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Celinas Tochter / Nacht ohne Ende: Zwei Romane in einem Band Taschenbuch – 18. Oktober 2010

4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel« auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman »Die Zeugin«, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte – ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.sandra-brown.de

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Entsetzensschrei galt eigentlich nicht der Kakerlake, sondern ihrem eingerissenen Fingernagel. Die Kakerlake war klein, der Riß eine Katastrophe. Auf ihrem manikürten Nagel sah er so tief und zerklüftet aus wie der Grand Canyon.
Alex schlug mit der kunststoffbeschichteten Karte, die das spärliche Zimmerservicemenü des Motels anpries, nach der Kakerlake. Auf der Rückseite warb man für das mexikanische Buffet und The Four Riders, eine Country-und-We- stern-Band, die täglich von sieben bis Mitternacht in der Silver Spur Lounge auftrat.
Sie verfehlte die Kakerlake um Meter, und diese huschte hinter den holzfurnierten Toilettentisch. »Dich krieg ich später!«
Sie fand eine Nagelfeile am Boden des Kosmetikkoffers, den sie gerade auspacken wollte, als das Insekt auftauchte, um den neuen Bewohner von Zimmer 125 zu inspizieren, und der Verschluß ihren Fingernagel ruinierte. Das Zimmer lag im Erdgeschoß des Great Westerner Motels, drei Türen von der Eismaschine und dem Verkaufsautomaten entfernt.
Nachdem der Nagel repariert war, musterte sich Alex ein letztes Mal kritisch im Spiegel. Der erste Eindruck mußte umwerfend sein. Sie würden ohnehin staunen, wenn sie ihnen sagte, wer sie war, aber sie wollte mehr.
Sie sollten schockiert, sprachlos und hilflos sein.
Zweifelsohne würden sie Vergleiche ziehen. Das konnte sie nicht verhindern; aber auf keinen Fall wollte sie bei ihren Intelligenztests schlecht abschneiden. Sie würde dafür sorgen, daß an Celina Gaithers Tochter kein Makel feststellbar wäre.
Ihre Aufmachung hatte sie mit größter Sorgfalt ausgewählt. Alles - Kleidung, Schmuck, Accessoires - war von erlesenem Geschmack, insgesamt schlicht, aber nicht streng; schick, aber nicht zu modisch. Sie strahlte eine Aura von Kompetenz aus, die ihrer Weiblichkeit keinerlei Abbruch tat.
Ihr Ziel war es, sie zuerst zu beeindrucken und dann mit dem Grund ihrer Anwesenheit in Purcell zu überraschen.
Bis vor wenigen Wochen war die Stadt mit dreißigtausend Einwohnern ein einsamer Punkt auf der Karte von Texas gewesen. Hier lebten genauso viele Hasen und Kröten wie Menschen. Vor kurzem waren aber die Geschäftsinteressen der Stadt in die Gazetten geraten, allerdings nur am Rande. Doch wenn Alex einmal mit ihrer Arbeit fertig war, würde Purcell von El Paso bis Texarkana Schlagzeilen machen, davon war sie überzeugt.
Nachdem sie sich vergewissert hatte, daß ihre Erscheinung höchstens noch durch ein Wunder Gottes oder Schönheitschirurgie verbessert werden könnte, hängte sie sich ihre Handtasche um, nahm ihre Aalhaut-Aktentasche, überprüfte den Zimmerschlüssel und zog die Tür von Nr. 125 hinter sich zu.
Auf der Fahrt in die Stadt mußte Alex im Schneckentempo zwei Schulzonen durchqueren. In Purcell begann die Stoßzeit, sobald die Schule zu Ende war. Eltern transportierten ihre Kinder von der Schule zum Zahnarzt, zu Klavierstunden und Einkaufszentren. Vielleicht waren einige sogar auf dem Weg nach Hause, aber der zähfließende Verkehr und die verstopften Kreuzungen ließen vermuten, daß an diesem Tag offensichtlich keiner direkt heimfuhr. Der Stop-and-go-Ver- kehr machte ihr eigentlich nichts aus. Sie nutzte die Trödelei, sich ein bißchen mit dem Charakter der Stadt vertraut zu machen.
Schwarzgoldene Bänder flatterten von der Markise der Purcell High School. Die Karikatur eines schwarzen
Panthers fauchte vorbeifahrende Autos auf dem Highway an, und ein Schriftzug verkündete POUNCE PERMIAN. Auf dem Feld des Footballstadions trainierte das Footballteam und übte Spielzüge. Die Marschkapelle probte auf einem angrenzenden Trainingsplatz ihren Auftritt für Freitag.
