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Chinaman - It's hard to say I Love You

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Produktinformation

  • Darsteller: Bjarne Henriksen, Vivian Wu, Lin Kun Wu
  • Regisseur(e): Henrik Ruben Genz
  • Format: Anamorph, Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Dänisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Filmconfect Home Entertainment GmbH (Rough Trade)
  • Erscheinungstermin: 21. Dezember 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000I5YRA6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.150 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Mittvierziger Keld wurde gerade nach 25 Jahren von seiner Frau verlassen, weil sie einfach nichts mehr gemeinsam hatten. Im örtlichen China-Imbiss versucht er, seinen Frust durch Essen zu ersticken und wird dabei mit einer neuen Welt konfrontiert. Imbissbesitzer Feng fragt ihn, ob er eine Scheinehe mit seiner Schwester Ling eingehen würde, damit diese nicht des Landes verwiesen wird. Feng will Keld dafür gut bezahlen und dieser willigt ein. Plötzlich ist er mit einer wunderschönen, seltsam fremden Frau verheiratet, die kein Wort von dem versteht, was er sagt...

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Seit seine Frau davon lief, pflegt der zur geregelten Gemächlichkeit neigende dänische Klempner Keld sein Abendessen gerne beim Chinesen gegenüber einzunehmen. Während er sich da so Tag für Tag die Speisekarte hinauf und hinunter spachtelt, schließt er Freundschaft mit dem kauzigen Restaurantbesitzer Feng. Und Feng hat ein Problem, bei dem Keld helfen könnte. Für 4000 Euro soll Keld Fengs schöne Schwester Ling heiraten - bis die ihr Visum erhält. Doch aus der Zweckehe wächst mehr.

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Es ist schön, dass es in Zeiten der Hollywood-Überschwemmung solche kleine Perlen gibt. Als "Exil-Taiwanesin" in Europa muss ich sagen, dass der Film die Melancholie der (Chinarestaurant-)Chinesen in Europa excellent und teilweise in einem depremierenden Ausmaß gefangen hat.

Hab den Film übrigens auf Dänisch gesehen und muss sagen, dass die düstere Stimmung des Films in der originalen Fassung viel besser zur Geltung kommt als die deutsche Synchronisation (nichts gegen die deutschen Synchronisatoren, they did a great job, aber ich bin von Natur aus kein großer Fan von synchronisierten Filmen - ich verstehe einfach nicht, warum man sich die Mühe nicht macht, den Untertitel mitzulesen und die Eigenschaften und die Klänge jeder verschiedenen Sprache zu genießen, das ist ja genau das tolle, dass es so viele verschiedene Sprachen gibt. Außerdem ist die Stimme ja auch kein unwesentlicher Teil der schauspielerischen Leistung...ok, genug gemeckert...).

Was mich ein bisschen gestört hat: Teilweise baut der Film zu sehr auf d. Klischee,zB hat die Protagonistin ausschließlich chinesische Trachten Qipao an, und zwar mindest 20 verschiedene...finde es ein bisschen überzogen. Ich mein, wer besitzt heutzutage zB noch mehr -wenn überhaupt-als 2 Dirndln zu Hause? Andererseits kann ich nachvollziehen, dass man den Kontrast West& Ost auf diese Art und Weise hevorheben möchte. Daher macht die Protagonistin jeden Tag in der Früh auch Tai-Chi und isst nur mit Stäbchen, klischeeentsprechend (ich kenne persönlich viele Chinesen/Taiwanesen etc., die nicht mit Stäbchen essen können).
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Format: DVD
Geht es Ihnen auch manchmal so: Sie sind im Schnäppchenrausch bei irgendeinem x-beliebigen Discounter und erwischen dann plötzlich etwas, dessen Wert sie erst zu Hause erkennen, und erst, nachdem sie sich den Gegenstand mehrmals angesehen haben? So ging es mir mit diesem Film. Ich bestellte Bücher bei einem Restehändler im Internet, und bei den günstigen DVDs sah ich den "Chinaman". Der Klappentext las sich interessant, vor allem wenn man schon mal in Dänemark war und eine Basis hat, von der aus man vergleichen kann. Nur so nebenbei: Dänemark mit dem Rad erleben und Kopenhagen an einem warmen Maitag. Dann bekommt man auch die Grundstimmung mit, die den Film ausmacht.
Der männliche Part ist wunderbar besetzt mit Bjarne Henriksen, der so spröde wirkt wie die Mumie vom Ötztal. Man fragt sich, was der mit Liebe zu tun haben könnte und ob man vielleicht doch den falschen Film gekauft hat. Ganz skurril wird es, wenn der Protagonist - nur weil ihm die Frau abhanden gekommen ist - tagtäglich zum Chinesen um die Ecke geht, damit er eine warme Mahlzeit bekommt. Klar fördert das die Integration (des Eingeborenen in's Chinesenviertel), aber mein Gott, Mann könnte doch auch selbst kochen, oder? Aber nur so kommt es zum Plot. Denn erst durch seine tägliche Präsenz im Asia-snack kann sich das anbahnen, was den Film ausmacht: eine ganz zarte, sanfte Liebesgeschichte zwischen diesem dänischen Block Gefühlstorf und der Schwester des Take-Away-Besitzers, einfühlsam gespielt von Vivian Wu. Den Rest des Films schaut man sich dann mit vor Staunen offenem Mund an, bis es die Tränendrüsen nicht mehr aushalten und "Wasser Marsch" schreien. Das Ende sei nicht verraten, aber der Weg dorthin ist es wirklich wert, mitgegangen zu werden. Wer viele Worte erwartet, sollte sich das Wort zum Sonntag anhören. Wer tief im Herzen berührt werden will, liegt mit diesem Film goldrichtig.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Mit einfachsten Mittel und ohne Starbesetzung gelang hier ein sehr einfühlsamer Film über die zwischenmenschliche Beziehung
und Werte die man erst zu schätzen weiß wenn man sie verloren hat. Die Besetzung der Rollen ist hervorragend.
Wer nicht nur "Hau-drauf-Action" sucht, sondern Unterhaltung mit Sinn wird diesen Film mögen.
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Format: DVD
Ein sehr merkwürdiger Film ... keine Ahnung, was es ist, das ihn so außergewöhnlich macht, aber er gefällt mir sehr.

