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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
5
5,0 von 5 Sternen
Clockers
Format: DVD|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Januar 2017
"Clockers" aus dem Jahr 1995 war kein Riesenerfolg für Spike Lee, obwohl der Film immerhin ca. 13 Millionen Dollar in den US-Kinos einspielte. Der Ghetto-Film wurde in nur 12 Wochen in Brooklyn gedreht. Bei den Wohnblöcken, die im Zentrum der Handlung stehen, entschieden die Macher sich für die Gowanus Houses im Viertel Boerum Hill in Brooklyn.
Ein idealer Drehort - diese Location mit ihren vielen Sitzbänken, dort von diesen Bänken aus erledigen die "Clockers" ihr 24 Stunden Geschäft: Stoff verckecken.
Der Film basiert auf dem Bestseller von Richard Price. Dieser schrieb auch gemeinsam mit Spike Lee das Drehbuch. Ursprünglich wollte sogar Martin Scorsese die Geschichte verfilmen, aber er übergab den Regiestuhl an Spike Lee, fungierte aber als Produzent.
Kleine Drogendealer, die auf der untersten Stufe der Hierarchie stehen, werden "Clockers" genannt. "Clockers" weil die Jungs rund um die Uhr draußen sind und ihre Deals erledigen.
Vorsicht Spoiler:
Einer davon ist der junge Ronald Dunham (Mekhi Phifer), den alle nur "Strike" nennen. Er arbeitet für den brutalen Drogenboss Rodney Little (Delroy Lindo), der seine Jungs gut im Griff hat. Er gaukelt ihnen eine "Vaterrolle" vor, die es gut meint und er verspricht den Aufstieg auf der Leiter - allerdings müssen seine Schützlinge auch bereit sein kleine Gefallen für ihn zu tun. So beauftragt er den naiven Teenager mit dem Auftragsmord an seinem Mitarbeiter Darryl Adams (Steve White) - damit würde er auch auf der Karriereleiter hochsteigen. Doch Strike hat Skrupel und versucht seinen älteren Bruder Viktor (Isaiah Washington) davon zu überzeugen, dass dieser Daryl Adams den Tod verdient hat. Dabei tischt er dem die Lüge auf, dass er junge Mädchen verprügelt. Tatsächlich vergehen nur wenige Stunden und die Mordkommission unter der Führung der beiden Detectives Rocco Klein (Harvey Keitel) und Larry Mazilli (John Turturro) müssen schon im Mordfall Adams ermitteln. Bald darauf erfolgt aber das Geständnis des bisher rechtschaffenen Victor - er gibt an, dass er Adams aus Notwehr erschossen hat. Für Mazilli sehr glaubhaft, aber Klein hat berechtigte Zweifel an der Geschichte. Er glaubt vielmehr, dass Victor die Schuld seines jüngeren Bruders auf sich nimmt. Denn dieser hat mit seiner bisherigen Akte keine große Chance für mildernde Umstände.
Im Wohnblock selbst sieht der Zwölfjährige Tyrone "Shorty" Jeeter (Pee Wee Love) in Strike ein großes Vorbild - sehr zum Ärger seiner Mutter Iris (Regina Taylor) und Pflegevater Andre "The Giant" (Keith David), die nicht wollen, dass der kleine Junge ins kriminelle Milieu abrutscht. Irgendwann gerät Strike zwischen die Fronten: Auf der einen Seite ist da ein Polizist, der auf einer verbissenen Suche nach Wahrheiten nicht locker lässt und auf der anderen Seite ein Drogenboss, der seine Interessen um jeden Preis schützen wird. Bald wird die Lage für Strike dramatisch...

"Clockers" ist ein extrem unterbewerteter Klassiker des 90er Jahre Kinos und zählt zu den besten Filmen von Spike Lee. Dabei ist die Geschichte mehr als ungewöhnlich - vor allem darf man über die Handlungsweisen des Detectives Klein rätseln. Denn er wird auf dem Weg zur Wahrheit die Wahrheit vertuschen. Dabei umgeht er das Recht, verhilft aber drei Figuren in diesem Mordfall zu einer zweiten Chance. Diese Dynamik in der Geschichte ist überraschend, zumal Klein - hervorragend dargestellt von Harvey Keitel - eigentlich eher ein harter Cop ist, der nicht locker lässt. Ein großartige Leistung bringt auch Youngster Mekhi Phifer und Delroy Lindo, der einen herrlichen Bösewicht abgibt.