Alles sah so unschuldig aus. Einen Augenblick lang bedauerte Alex ihre Mission und was sie wahrscheinlich der Gemeinde antun würde. Doch dann verdrängte sie rasch ihre Schuldgefühle, indem sie sich daran erinnerte, warum sie hier war. Eine Fülle von Ablehnung und die harten Vorwürfe ihrer Großmutter waren in ihrem Kopf gespeichert, falls sie je auch nur eine Sekunde lang vergaß, was sie hierher geführt hatte. Den Luxus eines schlechten Gewissens konnte sie sich nicht leisten.
Die Innenstadt von Purcell war fast menschenleer. Viele der Geschäftshäuser und Büros um den Hauptplatz standen verlassen und vernagelt da. Es gab zu viele Konkursschilder, um sie noch zu zählen.
Die Sicherheitsglasscheiben, hinter denen einst verlockende Waren prangten, waren mit Graffiti verschmiert. An einer geschlossenen Wäscherei hing ein handgeschriebenes Schild. Jemand hatte das »r« weggekratzt, jetzt las sich das Schild: 3 SHI TS/ $ i, dreimal Scheiße/i Dollar, die Wirtschaftslage von Purcell County in dürren Zahlen.
Sie stieg vor dem Bezirksgericht aus und fütterte die Parkuhr mit Münzen. Das Gerichtsgebäude war vor neunzig Jahren aus dem roten Granit der hiesigen Berge erbaut worden. Italienische Steinmetze hatten prätentiöse Fabelwesen und Greifvögel auf jede verfügbare Fläche eingemeißelt, als ob die Masse der Verzierungen das Honorar ihres Auftrags rechtfertigen sollte. Das Ergebnis war protzig, aber gerade dies machte das Gebäude eindrucksvoll. Auf der Kuppel flatterten die Landesfahne und die Flagge von Texas im frischen Nordwind.
Nachdem Alex im letzten Jahr ständig in und um das Ka- pitol von Austin gearbeitet hatte, konnten offizielle Gebäude sie nicht mehr einschüchtern. Sie schritt entschlossen die Treppe hoch und zog die schweren Türflügel auf. Im Inneren zeugten bröckelnder Putz und abblätternde Farbe vom langsamen Verfall. Auf dem Kachelboden sah sie Haarrisse wie auf den Innenseiten uralter Hände.
Die Gänge waren hoch, zugig und rochen nach Industriereinigungslösung, staubigen Akten und einer Überdosis Parfum, die die Sekretärin des Bezirksstaatsanwalts ausströmte. Sie hob erwartungsvoll den Kopf, als Alex das Vorzimmer betrat.
»Hallo. Haben Sie sich verlaufen, Schätzchen? Tolle Frisur. Ich wünschte, ich könnte so einen Knoten tragen. Aber dazu braucht man winzige Ohren. Und ich mach den Elefanten Konkurrenz. Nehmen Sie Henna, um diesen roten Schimmer zu kriegen?«
»Ist das hier das Büro von Bezirksstaatsanwalt Chastain?«
»Klar, Schätzchen. Was wollen Sie denn von ihm? Heute hat er ziemlich viel zu tun.«
»Ich bin von der Staatsanwaltskammer von Travis County. Mr. Harper hat mich telefonisch angemeldet, glaube ich.«
Das Kaugummi in der Backe der Sekretärin erstarrte. »Sie? Wir haben einen Mann erwartet.«
»Wie Sie sehen Alex hob die Brauen.
Die Sekretärin zog einen Flunsch. »Mr. Harper hätte doch wirklich erwähnen können, daß sein Assistent eine Lady ist, aber, Scheibenkleister, was soll's«, sagte sie mit einer verächtlichen Handbewegung. »Sie wissen ja, wie die Männer sind. Ja, Schätzchen, Sie sind auf die Minute pünktlich für Ihren Termin. Ich heiße Imogene. Möchten Sie einen Kaffee? Toll, was Sie da anhaben, so modisch. Die Röcke sind jetzt wieder kürzer, was?«
Alex riskierte es, unhöflich zu sein, und fragte: »Sind die Verhandlungsparteien schon hier?«
In diesem Augenblick ertönte männliches Gelächter durch die geschlossene Tür von nebenan. »Beantwortet das Ihre Frage, Schätzchen?« fragte Imogene. »Da hat wahrscheinlich grade einer einen dreckigen Witz erzählt, um ein bißchen Dampf abzulassen. Die platzen fast vor Neugier, was dieses geheime Treffen soll. Wie heißt denn das große Geheimnis? Mr. Harper hat Pat nicht erzählt, warum Sie nach Purcell kommen, obwohl sie zusammen auf der Uni waren. Hat das was damit zu tun, daß ME eine Glücksspiellizenz kriegen soll?« »ME?«
»Minton Enterprises.« Sie sagte das, als wäre sie überrascht über Alex' Ahnungslosigkeit.
»Vielleicht sollte ich sie nicht länger warten lassen«, schlug Alex taktvoll vor und entzog sich so einer Antwort.
»Scheibenkleister, ich red mal wieder zuviel. Wollten Sie jetzt einen Kaffe oder nicht, Schätzchen?«
»Nein danke.« Alex folgte Imogene zur...


