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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
107
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am 10. Januar 2010
Vorweg... Ich kenne kill your friends nicht und kannte bisher John Niven auch nicht.
Ich war einfach auf der Suche nach einem guten Buch das mich endlich mal wieder in seinen Bann zieht...
Zugegeben bin ich eine leidliche Golferin und so hat mich das Thema schon angemacht, denn ich kenne den "Schmerz und die Schmach" die einem permanent widerfährt wenn man schlecht spielt.

Ich!! finde das Buch absolut gelungen. Es ist derb, grotesk, richtig unterhaltsam, lustig, stellenweise fesselnd, literarisch mit Sicherheit nicht "nobelfähig", durchgeknallt, manchmal brutal und einfach richtig schön und leidenschaftlich zu lesen.

Nicht-Golfer müssen sich keine Sorgen machen, daß sie nix kapieren - ganz im Gegenteil - herzlichst empfohlen; Golfer wissen wovon gesprochen wird; ein idealer Mix nicht nur für harte Jungs; auch wir Mädchen finden das "Dreckige" daran saucool...
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am 14. April 2010
Wenn ein recht vorhersehbarer Roman, der sich auch noch einem Sujet widmet, das eigentlich als Synonym für Langeweile steht (nämlich: Golfsport), dennoch Spaß macht, muss das seine Gründe haben. Und das sind die folgenden:

Der mediokre Schotte Gary Irvine hat die sehr attraktive Pauline "abgekriegt", und damit änderte sich sein Leben. Alle Ambitionen wichen den Problemen des Alltags, und statt in Glasgow zu studieren, ist Gary Angestellter eines Gabelstaplerherstellers geworden. Vom Vater infiziert, ist er außerdem ein erfolgloser Golfverrückter; der Sport dient ihm nebenbei als Ausgleich dafür, dass sich die Ehefrau frigide gibt - tatsächlich pimpert sie heimlich mit dem lokalen Teppichbaron, der auch gerne mehr wollen würde, nach einer Scheidung aber pleite wäre.

Garys Bruder Lee ist ein dusseliger Kleinganove, ein Asi mit entsprechender Ausstattung: Sozialhaus, rotzige Kinder, anstrengendes Weib. Lee ist ein ebenso erfolgloser Krimineller wie sein Bruder vergeblich perfekte Schläge übt. Als Lee unter Dope eine Ladung Drogen im Wald vergräbt, aber später nicht mehr wiederfindet, muss er um sein Leben fürchten, denn mit dem lokalen Gangsterboss Ranta, dem Lieferanten der Ladung, verscherzt man es sich nicht. Als Gegenleistung für den Verlust wird er zum Auftragskiller: Er soll die Frau jenes Teppichbarons ermorden, die einer glücklichen Verbindung zwischen diesem und Garys Noch-Frau im Weg steht. Schließlich ist Pauline schon dabei, die Villa für das gemeinsame Glück auszusuchen.

Dann wird Gary von einem Golfball am Kopf getroffen. Nach dem Erwachen aus dem Koma leidet er unter einer Sonderform des Tourette-Syndroms, die ihn dazu zwingt, pausenlos übelste Beschimpfungen auszustoßen oder zu masturbieren, notfalls auch öffentlich. Als netter Nebeneffekt ist Gary plötzlich ein exzellenter Golfer, und nahezu unfähig, schlecht abzuschlagen. Folgerichtig stellt er einen Platzrekord nach dem anderen auf und steht bald darauf im Finale der British Open.

Tätigkeiten, die einem als sonderbar oder wenigstens langweilig vorkommen, muss man vermutlich einfach mal ausprobieren, um die Faszination zu verstehen. Tatsächlich gelingt es Niven, die Faszination der sonderbaren Tätigkeit "Golf" durchaus zu vermitteln: Das Bemühen, perfekte Schläge abzuliefern, den "Sweet Spot" zu treffen, kommt offenbar einer Sucht gleich. Wenn die akribisch-amüsanten Berichte von Schlägen, Fairways, Grüns, Eisen, Drivern und Wedges manchmal auch etwas überhand nehmen, kommt selbst bei jemandem, der diesen Sport für so gut wie überflüssig hält, doch Spannung und Interesse auf: Man versteht die Leidenschaft.

Die Handlung ist, wie angedeutet, durchaus vorhersehbar, und die Figuren sind so konturiert, wie das ein humoriger Roman offenbar erfordert. Trotzdem macht das Buch Spaß, weil Niven lakonisch erzählt, das Geschehen wirklich amüsant ist und das holzschnittartige Personal dennoch Identifikation erlaubt. Außerdem sind Garys Tourette-Ausbrüche unglaublich lustig. Damit, dass man letztlich über die Symptome einer Krankheit lacht, muss jeder Leser selbst zurechtkommen.

