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Clavierbung I & II Box-Set


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Audio-CD, Box-Set, 1. August 1994
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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (1. August 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Harmonia (Sony Music)
  • ASIN: B000001TY8
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. 1. Präludium
  2. 2. Allemande
  3. 3. Courante
  4. 4. Sarabande
  5. 5. Menuett l & ll
  6. 6. Gigue
  7. 1. Sinfonie (Grave Adagio-Andante)
  8. 2. Allemande
  9. 3. Courante
  10. 4. Sarabande
  11. 5. Rondeau
  12. 6. Capriccio
  13. 1. Fantasie
  14. 2. Allemande
  15. 3. Courante
  16. 4. Sarabande
  17. 5. Burlesca
  18. 6. Scherzo
  19. 7. Gigue

Disk: 2

  1. 1. Ouvertüre
  2. 2. Allemande
  3. 3. Courante
  4. 4. Arie
  5. 5. Sarabande
  6. 6. Menuett
  7. 7. Gigue
  8. 1. Praeambulum
  9. 2. Allemande
  10. 3. Courante
  11. 4. Sarabande
  12. 5. Tempo di Minuetto
  13. 6. Passepied
  14. 7. Gigue

Disk: 3

  1. 1. Toccata
  2. 2. Allemande
  3. 3. Courante
  4. 4. Air
  5. 5. Sarabande
  6. 6. Tempo di Gavotta
  7. 7. Gigue
  8. (ohne Satzbezeichnung)
  9. Andante
  10. Presto
  11. Ouvertüre
  12. Courante
  13. Gavotte l/ ll
  14. Passepied l/ ll
  15. Sarabande
  16. Bourée l/ ll
  17. Gigue
  18. Echo

Produktbeschreibungen

Rezension

Andreas Staier, ein Spezialist für alte Tasteninstrumente, erweist sich auch bei dieser Einspielung als Virtuose auf dem Cembalo.Die Werkauswahl zeigt dabei Bachs kompositorische Vielfalt: Neben dem bekannnten Italienischen Konzert sind noch die Partita D-Dur und zwei Fantasien und Fugen (d- und a-moll) zu hören. Facettenreich sind auch die Gestaltungsmittel, mit denen Staier dem manchmal langweiligen Cembalo-Klang entgegenwirkt: Registerwechsel, Artikulation und teils extreme Tempi. Störend ist nur der fast ununterbrochene rhythmische "Seegang".

© Audio -- Audio

Das hybride Unternehmen, die beiden ersten Teile der Bachschen Clavierübung, acht Werke hohen und höchsten Ranges, parallel zu erarbeiten und, wie hier geschehen, dann innerhalb von vierzehn Tagen einzuspielen, kann nur durch vermeintliche "Sachzwänge" motiviert sein: Doch sollte man sich ihnen auf keinen Fall unterwerfen. Daß es Staiers Bachspiel, auch in den langsamen Sätzen, an jener Ruhe gebricht, die das Werk des Komponisten überall durchspannt, ist freilich wohl nicht nur auf die Unrast dessen zurückzuführen, der, gleichsam an sein Instrument gekettet, noch gar so viele Sätze vor sich weiß oder, bei den letzten angelangt, endlich am Ziel sein möchte. Nein, Staier ist den Werken musikalisch nicht gewachsen. Die Courante der D-dur-Partita etwa begreift er als harmlos-heiteres Divertimento, nicht als Revision jenes ernsten Prozesses, den die Allemande zum Gegenstand hatte. Wo dieser unendlich reichen Musik all ihre Schönheiten abzuringen wären, geht Staier nicht selten lieblos - mechanisch oder mit unkultivierter Agogik - zu Werke. Spirituelle Zweiunddreißigstel, wie in den Ouvertüren der D-dur- und der h-moll-Partita, spielt er nicht als Bestandteile der Melodik, sondern als rauschendes Nagelwerk. Rubati, die den Vortrag beleben sollen, setzt er dorthin, wo die Sequenzen aneinanderstoßen - als hätte sich das wesentliche Geschehen der Bachschen Musik nicht längst ins Detail etwa der Durchgangsdissonanzen verlagert. Auf anderem Gebiet weiß Staier dies übrigens selbst: Sein phantasievolles Ornamentieren, etwa im Praeambulum der G-dur-Partita, steht beträchtlich über den sonstigen Elementen dieses Bachspiels. ** Interpret.: 06-08

© Stereoplay -- Stereoplay

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