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Colours in the Dark

Colours in the Dark

30. August 2013
4.3 von 5 Sternen 91 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 30. August 2013
  • Erscheinungstermin: 30. August 2013
  • Label: earMUSIC
  • Copyright: NEMS Enterprises SRL under exclusive license to Edel Germany GmbH. earMUSIC is a project of Edel.
  • Gesamtlänge: 1:01:11
  • Genres:
  • ASIN: B00EO8XCAY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 91 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.102 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Spätestens mit diesem Album lässt sich Tarja nicht mehr auf ihre nunmehr bereits acht Jahre zurückliegende Zeit bei Nightwish reduzieren; sie ist längst weit mehr als die Ex-Sängerin dieser führenden Symphonic Metal-Band. Ihre drei Rock-Soloalben lassen sich als Lern- und Entwicklungsprozess hin zu einem eigenen, unverwechselbare Stil lesen – und anders als seine Vorgänger darf „Colours in the Dark“ als erstes ausgereiftes Album gelten: Tarja ist „angekommen“. Was sie von nun an tut, sollte nicht mehr mit Nightwish in Verbindung gebracht werden.

Zu den Titeln:

„Victim of Ritual“ ist ein klassischer Opener mit Drive und Ohrwurmcharakter, der aber dennoch durch seine Komplexität zu überzeugen vermag; das eingesetzte Bolero-Motiv ist zwar etwas abgegriffen, aber das hat man nach wenigen Sekunden vergessen. Um inkonsequenter Weise doch noch mal den Vergleich zu den alten Nightwish-Zeiten zu bemühen: Dieser Song schlägt den Gassenhauer „Nemo“ eigentlich um Längen, auch was Radiotauglichkeit angeht (von der reinen Songdauer mal abgesehen, aber da könnte man ja ein Radio-Edit draus machen). Inhaltlich geht es um das Aufbrechen erstarrter Routinen, die unser Leben zur farblosen Hölle machen können.

„500 Letters“ ist vermutlich als Single gedacht. Ein eingängiger, netter, aber musikalisch auch durchaus harmloser Song, den man gerne hört und pfeift, auf Dauer aber auch wieder vergessen wird. Macht nichts, Tarja muss ja auch Platten verkaufen und GEMA-Gebühren generieren. Inhaltlich geht es weit weniger harmlos zu – Thema Stalking.

„Lucid Dreamer“ ist ein erster Hinweis auf das, was ich mit einem „ausgereiften“ Stil bezeichne.
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Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Der Opera di Verona steht wohl bald dieser aussergewöhnlichen Frau mit ihrer Stimme nichts mehr im Wege. Dennoch bleibt Wehmut, sehr sogar, beim Anhören ihrer Nightwish-Konzerte, allen voran "From Wishes to Eternity", eine perfekte Band, im wohl besten Gewande des zumindest für Freunde des Symphonic-Metal geliebten Ambientes, ein sowohl akustischer, als auch optischer Leckerbissen. Aber man sollte die Hoffnung ja nie aufgeben:-)
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Da meine bessere Hälfte Finnin und absoluter Tarja Fan ist, war das Box Set von Tarjas neuem Album natürlich am Veröffentlichungstag bei uns zuhause, dafür nochmal danke an Amazon. Mein Schatz fand die CD von Anfang an absolute Klasse,während bei mir erst mal Ernüchterung eintrat. Das gehörte war ganz klar als nett und gut gemacht einzustufen, aber irgendwie setzte sich bei mir kein Lied dauerhaft in Erinnerung.

Mein Problem mit Tarja`s Soloalben bis jetzt war, das zwar immer gute Songs auf den Alben waren, aber man mehr als deutlich hören konnte, das diverse verschiedene Songwriter für Tarja am Werk waren. So konnte bs jetzt nicht wirklich eine durchgängig hohe Qualität beim Songwriting sichergestellt werden und alles hörte sich stilitisch irgendwie zu bunt zusammengewürfelt an. Nächstes großes Problem das Tarja nach wie vor am US Nu-Metalschrammelgitarrenstil von Alex Scholpp festhält. Der Mann lindert den Hörgenuss ganz eindeutig, anstelle vor sich hinzuschrammeln sollte der Kerl mal hin und wieder ein Solo spielen oder melodiöses Riffing lernen, das er es besser kann zeigt er regelmässig bei den Liveshows von Tarja. Nun gut, genug gemeckert.

Durch die Dauerbeschallung von Colours in the Dark durch meine bessere Hälfte ( Auto, Wohnung,.... ) war ich allerdings gezwungen, das neue Album doch sehr sehr oft zu hören und mich genauer mit ihm auseinander zu setzen. Und siehe da, nach einigen Hörgängen hakten sich doch die ersten Songs in meinen Gehörgängen fest ( 500 Letters, Mystic Voyage & Medusa ). Zugegeben, Tarja singt nach wie vor wie eine Göttin, man kann sich bei genauerem hinhören Ihrer Stimme nicht entziehen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Drei Jahre nach dem erfolgreichen und von Kritikern insgesamt sehr positiv aufgenommenen "What lies beneath" liegt nun das neue Werk der finnischen Sopranistin Tarja Turunen vor. Hinsichtlich der Instrumentierung ist es dem Vorgänger sehr ähnlich. Dementsprechend spielen Metal-Gitarren eine wesentliche Rolle, wohingegen Orchestereinlagen recht stark zurücktreten.

Besteht hinsichtlich der Instrumentierung Ähnlichkeit, weist eine Durchsicht der Trackliste und ein Blick auf die jeweiligen Spielzeiten auf ein deutlich verändertes Konzept hin. Und in der Tat: In seiner Konzeption sowie der Mikro- und Makrostruktur weicht "Colours in the dark" stark von seinem Vorgänger ab. Die Titel sind melodisch weniger eingängig und erzeugen eine insgesamt sehr viel düstere Stimmung. Unmittelbar fällt das Fehlen eindeutig positiv gestimmter Titel auf. Zugleich sind diese anders – kleinteiliger und gewagter - strukturiert. Ist "What lies beneath" problemlos als Gesamtkunstwerk zu erfassen, kann man das von "Colours in the dark" zumindest nicht sofort sagen. Für steht das Album nahe der Grenze zwischen Gesamtkunstwerk und einer Collage mehrerer teilweise extrem starker Stücke, die nur durch ihre düstere Stimmung und eine ähnliche Instrumentierung miteinander verwandt zu sein scheinen. Interessant ist in diesem Kontext auch, dass die meisten Titel zwar durchaus konventionell aufgebaut sind (Refrain-Strophe-Refrain-Zwischenspiel-Refrain-Outro), dies jedoch durch Büche in Instrumentierung und Tempo teilweise sehr stark verdeckt wird. Die Unzugänglichkeit wird durch die Texte unterstützt, die insgesamt deutlich abstrakter sind als auf den Vorgängern, wo vielfach sehr klare Aussagen bzw. Geschichten vorgetragen werden.
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