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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 10. Oktober 2011
"Casino Royale" ist in zwei Punkten die größte Ausnahme aller Bond-Filme. Zum einen ist es die einzigste James Bond Persiflage, die auf einem Originalroman von Ian Fleming basiert und zum anderen ist Flemings allererster Bond-Roman der einzigste, der 3x verfilmt wurde. 1954 fürs US-TV, 1966 in dieser Variante hier und 2006 im Rahmen der echten James Bond Kinoserie. Das er dort nicht früher verfilmt werden konnte, lag daran, dass es den Produzenten gelang, erst im Jahr 2000 die Rechte zurück zu erwerben, die Fleming bereits 1952 verkauft hatte. Die Odyssee, die die Rechte dieses Romanes nahmen, würden für einen eigenen Film ausreichen.
Wer der Auffassung ist, dass der eine oder andere reale Bond, wie "Moonraker" z.B. zu abgehoben ist, dem ist "Casino Royale" von 1966 offenbar entgangen. Denn dieser Film ist einfach irre, gaga und ein Bond, wie auf einem LSD-Trip entstanden. Der Film war zudem Jahrzehnte später eine Steilvorlage für Mike Myers "Austin Powers"-Filme. Der Film ist einfach, wie Austin sagen würde: "Grooovy Baby".
Man erlebt hier zu Beginn etwas, das man wohl in der realen Serie nie erleben wird - einen Bond im Ruhestand. Als solchen gibt David Niven einen herrlich schrulligen SIR James Bond, der, nachdem sich M versehentlich selbst eliminieren lies, den Geheimdienst übernehmen muss. Ironie bei der Sache ist, dass Niven der erste James Bond geworden wäre, hätte Ian Fleming bei der Wahl des Darstellers bei "Dr. No" zu entscheiden gehabt.
Und kaum ist Bond Chef des Secret Service, wimmelt es dort nur vor 007s, um Verwirrung zu stiften.
Man darf von "Casino Royale" einiges erwarten, was man jedoch nicht erwarten sollte, ist eine stringente Handlung. Flemings Roman ist hier nur noch in Grundzügen zu erkennen und eigentlich ist es Glück, dass der Film keine filmische Katastrophe wurde. Nicht weniger als sieben Regisseure waren beteiligt, weil es immer wieder zu Zoff mit Produzent Charles Feldman kam. Die Handschrift der verschiedenen Regisseure erkennt man u.a. auch daran, dass die Kulissen teilweise völlig verschiedene Stilrichtungen haben, von Szene zu Szene. So treffen hier Räume, die durchaus an die echten Bond-Filme erinnern, wie Sir James Büro auf völlig surreale Kulissen, wie die Schule für Spione in Berlin oder Pop-Art der 60er angehauchte Räume, wie Dr. Noahs Hauptquartier.
Als "Casino Royale" entstand, waren gerade die ersten vier 007-Filme ("Dr. No", "Liebesgrüße aus Moskau", "Goldfinger" und "Feuerball") im Kino gelaufen und es gibt hier ein Wiedersehen mit Darstellern aus diesen Filmen, wie Ursula Andress ("Dr. No") und Vladek Sheybal ("Liebesgrüße aus Moskau"). Doch abgesehen davon, dass man davon profitieren wollte, hat "Casino Royale" auch sonst eine sehr hochkarätige Besetzung mit Peter Sellers ("Der rosarote Panther"), Orson Wells ("Citizen Kane"), Sängerin Dalia Lavi, John Houston (Regisseur von "African Queen"), Woody Allen ("Der Stadtneurotiker"), Jean Paul Belmondo ("Der Profi"), William Holden ("Die Brücke am Kwai") und Deborah Kerr.
Und wer einige andere Bonds schon schräg fand, kennt, wie gesagt "Casino Royale" noch nicht, denn hier landet mal eben mitten in London ein Ufo und sowohl die französische Gendarmerie, aber auch Cowboys (!) und Indianer (!!) mischen zum Ende das titelgebende Casino Royale auf.
Der Film beinhaltet einige böse Seitenhiebe auf die echten 007-Filme, etwa wenn Sir James Bond sich ereifert, man habe einfach einem anderen seinen Namen und seine Nummer gegeben (Damit ist natürlich Sean Connery gemeint) oder M und andere Geheimdienstchefs mit ihren Geheimwaffen als "Scherzartikelspione" tituliert (Seitenhieb auf die Gadgets der echten 007-Filme).
Zudem merkt man bei "Casino Royale", an einigen nachsynchronisierten Szenen, dass hier einige Szenen damals rausflogen. So schlüpft Kartenass Evelyn Tremble zum Spaß in diverse Verkleidungen, wie Napoleon oder auch - Adolf Hitler.
"Casino Royale" ist in jedem Fall für jeden ein entdeckenswerter Film, der völlig abgedrehte Komödien mag.
