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Der Colonel Gebundene Ausgabe – April 2009

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mahmud Doulatabadi wurde 1940 im Nordosten Irans geboren. Er arbeitete in der Landwirtschaft und als Handwerker. Später absolvierte er die Theaterakademie in Teheran und war eine Zeit lang Schauspieler. Aus politischen Gründen war er zwei Jahre in Haft. Heute lebt er mit Frau und drei Kindern in Teheran als freier Schriftsteller und Universitätsdozent für Literatur. Er hat zahlreiche Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Essays veröffentlicht und gilt als wichtigster Vertreter der zeitgenössischen persischen Prosa.


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Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte des Irans ist gekennzeichnet durch wechselnde Machtverhältnisse. Gruppierungen mit unterschiedlichen Zielrichtungen beherrschten das Land und bildeten den Humus, auf dem sich Revolutionen und Kämpfe innerhalb der Bevölkerung abspielten. In seinem Roman schildert Mahmud Doulatabadi am Beispiel des ungenannten Colonels den Zerfall einer Familie nach dem Sturz des Schahs von 1979.
Aufruhr und Revolution charakterisieren das Leben im Iran, als die Masse der Bevölkerung nach Veränderung, Freiheit und Unabhängigkeit ruft. Wie es im Nachwort heißt, geht die emanzipatorische Zielsetzung der Revolution nach einer neuen Gesellschaftsordnung später tragischerweise mit der Herrschaft der Islamisten in rückwärts gewandten Ideologien unter.

Mit düsteren Gedanken und umwölken Gefühlen berichtet der 'Colonel,' ein ehemaliger hoher und patriotisch gesinnter Offizier des Schahs von Persien, über ein Land, in dem seit dem Sturz des Schahs bis heute kein Frieden eingekehrt ist. Die Handlung ist in einer Provinzstadt angesiedelt, und wir schreiben das Jahr 1980.
Die gegensätzlichen Machtkämpfe, die sich auch innerhalb der Familienmitglieder des Colonels widerspiegeln, beschwören Furcht und Schrecken herauf. Der Colonel sieht sich im Taumel des Untergangs, denn alle seine Kinder, Söhne wie Töchter, gehen nach und nach im Kampf der Revolution, der sie sich verschrieben haben, verloren. Mit fast prophetischen Worten beklagt der Colonel in einer Art Trauergesang den Verlust seiner Kinder und seiner Frau, die er im Eifersuchtswahn umgebracht hat.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Sehr gutes Buch, dass einem ein eindringliches und teilweise sehr beklemmendes Gefühl über die Zeit der Revolution im Iran vermittelt. Man sollte sich vor dem Lesen des Buches bereits mit der Geschichte des Iran befasst haben, da man anderenfalls Figuren des Buches kaum verstehen wird (ein ehemaliger Geheimdienstler des Schahs, der dann für die Revolution arbeitet; die Kinder des Colonel, die alle anderen Revolutionsrichtungen folgen und so der Revolution teilweise wieder zum Opfer fallen).
Das Buch ist insbesondere auf den ersten Seiten schwer zu lesen: Es gibt keinen Helden, mit dem man sich identifizieren kann und die Gedanken des Colonel springen.
Lässt man sich auf das Buch ein, so entwickelt es eine erdrückende Atmosphäre aus Verzweiflung, Resignation und Trauer, die einen mehr mitreist, als es jede Dokumentation könnte und einem - falls das möglich ist - "hautnah" vermittelt, wie es sich zu dieser Zeit angefühlt haben muss und was die Gesellschaft des Iran geprägt hat.
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Mahmud Doulatabadi, Professor für Literatur in Teheran gehört heute zu den wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellern seines Landes. Zuletzt erschien sein Roman "Die alte Erde", jetzt sein neuer Roman "Der Colonel". 15 Jahre lang hat er an diesem existenzialistischen Roman geschrieben, der in seiner "morgenländisch-poetischen" und expressionistischen Sprache an Werke von Camus und Sartre erinnert. Das Buch, das als Mahnmal für die Opfer der iranischen Tragödie der letzten 60 Jahre stehen kann, bringt dem Leser auf eindrucksvolle Weise die Hintergründe, Untergründe oder die Anonymität der Situation im Iran näher.

Der Roman spielt in den Achtzigerjahren, zur Zeit des Golfkriegs zwischen dem Iran und dem Irak. Saddam Hussein überfällt die in den Händen von Khomeini und den islamischen und Fundamentalisten befindlichen Ölquellen. Im Iran wird die totale Verteidigung ausgerufen. Die 13-jährige Tochter des Protagonisten des "Colonel", einem ehemaligen hoch dekoriertern Offizier der Schaharmee, wird wegen Staatsverrat und Wehrkraftversetzung zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Die Rahmenhandlung spielt sich um dieses Begräbnis herum ab. Der Colonel" gibt auf eine pathetische Art einen Abriss der Geschichte des Iran der letzten 50 Jahre mit allen Hoffnungen und Enttäuschungen. Im Zentrum dieses sehr dunklen Buches stehen der Colonel und seine Kinder. Er hängt seinen Gedanken nach und erzählt was in seinem Leben alles schief gegangen ist.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Autor wirft den Leser in den Roman über den Iran nach der Revolution. Keine Einführung, keine Erklärung. Das Nachwort des Übersetzers muß dringend an den Anfang gestellt werden. Auch als langjähriger DIE ZEIT-Leser kenne ich nicht all die Personen, die die Geschichte des Irans maßgebend bestimmt haben. Dann beginnt aber ein starker Sog in die Geschichte einer iranischen Familie. Ein Vater blickt auf sein Leben zurück, erlebt all die Schrecknisse beginnend vom Schah und der Einflußnahme der westlichen Länder. Unter dem Schah war er kritisch in der Armee, verweigerte gar einen Einsatz gegen seine Landsleute, seine Heimat. Was ist aber seine Heimat, wer sind seine Mitmenschen? Das wird zu einem zentralen Thema des Buches. Den Sturz des Schahs kann er nicht bejubeln, da er schon die nächste Katastrophe kommen sieht. Sein ältester Sohn wird zwar entlassen, aber der Folterer besucht ihn bald wieder. Die Henker wechseln nur die Fronten. Die Folgen der Revolution werden an seinen Kindern gezeigt. Euphorie folgt blankem Entsetzen. Nur eine Tochter entgeht der Folter, dem Tod, durch die Heirat mit einem Henker. Aber eigentlich ist sie innerlich auch am Ende. Die Darstellung der Geschichte am Vater und seinen Kindern ermöglich die Beschreibung der Folgen an Menschen im Iran vom Kind bis zum alten Mann. Es soll hier nicht mehr verraten werden, um die enorme Spannung, die das Buch entwickelt nicht zu stören.
Der Stil des Buches enorm dicht, da die Geschichte in einem Tag erzählt wird, mit vielen Rückblicken. Teilweise werden Ereignisse aus der Geschichte des 19ten und 20sten Jahrhundert eingeflochten. Dies ist teilweise etwas zu viel und auch zu aufdringlich (hierfür den Stern Abzug).
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