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Kundenrezensionen

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am 15. November 1999
Die "Chronik der Wende" ist eigentlich ein must read für jeden Deutschen. Denn wenn wir ehrlich sind, dann haben wir doch alle einen Großteil der Ereignisse, die sich vor zehn Jahren in Deutschland abspielten, und die damals als historisch gekennzeichnet wurden wieder vergessen und denken doch nur noch an die großen Ereignisse dieses Jahres. Bahrmann und Links zeichnen in diesem Buch tagebuchartig auf, was sich so alles ereignet hat und daß es sich bei der Wende in der DDR nicht nur um den Mauerfall handelt, sondern daß es viele, viele kleine Schritte waren, die zum Zusammenbruch führten. Ich lese jeden Abend was genau vor zehn Jahren passierte und denke, daß ich so die Einzigartigkeit dieser Revolution besser kennen und verstehen lerne. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. September 2000
Ich finde dieses Buch sehr gelungen. Es wird nach meinen Augenschein alle wichtigen Ereignisse dargestellt und auch nicht vergessen die Sache durch weniger wichtige aber interresierende Eriegnisse aufzufrischen. Ein kleines Übel ist das vielleicht auf die großen Ereignisse (9.Nov., 13.März) etwas wenig eingegangen wird.
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am 4. Januar 2009
Das Buch stellt insbes. in der ersten Hälfte sehr interessant die Ereignisse in der Wendezeit in der DDR dar. Dabei wird mit sehr vielen Details und auch Einzelschicksalen ein Bild von den ersten kleineren "Unregelmäßigkeiten" im Alltag bis hin zu den späteren Massenveranstaltungen gezeichnet.

Die zweite Häfte des Buches ist für meinen Geschmack dann jedoch sehr trocken geraten. Darin wird dann fast ausschließlich auf Fakten innerhalb der neu gegründeten Bürgerbewegungen und später Parteien eingegangen (wie z.B. wer welchen Posten erhält oder möchte; wer wann mit wem zusammen gekommen ist; welche Programme/Forderungen u.ä.). Sonstige Ereignisse werden nur noch im Nebensatz erwähnt. Es gibt dann kaum mehr Details aus dem Alltag, sondern nur noch Fakten, die wohl eher für Parteienforscher von Interesse sind.

Zusammenfassend malt das Buch also in der ersten Hälfte ein sehr detailliertes und interssantes Bild von den Geschehnissen in der DDR, die zweite Hälfte hingegen ist eine sehr trockene Darstellung parteiinterner und zwischenparteilicher Details.
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am 11. Juni 2013
Das Buch listet chronologisch die Ereignisse an den Tagen zwischen den genannten Daten auf. Dabei wird bewußt auf jede emotionale oder parteiliche Darstellung verzichtet. Hochinteressant und eigentlich 5 Sterne wert. Ärgerlich: Die Abbildung auf amazon.de zeigt eine andere Ausgabe des gleichen Buches, "meines" sieht komplett anders aus .... daher 2 Sterne Abzug.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Januar 2009
Dieses Buch gefällt mir ausgesprochen gut. Es liest sich wie ein spannendes Tagebuch, in der minutiös die Ereignisse in der DDR zwischen dem 7. Oktober 1989 und dem 18. März 1990 niedergeschrieben wurden. Obwohl es sich um eine reine Fakten-Darstellung handelt, ist das Buch keineswegs trocken geschrieben, sondern ganz im Gegenteil sehr spannend!

Besonders die Ereignisse in der DDR, wie sie sich am 09. November 1989 zugetragen haben, sind sehr detailliert und authentisch beschrieben: wie es dazu kommen konnte, dass auf Grund eines Übermittlungsfehlers durch ein Politbüro-Mitglied die Ausreise von DDR-Bürgern in den Westen ohne besonderen Anlass möglich wurde. Da diese Stelle so bemerkenswert ist und als Schlüssel-Ereignis im politischen Zusammenspiel zu werten ist, möchte ich einen kurzen Ausschnitt aus dem Buch zitieren:

"...Donnerstag, 09. November 1989: Das SED-Zentralkomitee setzt seine Plenartagung fort... Es herrscht allgemeine Konfusion. Das neu formierte Politbüro einigt sich...darauf, mit einem Beschluss des Ministerrates kurzfristig eine neue Regelung für Westreisen in Kraft zu setzen, um den anhaltenden Ausreisestrom über die CSSR künftig über die eigenen Grenzübergangsstellen abzuwickeln.

...Am Abend informiert Politmitglied Günter Schabowski über die Ergebnisse des ZK-Plenums. Kurz vor Ende der Pressekonferenz, exakt um 18.53 Uhr, wird er von einem italienischen Journalisten zum fehlerhaften Reisegesetzentwurf vom 6. November befragt. Daraufhin verkündet Schabowski, dass heute eine neue Entscheidung zur Regelung der ständigen Ausreise getroffen worden sei. Er verliest dann die eigentlich für den nächsten Tag (Anm.: 10. November 1989) bestimmte Pressemitteilung, wonach künftig auch private Besuchsreisen ohne besondere Voraussetzungen beantragt werden können. Auf die Nachfrage "Wann tritt das in Kraft?" antwortet Schabowski: "Nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich."

...Wenig später verkünden die Nachrichtenagenturen AP und dpa, die DDR habe ihre Grenzen geöffnet. Die Meldung wird zum Aufmacher der Hauptnachrichtensendungen am Abend. Tausende Ostberliner strömen daraufhin zu den Grenzübergängen, um sich von dem Unglaublichen vor Ort zu überzeugen. ...Der Bundeskanzler wird in Warschau von der Nachricht überrascht. Helmut Kohl äußert sich zunächst sehr zurückhaltend und will es nicht so recht glauben. Der Bundestag beendet um 21.10 Uhr seine Sitzung und stimmt angesichts der Meldungen die Nationalhymne an."

Ohne die Verkettung glücklicher Umstände und dadurch, dass entscheidende Politiker "zur rechten Zeit am rechten Ort" (mit Ort meine ich hier Regierung) waren, wäre es sicher nicht so schnell zur Öffnung der Grenze, zum Fall der Berliner Mauer und zur Wiedervereinigung Deutschlands gekommen.

Nach dem dunklen und leider sehr traurigen Kapitel der Deutschen Geschichte (erster und zweiter Weltkrieg mit all seinen Schrecken) finde ich es schön, dass die Deutsche Geschichte mit der Öffnung der Grenze und der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten im Jahre 1989/90 mit einem erfreulichen Kapitel aufwarten kann. Das Buch von Hannes Bahrmann und Christoph Links liefert ein eindrucksvolles Zeugnis über die Geschehnisse rund um die Ereignisse, die zur Wende geführt haben.
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am 18. Dezember 2009
ich habe die Ereignisse verfolgt, meine Tochter dagegen war zum Studium in USA.Dort hatte sie wenig darüber erfahren. So habe ich ihr jetzt dieses Buch geschenkt,damit sie es auch dem Enkelkind näher erläutern kann.Es ist gut und verständlich geschrieben.
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