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am 28. Januar 2003
Eigentlich ein Muss fuer jeden echten Bond-Fan, ist dieser Film aber dennoch ein wenig zu chaotisch, um ihn so ganz nuechtern betrachten zu koennen. Wenn man sich auf die verschiedenen scheinbar zusammenhangslosen Handlungen einstellen kann, und wenn kreatives Chaos kein Fremdwort ist, dann sollte man der Scheibe durchaus eine Chance geben. Ein vergnuegliches Erlebnis ist es allemal.
Die Starbesetzung spricht klar fuer sich...
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am 21. Juli 2016
Wer die Komik von Monty Python mag, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Die hochkarätige Besetzung tut ein Übriges. - Die zahlreichen Anspielungen auf andere Filme und historische Begebenheiten werden sich nicht Jedem erschließen; dem Eingeweihten bereiten sie zusätzlichen Genuss.
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am 15. September 2011
Casino Royal ist ein Film aus dem Jahr 1967. Ursprünglich nicht als Parodie gedacht, wurde dann nach etlichen Hindernissen eine Persiflage auf die James Bond Filme. Ebenfalls wurde-bedingt durch Schwierigkeiten beim Dreh-das Filmmaterial am Schneidetisch vollkommen neu zusammengestellt. Was dabei herauskam waren krampfhaft zusammengesetzte Szenen.
Doch die Zeit heilt alle Wunden. Mittlerweile hat Casino Royal-auch dank der namhaften Besetzung-Kultstatus erlangt.
Bedenkt man das Alter des Films ist auch die Qualität des Bildes auf der Blu Ray sehr gut.
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am 17. August 2016
...so schlecht wie sein Ruf. Der Film hat weder Witz noch den Charme der alten Zeit. Obwohl die ganz großen Mitspielen, Tümpel der Film ganz unten herum und man weiß eigentlich gar nicht worum es in dieser Geschichte gehen soll. Schade
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. November 2006
Die Zeit verändert so manchen Blickwinkel. Mit fortschreitenden Jahren stellt man fest, dass die in jedem Kinolexikon in Bausch und Bogen verdammte Agentenfilm-Parodie "Casino Royale" an Boden gewinnt und eigentlich doch nicht so übel ist wie allerorts nachgebetet wird.

In jedem Fall ist der Film Zeuge seiner Zeit und unschlagbares Studienobjekt für 60ies-Popkultur. Filmmoden werden hier ebenso erlebbar wie Looks, Designs, Sounds, aber auch zeitgeistiger unstrukturierter Blödelhumor vom Vorabend der sexuellen Revolution. Natürlich ist "Casino Royale" keine feinsinnige Dialogkomödie. Doch die Vorlage bzw. das Objekt des Spottes war ja auch kein Salonroman von Foster oder Galsworthy, sondern die Bond-Serie. Dass gerade Bond-Fans sich über den Mangel an kultivierter Finesse beschweren, grenzt an einen Witz. Schuster bleib bei deinen Leisten: Die Bonds sind eine ehrwürdige, zum Ritual geadelte Unterhaltungsserie, doch sicher kein Eckpfeiler cineastischer Hochkultur. Bond's eigene Humorversuche entsprachen auch nicht immer der feinen englischen Art und waren weiß Gott nicht immer geglückt.

In "Casino" sehen wir von vielen, bis dahin in ihrem eigenen Image erstarrten, Stars eine nie gesehene Demonstration von Selbstironie und Mut zur Überdrehtheit und eigenen Demontage. Die Grand Dame Deborah Kerr mit zerzauster Frisur an einer Regenrinne runterrutschen zu sehen, ist schon sehr off mainstream. Woody Allen's unterkühlter Größenwahn, mittels explosiver Pille zum größten Ladykiller aufzusteigen, ist herrlich zotig und als Reflexion auf die Bond-Superschurken nicht ohne Pfiff. Das gilt auch für Ursula Andress, seit Dr. No zum unterbelichteten Blondchen abgestempelt, und hier nun als gerissene superreiche Geschäftsfrau, die die Statue von Lord Nelson im Vorgarten stehen hat. Ach, und dann die Dekors, die Interieurs, einfach schön anzuschauen. Eine Augenweide sind diese Bilder aus einem Jahrzehnt, das sich als einziges modisch und stylish nichts hat zu Schulden kommen lassen.

Nicht missverstehen: der Film ist kein Komödien-Meilenstein, doch es ist Zeit, ihn an seinen verdienten Platz zu stellen. Ausgelassener unschuldiger Nonsense mit Stil und Schwung serviert. Nicht mehr und nicht weniger.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Januar 2012
Auf den Inhalt des Filmes, der zunächst gar nicht als Komödie geplant war, muss man nicht erneut eingehen.
Es ist aber eine Frechheit dies eine "Collector's Edition" zu nennen.