"Clockers" wirkt sehr realistisch und trotz Brutalität und Härte schimmern auch immer wieder die Sehnsüchte der Protagonisten durch. Herzstück des Films ist nicht nur dieser Cop, der zum Sozialarbeiter mutiert, sondern die authentische Location mit Blick auf das alltägliche Leben vieler schwarzamerikanischern Jugendlichen. Visuell ebenfalls beeindruckend - angefangen von der grandiosen Titelsequenz mit Fpotos von Mordopfern aus der Drogenszene - dazwischen wurden Nachrufe von Graffiti Zeichnungen auf Häuserwänden in Brooklyn gezeigt. Es sind beunruhigende Zeugnisse von diesem harten Krieg auf der Straße - "Clockers" ein Gruß aus den Parallelgesellschaften Amerikas - man kann diese Spirale inzwischen auch auf europäische Verhältnisse übertragen.
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am 13. Dezember 2004
Clockers ist ein sehr guter Film der zeigt, warum junge schwarze Jugendliche lieber rumhängen und Drogen "verclocken", als sich um ehrliche aber harte Arbeit bemühen. Der Traum vom schnellen Geld, coolem Gehabe und dem Respekt der Anderen läßt schnell die Probleme auf der Strasse und mit der Polizei vergessen. Spike Lee zeigt dabei mit tollen Bildern und mit genialer Musik den Zynismus und die Abgestumpftheit der (weißen)Polizisten , die Probleme und Ängste der Jugendlichen und den täglichen Wahnsinn auf Amerikas Straßen. Obwohl das Thema sehr ernst ist und es in Wirklichkeit kaum eine (schnelle) Lösung der Probleme gibt, stimmt einen doch der Schluss, vor allem durch die tollen Bilder (Zugfahrt), etwas zuversichtlicher. Harvey Keitel spielt übrigens eine gewohnt geniale und souveräne Rolle. Clockers ist kein typischer "Gangsta"-, "Bandenkrieg"- oder "Boyzinthehood"-Film, sondern eher eine sozialkritische Momentaufnahme der amerikanischen, schwarzen Ghetto-Gesellschaft, aber trotzdem keine unbedingt schwere Kost - eher mit "Colors -Farben der Gewalt" vergleichbar.
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am 21. Januar 2006
In Spike Lees erstem großen Erfolg "Do the Right Thing" spielt die Polizei nur eine negative Nebenrolle. In "Clockers" lässt Spike Lee zwei Detectives in der Drogenszene der New Yorker Housing Projects in einem Mordfall ermitteln. Harvey Keitel stellt den Polizistencharakter (good cop) komplex dar, er hält sich an Regeln und glaubt trotz seines Sarkasmus an das Potenzial des Guten. Die Hauptrolle spielt der Clocker Strike, ein Straßen-Drogendealer, der sein Magengeschwür mit Schokomilch bekämpft und der die "Vererbung" der Kriminellenkarriere so weiterführen will wie er sie selbst erfahren hat. Er soll für seinen Boss einen Mord begehen, verhaftet wird sein anständiger Bruder. Strikes Geschichte gibt den Rahmen für die präzise und sehr unbequeme Analyse der menschlichen Beziehungen im schwarzen Minderheitenmilieu, die Spike Lee hier dem Zuschauer aufbürdet. Keine Gut-Böse Schubladen in diesem Film, dessen Schluss vielleicht nicht 100% logisch erscheint. Der Film ist insgesamt einsame Spitze, nichts für Gutmenschen.
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am 2. März 2013
is just an amazing, highly individual actor. This is somewhat more brutal than we would normally watch, but good acting all the same.
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am 26. März 2001
nun ich sah den film bis jetzt nur in der englischen fassung und ich muss sagen dass er mir persoenlich sehr gut gefallen hat... beim ersten schauen entfaltet sich die ganze wirkung auf den zuschauer nicht ganz... ich hab ihn sehr oft gesehn und finde dass er vor allem fans von filmen wie boyz n the hood oder m2s ansprechen duerfte! ein typischer spike lee eben.
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