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Chopin Enhanced

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Audio-CD, Enhanced, 14. September 2012
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Produktinformation

  • Orchester: Orchestre de Paris
  • Dirigent: Paavo Järvi
  • Komponist: Frédéric Chopin
  • Audio CD (14. September 2012)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Enhanced
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B0085MK2BM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.109 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Waltz In C-Sharp Minor, Op. 64/2 - Tempo Giusto
  2. Grave - Doppio Movimento
  3. Scherzo
  4. Marche Funebre: Lento
  5. Finale: Presto
  6. Ballade No.4 In F Minor, Op.52 - Andante Con Moto
  7. Maestoso - Orchestre De Paris
  8. Larghetto
  9. Allegro Vivace
  10. Mazurka In A Minor, Op.17/4 - Lento Ma Non Troppo
  11. Warsaw - Paris, A Short Film Conceived By And Featuring Khatia Buniatishvili

Produktbeschreibungen

Die junge, in Georgien geborene Pianistin Khatia Buniatisvhili ist zweifellos "eine der aufregendsten Neuzugänge unter den Weltklasse-Pianisten - eine Klavierzauberin" (Rondo).
Gleich ihre erste CD stieg hoch in die deutschen Klassik-Charts ein, und Publikum wie Kritik in ganz Europa waren begeistert. Im Oktober 2012 erhält sie in Berlin den Echo Klassik Preis als Nachwuchskünstlerin der Jahres.

Begleitend zum Echo erscheint Mitte September ihre zweite CD bei Sony Classical mit einer sehr persönlichen Auswahl von Solowerken von Frédéric Chopin - mit dem Walzer op. 64/2, einer Mazurka, der Ballade Nr. 4 und der zweiten Sonate sowie dem Klavierkonzert Nr. 1, welches sie mit dem Orchestre de Paris unter Leitung von Paavo Järvi eingespielt hat. Buniatisvhili zeigt auf der neuen CD einmal mehr ihre ganz eigene Stärke: "betörendes Klavierspiel... teilweise an den Grenzen der Hörbarkeit und trotzdem so herrlich sinnlich".

"Mit ihrer zweiten CD, diesmal Chopin gewidmet, bestätigt die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili (25) ihren Rang als eine der großen Pianistinnen der jüngeren Generation. […] Hinter einem technisch überragenden, musikalisch triftigen Talent verbirgt sich ein vertrackter Charakter, der es ihr und ihrem Publikum nicht leicht macht. Exstremistisch und radikal in ihren musikalischen Emotionen, ausgestattet mit einem geradezu schwerdepressiv anmutenden Gefühlshaushalt, liebt sie es, Gemüts-Bleigewichte an die von ihr gespielten Werke zu heften. Um dann wieder durch unvermittelte Lust am Salto mortale dem virtuosen Affen Zucker zu geben. Hier scheint ein merkwürdig kapriolenschlagender Todestrieb am Werk. Und der bekommt Chopins allzu oft gehörten Werken zweifellos gut - in der er sie auf neue Weise nicht leicht nimmt. […] Wir haben hier eine Künstlerin vor uns, die aufs Ganze geht, die Mut und Mutwillen genug aufbringt, um uns als Leitwölfin jüngerer Pianisten das Fürchten zu lehren. "Khatia Granata" hat keine Angst vor sich, vor den eigenen Gefühlen - und dem großen Ernst der Sache. Man muss es loben."
(RBB Kulturradio)

"[…]Wie von ferne, als kämen die Stimmungen und Melodien aus der Erinnerung - solche Klangfarben sind Buniatishvilis große Stärke. Sie kann sehr leise spielen und doch mit unglaublich viel klanglicher Präsenz. Und im nächsten Moment, durch ihren etwas zupackenderen Anschlag, ist die Nostalgie verschwunden. Fingerfertigkeit, Schnelligkeit sowie Balance- und Klangempfinden verbinden sich bei der 25-Jährigen zu dem, was Virtuosität im besten Sinne des Wortes sein soll. […]Neben den kleineren Stücken hat die in Paris lebende Georgierin auch größere Werke von Chopin eingespielt: die vierte Ballade, die zweite Sonate und zusammen mit dem Orchestre de Paris unter Leitung von Paavo Järvi das zweite Klavierkonzert […].
Buniatishivili schwebt geradezu durch den ersten Satz, mit ihren perlenden Läufen und den innigen Momenten."
(NDR Kultur)