"Coma" (der deutsche Titel ist etwas unglücklich gewählt, der Originaltitel lautet "The Amateurs") ist keine literarische Offenbarung und längst nicht so hart wie sein Vorgänger "Kill Your Friends", aber auch keine Weichei-Lektüre. Sondern schlicht ein spannendes und unterhaltsames, manchmal sehr vergnügliches Buch über Underdogs, Schottland, Kriminalität, Liebe und ein sonderbares Hobby, bei dem man meistens kleinen Hartgummibällen hinterherschaut.
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am 25. Februar 2010
Ich habe "Coma" von John Niven wegen der guten Rezensionen hier gelesen und fand es wirklich großartig. Die Geschichte um den talentlosen Golfspieler und späteren Komapatienten Gary ist herrlich schräg, witzig und sehr unterhaltsam. Mehr als einmal habe ich ein Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht gekriegt.
Auch wenn ich nichts von Golf verstehe, hat mich "Coma" echt gefesselt. Bei diesem Buch handelt es sich allerdings weniger um einen Thriller als um eine irre Geschichte mit Mafia-Elementen. Die Charaktere sind natürlich überzeichnet, aber trotzdem glaubhaft und irgendwie sympathisch. Gut, die Handlung ist nun nicht grade tiefsinnig und teilweise vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört. Hätte nicht gedacht, dass ich mal so gespannt den Ausgang eines Golfturniers verfolgen würde. Auch Nicht-Golfer werden die Leiden der (schlechten) Spieler verstehen und sich durch dieses Buch super unterhalten fühlen.
Also eine absolute Leseempfehlung.
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Bisher hatte ich "Kill Your Friends" und "Gott bewahre" von John Niven gelesen, und da mir diese Bücher sehr gefallen haben, habe ich mich auch an "Coma" herangewagt. Zuerst hatte ich meine Zweifel, ob das denn überhaupt was für mich ist, da ich mich nicht für den Golfsport interessiere und mich kaum damit auskenne. Tatsächlich kommen in diesem Werk viele Fachausdrücke vor, aber es ist für deas Verständnis der Geschichte gar nicht allzu wichtig, ob man diese versteht oder nicht. Die sieht nämlich so aus:

Der Schotte Gary Irvine ist ein ganz normaler Angestellter und leidenschaftlicher Golfer; allerdings auch ein unglaublich schlechter. Er ist mit der durch und durch unsympathischen Pauline verheiratet, die keinerlei Talente, dafür aber einen großen Hang zum Materialistischen hat und Gary deshalb mit einem reichen und älteren Teppichhändler betrügt. Garys Bruder Lee bringt als Kleinkrimineller mehr schlecht als recht seine Familie durch. Ausgerechnet ihn beauftragt man über ein paar Umwege damit, die Frau des Teppichhändlers um die Ecke zu bringen. Gary wird eines Tages von einem Golfball an der Schläfe getroffen, woraufhin er für einige Zeit ins Koma fällt. Als er erwacht, leidet er unter dem Tourette-Syndrom und zwanghafter Masturbation, allerdings ist er plötzlich auch ein wahnsinnig guter Golfer. All das verknüpft sich mit der Zeit zu einer zusammenhängenden Geschichte.

Den Anfang des Buchs fand ich nur ganz okay, aber mit der Zeit wird die Geschichte nicht nur spannender, sondern auch witziger. Beim Endspurt auf den letzten hundert bis hundertfünfzig Seiten konnte ich das Buch nicht mehr beiseite legen. John Niven ist es auch bei "Coma" gelungen, mit seinem teilweise ruppigen, teilweise etwas obszönen, aber durchweg gelungenen und sympathischen Schreibstil einen originellen, absolut lesenswerten Roman zu Papier zu bringen, der selbst Nicht-Golfer in seinen Bann ziehen kann. Ganz klare Kaufempfehlung.

