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am 13. November 2016
Ich bin nicht der klassische Zombie-Film-Gucker, habe in letzter Zeit aber mal ein paar "genossen". Dieser ist durchaus zu empfehlen, wenn man eine gesunde ; ) Mischung aus fliegenden Gliedmaßen und englischem Humor haben will. Leider ist der Cockney-Aspekt (ich bin Englisch-affin) mehr auf das rhyming Cockney beschränkt - aber das ist für ein paar Lacher gut. Mitunter etwas schlicht, aber so sind wohl viele Zombie-Filme - das Muster ist eben klar und hier hat man die kleine Brechung über Altenheim- und Sprachwitz. Wie der auf Deutsch funktioniert, habe ich nicht überprüft, macht bei Cockney eigentlich keinen Sinn - trotzdem gucken und danach alles schön aufwischen!
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am 1. Januar 2016
Auf der einen Seite: die "Cockneys", ein gutgelaunter Haufen alter Brummbären, die sich topfit und im Sekundentakt die Gags um die Ohren knallen. Auf der anderen Seite: eine Gruppe unfähiger Bankräuber. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die Zombies auf.

Leute, was habe ich mich amüsiert. Diese superlustige und gleichzeitig brutale und blutige Horror-Komödie strotzt nur so vor genialen Ideen und grandiosem Humor.
Wenn plötzlich Senioren mit Maschinengewehren und Schrotflinten oder auch mit Baseball-Schläger und Hammer auf Zombies losgehen, ist perfekte Unterhaltung angesagt.
Überhaupt: die Senioren sind genial! Knallen sich im Sekundentakt die Gags um die Ohren, oder liefern sich ein "Rennen" mit den Zombies - einer langsamer als der andere - herrlich!
Vor allem der ältere Herr "Hamish" ist zum kaputtlachen. Dank herrlich sinnlosen aber furztrocken präsentierten Sprüchen wie: "Äpfel und Birnen sind genauso gut wie Dirnen; die Suppe ist mir Schnuppe; ich trink jetzt einen Wein sagt das Schwein!" oder auch "Das ist doch klar oder? Das sind Vampire. Was wir jetzt brauchen sind Kruzifixe, Silber, Knoblauch, Weihwasser und Christopher Lee" kann man sich kaum noch auf der Couch halten.

Auch die Idee, zwei verfeindete Zombie-Hooligan-Gruppen aufeinandertreffen zu lassen: der helle Wahnsinn!

Ich habe mich prächtig amüsiert wie schon lange nicht mehr. Geiler Humor, blutig-brutale Gewalt und wahnsinns Schauspieler: ansehen!
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am 11. März 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Schon in den ersten Sekunden wenn der Geier an einer Baustelle in London der Jetztzeit sitzt und die rockige Musik anschwillt ist klar, dass uns sehr viel Spaß erwarten könnte. Der Eindruck trügt nicht. Sofort gibt es zerfetze Hälse und eine kleine Schlachtplatte kann beginnen. COCKNEYS VS ZOMBIES (Cockney = Bewohner des Londoner Eastends) erfindet dabei das Genre nicht neu, es ist aber eine nette und blutige Hommage an die diversen Spielarten des Zombiefilms.

Dazu gehört auch eine gute Portion Overacting der diversen Akteure und ein gut gewählter Schuss Trash und Comicoptik. Und leider auch eine nicht immer optimale Deutsche Synchronisation. Gerade wegen dem speziellen Cockney Dialekt lohnt sich auch hier die engl. Originalfassung. Aber dies sind nur Kleinigkeiten eines sehr unterhaltsamen und blutigen Zombiestreifen auf Augenhöhe mit SHAUN OF THE DEAD oder auch ZOMBIELAND. COCKNEYS VS ZOMBIES bewegt sich damit in etwa auf dem Niveau einer ähnlichen Überraschung der letzten Monate JUAN OF THE DEAD.