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Top-Kundenrezensionen

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Celinas Tochter
Kurz beschrieben: hart und weich zu gleich.
Das Buch intergrierte sich ausgezeichnet in meine aktuelle Stimmung und erfüllte seine Aufgabe.
Eine angenehme Kriminalgeschichte.

Nacht ohne Ende
Das Büchlein hat den falschen Titel bekommen.
Viel passender wäre 'schwere Geburt' da es sich um diese in mehrfachen Hinsicht dabei handelt.
Ich habe schon lange über einem Buch keine Trenen vergossen. Hier habe ich es. Und es ging mir sehr gut dabei.
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Verifizierter Kauf
Das Buch enthält zwei Romane von Sandra Brown.
Celinas Tochter ist ein typischer Romantic Suspense Roman von Sandra Brown. Wenn man die neuen Bücher von ihr mag, liegt man mit dem sicher auch nicht falsch.
Nacht ohne Ende gibt es sozusagen als Draufgabe. Ist auch okay, obwohl die Autorin meiner Meinung nach etwas übertrieben hatte, als sie unbedingt noch einen Undercover-FBI Agenten in die Story einfließen lassen musste.
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Verifizierter Kauf
Celinas Tochter war mit Abstand das schlechteste Buch welches ich von Sandra Brown gelesen habe. Meiner Meinung nach, war eh schnell klar, wer Celina abgemurkst hat. Das Buch war sehr langatmig.

Nacht ohne Ende hat sich etwas besser gelesen. Es war schnell klar, dass sich alles zum Guten wenden wird.
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Verifizierter Kauf
Ich liebe die Bücher von Sandra Brown. Ich glaube ich bin schon süchtig danach. Aber auch das Buch ist wieder Spitze.
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