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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
16
4,3 von 5 Sternen
Butcher's Crossing (New York Review Books Classics)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Juni 2014
After really enjoying "Stoner", I hesitated before picking up Williams' other classic. The title and picture of a buffalo stuck in a blizzard didn't exactly arouse me. But while "Butcher's Crossing" centres on buffalo hunting it's about a whole lot more and I guarantee after the first chapter or so you'll be hooked and kept in suspense right up to the last line.
Full of life truths too - be thankful for the simple things in life, and don't cut off more than you can chew - John Williams' classic adventure is every bit as good as - possibly even better than - "Stoner".
With bookstores these days full of daft titles like "Stressed Mums' Cappuccino Club" etc. "Butcher's Crossing" is a breath of fresh air and as good a summer holiday read as you'll find anywhere.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Februar 2015
"Butcher's Crossing" ist ein eigenwilliger Western. Ein später Nachruf auf den Mythos des Wilden Westens, auf die endlosen Prärien mit Millionen von Bisons und deren jämmerliches Ende als Rohstoff für die Lederindustrie. Der Roman setzt ein zu einer Zeit, als es schon schwierig war, überhaupt noch nennens- und jagenswerte Bisonherden zu finden.

Butcher's Crossing ist ein Nest in Kansas, wohin es unseren Helden Will Andrews zieht, einen Harvard-Dropout aus gutem Hause, der sich von der Zivilisation erdrückt fühlt und der das Weite sucht, im wahrsten Sinn des Wortes. Hier möchte er herausfinden, wer er ist und was er vom Leben eigentlich will, dabei soll ihm in früherer Bekannter seines Vaters helfen, der sich hier als Büffelhaut-Händler niedergelassen hat. Der hätte Will zwar am liebsten behalten, damit er seinen Papierkram in Ordnung bringt, aber schließlich vermittelt er ihn weiter an Miller, einen erfahrenen Jäger. Dieser hegt einen Traum von der ultimativen Jagd, seit er vor Jahren zufällig auf eine riesige Bisonherde gestoßen war, in einem abgelegenen Tal in den Bergen von Colorado, fernab jeglicher Zivilisation.

Zu viert machen sie sich auf den beschwerlichen Weg, den die Gruppe nur dank Millers langer Erfahrung überlebt (der aber auch trotz dieser Erfahrung erstaunliche Risiken eingeht), und tatsächlich finden sie die Herde dort, wo Miller sie vermutet. Das Schlachten kann beginnen.

"Butcher's Crossing" zeigt das Leben der Wildwest-Frontmänner auf sehr anschauliche Weise, mit aller Härte und mit allem Dreck, und auch mit der Wonne des ersten Bades nach acht Monaten in den selben Kleidern. Wir sehen die Wucht, mit der die Natur auf den Stadtmenschen Andrews einschlägt, wie er stoisch alles erträgt und den Sinn des Ganzen nie in Zweifel zieht, selbst als Millers Jagd immer maßlosere Züge annimmt. Das ultimative Abenteuer als Schule des Lebens, die nur bestehen kann, wer bereit ist, das seine aufs Spiel zu setzen.

Aber John Williams ist auch eine großartige Parabel gelungen auf die verbissene Gedankenlosigkeit, mit der der Mensch der Natur zu Leibe rückt, fehlgeleitet von einem obsessiven, ausbeuterischen Instinkt, und der für seine Gründlichkeit bitter bestraft wird. Der Zusammenhang, in dem man diesen gewaltigen Roman stellen sollte, kann überhaupt nicht groß genug sein.
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am 15. Oktober 2014
Zum Inhalt
Der 23-jährige Will(iam) Andrews ist mit seinem Studentenleben an der Harvard-Universität nicht glücklich, er möchte die "Freiheit" erleben. Er gelangt in eine verschlafene Kleinstadt namens Butcher's Crossing in Kansas, wo er das Angebot erhält, bei einem früheren Bekannten seines Vaters in dessen Geschäft (Handel mit Büffelhäuten/-fellen) zu arbeiten. Will sucht jedoch das Abenteuer, deshalb schließt er sich einer Gruppe von drei Männern an und investiert sein Geld in eine Jagdexpedition. Der Anführer, ein Abenteurer namens Miller, kennt sich mit den Gegenden im Wilden Westen, in denen es besonders viele Büffel gibt, gut aus und verspricht sich und seinen Begleitern ein lukratives Geschäft, da für Büffelfelle auf dem Markt gute Preise zu erzielen sind.
Zu Viert ziehen die Männer mit drei Reitpferden und einem Ochsengespann in die Wildnis, wo sie viele Gefahren erwarten.

Beurteilung
Der erste und der dritte Teil der Geschichte beschreiben die Ankunft des Protagonisten in Butcher's Crossing, zu Beginn ist er ein verträumter, naiver Jüngling, bei der Rückkehr nach der Jagdexpedition ist er durch die entbehrungsreichen Monate und die harte Arbeit in der Wildnis sehr verändert.
Der mittlere - und längste - Teil schildert die Erlebnisse der vier Männer, während sie unterwegs sind: die Gefahren der Reise (Wasserknappheit, Unwetter), den Blutrausch der endlosen Büffeljagd und die "Gruppendynamik" in der von der Außenwelt isolierten Kleingruppe.
In ruhigem, fast sachlichen Erzählstil ohne jede Melodramatik gelingt es dem Autor, die Atmosphäre des harschen Lebens im "Wilden Westen" der 1870er Jahre höchst anschaulich zu schildern, dieser Abschnitt ist großartig und packend, wenn auch manchmal mit seinen blutigen Details schwer erträglich. Die vier Teilnehmer der Expedition werden sehr detailliert und glaubwürdig charakterisiert.
Auch die mit den Verhältnissen in Butcher's Crossing befassten Erzählabschnitte sind "atmosphärisch dicht", sie vermitteln jedoch eine ziemlich melancholische Grundstimmung und geben (meiner Meinung nach) mit dem vermittelten Frauenbild Anlass zur Kritik.
Dessen ungeachtet vermag die Erzählkunst des Autors auch in diesem - vor "Stoner" erschienenen Werk zu fesseln, man muss kein Western-Fan sein, um diesen Roman zu würdigen.