Wobei der typisch englische Humor schon stark an SHAUN erinnert, ohne vielleicht dessen detailversessene Schrägheit ganz zu erreichen. Aber vom Action- und Fun-Niveau sind beide ebenbürtig bzw. COCKNEYS ist deutlich blutiger. Nach einer halben Stunde geht es dann richtig los und es gibt Gedärmematsch und alle möglichen Körperteile befinden sich weit weg von ihrer ursprünglichen Bestimmung. Selbst Babies werden Opfer unserer tapferen Zombiebekämpfungstruppe die tatkräftig von den Rentnern des Viertels unterstützt werden.

Schnell lernen unsere Hauptdarsteller, dass die Kopfzertrümmerung immer noch die beste Methode ist, den Untoten der Garaus zu machen. Hat sich das bis heute immer noch nicht überall rumgesprochen ;-) Und so gibt es jede Menge Blutmatsch und fantastische Rennen nach dem Motto "Rentner mit Rollator gegen langsame Zombies". Die Schauspieler sind alle erfrischend unbekannt und nutzen die Schippen, Handgranaten, Schwerter, Elektrozangen und sonstige umfunktionierten Waffen gegen die Fleischfresser sehr effektiv.

Zur Freude der Gorehounds unter uns. Im deftigen Finale bleibt kein Auge und keine Kameralinse trocken, der unterhaltsame Soundtrack stimmt ebenfalls und somit kann COCKNEYS VS ZOMBIES für alle Zombedy Freunde vorbehaltlos empfohlen werden und reiht sich unter die Neuzeit-Klassikers des Genres ein.

4,5/5 Babykicks....äh,....Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: durchweg gelungen, wenn auch nicht immer optimale Schärfe
- TON: spritzig und öfters auch räumlich, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: massig und teilweise in HD: Intervies, Behind the scenes, Zombie-Schule, erweit. + entfernte Szenen, Storyboard Vergleich usw.
- SONSTIGES: FSK 18 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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am 19. März 2017
Hatte gerade Scout vs. Zombies gesehen, der stellenweise echt brüllend komisch war und bin nach dem sehen des Trailers
Cockneys vs. Zombies (der auch gut zusammengeschnitten ist) mit Vorfreude an den Film herangegangen (und nach dem Lesen der Rezensionen)....aber was war das????
sterbenslangweilig, schlechtes Makeup die Zombies nur rot geschminkt das war es, nicht lustig, selbst die Szenen aus dem Trailer kommen in den Film nicht lustig rüber?! wtf?! Zeitverschwendung. Ich musste nicht einmal lachen bei dem gesamten Film. Bin sogar zum Schluß eingeschlafen.
Da retten nicht mal die Rentner diesen Film. Da wurde viel Potential verschenkt.
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am 21. Mai 2017
Also ich habe schon viele Zombiefilme gesehen und ich muss sagen er zählt sowasvon zu einer der Besten die jemala gesehen habe. Musste so oft lachen und der Film hat echt richtig geile Splattereffekte. Eine klare empfehlung für jeden der gute Zombiefilme mag und gerne mal richtig lachen will👌 Bitte mehr davon
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TOP 500 REZENSENTam 9. Februar 2013
"Humans vs Zombies", "Strippers vs Zombies", "Abraham Lincoln vs Zombies", "Aliens vs Zombies", "Django vs Zombies" - und jetzt auch noch "Cockneys vs Zombies".

Dieser Film lief 2012 auch auf dem Fantasy-Filmfest, die Meinungen waren gemischt.

Bei einer Zom-Com aus Großbritannien werden natürlich Erinnerungen an den Kultfilm "Shaun Of The Dead" wach, dieses Niveau kann "Cockneys vs Zombies" natürlich nicht ansatzweise erreichen, auch ein "Zombieland" ist filmtechnisch einige Klassen höher anzusiedeln.

Viele Gags zünden im vorliegenden Film nicht so richtig und/oder wirken zu aufgesetzt, die Handlung dümpelt ausgesprochen unspannend so vor sich hin, der Gore-Faktor ist nicht besonders hoch und natürlich wurde hier fast ausschließlich schlecht gemachtes CGI-Blut eingesetzt.

Echte Charaktere wie Simon Pegg in "Shaun Of The Dead" sucht man vergeblich, neue Ideen findet man hier ebenfalls nicht.

Am besten sind noch Vor- und Abspann, das comicartige Design ist hier gut gelungen, die Musik passte wiederum überhaupt nicht zum Film.