"[…]Kleinste Spielfiguren, Phrasierungen oder die Abstufung bis ins leiseste Piano hinein gelingen der Pianistin mit Bravour, auch weil sie über eine fingerfertige Brillanz, atemberaubende Kraft und Ausdauer verfügt. […] Selten gibt es bisher Aufnahmen, in denen gerade das höllisch schwere Scherzo aus der b-Moll-Sonate so zupackend und grimmig-böse, aber auch technisch so meisterhaft und dazu in einem fast irrwitzigen Tempo zu hören ist. Als zweites großes Hauptwerk neben dem Klavierkonzert hat die Sonate darum vielleicht in Zukunft das Zeug zu einer Referenzaufnahme. Und trotz der etwas übergewichteten Rolle der Melancholie in Chopins Musik bietet die Einspielung eine eigenständige und darum sehr hörenswerte Interpretation in der endlosen Reihe von Chopin-Aufnahmen. Mit dem Tastenzauber von Kathia Buniatishvili ist es eben ein bisschen wie mit Schwarzer Magie: dämonisch und nicht ganz ungefährlich, aber auch sehr verlockend und - wenn man ihr einmal freien Lauf lässt - von unheimlich durchschlagender Wirkung. "
(WDR 3)

"[…] Man höre ihren Chopin. Dunkelglühend und tintig im Anschlag, furios und zackig durch die vulkanischen Schründe des f-Moll-Konzerts jagend, trifft sie den Chopin-Ton kongenial. […] Der Trauermarsch in der Sonate Nr. 2 b-Moll lässt bei Buniatishvili sogar das Wiegenlied ahnen. Sie hat Sinn für Abgründe, hat Ecken und Kanten und überzeugt gerade durch die Unbeirrbarkeit, mit der sie den Sturzflug ins Glück bei Chopin glaubhaft macht und befeuert. Ein schwarzer Engel. […] Auf ihrer neuen Chopin-CD exzelliert Khatia Buniatishvili in der Kunst der Versenkung und der erzählerischen Verbindung, die man bei Pianisten heute selten findet. […]"
(Rondo)

" […] schon im Walzer Op. 64 Nr. 2 cis-Moll kann die georgische Pianistin mit Feinsinn und einem natürlichen Momento rubato absolut überzeugen. Ebenso bestechend dramatisch und erzählerisch einleuchtend gelingt ihr die 4. Ballade. Hier baut sie Linien auf, die durchaus persönlich sind, aber dennoch geschlossen in ihrer Darstellung. Ebenso fasziniert sie im 2. Klavierkonzert, mit Burschikosität, die niemals über das Ziel hinausschießt. […] Es ist eine wahre Künstlerin am Werk. Diese CD zeigt insgesamt das wahre Können von Khatia Buniatishvili."
(PianoNews)

"Die Pianistin Khatia Buniatishvili verfügt über perfekte Technik und ein absolutes Gehör. […] Ihr ‚Chopin'- Spiel (Sony) klingt schwer, es steckt aber viel Herz und Seele darin. Am 14. Oktober bekommt die 25-Jährige den ‚echo Klassik' für Nachwuchskünstler. Zu Recht!"
(Brigitte)

"[…] Sie stellt Chopins Musik als eine Welt der weichen Umrisse, der verfließenden Farben und der vorwiegend leisen, oft verschatteten Zwischentöne vor. Romantik pur. Ihr Spiel ist rhythmisch biegsam und geschmeidig, ohne dabei den geringsten Anflug erlernbarer und längst überstrapazierter Rubato-Routine zu zeigen. Unter ihren Händen beginnt die Musik auf ganz eigene Art zu singen und frei auszuschwingen, sie erfasst dank ihrer außerordentlichen manuellen Geschmeidigkeit einen ungewöhnlich weiten Ausdrucksbereich, der von hauchzartem Pianissimo bis zu ekstatischer Raserei reicht. Und immer scheinen ihre musikalischen Vorstellungen verlustfrei vom Kopf - oder, wenn man so will, vom Herzen - in die Fingerspitzen zu gehen, das berühmte Finale aus der ‚Trauermarsch-Sonate' rauscht wirklich wie der viel zitierte ‚Sturmwind über Gräbern' vorüber. […] Aber ihr Spiel ist dabei gänzlich frei von effekthascherischer Willkür, sondern macht musikalisch immer Sinn und gewinnt jedem der Stücke unanfechtbare Geschlossenheit ab. Junge, originäre, unverbrauchte Interpretationskunst!"
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es ist natürlich völlig abwegig, der Künstlerin das Cover- Photo zum Vorwurf zu machen; heutzutage ist das doch normal und darüber hinaus auch schön, wenn sich eine hübsche, attraktive Pianistin so in Szene setzt, ja, auch um den Verkaufserfolg Ihrer CD zu fördern.
Musikalisch bleibt uns K. B. nichts schuldig. Die Aufnahmen, sowohl der Walzer, Sonaten und Mazuken, als auch des Piano- Concerto No 2 in F minor mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi zeigen im Zusammenspiel eine zwanglose, leichte und bezaubernde Vielfalt.

