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Close to the Glass [Vinyl LP]

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Close To The Glass
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Vinyl, 21. Februar 2014
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Produktinformation

  • Vinyl (21. Februar 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: City Slang (Universal Music)
  • ASIN: B00GRHBE5K
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

The Notwist melden sich nach sechs Jahren mit einem fulminanten neuen Album zurück.
Es heißt Close to the Glass.
Das neue Album ist gleichzeitig die vielseitigste und die homogenste Platte, die The Notwist bislang gemacht haben. Die Band verwendet gerne den Begriff Collage, wenn sie das Gesamtbild der zwölf Stücke beschreiben soll: Komplexe elektronische Tracks, wie das Anfangsstück “Signals”, der Titelsong oder “Into Another Tune”, wechseln sich ab mit Liedern, auf denen fast nur Markus Achers Stimme und eine Akustikgitarre zu hören sind (Casino, Steppin’ In); es gibt das mitreißende Kong, den Hit der Platte, den The Notwist schon länger live spielen, und ein fast neunminütiges, wunderschönes Instrumental (“Lineri”), Beatles–hafte Gesangslinien (“Run Run Run”) folgen auf vollständig gesampelte Tracks (“The Fifth Quarter of the Globe”), die an instrumentale HipHop-Meisterwerke wie DJ Shadows Endtroducing aus den Neunzigerjahren erinnern.

Close to the Glass mag wie eine Collage klingen – aber sie stammt von einem verschworenen Kollektiv, von einer Einheit. Nicht umsonst wollten The Notwist die gesamte Platte ursprünglich sogar live einspielen, im Vertrauen auf die berauschenden Konzerte in den letzten Jahren. Aber da sich die unmittelbare Bühnenenergie nicht ohne weiteres im technischen Aufnahmeprozess bewahren lässt, wurde sie in fast zweijähriger Studioarbeit Spur für Spur, Schicht für Schicht wiederbelebt.

Bei der Ankündigung des neuen Albums hat der Song Close to the Glass bereits für Schnappatmung bei Fans gesorgt und nichts anderes erwarten wir von der ersten Singleauskopplung “Kong”, die so herrlich nach Notwist klingt - Powerpop mit Drive. Hit, Hit, Hit.

Und natürlich klingt das ganze restliche Album genau so, genau nach The Notwist und nicht anders.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Vinyl Verifizierter Kauf
sprich, alle sechs Jahre, beehrt und die Indieinstitution aus Bayern, The Notwist, mit einer, neuen, Platte.

Und in eben dieser Regelmäßigkeit liefert die Truppe eben auch kleine Meisterwerke ab. So auch mit Close to the Class.

Schon der Opener Signs zeigt wohin die Reise geht, nämlich in feinste Electro-Indie-Popgefilde die beim ersten hören sicherlich nicht einfach zu verarbeiten sind. Auch wenn ich diese, für mich fast, ausgelutschten, Begriffe vermeiden wollte. Aber es pluckert, fiept und gurgelt einfach zu fein.

In diesselbe Kerbe haut der folgende, Namensgebende Titelsong, Close to the Class. Eine elektronisches Meisterwerk, aufgepeppt mit synthetisch klingenden Percussions. Diesen gab es auch als Vorabsingle, eine clevere Wahl der Band, macht dieser doch Bock auf mehr. Und das bekommt man dann auch.

Doch die Bayern beehren uns nicht nur mit diesen, überragenden, elektronischen Spielereien eines Martin Gretschmann, nein, auch die Gitarren kommen natürlich nicht zu kurz.

Das zeigt das geniale Kong auf. Zu Beginn eine reine Indiegitarrennummer mit dezenter elektronischer Untermalung und Falsettartigem Gesang von Markus Acher, steigert sich das Stück mit Computerstreichern und Gretschmanns Elektrosounds, zu dem Highlight, der Hymne, des Albums auf. Von diesem Song kann ich einfach nicht genug bekommen, vereint er eben alles was man an der Band lieben gelernt hat.

