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Close As You Get

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Produktinformation

  • Audio CD (25. Mai 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Eagle Rock (Edel)
  • ASIN: B000NO20LK
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. If The Devil Made Whisky
  2. Trouble At Home
  3. Thirty Days
  4. Hard Times
  5. Have You Heard
  6. Eyesight To The Blind
  7. Evenin'
  8. Nowhere Fast
  9. Checkin' Up On My Baby
  10. I Had A Dream
  11. Sundown

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

GARY MOORE - CLOSE AS YOU GET

Gary Moore ist einer der besten und wichtigsten Musiker, die jemals aus der Rockszene Großbritanniens hervorgegangen ist. Der Beginn seiner langen Karriere geht bis in die Sechziger Jahre zurück und umfasst viele bedeutende und legendäre Rockbands, inklusive Thin Lizzy, Colosseum II und Skid Row, um nur drei Namen einer überaus erfolgreichen Laufbahn zu nennen, in der sich Moore auch und vor allem als Solomusiker einen exzellenten Namen erspielt hat.

Mit seinem neuesten Studioalbum "Close As You Get" setzt Moore die stilistische Richtung fort, die er mit seinem überaus erfolgreichen Werk "Old, New, Ballads, Blues" vor zwei Jahren eingeschlagen hat. Moore mischt eigene Kompositionen mit einigen sehr interessanten und von ihm wieder entdeckten Blues-Coversongs, mit denen er sich auf "Close As You Get" als grandioser Gitarrist und Songschreiber präsentiert. Diese Scheibe zählt schon jetzt ohne Zweifel zu den gelungensten Blues-Gitarrenalben des noch jungen Jahres.

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Gary Moore bleibt dem Blues treu. Ausflüge ins Rock-Lager finden auch auf Close As You Get nur ansatzweise statt, der Altmeister widmet sich intensiver denn je alten Blues-Klassikern.

Close As You Get besteht zur Hälfte aus Coverversionen, denen der Sänger und Gitarrist seinen unverwechselbaren Stempel aufdrückt. Egal ob John Mayalls "Have You Heard", Swain/Royces "Evenin´" (das schon Led Zeppelin inspirierte), die Sonny-Boy-Williamson-Hits "Eyesight To The Blind" (bekannt geworden durch die Interpretation von The Who) und "Checkin´ Up On My Baby" oder Chuck Berrys saftiger Rock´n´Roller "Thirty Days" - Moore veredelt jede Nummer mit ausdrucksstarkem Gesang, gut abgehangenem Riffing und grandiosen, rauen Soli. Alleine die mit viel Herzblut rausgedonnerten Licks machen diese CD schon zu einem Pflichtkauf für jeden Freund härterer Blues-Kost, und auch Moores fünf nagelneue, bodenständige Eigenkompositionen dürften keinen Szene-Gourmet enttäuschen.

-- Michael Rensen


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Von Abby Normal TOP 500 REZENSENT am 3. Juni 2007
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
CLOSE AS YOU GET klingt etwas dreckiger als die üblichen Alben von Gary Moore. Es gibt keine großen Experimente, der Sound ist pur und handgemacht.

Es stimmt schon, Gary Moore hat schon härtere Alben aufgenommen. Aber auch dieses Mal sind seine Songs kraftvoll. Die Gitarrensoli sind äußerst gefühlvoll und erinnern dieses Mal verstärkt an das ehrliche Improvisationsspiel alter Blueshelden. Kein Wunder, denn das Album enthält zur Hälfte Material jener Helden. Die Coverversionen sind sogar sehr gut gelungen. Darunter sind zum Beispiel HAVE YOU HEARD von John Mayall oder das geniale EYESIGHT TO THE BLIND von Sonny Boy Williamson, das unlängst erst Aerosmith auf seinem Bluesrockalbum HONKIN' ON BOBO gecovert hat. (Ebenfalls eine geniale Version!)

Verlernt hat Gary Moore jedenfalls nichts. Mit dem witzigen THIRTY DAYS (von Chuck Berry) zum Beispiel beweist er eindrucksvoll, dass seine Finger noch immer flink sind und dass Blues ganz schön rocken kann.

Auch seine selbstgeschriebenen Songs haben es in sich. Er hat seinen Humor nicht verloren. Die Texte sind häufig mit einem Augenzwinkern versehen. So auch gleich der erste Track auf dem Album: IF THE DEVIL MADE WHISKY (HE MUST HAVE MADE MY WOMAN TOO). Zurück zum Blues, zurück zu den Wurzeln. Und schon singt der Ire aus Belfast über Whisky. Wollen wir hoffen, dass er mit dem Song seine Frau nicht verärgert hat...

