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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
7
Candlemass
Format: Audio CD|Ändern
Preis:21,99 €+ 3,00 € Versandkosten

am 11. Juni 2017
2004 schloss sich MESSIAH MARCOLIN wieder CANDLEMASS an, das Ergebnis war das selbstbetitelte Album "Candlemass" aus dem Jahr 2005.
Dieses Album weist alles auf, was ich an den ersten vier Alben so geliebt und bei den letzten so vermisst habe. CANDLEMASS haben sich offensichtlich auf ihre erfolgreichen Tage besonnen, denn neben den Doom-Elementen kann man wieder knackigen Heavy Metal hören, gelegentlich hat das sogar was von Power-Metal.

Wer das nicht glauben will, der soll sich nur einmal den Opener "Black Dwarf" oder "Born in a Tank" anhören, da rauscht es ordentlich im Gebälk. Die Songs auf "Candlemass" lassen Erinnerungen an alte Zeiten aufleben, sie sind gewohnt abwechslungsreich, melodisch und sehr atmosphärisch. Ich finde, dass "Candlemass" eigentlich stilistisch direkt an "Tales of Creation" anknüpft. Natürlich auch wegen Frontmann MESSIAH MARCOLIN, der auf diesem Album eine gnadenlos gute Leistung abliefert - für mich war er schon immer die einzig "wahre" Stimme von CANDLEMASS.

Aber nicht nur die kraft- und druckvollen Nummern überzeugen, auch die schleppenden Songs überzeugen auf ganzer Linie. "Assassin of the Light", "Copernicus", "Spellbreaker" oder auch "The Man who felt from the Sky" sind allerbeste Beispiele dafür.
Zu meinen absoluten Highlights zählt das langsame, fast schon balladeske "Seven Silver Keys" - einfach genial!

Besondere Anspieltipps habe ich nicht, ich finde das Album im Gesamten einfach grandios - so wie sich CANDLEMASS für mich anhören sollten!

Mein Fazit: Mit "Candlemass" knüpfen die Schweden nahtlos an die vier ersten Alben an, für meinen Geschmack kann man es in einem Atemzug mit ihnen nennen.
Ich habe überhaupt keinen schwachen Song gehört und kann es allen "alten" Fans von CANDLEMASS nur wärmstens empfehlen.

