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am 3. Juni 2014
W. Behringer hat ein breites Spektrum seiner Forschungen, wenn man seine vielen Veröffentlichungen betrachtet. Von der Geschichte des Saarlandes bis zu Spezialproblemen der Hexenforschung werden flüssig lesbare Forschungsergebnisse geboten.
Ein solches Sonderthema ist auch der Fall des Alpländischen Stoecklin, der nur deshalb ein Thema werden konnte, weil die "Criminalprocesse" wegen Hexerei ausgeschöpft werden können. Eine der Fragen zu den uns so befremdlich erscheinenden Vorgängen einer "dunklen Zeit" betrifft die "Nachtschar" , die fast nur in einem begrenzten Gebiet der Nordostschweiz und des Allgäus beheimatet waren. Diese Geister waren , was eher selten ist, gutartiger Natur, und ihre Eigenschaften sind fast mit den hilfreichen "Kölner Heinzelmännchen" vergleichbar. Dagegen fällt die Verwandtschaft zu "Wilde-Jäger-Sagen auf", zu denen sie meistens dazu gerechnet werden. Obwohl Behringer klar macht, daß dies nur teilweise zutrifft, auch wegen der anderen Umgangsweise dieser friedfertigen Gestalten, im Gegensatz zu dem aggressiven dämonischen Anstrich anderer Nachtgeister.
Das Spannendste an den Schilderungen ist für mich die Frage, ob Stoecklins Beschreibungen seines Kontaktes zu der Nachschar realistische Beschreibungen von "außerkörperlichen Erfahrungen" sein könnten. Diese auch den "echten Hexen" zugeschriebenen Eigenschaften kann man aus den Gerichtsakten gut und gerne herauskristallisieren, wobei aber offen bleibt, ob es ein Nacherzählen irgendwo aufgeschnappter Erzählungen waren- oder echte Erlebnisse. Jedenfalls kann der Kenner des Themas Jenseits- oder Anderswelt sich ernsthafte Gedanken über die entsprechenden (Schein?-) Fakten machen.
Wer sich gerne mit der Anderswelt unserer Vorfahren (bzw. der Zeit- und Raum-unabhängigen Anderswelt) abgibt oder auch nur volkskundlich und kulturgeschichtlich informieren will, kann in dieses Buch mit großem Gewinn eintauchen.
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am 18. August 2004
Die Geschichte von Chonrad Stoecklhin ist in der Tat sehr spannend und auch die ganzen Hintergrundinfos über Feen, Hexen, Schamanen, die katholische Kirche, alte Traditionen usw. sind wirklich interessant. Aber leider ist das Buch wie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben, was natürlich nicht jedermans Sache ist. Da werden Orginalzitate in Englisch, Französich und Latein verwendet, dazu noch die Zitate aus dem 16. Jahrhundert in allgäuer Dialekt. Ich muss gestehen, dass ich einiges nicht verstanden habe. Auch die Aufarbeitung der wissenschaftlichen Quellen ist wohl nicht für jeden interessant. Ich hatte von dem Buch wohl einfach eine falsche Vorstellung, da ich (nach dem Klappentext) eher eine Erzählung erwartet hatte. Vieles wird auch immer wieder wiederholt. Dazu gibt es auf fast 30 Seiten Anmerkungen über die Quelltexte. Wer nach wissenschaftlichen Erklärungen sucht (und die entsprechenden sprachlichen Fähigkeiten besitzt) liegt mit diesem Buch richtig, sonst würde ich zu publikumsfreundlicher aufbereiteten Exemplaren raten.
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