Eine einzelne Disk, außer Audiokommentar, kurzes Making-Of und Kinotrailer keine Extras vorhanden.
Das negative Tüpfelchen auf dem i: die allererste Verfilmung von Casino Royale, die 54er CBS-Fernsehfassung mit Barry Nelson war auf der Feldwaldundwiesenfassung auf DVD noch dabei.

Eine Sammleredition heißt hier: MGM sammelt mehr Euros für Plain Vanilla
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am 25. Oktober 2005
Egal wie viele Folgen da, selbst nach Ende des Kalten Krieges, noch kommen werden. Egal wer da die Herren Connery, Moore, Lazenby, Dalton oder Brosnan noch beerben wird. Eines scheint sicher: Der letzte Bond, also ich meine -James Bond-, wird wohl David Niven bleiben.
Er ist alt und ein wenig gebrechlich geworden, hat sich auf seinen Landsitz zurückgezogen und widmet die meiste Zeit seines Lebensabend den schönen Dingen des Lebens, wie seinem Garten oder täglich eine Stunde am Piano Debussy. Doch international höchst verwirrende Verschwörungen lassen die obersten Vertreter der Geheimdienste ihrer Nationen seine Klinke putzen. Mit allen Tricks versucht man den pensionierten 007 aus seinem Ruhestand zu locken, doch als selbst die königlische Bittschrift nicht die erhoffte Wirkung hat, ändert man die Überredungstaktik und macht Bond kurzerhand mehr oder weniger "obdachlos".
Bis hier hat die Handlung einen perfekten Leitfaden, doch danach zerplatzt sie in alle nur erdenklichen Richtungen. Es ist halt zuviel für nur einen James Bond !
Als liebevolle Persiflage auf die seinerzeit ja noch nicht erahnbare Schwemme von Nachfolgern, war man doch gerade bei fünf Filmen angekommen, darf man dieses etwas überkandidelte Werk schon bezeichnen.
Nach dem starken Beginn erfährt der Film allerdings einen jehen Bruch. Denn von nun an verliert die Story ihren Faden oder der Faden die Story. Gerettet wird er letztendlich durch die kleinen Details in Seitenhieben auf Personen wie M oder Miss Moneypenny, durch einen 60er-Jahre-Charme, besonders charakterisiert in den Rollen von Niven und Sellers, und durch die peinlich hektischen Auftritte eines damals schon sehr neurotischen Woody Allen.
Der Film fügt sich nahtlos in die Reihe von netten Klamaukkomödien seinerzeit mit Peter Sellers, wie: "What's New, Pussycat?" (auch mit W. Allen) oder "Caccia alla volpe" ein.
Obwohl die Version auf DVD genau wie die VHS-Version eine Spiellänge von 125 Minuten hat, gibt es, entgegen der VHS-Version, einige Szenen mit unausblendbaren Untertiteln und gelegentlich mit anderen Sprechern nachsynchronisierte Sequenzen. Hier hätte man vielleicht besser daran getan, gar nicht zu synchronisieren, da die ersetzten Stimmen nicht mal ähnlich klingen.
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am 6. Juli 2016
Der Film ist wie immer toll. Die nachträgliche Synchronisation passt von den Stimmen her nicht immer, d.h. für ein und den gleichen Schauspieler haben verschiedene Sprecher ihre Stimme abgegeben. Schade.
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HALL OF FAMEam 15. Juni 2001
Casino Royale ist das ungeliebte Stiefkind der Bond-Produzenten, wie gerne würden sie diesen Film verschweigen, aber er taucht doch immer wieder in den Fußnoten auf.
Zu Recht, denn er ist eigentlich eine riesengroße Hommage an Ian Fleming und all seine Figuren, Bösewichter, Schauplätze und Klischees.
Der Film ist höchst aufwendig produziert, womöglich aufwendiger, als die tatsächlichen Bond-Filme bis 1967 (also die Connery-Bonds, daher auch Niven als alter Bond: er sieht doch tatsächlich aus wie Connery 20 Jahre später, oder?). Er hat alles im Überfluß: Autojagden, Stunts, Luxus, herrliche Musik von Burt Bacharach(!!!), Stars ohne Ende. Sogar Woody Allen spielt offensichtlich mit Lust den trotteligen Möchtegernagenten Jimmy Bondi.
Was die Produzenten der "echten" Bondfilme damals außer diesem Überfluß an hochkarätigen Schauspielern wohl echt nervte: Er traf den Zeitgeist perfekter als ihre "ernsten" Filme. Er hatte nicht nur die besseren Regisseure, Schauspieler und Locations. Er hatte sogar die bessere Musik, die feinere Ironie, die poppigeren Klamotten und den überraschenderen Schluß.
Schade nur, daß die DVD nicht eine Hintergrundinfo haben wird...wieder eine Gelegenheit verschenkt (1 Stern Abzug).
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