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Ceremony

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Produktbeschreibungen

Bereits mit ihrem 2010 erschienenen Albumdebüt 'Singing From The Grave' avancierte die 1986 in Göteborg geborene Künstlerin zu den vielversprechensten Acts und musikalischen Ausnahmeerscheinungen der zeitgenössischen skandinavischen Musikszene. Fernab gängiger Indie-/ Pop-Konventionen überzeugte die studierte Architektin, die seitdem mit prominenten Kollegen wie BJÖRK, TINDERSTICKS oder LYKKE LI die Bühne teilte, bereits von Anbeginn an mit einer kompositorisch unverwechselbaren Handschrift. Mit 'Ceremony' präsentiert die 25-jährige Schwedin nun eine weitere, kunstvoll ausgefeilte Facette ihres höchst individuellen Schaffens. So kündet bereits der instrumentale, episch getragen angelegte Opener 'Epitaph Of Theodor', mit seinen sphärischen, fast sakral anmutenden Orgel- / Keyboardklängen von der Magie und Spiritualität, die von diesem Album ausgeht. Geprägt von ihrer klaren, charimatischen Gesangsstimme - die ihr bereits Kritikervergleiche mit KATE BUSH, SOAP & SKIN und JOANNA NEWSOM bescherte - fusionen auf diesem Album gotisch-dunkle Balladen, kammermusikalische Klänge, barock-infizierte Orgel-Drones und erhabene Pop-Harmonien zu einem wunderbar vielschichtigen, ergreifenden Hörerlebnis. Tempotechnisch getragen und zwischen sanft sensiblen und majestätisch kraftvollen Momenten oszillierend, entstehen auf dem von FILIP LEYMAN produktionstechnisch brillant in Szene gesetzten Werk geheimnisvoll anmutende, hymnische Klangräume, die in ihrer sphärischen Offenheit gelegentliche Referenzen an DEAD CAN DANCE bereithalten. Unterstützt wurde sie auf diesem Album von DANIEL ÖGREN (Gitarre, Klavioline), KARL VENTO (Gitarre), CHRISTOPHER CANTILLO (Schlagzeug), FILIP LEYMAN (Synthesizer, Percussion) sowie XENIA KRILSIN (Zither).


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
„Ceremony" ist bereits das zweite Album der Schwedin Anna von Hausswolff. Wie schon ihr Debüt-Album schaffte es auch „Ceremony“ in Schweden bis auf Platz 5 der Charts. Hierzulande ist sie nach wie vor ein Geheimtipp, doch zumindest ein paar Online-Magazine sind mittlerweile auf sie aufmerksam geworden.

Auf diesem Album schwimmt Anna sich frei und entwickelt ihren ureigenen Stil. Konnte man bei ihrem Debüt „Singing from the Grave“ aus dem Jahre 2010 noch problemlos Vergleiche zu anderen Künstlern ziehen, so fällt das zumindest mir bei „Ceremony“ ausgesprochen schwer. Genau genommen fällt mir beim besten Willen keine andere Künstlerin ein, die auch nur annähernd so klingt wie Anna von Hausswolff auf diesem Album.

Ja, und wie klingt sie denn nun? Nun, Anna hat auf diesem Album ihr Piano gegen eine Kirchenorgel eingetauscht, und einfach ausgedrückt könnte man sagen, sie spielt Pop-Songs auf der Kirchenorgel. Die Musik auf diesem Album jedoch einzig als Pop zu kategorisieren, wäre zu kurz gegriffen. Wenn ich mir das Album nämlich so anhöre, drängt sich mir geradezu der Verdacht auf, dass Anna sich außerdem ein paar Aufnahmen von ihrem Vater Carl Michael angehört hat, und die Inspirationen daraus in dieses Album hat einfließen lassen. Selbiger arbeitet nämlich oft und gerne mit Drones, also langgezogenen, oft tiefen Tönen (nachzuhören beispielsweise auf „800.000 seconds in Harar“). Und davon gibt es auf diesem Album massig. Man höre sich nur einmal „Deathbed“ an! Bei „No body“ werden diese gar so heavy, dass mir beim Hören als Assoziation sofort Sunno))) einfallen, und die Kategorisierung „Pop“ endgültig hinfällig wird.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
mag kirchenorgel sehr gern und diese ist bei ceremony auch dominant. aber ich hatte mir etwas mehr wagemut ala björk erhofft.
das album ist sehr ruhig und die stücke beinhalten kaum spannungsbögen. es plätschert alles irgendwie auf hohem niveau dahin.
die produktion ist allerdings sehr gut.
nicht unbedingt ein fehlkauf aber für meinen geschmack nicht experimentell genug
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wie bitte soll man denn das nennen, was uns Unwürdigen hier vorgesetzt wird? Das passt in überhaupt gar keine Schublade und dennoch ist fast alles dabei - Pop, Klassik, Electronic, Rock, Drones und viele, viele musikalische Ideen, die ein musikalisches Konglomerat ohne Bezeichnung abliefern. An manchen Stellen merkt man doch, wes Vaters Tochter sie ist (der Name "von Hausswolff" ist in Schweden nicht ganz unbekannt!)
Nun ja, die 26-jährige Anna von Hausswolff nennt es selbst "Funeral Pop", wobei man das Wort "Pop" da schon sehr weit definieren muß...Diese Kirchenorgel, die sie von der Annedalkyrkan bekommen hat, ist omnipräsent auf nahezu jedem Song dieses Albums und Annas Spiel darauf offenbart nicht nur die Vielseitigkeit dieses ungewöhnlichen Instrumentes, sondern auch die Wucht und die Tiefe, die man damit erzielen kann. Mich jedenfalls hauen solche Titel wie "Deathbed", "Epitaph of Theodor" oder "Goodbye" einfach nur um! Und die Stimme von Anna ist nun wirklich einzigartig! Die verschiedenen Klangfarben und Nuancen haben einen epischen, beruhigenden, aber auch mächtigen Charakter. Und eben auch manchmal einen spielerischen, fast kindlichen Charakter. Genau darin liegt einer der Reize dieses Albums, das sich mit dem ungreifbaren Thema "Tod" beschäftigt, aber eben nicht ängstlich und ehrfürchtig, sondern irgendwie auch neugierig...was passiert da und dann?
Traurigkeit - ja. Hoffnungslosigkeit - Nein!
Unglaubliches intensives Hörerlebnis und ein "Ohrenschmaus" für alle Neugierigen! Nicht nur die akustische, sondern auch die optische Entdeckung des Jahres 2013!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese Frau hat eine wunderschöne Stimme und spielt die Orgel wie Gott persönlich. Wenn man an ihn glaubt. So sage ich eher, wie eine Göttin... Allerdings muss man diese CD mehrmals - und vor allem - mit Muse hören, dann wird diese Musik zum Genuss.
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Von Nils am 25. Januar 2015
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ganz anders als das Vorgängeralbum ... und noch besser. Die Stimme ist nicht mehr so im Vordergrund. Es ist sehr intensiv und nicht geeignet zum Hören nebenbei.
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