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Kundenrezensionen

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am 23. August 2006
Beim Sterben sind wir alle Individualisten, ob wir wollen oder nicht. Eugene OKellys Art, mit seinem nahenden Tod umzugehen, ist jedoch sehr eigen und speziell: die ohnehin nur noch kurze verbleibende Lebenszeit u.a. damit zu füllen, ein Buch über die letzten Monate zu schreiben, ist bemerkenswert - wie auch seine strukturiert-dezidierte Art und Weise, sich mit seinem Tod und Sterben gedanklich und emotional auseinander zu setzen.

Wer von uns kennt sich schon so gut, um im Vorhinein absehen zu können, wie er sich verhielte im Fall der Fälle? Auch wollen wir es ja gar nicht erleben und wissen. Man kann beim Lesen von "Chasing Daylight" ganz gut Distanz wahren; O'Kelly vermeidet einen tränenreichen, mitleidigen Ton. Dadurch, dass er relativ neutral über seine Gedanken und Gefühle spricht, treten die wirklich wichtigen, letzten Fragen deutlich und klar für den Leser hervor. Mich haben O'Kellys Gedanken zum eigenen Tod und Sterben angeregt, mir meine eigenen Gedanken zu machen - nicht über mein Sterben, sondern über mein Leben. Weil das Buch diese Wirkung hat, finde ich es außergewöhnlich und sehr lesenswert.
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Eugene O'Kelly beschreibt in diesem Buch die letzten Monate seines Lebens vom Tag der unausweichliche Diagnose bis zu seinem Sterbetag (wobei die letzten Tag von seiner Frau geschildert werden). Dieses Buch ist aus einer einzigartigen Situation entstanden, denn ist eine wahre Geschichte, und der Leser kann damit einen Sterbenden begleiten und an seinen Erfahrungen derart authentisch und nahe teilhaben, wie es sonst nicht möglich wäre. Jeder, den das Thema Sterben interessiert, sollte dieses Buch lesen! Allerdings muss ich auch sagen, dass man schon merkt, dass das Buch von einem absolut methodistischen Menschen und Workaholic geschrieben wurde, der nun plötzlich das Leben entdeckt. Manchmal hat es mich schon genervt, wenn O'kelly erneut einen "wunderbaren Moment" schlildert, den er leicht naiv begreift. Für ihn ist vieles Neuland, was für andere "normale" Menschen ganz selbstverständlich ist: Zeit mit Freunden, Zeit mit der Familie, Zeit mit sich selbst. Insgesamt jedoch ein schönes Buch. Gerade der Schluss ist sehr ergreifend, und man fühlt sich beim Sterbenden direkt am Bett stehend.
Beruflich bedingt habe ich viel mit dem Tod zu tun und habe viele Menschen sterben sehen und begleitet, aber durch dieses Buch habe ich einen noch viel grösseren Einblick in die psychische und emotionale Welt eines Sterbenden bekommen.
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am 8. Juli 2006
Das Buch hat mich emotional nicht angesprochen, eher befremdet. Der Autor schildert die letzten Monate seines bevorstehenden Todes geradewegs so, wie er offenbar auch seinen Job als Top-Manager ausgeübt hat: Als Projekt, das mit einem Höchstmaß an Professionalität durchorganisiert und abgearbeitet werden muss. Da werden hunderte von Abschiedbriefen, -treffen und Events geplant, generalstabsmäßig kategorisiert und terminiert je nach Art und Intensität der Beziehung: Der entfernte Geschäftsfreund wird tendenziell eher per Mail informiert, die Geschwister werden mit einem persönlichen Gespräch bedacht. Das Leben ist eben ein Projekt und der Tod ist Teil des Lebens. Der Autor schwelgt in Superlativen, nach dem Motto von Aral: Alles super! Er hat in seinem Leben nichts falsch gemacht, er bereut nichts, er liebt alle: Feinde, Freunde, Familie. Er genießt geradezu den bevorstehenden Tod, denn dies ist eine Erfahrung, die ihm noch fehlt in seinem Leben. Keine Selbstkritik, kein Selbstmitleid. Das einzige was er nicht mehr schafft, ist die geplante Reise mit seiner Tochter nach Paris.

Ich wusste am Ende nicht, ob ich den Autor bedauern oder beneiden sollte. Bedauern, weil er es nicht schafft, im Angesicht des Todes ein wenig über sein Leben oder andere Dinge zu reflektieren. Ich habe aber auch seine unprätentiöse Art, mit seinem Schicksal umzugehen, bewundert. Das Befremden aber ist geblieben.
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am 24. Februar 2006
Wenn man sein Leben lang nur Erfolg hatte, wie kann man dann dem Tod begegnen? Vorstandschef Eugene O'Kelly wird ein inoperabler Gehirntumor diagnostiziert. Erst stürzt er sich in die Arbeit, dann begreift er, daß er dem Tod nicht davonlaufen kann und geht sein unvermeidliches Ende strategisch an. Seine Aufzeichnungen sind in diesem Buch erschienen, eine wahre Geschichte vom Ende eines Lebens.
Jedoch auf keinen Fall ein Ratgeber. Es gibt wohl nicht viele Menschen, die ihre Prioritäten ähnlich setzen würden und zeigt ohne Vorbildcharakter den Weg des Autoren auf.
Auf jeden Fall jedoch ein Denkanstoß, sich mit dem Unvermeidlichen auseinander zu setzen und sich zu überlegen, was man selbst noch unbedingt erledigen möchte. Vielleicht auch noch heute...
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am 7. Dezember 2009
This book is an outstanding and extraordinary treasure. There are some books available about life and dying. Eugene O'Kelly's and Corinne O'Kelly's book is a unique contribution.

Some critics are focusing on the judgement of Eugene O'Kelly's way to proceed after he got his brain cancer diagnose. This is the wrong way. The right way is to judge oneself about the way to live and prepare for death. I found the book in the list of the 100 Best Business Books of all Time. A very important recommendation which everybody should follow, whether in business, whether struggling for a better life, and a better preparation for the time which comes for all of us. To Corinne O'Kelly and Eugene O'Kelly: many thanks and my deepest respect.
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am 27. Februar 2006
O'Kelly, the former CEO and chairman of accounting juggernaut KPMG who was diagnosed with brain cancer at 53, writes about his "forthcoming death" as one would expect an accountant to: methodically. He charts his downward spiral, from symptoms to diagnosis to the process of dying in this poignant.
Ich empfehle-The Quest-von Giorgio Kostantinos.
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