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
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am 18. April 2005
Es gibt sie also doch noch, die gewissen Gänsehautmomente im Leben eines alteingesessenen Metal Fans, jene Sekunden in denen man ein Objekt seiner ohralen Begierde erstmals vor Augen hat und mit zittrigen Händen, sowie wohlriechender Achselnässe zum Player zuckt um das heiß ersehnte Stück zu entjungfern. Klar sind es in erster Linie die Jugendlieben, die einem solche Glücksgefühle bescheren, ohne Zweifel sind es nur noch sehr wenige Bands, die es schaffen den gesättigten Jäger und Sammler in vorpubertäre Ekstase zu versetzen und klar waren es in diesem Jahr bislang nur CANDLEMASS, die mich vom Postfach bis zum HiFi Rack locker einen halben Liter Schmelzwasser gekostet haben.
Messiah is back, CANDLEMASS sind also endlich wieder jene Band, die man sich wünscht und haben sich nun, trotz diverser Trennungsgerüchte also doch noch mal zusammengerauft um der Schar von Doomjüngern ein Album im besten und legendärsten Line Up der Bandhistory zu beichten. Und ehrlich fällt sie allemal aus diese Beichte! Fernab aller gängigen Trends, meilenweit von Anbiederung an aktuelle Sounds und Songstrukturen entfernt, knallen Edling & Co. ein dermaßen bodenständiges Doom Brett aus den Balken, dass mir spätestens beim monströsen Anschlag des Riffs von „Black Dwarf" der erste Unterleibswonnepfropfen abgeht. Ungeheuer wuchtig ertönt der Opener in perfekter Power Doom Manier, mit ultrafetter Griffbettbrutalität, mächtig donnernden Grooves und einer vertraut schönen Stimme, die unmissverständlich klar macht, dass sie zu dieser Band gehört wie das Amen zum Gebet. Während sich Meinreiner noch wie durchgepudert zuckend vor der Boxenlandschaft kräuselt, erschallt auch schon der nächste Hammer: „Seven Silver Keys", ein herrlich getragener Slow-Mow-Ohrwurm, voll erhabener Stimmung und traumhaftem Refrain hindert den Körper unweigerlich am Regenerieren, bevor das unglaublich wuchtig wälzende „Assassin Of The Light" für's vorzeitige k.o. sorgt. Sagenhaft! Beim besten Willen hätte ich CANDLEMASS kein dermaßen ehrlich und erdiges Werk zugetraut. Jeder einzelne Song versprüht den Geist der 80er Meisterwerke, jeder noch so vertraute Ton klingt unverbraucht und die saftige Produktion schafft den perfekten Brückenschlag zwischen Nostalgie und Moderne! Ausfälle gibt's bis auf das sehr uninteressante Instrumental „The Man Who Fell From The Sky" absolut keine zu vermelden, vielmehr unterstreichen Nummern wie „Copernicus", das brutale „Born In A Tank", oder mächtige Hiebe wie „Witches" und „Spellbreaker" die Ausnahmeklasse dieser Band. Ohne Schnörkel wird erdigst, weit von allem sinnlosen Bombast, nahe am Schaffen früher Tage gedoomt, über allem thront die unvergleichliche Stimme von Messiah und auch wenn das Ergebnis den Klassikern wie „Nightfall" oder „Tales Of Creation" nicht ganz das Wasser reichen kann, es wird keinen enttäuschen!
CANDLEMASS sind also (zumindest vorzeitig) zurück, gottlob keinen Millimeter von ihrem urtypischen Sound abgewichen, und auch wenn man eine Ansammlung an Megahits der Marke „Solitude" oder „Under The Oak" nicht erwarten kann, hat auch das neue Werk erneut genügend absolute Höhepunkte des Schaffens dieser seeligen Band zu bieten, die es rechtfertigen sie auf ein Neues zu huldigen.
...und wenn jetzt noch endlich die neue SOLITUDE AETURNUS das Licht der Welt erblicken würde, stünde einer gemeinsamenTour der beiden besten Power Doom Bands aller Zeiten wohl nichts mehr im Wege!
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am 20. April 2005
Ich bin absolut sprachlos.
Unglaublich was die Candlemass-Fraktion hier für ein Album rausgeschraubt hat. Candlemass are back und ich bin Ihnen wieder (aber eigentlich immer noch) verfallen. Die Doom-Götter schlechthin. Jeder Song knallt supermächtig aus den Lautsprechern.
Meine Knie zittern und der ganze Körper möchte den Doom-Dance ausführen. Messiah's unvergleichlicher Gesang trägt mich fast 60 Minuten lang auf einer Welle der Euphorie. Dazu starke Gitarren und Drums. So muß Metal sein.
Der Opener "Black Dwarf" ist noch etwas schneller gehalten, aber danach können wir Doom-Köpfe das schnelle Bangen einstellen.
Einzelne Lieder hervorzuheben fällt mir schwer, aber mit "Seven Silver Keys" ist Candlemass ein Meilenstein gelungen. Großartig.
Jetzt kommt noch auf Tour und meine Welt ist ein Stück weit schöner.
Kleiner Tip am Rande: Für alle Fans gibts neben der CD auch eine limitierte Digi-Pack Ausgabe mit einem Bonus-Song.
...and please let me Die in Solitude...
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am 3. September 2006
CANDLEMASS hatten es nie leicht. Schon zu Beginn des Bandbestehens gab es bandinterne Querelen, die nach mehr oder weniger deftigen Auseinandersetzungen zum Split der Doom-Götter führten. Aber nicht ohne den hungrigen Fans vier fantastische Alben (und ein paar folgende), allen voran des himmlische "Nightfall", zu hinterlassen. Nach einer erfolgreichen Reunion kam es erneut zum Eklat und man ging mal wieder getrennt Wege. Die Doom-Schmiede schien diesmal für immer die Feuer gelöscht zu haben. Überraschenderweise rauften sich die Schweden dann doch noch mal zusammen und schmiedeten mit "Candlemass" das lang ersehnte Comeback-Album. Und sie haben es geschafft, "Candlemass" ist ein gelungenes Werk, das der besten Phase der Band würdig ist. Dabei steigt die Scheibe mit "Black Dwarf" ungewohnt flott ein. Die Nummer ist gut aber nicht mehr. Viel besser wird es mit dem folgenden "Seven Silver Keys", für mich das Highlight des Albums – schön schleppend und traurig mit tollen Harmoniewechseln. Im weiteren Verlauf findet sich so mancher Brillant in Form von "Born In A Tank" (cooler Titel), "Assassin Of The Light", "Copernicus" und "The Day And The Night". Lediglich das absolut langweilige und überflüssige Instrumental "The Man Who Fell From The Sky" hätten sich die Doomköpfe sparen können.