Und auch in den folgenden Songs ist kein Qualitätsabfall zu bemerken. Zu entdecken gibt es viel, aber eben auch viel zu erarbeiten. Die Ideen und Melodien entfalten sich nicht gleich, das macht die Sache, für mich, aber nur noch spannender.
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Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 21. Februar 2014
Format: Audio CD
Das schreibt sich immer so leicht dahin – sechs Jahre warten, neue Platte, alles super, weiter geht’s… Dabei darf und muss man schon mal innehalten, wenn die Weilheimer Blosn um die Gebrüder Acher nach längerer Pause eine Arbeitsprobe abliefert und diese wieder, schon wieder und lange vor Erscheinen als Meisterwerk gefeiert wird. The Notwist gelten hierzulande nicht ohne Grund als heilbringende Konstante und Phänomen gleichermaßen, argwöhnisch beäugt, weil sie geschafft haben, woran andere sich oft mit übermäßiger Anstrengung seit Jahren erfolglos abarbeiten – sie sind eine eigenständige Marke, sie klingen nicht “wie”, sondern setzen den Maßstab und zitieren sich maximal selbst. Die Aufmerksamkeit, die ihnen seit Jahren zuteil wird, verdienen sie sich – erstaunlich genug – ausschließlich mit musikalischen Nebengeräuschen, man nimmt die fünf meistenteils als eher scheue Heimwerker wahr, die nur dann in Erscheinung treten, wenn Platte und Tour es notwendig machen. Danach treten sie wieder bereitwillig zurück in den Halbschatten, das große, das laute Rad sollen ruhig andere drehen.

“Close To The Glass” ist wieder solch ein Monolith geworden, so wie auch “Shrink” und “Neon Golden” schon welche waren, beileibe nicht umstürzlerisch oder zeitgeistig, sondern auf angenehme Art wiederzuerkennen und doch behutsam und klug verändert. Es finden sich mit “Casino”, "Kong" und “Run Run Run” Stücke darauf, die auch schon vor einigen Jahren entstanden sein könnten, andere wie der trocken wummernde Titelsong oder das sorgsam geschichtete “Into Another Tune” weisen ein neues und auf’s Neue bezauberndes Klangspektrum aus.
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Format: Audio CD
Welch große Freude. Notwist. Neues Album. Hmmmm lecker.

Dann die Ernüchterung beim ersten anhören der Platte. Was bitteschön soll das denn? Nichts ist gefällig, nichts erschließt sich. Unverschämt. Zugegeben: Ich bin enttäuscht - bei Erstverkostung wirkte das ganze dann doch eher langweilig. Rotzfrech: Da machen die Jungs schon das dritte Album auf City Slang und mit meinem bescheidenen Fusselhirn denke ich an die kommerziellen Nummer, wie sie teilweise auf Neon Golden zu finden waren. Hätte mich gefreut...

So also nicht. Aber mal ehrlich, selbst die eingängste Platte von the Notwist hat bei mir Zeit gebraucht um reinzurutschen. Ich will jetzt auch gar nicht Schubladen aufmachen. Und ich erinnere mich: Vor allem Shrink stieß mich sowas vor den Kopf und dauerte ziemlich lange und dann doch auf einmal: "Bombe, wie genial ist das denn?"

Und das ist auch ganz gut so. Notwist machen es - und davor sollte man den allerhöchsten Hut ziehen, den man zur Verfügung hat - auf ihre eigene Art: Nicht nur was die Zeitspanne angeht (6 Jahre, da kann man als Fan schon Entzugserscheinungen bekommen) sondern eben auch was man von einer unter einem größeren Label im Vertrag stehenden Band nicht erwartet: etwas ganz Eigenes. Dafür kann man beiden Parteien wirklich nur danken. Soviel Raum ist sicherlich nicht die Normalität im Musikgeschäft und deswegen schlichtweg großartig.

Und dann doch: KLICK. Ab ins Ohr. Es soll gesagt sein, dass die Scheibe von mal zu mal interessanter wird - diese Platte wächst. Ob es an dem elektronischen Part von Gretschmann liegt oder an dem diesmal noch reduzierteren Gesang von Acher weiß ich nicht.
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