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Close To The Glass Import

3.7 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

The Notwist melden sich nach sechs Jahren mit einem fulminanten neuen Album zurück.
Es heißt Close to the Glass.
Das neue Album ist gleichzeitig die vielseitigste und die homogenste Platte, die The Notwist bislang gemacht haben. Die Band verwendet gerne den Begriff Collage, wenn sie das Gesamtbild der zwölf Stücke beschreiben soll: Komplexe elektronische Tracks, wie das Anfangsstück “Signals”, der Titelsong oder “Into Another Tune”, wechseln sich ab mit Liedern, auf denen fast nur Markus Achers Stimme und eine Akustikgitarre zu hören sind (Casino, Steppin’ In); es gibt das mitreißende Kong, den Hit der Platte, den The Notwist schon länger live spielen, und ein fast neunminütiges, wunderschönes Instrumental (“Lineri”), Beatles–hafte Gesangslinien (“Run Run Run”) folgen auf vollständig gesampelte Tracks (“The Fifth Quarter of the Globe”), die an instrumentale HipHop-Meisterwerke wie DJ Shadows Endtroducing aus den Neunzigerjahren erinnern.

Close to the Glass mag wie eine Collage klingen – aber sie stammt von einem verschworenen Kollektiv, von einer Einheit. Nicht umsonst wollten The Notwist die gesamte Platte ursprünglich sogar live einspielen, im Vertrauen auf die berauschenden Konzerte in den letzten Jahren. Aber da sich die unmittelbare Bühnenenergie nicht ohne weiteres im technischen Aufnahmeprozess bewahren lässt, wurde sie in fast zweijähriger Studioarbeit Spur für Spur, Schicht für Schicht wiederbelebt.

Bei der Ankündigung des neuen Albums hat der Song Close to the Glass bereits für Schnappatmung bei Fans gesorgt und nichts anderes erwarten wir von der ersten Singleauskopplung “Kong”, die so herrlich nach Notwist klingt - Powerpop mit Drive. Hit, Hit, Hit.

Und natürlich klingt das ganze restliche Album genau so, genau nach The Notwist und nicht anders.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Michael Konitzer VINE-PRODUKTTESTER am 12. März 2014
Format: Audio CD
Wer erinnert sich noch an so etwas Antiquiertes wie ein Langwellensender. Das war einst ein besonders abseitiges Vergnügen. Aus dem Radio kam wie von Geisterhand gerührt ein ebenso wirrer, wie betörender und im besten Fall in Trance versetzender Mix aus statischen Geräuschen und Rhythmen, aus Melodie- und Sprachfetzen aus aller Welt und seltsamen Modulationen heraus. Ich habe es einst als Kind geliebt, auf diese Weise wie per Zufallsgenerator die Welt in mein Kinderzimmer zu hören. Des Nachts, wenn ich längst hätte schlafen sollen.

An diese Zeit und diese Erlebnisse fühle ich mich immer wieder auch versetzt, wenn ich das neue Meisterwerk von the Notwist höre. (Ob die einst auch Langwelle gehört haben.)

Was ich an dieser Musik so liebe, ist die weitgehende Aufgabe konventioneller Sound- und Melodiestrukturen. Stattdessen gilt es sensibel den kleinen Klang- und Melodieverschiebungen hinterher zu hören, den Rhythmus-Minimalismus zu genießen. Notwist gelingt es so ganz neue Freiräume für das Musikerlebnis zu eröffnen. Songs sind Erlebnisräume, keine gestanzte Klangfolgendiktatur. Sie sind in dieser fluiden Auffassung von Musik mehr als zeitgemäß, sondern eher der Zeit voraus. Und trotzdem - oder gerade deswegen so gut hörbar.