Zur Handlung braucht man nicht viel zu sagen:

Wir haben eine Gruppe junger Leute, die einen Banküberfall begehen und eine Gruppe von nicht mehr ganz frischen Senioren, die sich gemeinsam der plötzlich auftauchenden Zombieschar entgegenstellen.

Zwar ist dieser Film sicherlich besser als die ganz oben genannten Namensvettern, dennoch versäumt niemand etwas, der sich hier in Verzicht übt.
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"Cockneys vs. Zombies" dürfte sich unter Zombie-Film-Fans schnell als Klassiker etablieren. Viel Splatter, überzeugende Effekte, witzige Momente ... Es ist alles da, was einen guten Zombiefilm ausmacht.

Der Film kopiert dabei auch Gangsterfilm-Elemente à la Guy Ritchie. Viel Rumgeballere, Gangstersprüche und kurze Rückblenden prägen den Erzählfluss zu Anfang bis das Zombiesplattern beginnt. Die Handlung ist dabei sicher nicht immer logisch, die Schauspieler besonders gut oder die Dramaturgie sehr ausgefeilt. Aber kurzweilig ist der 88-minütige Film in jedem Fall.

Die Komik entsteht dabei nicht zuletzt aus der Gegenüberstellung einer Gruppe von Rentnern und den Zombies. Rollstühle und Rollatoren sind die Hauptfortbewegungsmittel auf der Flucht vor den trägen Untoten. Dabei entstehen nicht wenige komische Bilder.

Die Ausstattung der Blu-Ray ist recht umfangreich mit einigen Dokumentationen, Interviews und Audiokommentaren. Die Bild- und die Tonqualität ist sehr gut.

Fazit: Ein überzeugender Zombie-Film in guter Qualität mit einer Menge Extras. Fans des Genres sollten rundherum zufrieden sein!
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am 25. Juli 2014
He.....he..., der Schwerpunkt liegt hier eindeutig im Bereich Humor und Action. Obwohl einige Splatterszenen geboten werden und grauslige Gestalten ist der Film eher nicht zum wirklich gruseln geeignet. Die ersten Zombies, die in der Gruft auftauchen sehen eher irgendwie niedlich aus obwohl die es gleich richtig krachen lassen.

Auch die Charakteren sind irgendwie total kaputt, herrlich. Genauso dieser leckere, typisch englische Humor. Liegt hundertpro daran, dass sich der Regisseur deutscher Herkunft in England perfekt integriert hat.

Der Film ist nicht grade ein Leckerbissen an filmischer hoher Kunst. Die Schauspieler liefern sehr gute Arbeit ab. Anhand den Effekten ist zu merken, dass den Machern keine großartigen Gelders zur Verfügung stand., Was aber am Ende echt wurscht ist, denn dat Filmken macht einfach nur Fun und sonst nichts!

Eine tolle Unterhaltung ohne großartige Höhepunkte aber Langeweile keimt nicht mal ansatzweise auf!

Und „JAHAAAA“ direkte Vergleiche sind immer unfair. Mit den üblichen Verdächtigen wie z.B. „SHAUN OF THE DEAD“ kann er nicht konkurrieren...muss er auch gar nicht. Denn alleine für seine lockere, freche, unkomplizierte Art hat er sich meines Erachtens nach einen festen Stammplatz im Genre redlichst verdient.

Auch krasse Szenenwechsel werden geboten wie gleich am Anfang, die Begegnung mit dem psychopathischen Kriegsveteranen Mickey, der das Auto stoppte. Dann der krasse Szenenwechsel ins Pflegeheim. Einfach zu herrlich. Der Film geht in einem lockeren, flotten Tempo voran ohne großartigen Ecken und Kanten!

Geniale Mucke jibet auch. Der Song von Automatic-“Monsters“ passt perfekt zu diesem Film.

Ich mag solche Filme...........herrlich makaber, sarkastisch und abgedreht!

