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Candida Höfer - Eine Monographie: The Major Monograph Gebundene Ausgabe – März 2003

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Das Titelbild der Candida Höfer Monographie zeigt eine Innenansicht der Banco de España in Madrid. An den Wänden und zwischen stattlichen Säulen stehen verschiedene Gemälde und Bilder auf dem Boden. Wurden sie gerade abgenommen oder werden sie gleich aufgehängt? Personen sind keine zu sehen und so wirkt der mit weißem Licht erfüllte Raum wie eine Bühne, die unmittelbar vor Beginn eines Theaterstückes auf ihre Akteure wartet.

Seit Anfang der 1980er-Jahre fotografiert die Künstlerin Candida Höfer Innenansichten von öffentlichen Räumen wie Wartesälen, Bibliotheken, Hotels oder Museen. Der Bildband präsentiert 209 farbige Fotoaufnahmen, die zwischen 1980 und 2002 entstanden sind. Die meist menschenleeren Ablichtungen entwickeln ihre Bildwirkung vor allem durch die Präsenz des Ortes in der Abwesenheit des Nutzers. So beeindruckt die frontale Ansicht der Eingangshalle des Hauses des Rundfunks in Berlin vor allem durch eine zentral im Raum stehende Plastik des berühmten Bildhauers Georg Kolbe und zwei am Rand platzierte Barcelona Sessel-Sitzgruppen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Michael Krüger, der Dichter und Freund der Fotokünstlerin, bezeichnet in seinem Vorwort dieses Phänomen in den Motiven von Candida Höfer als "öffentlichen Ort ohne Öffentlichkeit".

Candida Höfer wurde 1944 in Eberswalde geboren und studierte von 1973 bis 1982 an der Kunstakademie Düsseldorf zunächst Film bei Ole John und später Fotografie bei Bernd Becher, der ihre weitere künstlerische Entwicklung entscheidend prägte. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen nahm sie 2002 an der Documenta 11 in Kassel teil und wurde 2003 in den deutschen Pavillon zur Biennale in Venedig eingeladen.

Die Monografie wurde durch den Buchdesigner Michael Mallard gestaltet und erscheint in Form und Typografie der künstlerischen Arbeit Candida Höfers entsprechend sachlich und reduziert. So ist ein Buch mit bemerkenswertem Inhalt und visueller Ausdruckskraft entstanden. --Stefan Meyer

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Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 16. März 2005
Format: Gebundene Ausgabe
ein leiser humor geistert durch die lakonischen aufnahmen der candida höfer - es sind zwar keine menschen zu sehen, aber an den vorrichtungen der räume, bibliotheken, hotels, schalterhallen, museen, kantinen - an ihnen kann man noch indirekt die scheinbare existenz von menschen samt ihrer bevorzugten handlungen registrieren. mit einem ähnlichen humor-verständnis schrieb der physiker georg christoph lichtenberg einst: "wenn die NACHWELT einmal einen ganz aufgetrennten damen-anzug fände, vielmehr, statt der nachwelt eine andere klasse vernünftiger wesen, und wollte daraus die figur der damen bestimmen, die damit überzogen gewesen wäre, was würde da für eine figur herauskommen..." ähnlich kommen einem die ästhetischen experimente der candida höfer häufig auch vor, die eine ihrer buchpublikationen aufschlussreich mit ZIMMERDENKMÄLER betitelte. vor beginn ihres studiums bei dem berühmten düsseldorfer fotografen-ehepaar bernd und hilla becher hatte candida höfer noch türkische mitbürger in geschäften, teestuben und grünanlagen fotografiert. dann verschwanden die menschen aus ihren aufnahmen. der schlechte einfluss ihres studiums beim ehepaar becher, welches nur die industrie-architektur des ruhrgebietes manisch abgelichtet hatte? vielleicht ist aber candida höfers künstlerische lauflinie auch zu erklären aus der BAUHAUS-tradition (die von japanischer architektur-auffassung beeinflusst war): stille, leere räume helfen bei dem erklimmen einer meditativen, beruhigten, lakonischen einstellung gegenüber dem getriebe des lebens - eine aufgabe, der sich die malerei von piet mondrian bis josef albers oft verpflichtet fühlt, wieso nicht auch konsequent fotografie?
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