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am 10. Januar 2003
Im Rock-Business der Stars und Sternchen fristete Rory Gallagher im Grunde Zeit seiner Karriere ein Außenseiterdasein. Mit dem glamourösen Auftreten und Stargehabe vieler seiner (oft weniger talentierten) Branchenkollegen hatte der Ire so gar nichts am Hut. Blieb ihm wohl auch deshalb eine breite Medienpräsenz und damit der große kommerzielle Erfolg stets versagt, so schaffte er sich mit seinem aufrichtigen, bescheidenen und rundum sympathischen Auftreten doch eine treue und begeisterte Fangemeinde. Bekannt wurde Rory als Gitarrist und Sänger des irischen Rocktrios "Taste" in der zweiten Hälfte der 60er, nach dessen Auflösung im Frühjahr 1971 er eine bis zu seinem Tod im Jahr 1995 andauernde Solokarriere startete. Stilistisch hielt er konsequent an einem grundehrlichen Bluesrock mit unterschiedlichsten Querverweisen fest. Als Gitarrist galt Rory nie als überragender Filigrankünstler. In seinem typischen karierten Holzfällerhemd und mit seiner abgegriffenen Stratocaster wirkte er auf der Bühne vielmehr wie ein (im positivsten Sinne) Rock-Handwerker.
"Calling Card" ist die letzte LP, die Rory mit seiner langjährigen Begleitband mit Rod de'Ath am Schlagzeug, Gerry McAvoy am Bass sowie Lou Martin an den Keyboards einspielte - eine hochklassige und nach langen gemeinsamen Jahren äußerst homogene Formation, welche wahrlich auf einem Höhepunkt endete, denn die Scheibe gehört zweifelsohne zum Besten, was Rory in seiner langen (aber letztlich doch zu kurzen) Karriere auf den Markt brachte. Der prima Opener "Do you read me" mit seinem infektuösen Rhythmus setzt die Spur für das gesamte Album, dessen Songs sich energiegeladen und eingängig zugleich zeigen, wobei eine für Gallagher-Verhältnisse recht große stilistische Bandbreite wie zugleich eine Vielzahl unterschiedlicher Stimmungslagen abgedeckt wird. Neben geradlinigen Rocknummern wie "Country Mile" oder "Secret Agent" finden sich etwa das an Rory's Debut-LP erinnernde, besinnliche "I'll admit you're gone", der leichtherzig verspielte "Barley and Grape Rag", der funkig angehauchte "Jack-Knife Beat" oder das atmosphärisch überragende, mit einem wunderschönen jazzigen Rhythmus unterlegte Titelstück. Jeder einzelne Song besitzt ein eigenständiges Profil und läßt sich von guten Platten behaupten, sie kämen ohne Durchhänger aus, so jagt auf "Calling Card" ein Höhepunkt den nächsten. Angesichts der schieren Klasse der Original-LP fällt es auch nicht ins Gewicht, dass die beiden hier als Bonustracks aufgelegten Titel qualitativ etwas abfallen (das geübte Ohr wird übrigens bei "Rue the Day" Spurenelemente des späteren "Signals" vom "Jinx"-Album heraushören).
Mit "Calling Card" hat Rory eine wirklich erstklassige Visitenkarte abgegeben, die seinen Fans sicherlich nicht mehr ans Herz gelegt werden muß. Aber gerade auch für Einsteiger ist dieses Album hervorragend geeignet - obwohl man beim Kauf eines Gallagher-Albums im Grunde ohnehin nichts falsch machen kann. Also: Ab ins eigene Musikregal damit ... und dann nach und nach seine restlichen Veröffentlichungen drum herum platzieren - frei nach dem Motto: Rory's best, buy the rest!
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am 20. Oktober 2015
Es gibt eine Reihe von namhaften Musikern, die es im Verlauf einer langen, durchaus erfolgeichen Karriere nicht geschafft haben, eine definitive Studioplatte zu hinterlassen. The Police und Eric Clapton seien hier mal stellvertretend genannt. Und Rory Gallagher.
Nahezu jedes seiner Studiowerke punktet mit herausragenden Beiträgen und mindestens ebenso viel Durchschnitt. 'Top Priority' kommt der Perfektion noch am nähesten, dann folgt schon 'Calling Card'.
Durchaus hörenswert mit zwei formidablen Höhepunkten: 'Moonchild', das

umwerfende Riffwunder und 'Edged in Blue', das durch

melodische Melancholie verzückt. Der Rest ist mindestens ok, oft auch überdurchschnittlich, aber eben nicht brillant wie die genannten Tracks. Schade.
Die ergänzenden Bonusstücke stören nicht weiter, sind aber -wie so oft-völlig überflüssig.
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am 19. Juni 2010
Ob Gallgher in der heutigen Musikszene hätte überleben können, steht auf einem anderen Blatt!
Ein Musiker, der nie einen Schritt von seiner Sichtweise, wie Musik sein muss abgewichen ist, der nie einer Singleauskopplung aus seinen Alben zugestimmt hat, der sich allen Forderungen seiner Plattenfirmen entzogen hat, z.B. einen Leadsänger zu verpflichten, und der trotzdem über viele Jahre der "Größte" am Musikhimmel war, eine tolle Leistung!