Was mir echt gefehlt hat ist eine kleine Spur Dramatik oder Spannung.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. August 2013
Auf einer Baustelle im Londoner East End entdecken zwei Bauarbeiter einen Friedhof aus dem 17. Jahrhundert Dort ließ Charles II die Überreste der zum Tode verurteilten entsorgen. Durch die Öffnung durch die Arbeiter erwachen die Leichen als Zombies zum Leben, sie beißen die Männer und verursachen so einen Zombie Ausbruch in dieser Gegend.
Von dieser Katastrophe haben die beiden Brüder Terry (Rasmus Hardiker) und Andy MacGuire (Harry Treadaway) voerst keinen blassen Schimmer, sie organisieren in dilettantischer Manier einen Raubüberfall, mit dabei Cousine Katy (Michelle Ryan), Freund Davey Tuppence (Jack Dolan) sowie der Psychpath "Mental Mickey (Ashley Bashey Thomas).
Trotzdem sind die Gangster grundgütig, denn sie wollen das Geld ja nur um Großvater Rays(Alan Ford) Altersheim vor der Schließung zu retten. Dort im idylliscchen Altenstift wüten natürlich schon die Zombies und auch die Bankräuber fahren auf ihrer Flucht durch das verseuchte East End. Ein Kampf beherzter Bürger aus dem Viertel mit den Zombiebiestern beginnt...
Klingt alles soweit ganz gut nach "Shaun of the Dead" Machart und der deutsche Regisseur Matthias Hoene inszeniert mit einem britischen Flair. Allerdings fällt die britische Zombiehatz diesmal nicht ganz so subversiv und böse aus, "Cockneys vs. Zombies" ist da eher ein bissel zu brav und kuschelig-gemütlich. Splatterfans werden zwar nicht ganz enttäuscht sein, denn in Punkto Zombiemetzelei gehts gut zur Sache. Großartig gemacht ist der Vorspann, das Intro. Unterlegt mit dem Monstersong "Monster" der Band The Automatic gehts begeisternd los.
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am 20. Dezember 2012
(Kinoversion)

London, immer gern genommenes Ziel für extraterrestrische Invasionen oder eklige Zombie-Epidemien, wird mal wieder von einem Virus heimgesucht, der die ahnungslosen Bürger der Stadt in Menschenfleisch mampfende Flodderfritzen verwandelt. Glücklicherweise bricht die Epidemie just in dem Moment aus, in dem die Brüder Andy (Harry Treadaway, „The Disappeared“) und Terry (Rasmus Hardiker, “Starter for 10”) eine Bank überfallen haben und mit Geiseln und Komplizen flüchten wollen. Denn somit hat die Polizei alle Hände voll damit zu tun, der Untoten Herr zu werden anstatt die Bankräuber festzunehmen. Das Geld wollen die Brüder ihrem Großvater (Alan Ford, „Lock, Stock & Two Smoking Barrels“) schenken, damit der damit das Altersheim, in dem er lebt, vor der drohenden Schließung bewahren kann. Nun ist allerdings Eile geboten, denn die Zombies vermehren sich rasend schnell und machen auch vor unserer kleinen Gauner- und Geiselclique nicht halt. Und Opas Altersheim haben sie auch schon belagert, was dieser gar nicht witzig findet. Werden es die beiden eigentlich grundguten und tölpeligen Enkel schaffen, rechtzeitig zu Opa zu kommen und sich gleichzeitig ihrer infizierten Kumpel zu erwehren? Eine rasante und blutige Fahrt durch ein zombieverseuchtes London nimmt ihren Lauf…

Obwohl Regisseur Hoene seinen Film nicht unbedingt als Zom-Com, also Zombie-Komödie verstanden wissen will, sondern als amüsanten Actionfilm, ist „Cockneys vs Zombies“ doch eher ein sehr humorvoller Zombiefilm, der allerdings temporeich inszeniert wurde. Hoene beweist hier sicheres Gespür für Timing und Witz, der sich hier sowohl in den Dialogen als auch in absurd-komischen Situationen ausdrückt.