"Candlemass" ist ein wirklich gelungenes Comeback geworden, das jedem Fan gefallen sollte und garantiert nicht enttäuschen wird. Die Produktion ist schön klar und druckvoll und Messiah singt besser als je zuvor. Also alles im grünen Bereich. Buy or die!
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am 11. April 2011
Egal, ob Comebackalbum oder nicht. Eine Band, die einen so grossartigen Sänger ihr eigen nennt und so tolle Arrangements hinbekommt, verdient es, grossartig genannt zu werden. Dieses Album ist für mich einer der wenigen echten musikalischen Gänsehautmomente.
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am 3. Mai 2005
Mir fällt es verdammt schwer, mich zum Thema "wie gut sind CANDLEMASS 2005?" kurz zu fassen. Ich bin wohl eine dieser wenigen Schnarchtassen, die nicht einen einzigen Fetzen Musik VOR dem offiziellen Veröffentlichungstermin gehört hat. So bin ich mit Massen von Meinungen und Informationen über 'Candlemass' konfrontiert worden. Von "stark, aber nich ganz so gut wie die ersten vier Scheiben" über "echt gut, aber zu schnell" bis zu "wirklich ne solide Reunion-Scheibe" wurde mein armer Doomkopf zugemüllt. Alles Quatsch! Diese Platte ist ein Hammer!! Diese Platte ist ein SCHWERER Hammer!!! Mit unglaublicher Lässigkeit wird dem gesamten (!) Metaluniversum gezeigt, wer die heavieste Band der Welt ist und zugleich die packendsten Power-Doom-Hymnen der letzten 10 (wenn nicht sogar 15) Jahre vor das niederknieende Volk wirft. Für mich neben dem COMMUNIC-Debut ganz klar das bisherige Metal-Highlight 2005 und (natürlich!) die Höchstnote wert. Da muß man gar nicht drumrum quatschen!
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am 16. September 2005
Candlemass anno 2005 heißt fette Gitarren, donnergrollender Rythmus und epischer Gesang. Eine geniale Scheibe die ich in dieser Form nie und nimmer erwartet hätte. Und die jetzt bereits einen Stammplatz in meinen persönlichen Top Twenty hat (gleich hinter Black Sabbath, Siebenbürgen und Ozzy).

Dabei hatte Leif Edling wieder die beste aller Candlemass-Besetzung aufgefahren und konnte mit Messiah Marcolin, Jan Lindh, Mats Björkman und Lars Johansson aus den Vollen schöpfen. Songs wie *Black Dwarf*, *The Man Who Fell From The Sky*, *Spellbreaker* oder *Witches* definieren den Doom-Metal zwar nicht neu, walzen in ihren Intension aber so ziemlich alles nieder was das Genre bis jetzt hervor gebracht hat.

Anspieltipps: ALLES!

FAZIT: Wer hier nicht zugreift ist selber schuld - oder kein Metaller - oder hat einfach keine Ahnung von cooler, genialer Mucke...
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