Calling Card ist eines von Gallaghers frühen Alben, aber es ist eine Reise durch sein ganzes Können und nicht ein Song gleicht dem anderen.
Es ist eine Entdeckungsreise durch alle Musiklstile, die er beherrscht, vom jazzigen Rock über den tiefsten Blues des amerikanischen Südens ( woher hat der Vollblutire das eigentlich?),
bis hin zum sehr rockigen "Secret Agent".
Die Schiene hat er auf seinen späteren Alben verstärkt gefahren, was mir als Rockfan natürlich besonders gefällt, aber dieses Album ist auf Grund seiner musikalischen Vielfalt einfach unschlagbar.
Rory forever!
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am 7. Januar 2013
Prachtige gitarist. Zag hem vroeger in beatclub etc. Ben hem later gaan waarderen en heb nu een zeer uitgebreide collectie cd's van hem.
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am 4. Juli 2009
leider verstarb rory viel zu früh an seinem exzessiven alkoholkonsum. als ich ihn mitte der neunziger einmal sah, konnte ich ihn kaum wiederekennen, so fettleibig war er geworden. ich weiß noch, wie die frauen damals in den siebzigern ihn zu ihrem liebling erkoren.
schade, dass er niemanden traf, dem er sich hätte ehrlich mitteilen können.

die musik kommt leichtfüßig daher, und ist so interpretiert, als ob sie ein livekonzert wäre. vor allem mag ich seine warme stimme, die voller gefühl steckt. "moonchild" ist einfach gestrickt und genau deshalb so unter die haut gehend. schließlich war die musik von mozart auch einfach gestrickt.
tolles album.
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am 13. April 2012
Nachdem lange Zeit "Irish Tour" mein einziges Album von Rory Gallagher war, entschloss ich mich dazu meinen Horizont mit dem Album " Calling Card" zu erweitern. Eine Erweiterung ist es geworden - von kernigen Hardrock Elementen à la "Irish Tour" ist nicht allzu viel geblieben...Vielmehr ist das gesamte Album eine Mixtur verschiedener Genregattungen (Folk, Blues,Jazz...) die zwar gelungen kombiniert sind, aber dennoch den Iren mit der abgenutzen Gitarre ein wenig vermissen lassen.

Alles in allem gelungen, aber wer sich der wilden 70er erinnern mag, greift lieber zum früheren Werk "Irish Tour".
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am 31. März 2011
Starke Platte von Gallagher. Soundmäßig usw. natürlich nicht mit heutigen Produktionen vergleichbar, aber da steckt Feeling drin und das Album bluest und rockt vom Feinsten.
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am 17. April 2016
Ein gelungenes '76 er - Album !
Solider Blues-Rock vom feinsten!
Ich finde das alle seine Platten aus den 70ern GEIL waren!!!!!
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am 9. November 2005
CD enthält das Lied Moonchild was Nr.4 auf der Liste der 20 besten Rock Songs die es gibt liegt, damit gehört die CD einfach in jede Sammlung, falsch kann man bei dem Kauf nichts machen.
1. LED ZEPPELIN-STAIRWAY TO HEAVEN
2. JOHN LENNON-IMAGINE
3. DEEP PURPLE-SMOKE ON THE WATER
4. RORY GALAGHER-MOONCHILD <-------------
5. PINK FLOYD-ANOTHER BRICK IN THE WALL
6. AC/DC-THUNDERSTRUCK
7. GUNS 'N ROSES-DON'T CRY
8. ROLLING STONES-I CAN'T GET NO SATISFACTION
9. KANSAS-DUST IN THE WIND
10. ANIMALS-HOUSE OF THE RISING SUN
11. RAINBOW-TEMPLE OF THE KING
12. QUEEN-BOHEMIAN RHAPSODY
13. NIRVANA-SMELLS LIKE TEEN SPIRIT
14. U2-WITH OR WITHOUT YOU
15. SCORPIONS-HOLIDAY
16. BLACK SABBATH-PARANOID
17. EAGLES-HOTEL CALIFORNIA
18. BRUCE SPRINGSTEEN-BORN IN THE USA
19. FOREIGNER-URGENT
20. RAMONES-SOMEBODY PUT SOMETHING IN MY DRINK
Viel Spaß beim Kauf!
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