Die wie immer vorzuziehende Originalversion beschert dem Film seinen ganz besonderen Charme, wobei selbst geübte Ohren hier teilweise Probleme mit dem geschnodderten und genuschelten Englisch haben dürften, das teilweise auch in den für Laien und selbst Engländer kaum zu verstehenden Cockney-Akzent abdriftet. Der Begriff „Cockney“ war einst eine spöttische Bezeichnung für die Londoner, heute umschreibt er eher den wirklich sehr eigenen Dialekt, in dem munter einfach Worte gegen andere ausgetauscht werden oder durch eine Umschreibung ersetzt werden. Es ist schon eine Wissenschaft für sich, das Sprachmuster, das hinter Cockney steckt, überhaupt verstehen zu können, geschweige denn den Akzent selbst. Einer der Senioren führt dies im Film sehr amüsant und anschaulich vor. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen und den Film unbedingt im Original und/oder mit Untertiteln schauen.

„Cockneys vs Zombies“ ist Spaß und Spannung von der ersten Minute an. Die Drehbuchautoren James Moran („Severance“) und Lucas Roche (der hier debütiert) geben Hoene eine stimmige und witzige Story an die Hand, die dieser mühelos umsetzt. Der Film hat alles, was ein guter Zombiefilm braucht: eine Geschichte, die interessant genug ist, um dem Zuschauer ein solides Storygerüst zu liefern, glaubwürdige und versierte Darsteller mit ausreichend Humorpotenzial, genug Budget, um die Zombies und die von ihnen angerichteten Widerlichkeiten schön blutig in Szene zu setzen und einen Regisseur, der in der Lage ist, seinen Debüt(!)film so gut und professionell aussehen zu lassen, dass man ehrlich begeistert ist.

Wenn ein Zombie einem Altersheimbewohner ins falsche Bein, nämlich das mit der Beinprothese, beißt, ist das schon sehr amüsant. Noch besser wird es, wenn Andy und Terry sich mit dem Problem konfrontiert sehen, einen ihrer zum Zombie gewordenen Kumpel mittels Kopfschuss exekutieren zu müssen, dieser aber seit einer OP eine Stahlplatte im Kopf hat, an der alle Kugeln mühelos abprallen. Von solchen Situationen gibt es viele im Film, so dass für ausreichend Spaß gesorgt ist. Aber keine Angst, auch Ekliges gibt es genug, hier durften sich die Maskenbildner und Special Effects-Leute so richtig austoben. Bezaubernderweise hat Hoene im Abspann alle am Film beteiligten Zombie-Darsteller namentlich genannt, und das waren immerhin so um die 800.

Die Darsteller sind wunderbar gecastet und lassen an der Glaubwürdigkeit ihrer Charaktere keinen Zweifel aufkommen. Der wie immer großartige Harry Treadaway hat hier im Casting seinem Zwillingsbruder Luke („Attack the Block“) den Rang abgelaufen, wie ich nach dem Film vom Regisseur erfahren habe. Ich kann zwar qualitativ keinen Unterschied im Spiel der Brüder ausmachen, aber da Harry die Rolle laut Hoene unbedingt spielen wollte, gönne ich ihm, dass dies geklappt hat. Auch Rasmus Hardiker als Terry spielt den Samariter-Bankräuber mit viel Humor und Charme. Besonders hervorzuheben ist allerdings das Spiel der Senioren, die sich mit Witz und Würde der hungrigen Zombies erwehren. Hoene konnte für die Rolle der Peggy Schauspielveteranin Honor Blackman gewinnen. Die mittlerweile 85jährige, die übrigens die Vorgängerin von Diana Riggs in der Serie „The Avengers“ war, ist erstaunlich fit und sieht keinen Tag älter als 65 aus. Laut Hoene hatte sie richtig Spaß daran, den Zombies den Garaus zu machen.

Es ist ein Heidenspaß, den renitenten Rentnern und töffeligen Kleinkriminellen bei ihrem Überlebenskampf zuzusehen. Eine zügig voranschreitende Handlung und eine ordentliche Portion Gore machen „Cockneys vs Zombies“ zu einem äußerst kurzweiligen Vergnügen, das durchaus Kultstatuts erreichen könnte. Und der viel Kummer und Leid gewohnte Horrorfan kann sich endlich mal wieder entspannt zurücklehnen und den Film genießen, da er hier ausnahmsweise mal keinen sinnentleerten Murks geboten kriegt, sondern eine echt britischen Zom-Com, die einem 88 Minuten Kurzweil beschert. Deshalb verdiente fünf von fünf Cockneys, die den Zombies gehörig den Marsch blasen.
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