comictheoretischen Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt.
Scott McCloud ist zudem der Erfinder des 24-Stunden-Comics; eines Comics, der 24 Seiten umfasst und innerhalb von 24 Stunden komplett fertiggestellt werden muss. McCloud gilt als einer der ersten Comicautoren, die das Potenzial des Internets als Medium für den Comic entdeckten. Er selbst verfasst bereits seit Ende der neunziger Jahre digitale Comics, bei denen er lediglich den Entwurf auf Papier zeichnet und anschließend alles weitere digital bearbeitet.
Sein aktuelles Werk produzierte er ausschließlich digital. Er verzichtete dabei fast vollständig auf die Verwendung von herkömmlichen Materialien. Neben seiner kreativen Arbeit ist McCloud Dozent für digitale Medien am M.I.T. Media Lab und der Smithsonian Institution.
Scott McCloud lebt mit seiner Familie im US-Bundesstaat New England.
Produktinformation
- Herausgeber : Carlsen; 1., Auflage (22. Oktober 2001)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 256 Seiten
- ISBN-10 : 3551747938
- ISBN-13 : 978-3551747938
- Lesealter : Ab 12 Jahren
- Abmessungen : 16.8 x 1.9 x 25.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 897,852 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 5,139 in Carlsen Verlag
- Nr. 43,696 in Comics (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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In der Fortsetzung "Comics neu erfinden" sieht McCloud nun zunächst einmal ziemlich schwarz. Seit Anfang der neunziger Jahre steckt der US-Comic in einer Krise. Comichefte werden vielfach nur noch für Sammler produziert und kaum noch im Zeitschriftenhandel sondern fast nur noch über den Fachhandel vertrieben. Dort interessiert der Comic als Lektüre kaum noch und die Geschäfte werden eher mit Trading-Cards und Rollenspiel-Zubehör gemacht. Einige Jahre später machte dann der kurzfristig durch US-Superheldenhefte boomende deutschsprachige Comicmarkt eine ähnliche Entwicklung durch.
McCloud versucht nun Wege aus der Krise zu finden. Ihm geht es um die Anerkennung des Medium Comics als Kunstform. Dies bedeutet natürlich auch, dass nicht nur von unbezwingbaren Superhelden erzählt werden darf, sondern Geschichten aus alle Genres im Comic Berücksichtigung finden. Den größten Teil seines Buches widmet McCloud jedoch den neuen Medien. Hierbei geht es nicht nur um den Computer als mittlerweile unverzichtbares Hilfsmittel jedes Comicschaffenden. Viel interessanter findet McCloud die Möglichkeiten der Veröffentlichung von Comics im Internet. Dort kann jeder ganz demokratisch seine Geschichten veröffentlichen (und möglicherweise sogar irgendwann einmal Geld dafür bekommen).
McCloud sieht im Internet eine "unendliche Leinwand" und hierdurch ist es dem Comic möglich dem alles diktierenden Joch der jeweils zu gestaltenden Seite zu entrinnen. Im Internet können die einzelnen Panels in beliebiger Folge ohne Rücksicht auf ein starres Seitenlayout angeordnet werden und dadurch sogar zusätzlich noch insgesamt ein sinnvolles Ganzes bilden. Daher meint McCloud in seinem wiederum vor Ideen und Fakten nur so berstenden "Comics neu erfinden", dass der Comic demnächst seine Fesseln sprengen und in alle Richtungen explodieren wird. Dies blieb zwar bisher aus, könnte aber noch was werden, wenn möglichst viele Comicschaffende McClouds nächstes Buch “Comics machen“ lesen und verinnerlichen.
Leider ist der ganze Stoff vor allem auf die USA zugeschnitten. D.h. auf die Sitation in Europa und Asien geht er überhaupt nicht ein. Und das obwohl er das WorldWideWeb anpreist und somit eigentlich international sein sollte.
Die Grundsätzliche Idee ist eigentlich ganz gut, allerdings sieht man dem Werk deutlich an, daß es auf dem Computer gezeichnet wurde. Eigentlich ist das Buch nur für amerikanische Comiczeichner interessant. Alle anderen tun gut daran die Finger von dem Buch zu lassen.
Diesmal berichtet McCloud über alle Ideen, die er im ersten Werk "Comics richtig lesen" nicht unterbringen konnte, wieder in Form eines Sachcomics.
Es geht einerseits über die Entwicklung des Comic-Genres unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten durch die digitale Revolution. Wie wirkt sich das Internet auf den Vertrieb aus, welche neue Formen der Darstellungsformen könnte man digital realisieren, usw.
Andererseits kämpft McCloud für die Freisetzung der kreativen Energien der Künstler, indem sie sich aus dem Würgegriff der Grossverlage befreien, die ihnen weder das Urheberrecht ihrer Werke überlassen noch kreative Freiheit zulassen. Deshalb diktieren ja auch die Superhelden von Marvel und DC den Markt.
Zusammenhänge die sich spezifisch auf Amerika beziehen, wurden vom Carlsen Verlag durch Fußnoten ergänzt und ins rechte Licht gerückt.
Empfehlenswert!