Wie so etwas ausgerechnet in Weilheim entstehen kann ist eigentlich unerklärlich. Außer the Notwist haben tatsächlich auch einst Langwelle im Radio gehört...
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Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Obwohl dieses Album gerade abgefeiert wird, wie auch der Vorgänger ("The Devil, You and Me"), welcher ähnlich daherkommt, bin ich maßlos enttäuscht.
Abgesehen von dem Song "Kong" fehlt es mir hier etwas an Saft und Kraft der früheren Tage. Hiermit meine ich nicht mal unbedingt die Notwist-Alben, welcher in der Frühzeit der Band sehr gitarrenlastig waren, sondern Vorgänger wie "Neon Golden" und "Shrink".
An diese zuletzt genannten Super-Alben reicht die neue Scheibe überhaupt nicht heran. Viel zu langweilig, wenn auch nicht unbedingt eintönig. für Freunde der soften und behäbigen Musik vielleicht interessant...
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Format: Vinyl Verifizierter Kauf
sprich, alle sechs Jahre, beehrt und die Indieinstitution aus Bayern, The Notwist, mit einer, neuen, Platte.

Und in eben dieser Regelmäßigkeit liefert die Truppe eben auch kleine Meisterwerke ab. So auch mit Close to the Class.

Schon der Opener Signs zeigt wohin die Reise geht, nämlich in feinste Electro-Indie-Popgefilde die beim ersten hören sicherlich nicht einfach zu verarbeiten sind. Auch wenn ich diese, für mich fast, ausgelutschten, Begriffe vermeiden wollte. Aber es pluckert, fiept und gurgelt einfach zu fein.

In diesselbe Kerbe haut der folgende, Namensgebende Titelsong, Close to the Class. Eine elektronisches Meisterwerk, aufgepeppt mit synthetisch klingenden Percussions. Diesen gab es auch als Vorabsingle, eine clevere Wahl der Band, macht dieser doch Bock auf mehr. Und das bekommt man dann auch.

Doch die Bayern beehren uns nicht nur mit diesen, überragenden, elektronischen Spielereien eines Martin Gretschmann, nein, auch die Gitarren kommen natürlich nicht zu kurz.

Das zeigt das geniale Kong auf. Zu Beginn eine reine Indiegitarrennummer mit dezenter elektronischer Untermalung und Falsettartigem Gesang von Markus Acher, steigert sich das Stück mit Computerstreichern und Gretschmanns Elektrosounds, zu dem Highlight, der Hymne, des Albums auf. Von diesem Song kann ich einfach nicht genug bekommen, vereint er eben alles was man an der Band lieben gelernt hat.

Und auch in den folgenden Songs ist kein Qualitätsabfall zu bemerken. Zu entdecken gibt es viel, aber eben auch viel zu erarbeiten. Die Ideen und Melodien entfalten sich nicht gleich, das macht die Sache, für mich, aber nur noch spannender.
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Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 21. Februar 2014
Format: Audio CD
Das schreibt sich immer so leicht dahin – sechs Jahre warten, neue Platte, alles super, weiter geht’s… Dabei darf und muss man schon mal innehalten, wenn die Weilheimer Blosn um die Gebrüder Acher nach längerer Pause eine Arbeitsprobe abliefert und diese wieder, schon wieder und lange vor Erscheinen als Meisterwerk gefeiert wird. The Notwist gelten hierzulande nicht ohne Grund als heilbringende Konstante und Phänomen gleichermaßen, argwöhnisch beäugt, weil sie geschafft haben, woran andere sich oft mit übermäßiger Anstrengung seit Jahren erfolglos abarbeiten – sie sind eine eigenständige Marke, sie klingen nicht “wie”, sondern setzen den Maßstab und zitieren sich maximal selbst. Die Aufmerksamkeit, die ihnen seit Jahren zuteil wird, verdienen sie sich – erstaunlich genug – ausschließlich mit musikalischen Nebengeräuschen, man nimmt die fünf meistenteils als eher scheue Heimwerker wahr, die nur dann in Erscheinung treten, wenn Platte und Tour es notwendig machen. Danach treten sie wieder bereitwillig zurück in den Halbschatten, das große, das laute Rad sollen ruhig andere drehen.

“Close To The Glass” ist wieder solch ein Monolith geworden, so wie auch “Shrink” und “Neon Golden” schon welche waren, beileibe nicht umstürzlerisch oder zeitgeistig, sondern auf angenehme Art wiederzuerkennen und doch behutsam und klug verändert. Es finden sich mit “Casino”, "Kong" und “Run Run Run” Stücke darauf, die auch schon vor einigen Jahren entstanden sein könnten, andere wie der trocken wummernde Titelsong oder das sorgsam geschichtete “Into Another Tune” weisen ein neues und auf’s Neue bezauberndes Klangspektrum aus.
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