Alles in Allem ist es das, was man von Gary Moore erwarten durfte. Vielleicht ist es nicht sein bestes Album. Vielleicht fehlt ein echter, kommerzieller Chartbreaker auf diesem Album. Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich gelungenes Album, ein Album, bei dem man auch gerne einmal die Augen schließt, die Texte ausblendet und nur zuhört, was Moores Gitarre zu sagen hat.
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Format: Audio CD
... wenn man bedenkt, wie lange beispielsweise B.B.King noch getourt ist, so würde ich mir wünschen, dass Gary Moore seine Fan-Gemeinde noch viele Jahre mit "seinem" Blues erfreut. Der mittlerweile 55jährige Moore scheint nicht müde zu werden und hat mit dem neuen ein erfreulich erfrischendes und abwechslungsreiches Album auf den Markt geworfen. Meiner Meinung nach lange Zeit überfällig, aber dafür um so spektakulärer. Die Aufnahmen wirken sehr organisch und natürlich. Der Linkshänder beweist wieder einmal überaus deutlich, dass ein "Weißer" in der Lage ist, echten Blues zu spielen, aber dass die eigene Weiterentwicklung auf diesem Gebiet noch nicht ausgereizt ist. Die gecoverten Songs gleichen der Gegenwart zeitgemäße Versionen, mein persönlicher Lieblingssong ist hier "Eyesight To The Blind"; eine Nummer, die selbst nach öfterem Hören für eine kräftige Portion guter Laune sorgt. Manchmal jedoch bildet sich eine kleine Sprechblase im Hirn mit der Frage: Warum immer wieder Cover-Versionen, wenn der Mann doch in der Lage ist, selbst fantastische Songs, wie z.B. "Nowhere Fast" zu schreiben?!
Mit dabei auf diesem Album ein 'alter' Weggefährte Moore's; aus den Thin Lizzy - Zeiten: Am Schlagzeug - Brian Downey (der auch diesen Sommer auf der Deutschland-Tournee live dabei war und: f*ck, was ist der gut & zaubert das Feinste aus den Fellen raus).

Ich kann jeder/m diese Scheibe nur wärmstens an Herz legen; sie hält wahre Überraschungen für's Ohr bereit.

Allen 'Skeptikern' und/oder (Hard-)Rockern möchte ich noch sagen, dass der Blues eh nie für die breite Masse gemacht ist, dass haben nun einmal div. Stilrichtungen so an sich.
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Format: Audio CD
Mit seiner neuen CD beweist Gary Moore wieder einmal, dass man ihn niemals unterschätzen sollte. Er scheint irgendwie ein Gespür für notwendige musikalische Veränderungen zu haben.
Ende der achtziger Jahre hatte er genau richtig erkannt, dass er dem jahrelang gespielten Hardrock kein neues Leben mehr einhauchen konnte. `Still got the blues`1990 war wie eine Auferstehung, als wäre das die Art Musik, die er schon immer hätte spielen sollen. Kritiker indes sprachen ihm jedes Feeling für den `echten schwarzen`Blues ab. Die hat er dann 1995 mit der Klasse-CD `Blues for Greeny` erstmal zum Schweigen gebracht, allerdings nicht mit eigenen, sondern eben ausschließlich mit Peter-Green-Songs.
Das war`s dann für`s erste mit dem Blues, es folgten experimentelle Aufnahmen wie `Dark days...`und `A different beat`, aus meiner Sicht ein mutiger, aber unbefriedigender Schritt, ich zumindest konnte damit nichts anfangen.
2001 `Back to the blues`, jedoch - hier hat er seine ersten beiden sehr guten Blues-CD`s neu aufgewärmt, völlig überflüssig und ideenlos, seine eindeutig schwächste Blues-Platte. Dann ein weiterer kreativer Fehlschlag mit `Scars` bevor 2004 mit `Power of the blues` ein Hoffnungsschimmer am Horizont erscheint, die CD ist mindestens genauso stark wie `After hours` 1992.
Und jetzt auf einmal schüttelt der Meister diese bärenstarke Scheibe aus dem Ärmel ! Es ist nicht der praktisch von Moore erfundene "Hardrock-Blues", es ist auch nicht der klassische ursprüngliche Blues à la Peter Green, nein - es klingt endlich so, als hätte Gary Moore den Blues, wie immer man ihn definieren mag, voll und ganz verinnerlicht.
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