Die Pianistin ist in allen Situationen voll attent und im Anschlag makellos. Sie weiß sehr gut die Übergänge vom Crescendo des Orchesters zum Diminuendo Ihres Spiels zu gestalten. Sehr schön sind auch die kleinen Pausierungen, eben wahrnehmbar, in den pianistischen Läufen die Betonung oder Reduktion einzelner Töne in den pianistischen Passagen. Kathia Buniatishvili hat mit dieser CD ein Meisterstück vorgelegt, das alle Freunde Chopin'scher Musik erfreuen wird. A la bonheur!
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Format: Audio CD
Bin seit Jahrzehnten Chopin-begeistert. Für mich sind die Martha Argerich - Einspielungen der Chopin - Werke das Maß aller Dinge. Von den vielen negativen Kritiken auf dieser Seite beeinflusst wollte ich die CD zunächst nicht kaufen, habe das aber Gott-sei-Dank nicht getan und mir die CD zugelegt. Was Frau Buniatishvili hier abliefert hat mich sehr begeistert. Technisch dürfte sie überhaupt keine Schwierigkeiten haben und sie spielt teilweise in einem unglaublichen Tempo. Dabei hört man aber jeden Ton, einfach fantastisch. Dabei spielt sie überhaupt nicht langweilig und ist mit Herz und Seele bei der Sache.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
I caught this talented pianist in television and was amazed at her passion. Miss Buniatischvili has a rare talent of bringing classic music to a new high. Her interpretations are fresh, energetic and full of personality. An absolute pleasure trip.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Lieferung erfolgte schnell und in ordentlicher Verpackung

Als begeisterter Chopin-hörer, jedoch ohne Anspruch auf Professionalität im Musik- oder Musikkritikerbereich, beurteile ich das, was gefällt oder eben nicht. Technisch muss man nicht über das Können der Interpretin sprechen. Aufnahmetechnisch ist diese CD, ich liebe es meine hochwertige Stereoanlage ausreizen zu können, ganz fantastisch. Kleiner Wermutstropfen ist die individuelle Interpretation mancher Stücke, die einen Wiedererkennungswert mit einem Fragezeichen versieht.
Eine wunderbare Aufnahme, die jedoch zunehmend in meiner Stereoanlage anderen Chopinaufnahmen oder auch anderen Aufnahmen von Khatia Buniatishvili weicht.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Als älteres Semester klingt in mir bei Chopin Artur Rubinsteins Interpretation nachhaltig mit, wenn ich andere Interpreten höre. Khatia spielt ihn für mein Gefühl zu hart, zu wenig dahinfließend, zu wenig melodiös. Selbst der Trauermarsch, fast schon ein Ohrwurm, wenn man gern Chopin hört, erkennt man bei dieser Interpretin nicht sofort, genauer: Er klingt sehr, sehr ungewohnt. Es ist ein Marsch und es liegt nahe zu sagen, jeder Ton ist ein Schritt, so abgesetzt ist die Tonfolge. Manchmal wird das Forte überstrapaziert, gerade auch bei anderen Stücken. Schlussendlich versuche ich das Ganze als sehr eigenwillige Interpretation gelten zu lassen, so richtig erwärmen kann ich mich für sie aber nicht.
3 Kommentare 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Mit Chopin kommt man bei Frauen ziemlich weit, wusste der legendäre Arthur Rubinstein. Spätestens seit Khatia Buniatishivili gilt das auch umgekehrt: Die 28jährige Georgierin bietet auf ihrem Chopin-Recital von 2012 eine Roadshow durch das ganze Spektrum Chopinscher Klaviermusik: je ein Walzer, eine Ballade, eine Mazurka, dazu als Hauptgang die 2. Klaviersonate in B-Moll und das 2. (eigentlich erste) Klavierkonzert in F-Moll. Ein perfektes Entrebillet in den Olymp der Chopin-Interpretation, das in dieser Form von allen Autoritäten und auch vom Publikum akzeptiert werden dürfte.
Freilich: anders als auf ihrem zwei Jahre älteren Liszt-Album verharrt der Shootingstar aus dem Hause Sony auf dieser Einspielung hier und da interpretatorisch zu sehr im Bereich des Konventionellen , und zwar insbesondere bei der B-Moll-Sonate. Brillant und empathisch ist ihr Spiel allemal, doch holt sie nicht alles heraus, was diese bekannteste - und daher freilich auch am meisten abgenutzte - der drei Chopin-Sonaten zu bieten. Am besten, weil kraftvollsten und eigenwilligsten gelingt ihr der aggressive zweite Satz aus der B-Moll-Sonate, wohingegen sie es im großartigen, pathetischen Kopfsatz trotz sauberen Handwerks an der möglichen - und nötigen! - Radikalität im Ausdruck fehlen lässt, die freilich, dies sei hier zugegeben, in dieser Pathétique der romantischen Klaviermusik (man denke nur an den erotisch schwelgenden Übergang vom zweiten Thema zur Wiederholung/Durchführung im ersten Satz und vergleiche ihn mit der entsprechenden Passage bei Beethoven) nur schwer auszuschöpfen ist.
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