Eine Anekdote am Rande: Meine minimalen Golfkenntnisse sind mir noch aus meiner Kindheit geblieben, als ich Golf auf dem GameBoy gespielt habe. Ich kann bestätigen, dass es ganz natürlich ist, wenn Golfer auf dem Platz nach einem vergeigten Schlag vor Wut schäumen und ihre Schläger zertrümmern, so wie es in "Coma" beschrieben wird. Ich habe damals (auch heute noch, aber längst nicht mehr so sehr) dazu geneigt, bei Videospielpatzern regelrecht auszurasten und meiner kindlichen Aggression freien Lauf zu lassen. Und bei keinem anderen Spiel als bei Golf war ich näher dran, den GameBoy mit voller Wucht gegen die Wand zu schmeißen. Nach ein paar Wochen beendete ich dann meine (virtuelle) Golferkarriere und widmete mich anderen Dingen, die weniger Wutanfälle verursachen.
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am 3. Juni 2016
Für Golfer mag das Buch vielleicht unendlich witzig sein. Für nichtgolfende John-Niven-Fans ist es jedoch eher enttäuschend. Davon abgesehen, dass man ständig mit Fachbegriffen aus der Golfwelt zu kämpfen hat (ein Mediziner würde hierfür beschimpft werden), hat das Buch nicht unerhebliche Längen - etwas, das mir bei John-Niven-Romanen bisher noch nie untergekommen ist.
Empfehlen würde ich dieses Buch daher nur einem Golfer.
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am 12. Juli 2015
Zwar ist Coma nicht so unterhaltsam wie "straight white male", dafür aber umso spannender. Obwohl die Handlung durchweg obskur ist, so bleibt sie durchweg glaubwürdig. Das Ende hätte vielleicht weniger vorhersehbar ausfallen können, dennoch gibt es 5 Sterne!
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am 2. Juni 2016
Für Golfanfänger und Fortgeschrittene lesenswert. An einer Stelle beschreibt der Protagonist, wie sein Vater, ein passionierter Golfer, nach einem missglückten Turnier in seinem Schuppen verschwindet und seine Golfschläger zersägt - die Schilderung alleine dieser Textpassage ist überragend und spricht jedem Golfer nachvollziehbar aus der Seele, ebenso beispielsweise die ausladende Beschreibung des perfekten Schwungs. Letztlich ist das ganze Buch neben der eigentlichen Story gespickt mit blumigen Ausführungen rund um den Golfsport - schönes Spiel ...
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am 17. April 2016
...aber auch ziemlich überzeichnet. Das war jetzt das dritte Buch von ihm, das ich gelesen habe. Wie immer habe ich mich köstlich amüsiert. Aber er legt halt immer noch eine Schippe drauf, sodass es dich irgendwann zu viel wird. Wie ne Dampfhaubitze. Vielleicht sollte er es mal mit etwas tiefsinnigeren Humor versuchen. So wirds halt irgendwann langweilig. Zu berechenbar.
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am 16. November 2009
Ich wußte garnicht auf was ich mich bei diesem buch einlasse, da ich mir schon mehrere bücher aus der hayne hardcore serie gekauft habe, stellte ich mich auf thriller ein. aber sowetwas lustiges habe ich noch nie gelesen, im zug war es mir total peinlich das ich meine lacher nicht unterdrücken konnte!!!
irgendwie sind eigentlich alle charaktere in dieser geschichte recht symphatisch und machen auf ihre weise spaß.
mitlerweile kann ich mir gut vorstellen mal ein golftunier zu besuchen oder mir eines im fernsehen anzuschauen, das golf geqatsche nervt aber definitiv nicht.
unbedingt lesen und weiterverschenken!!!
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am 27. Oktober 2009
John Niven... der Typ schaffts doch tatsächlich das ich bei 'nem Golftunier mitfieber.Also ich glaub,hät ich nicht schon 'kill your friends' von ihm gelesen,hätte ich mir 'Coma' nicht gekauft.Und ich hätte auf jeden Fall eins der besten Bücher verpasst,das ich je gelesen hab.Ich hab echt selten so gelacht.. Schon am Anfang,Garys Begegnung mit dem Briefträger... zu krass!Ich konnte glaub ich die nächsten 5 Minuten oder so nicht weiter lesen,weil ich wirklich Tränen in den Augen hatte.. Niven hat diesmal auch gezeigt,dass er,im Gegensatz zu Mr. Stelfox in 'kill your friends',auch sympatische Figuren kreieren kann.(obwohl Stelfox auch ziemlich unterhaltsam war!).. Außer Garys Frau Pauline,gegen die hab ich beim Lesen 'nen regelrechten Hass entwickelt.Gary ist jedenfalls 'n echt cooler Typ.. Seine Anfälle sind zwar ganz lustig,aber gleichzeitig tut er einem auch wirklich leid.Das Buch hat also auch seine ernsten Stellen.Und harte,wenn ich an Ranta und Co. denke.. Wirklich 'n guter Mix!

Also 'Coma' ist Kopf-Kino vom Feinsten!..Wär ich Regisseur,würd ich sofort 'nen Film daraus machen.Ich würd gern mal 'nen Typ sehn,der mit Klebeband überm Mund Golf spielt..
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