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Carambole: Ein Roman in zwölf Runden Gebundene Ausgabe – 15. August 2013

4.2 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Jens Steiners Roman ist ein poetisches, hochartifizielles Spiel, dessen Geheimnis scheinbar in jeder Spielrunde decodiert wird und dennoch undurchschaubar bleibt. Das ist meisterhaft, ist philosophisch, ist kunstvoll.« (Kathrin Krautheim, Stadtmagazin hermann)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jens Steiner geboren 1975, studierte Germanistik, Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zürich und Genf. Sein erster Roman Hasenleben (2011) wurde für die Longlist Deutscher Buchpreis 2011 nominiert. Zudem wurde Hasenleben mit dem Förderpreis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet und für den Rauriser Literaturpreis 2012 nominiert. Für das Romanmanuskript Carambole wurde er 2012 mit dem Preis »Das zweite Buch« der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung ausgezeichnet. 2013 gewann er für Carambole den Schweizer Buchpreis und stand auch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.


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Top-Kundenrezensionen

Von progue TOP 1000 REZENSENT am 28. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Nichts passierte. Alles passierte. So endet dieses Buch und das könnte ein steinstarkes (!) Finale sein.

Doch "nichts passierte". Full stop. Finde ich. Und das ist das Problem, das ich allgemein mit diesem Buch habe. Es ist bestimmt klug und weise und interessant und - meine Güte! - mit Worten umgehen kann er ja, der Jens Steiner. Er berichtet in 12 Runden vom Leben in einem Dorf, welches sich außerhalb der Zivilisation zu befinden scheint. Nicht, dass sie primitiv wären, die Bewohner dort, aber sie leben auf einem eigenen Planeten, könnte man meinen. Und dieser Planet ist dabei zu sterben, denn sie haben alle aufgegeben.

Da sind die drei Jungs Igor, Manu und Fred, die sich nicht auf die Ferien freuen können, weil sie nicht wissen, was sie mit all der freien Zeit anfangen sollen. Sie hängen auf ihrem Lieblingsplatz ab, starren in die Gegend, träumen, träumen, träumen immer nur. Ab und zu reden sie mit Schorsch, einem seltsamen Kerl, von dem keiner so richtig weiß, wo er herkommt oder wer er wirklich ist, und der immer seltsame Geschichten erzählt. Da ist eine überforderte Mutter, die keinen Plan hat, wie es in ihrem Mann und in ihrer Tochter aussieht, die gerade noch so erkennt, dass es ihrer Tochter nicht gut geht, die sich jedoch nicht aufraffen kann nachzuhaken. Da sind die Brüder, die seit gefühlten hundert Jahren nicht mehr miteinander reden, weil sie sich verstritten haben, da ist der alte Mann, der alles mit seinen Ferngläsern beobachtet, und der mit eben diesen Brüdern tragisch verbunden ist.

In 12 Kapiteln lässt uns Steiner teilhaben an ihrem Schicksal, und das tut er in außergewöhnlichen Worten.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor entwickelt analog zu den zwölf Phasen des Brettspiels Carambole zwölf lose zusammenhängende Szenen aus dem Dorfleben. Wieviel Spielrunden hat man bis man sein (Lebens)Ziel erreicht – oder daran vorbeischießt und wie viele Runden hat man bis man ins Aus katapultiert wird ? Jede Szene wird von einem anderen Dörfler erzählt, der sich nie sofort zu erkennen gibt.

Der Autor vermag eine Ehe mit einem einzigen Satz erschöpfend zu skizzieren, „Seit Jahren gingen meine Frau und ich uns aus dem Weg“, er findet freundliche Worte für einen gut bezahlten Job, „die allabendlichen Tunichtgute am Ende der Tagesschau“ (Meteorologen) und schreibt überwiegend in frischer ungezwungener Weise „wir prügelten dem Haus meiner Eltern neues Leben ein“, etc. wobei er auch mal über das (Sprach)Ziel hinausschießt, Carambole eben. Kein Klischee, keine Phrasen. Braucht er nicht. Diese Fähigkeit und die Beobachtungsgabe des Autors machen das Werk lesenswert.

Unter der fachkundigen Regie des Autors entsteht eine Atmosphäre von Langwierigkeit, Morbidität, Absurdität und desolater Beklemmung, unterstrichen durch tragische Familienverflechtungen und Verkettungen, einer Vergewaltigung samt unterlassener Hilfeleistung und einem Toten. Manches bleibt einfach Durcheinander, krude, Zufallstreffer, Zufall. Die rote Queen, ein besonderer Spielstein, mag die Explosion einer Fabrik sein (Brandstiftung), die das Dorfleben erschüttert.

Steiners Sprache ist modern, sachlich, probt den neuen Ausdruck, was die Absurdität mancher Ereignisse und innerer Dialoge noch mehr hervorhebt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Sie kommen nicht weg. Die drei Jugendlichem, die sich vor den Sommerferien regelrecht fürchten, da sie mit der vielen freien Zeit nichts anzufangen wissen, die überforderte Mutter - von ihrer Familie entfremdet -, die es nicht schafft, den Schritt Richtung Freiheit zu machen oder die zwei Brüder, die seit Jahrzehnten kein Wort mehr miteinander wechseln, sich jedoch jeden Tag über den Weg laufen.
Steiner erzählt Geschichten aus einem schweizerischen Dorf, dessen Einwohner nicht aus dem Wirkungskreis der Gemeinde herauskommen. Der Blick hinter die Fassade der Einwohner offenbart psychische und physische Schwächen, die einem Neuanfang abseits des Dorflebens im Wege stehen. Sprachlich auf sehr hohem Niveau, berichtet der Autor anhand von zwölf kurzen Geschichten über den düsteren, kalten Alltag einer Dorfgesellschaft.

Definitiv lesenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe
«Die Idee eines Textes, der ästhetisch innovativ ist und ein kleines Stück Menschheitsgeschichte darstellt» ist für den Schweizer Autor Jens Steiner Grund des literarischen Schreibens, wie man auf seiner Homepage nachlesen kann. Beides findet sich in diesem neuen, seinem zweiten Roman, der soeben in seiner Heimat den Buchpreis 2013 gewonnen hat, von der Jury in der Laudatio als ein Werk « von großer poetischer Kraft« gewürdigt. Mich hat der artifizielle Sprachstil dieses eigenwilligen Romans, der aus zwölf nur vage ineinander verwobenen, episodenhaften Erzählungen besteht, unwillkürlich an Franz Kafka erinnert, weniger unheilschwanger und bedrückend zwar, aber ähnlich absurd und unergründlich.

Das in Indien und umgebenden Ländern als Volkssport betriebene Brettspiel Carrom wird in der Schweiz Carambole genannt, eine Art Fingerbillard für zwei oder vier Personen, das für diesen Roman nicht nur als bedeutungsschwerer Titel dient, sondern auch im Untertitel seine Spuren hinterlassen hat, «Ein Roman in zwölf Runden». Eigentliche Hauptfigur ist die in Lethargie versunkene Dorfgemeinschaft eines namenlos bleibenden Ortes, dessen Seele zu ergründen Ziel dieser Geschichte ist. Aus der Einwohnerschaft rekrutiert sich eine Vielzahl von Protagonisten, jeder für sich Teil eines Puzzles, dessen Lösung sich als nicht gerade einfach erweist. Mitdenken ist also angesagt bei dieser insoweit schwierigen Lektüre, die in einer allerdings klaren und unkomplizierten Sprache geschrieben ist, nicht unbedingt selbstverständlich ja bei jungen und kreativen Romanciers.
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