Die Geschichte an sich ist eigentlich recht schnell erzählt: Kelt, ein wortkarger Mann in den Vierzigern, wird von seiner Frau verlassen, lernt aufgrund mangelnden Kochgeschicks zwangsweise den Besitzer des nahegelegenen Chinaimbisses kennen und wird aufgrund einer Schein- bzw. Zweckehe in dessen Verwandtschaft einbezogen.
Leider kann seine neue Frau nur chinesisch, er nur dänisch. Und vermutlich ist es auch genau das, was den Film so interessant macht: dieser Versuch, sich wortlos zu verstehen.

Insgesamt wird im Film nur sehr wenig geredet. Es gibt auch keine Action an sich. Und obwohl es kaum richtige Gespräche gibt, keine Action herrscht und die Geschichte eigentlich nicht wirklich außergewöhnlich ist (sie wirkt weder konstruiert noch richtig extravagant), schafft es der Film, eine melancholische Grundstimmung zu erzeugen und einen in den Bann zu ziehen.

Ich jedenfalls finde ihn wirklich sehenswert.
Und man hat sogar gute Chancen, ein bis zwei Wörter / Sätze chinesisch zu lernen ;).
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Format: DVD
Diesen dänischen Film aus dem Jahre 2005 habe ich mir soeben angesehen. "Chinaman" des Regisseurs Henrik Ruben Genz wurde u.a. mit dem FIPRESCI-Kritikerpreis ausgezeichnet.

Der dänische Protagonist Keld (Bjarne Henriksen) wird von seiner Frau nach langjähriger Ehe verlassen. Er weiß offenbar nicht, wie ihm geschieht und wirkt in der Situation sehr unbeholfen. Keld verkauft die gesamten Möbel der ehelichen Wohnung an einen Nachlasshändler und lebt nun dort mit Campingmöbeln, um sich offenbar den Zustand einer vorübergehenden Zeit täglich zu vergegenwärtigen. Noch hofft er, dass seine Frau zu ihm zurückkehrt.

In einem Imbiss eines Chinesen auf der gegenüberliegenden Straßenseite speist er jetzt täglich und wird vom Besitzer des Ladens überredet, dessen Schwester "pro forma" zu ehelichen, damit sie die dänische Staatsangehörigkeit erhält. Dafür bietet der Chinese ihm Geld an. Keld willigt ein, um seiner Frau den Versorgungsausgleich unverzüglich zahlen zu können.

Zwischen der Chinesin Ling (Vivian Wu), seiner neuen Frau und ihm entwickeln sich zarte Bande, obschon sie nicht die gleiche Sprache sprechen. Beide kommunizieren durch Blicke miteinander. Vielleicht ist das Verliebtsein nur das Ergebnis ihrer Einsamkeit. Kann man sich in einen Menschen verlieben, dessen Sprache man nicht spricht?

Das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden und Keld muss mit einem weiteren Schicksalsschlag fertig werden. Der alte Schmerz wird von einem neuen überlagert, der ihn aber letztlich frei macht und zu einer Reise veranlasst, die ihn, - man kann es nur für ihn hoffen- vielleicht zu seinem eigentlichen Wesen führt.
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