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am 9. August 2001
Ohne Zweifel zählt Chet Baker zu den wichtigsten und einflußreichsten Musikern des modernen Jazz, besonders des Westcoast-Jazz. In der Öffentlichkeit wurde er zwar von Miles Davis überschattet, doch noch heute bewundern viele junge Musiker seine kompromißlose musikalische Individualität.
Chesney Henry ‚Chet' Baker (Yale/Oklahoma, 1929 - Amsterdam/NL, 1988) brachte sich mit seinem zarten, dünnen Ton in den Fünfziger Jahren an die Spitze vieler Jazz-Polls. Nur er vermochte jenen unverwechselbaren Trompetenton in gehaucht-verruchter Eleganz hervorzubringen. Es schien sogar, er bringe durch das Instrument seine bittersüßen Ton-Geschichten zum lyrischen Sprechen. Dies ist wohl auch bis heute der Grund dafür, warum Bakers Œuvre mehr denn je sein Publikum findet: man kann ihm tatsächlich stundenlang zuhören. Das bleibt sein eigentliches Geheimnis: die Verbindung aus Empfindung und Architektur, Lyrik und Logik.
Bakers kongeniales Zusammenspiel zeigt sich eben auch und besonders auf dieser Jahrhundertscheibe des Cool-Jazz, die nur in zwei Tagen - im Dezember 1958 und Januar 1959 - mit Ausnahmemusikern wie Herbie Mann (fl), Pepper Adams (as), Bill Evans (p), Kenny Burrell (g), Paul Chambers (b) und Connie Kay/Philly Joe Jones (dr) eingespielt wurde.
Die kühle Noblesse des Openers ‚Alone Together' setzt sich fort im Hamilton/Lewis-Klassiker ‚How High The Moon', der sich im Lyrismus von Bakers Trompetensound völlig verklärt.
Hervorragend: Die Musikalität und Glätte der Melodielinien besonders von ‚Tis Autumn' von ‚If You Could See Me Now', das prompte Ensemblespiel in ‚September Song', der feine Kontrapunkt sowie die funktionelle, ebenso antreibende wie zurückhaltende Unterstützung der Rhythmusinstrumente in ‚You'D Be So Nice To Come Home To' oder in ‚Time On My Hands'.
Nach Miles Davis hat kein Trompeter das Phänomen der Einsamkeit und der Melancholie so anrührend eingefangen wie Chet Baker.
Die CD ,Chet' ist eine besonders empfehlenswerte Platte für ruhige Mußestunden !
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am 6. November 2002
selbst wenn man vom jazz keine all zu große ahnung hat, so wie ich, allein um dieses cover komme ich nicht herum. das was sich mir dort ästhetisch vermittelt, leise in meine gefühle schleicht, wird durch das was ich dann höre gerade zu einprägsam sanft und nachhaltig in die seele des empfindens geschrieben. was für eine schöne platte. vielen dank, chet.
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