Fazit
Eine Mischung aus Western, historischem Roman und Entwicklungsroman, sehr lesenswert!
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am 26. Januar 2015
Vier Männer gehen auf Bisonjagd im Wilden Westen: der erfahrene Miller, der die Tat seines Lebens verrichten will und reich werden, der Frömmler Charley Hoge, der Miller in hündischer Anhänglichkeit folgt, nicht zuletzt, weil Miller für den unaufhörlichen Strom Whiskey sorgt, auf den Charley angewiesen ist, der Enthäuter Fred Schneider, einer der Sorte, die erst immer nein sagen, aber dann doch mitmachen, die die jeweilige Unternehmung ziemlich pragmatisch betrachten und hoffen, mit heiler Haut und halbwegs gefüllter Börse davonzukommen, und schließlich Will Andrews, das Greenhorn, Anfang zwanzig, frisch aus dem Osten angekommen und auf der Suche nach Abenteuer, Wildheit, Grenzerfahrungen, um dabei sich selbst zu erkennen. Er initiiert und finanziert die Unternehmung.

Es ist ein hartes, rauhes, ziemlich mitleidloses Buch, das mich gepackt hat. Das Thema erinnert mich stark an die Trilogie von Jón Kalman Stefánsson (Himmel und Hölle, Der Schmerz der Engel, Das Herz des Menschen). Männer suchen die Herausforderung, das Abenteuer, wollen sich beweisen und etwas gelten. Dabei gehen sie enorme Risiken ein, die sie als kalkulierbar darstellen und sowieso als notwendig, unausweichlich ansehen. Treibendes Motiv ist die Gier und Sehnsucht nach Reichtum, aber nicht zuletzt auch die Sucht nach dem Adrenalinschub, der Wunsch, sich die Natur und die Elemente, am liebsten die Welt untertan zu machen, das Verlangen, sich zu spüren, Rauscherfahrungen zu machen. Und damit Männer etwas fühlen, muss es viel sein, hoch, weit, heftig, extrem. Die Reise muss weit sein und lang, mit der Gefahr zu verdursten, die Berge müssen hoch sein, der Schnee tief, es müssen unzählige Bisons sein und vor allem müssen es tote Bisons sein, der Alkohol muss strömen. Und nach allen Entbehrungen ist noch immer soviel Aufgestautes übrig, das man dann in eine Frau strömen lassen möchte zur Krönung des Abenteuers, zur Belohnung des Helden. Es ist selbstverständlich, dass eine Frau verfügbar ist, ist es auch eine Hure, oder vielleicht sogar lieber eine Hure?

Und noch fühlt man nicht genug. Das ultimative Gefühl ist, wenn der Mann sich gekränkt fühlt, verraten, weil der Geschäftspartner den Vertrag nicht erfüllt, weil die Pläne nicht aufgehen, weil die Natur sich nicht zähmen lässt, weil man nichts in der Hand hat. Diese Kränkung, dieses Gefühl der Ohnmacht ist so stark, dass es bis zur Raserei führen kann, oder - was für die Welt jedenfalls besser ist - zum Untergang, zum Vergessen, zur Illusionslosigkeit ... und - wenn man Glück hat - zu einem Anfang von Begreifen.

"Almost without regret, he could admit now the vanity from which those passions had sprung."
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am 14. April 2015
Sehr feine und sensible Darstellung der einzelnen Personen und ihre jeweilige Entwicklung während der Dauer des Romans. Extrem spannende Handlung mit atemberaubender Beschläunigung gegen Ende. Eine aufschlussreiche Geschichte der Amerikanischen Vergangenheit in einer sehr dichten und verständlichen Sprache.
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am 11. September 2016
John Williams war mir bislang nur als außergewöhnlich guter Gitarrist bekannt. Sein Namensvetter verdient die gleiche Bezeichnung: Außergewöhnlich!
Erstaunlich, dass ihm, wie sich dem Vorwort entnehmen lässt, zu Lebzeiten kein sonderlich großer Erfolg beschieden war.
Das Buch spielt zwar in der Zeit der klassischen Western, es ist aber viel mehr. Die Geschichte um Will Andrews, der nach drei Jahren Harvard verlässt und sich im Westen einer Gruppe anschließt, die eine vergessene Büffelherde aufspüren und jagen will, ist Weltklasse und erinnert an die Bücher von James Fenimore Cooper. Könnte man hier mehr als fünf Sterne vergeben, würde ich es tun.
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am 8. April 2015
Ein junger Mensch trifft auf Hoffnungen. Wünsche. Auf sinnloses Töten. Auf Verlust. Dickschädeligkeit. Und dann auf Wahn. Aus Liebe und aus Rache. Und dann trifft er auf sich selbst.
Diese Geschichte geht tief. Neben den persönlichen Schicksale erzählt sie auch über eine Zeit in der Amerikaner mit den natürlichen Resourcen umgingen. Und sie vernichteten. Unwiederbringlich.
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am 3. April 2014
John Williams habe ich als Autor von Stoner kennengelernt. Da wollte ich alles von ihm lesen. Diese Geschichte ist ganz anders. Aber sie hat mich sehr gefesselt. Die Charaktere sind sehr sorgfältig gezeichnet, die Landschaft und das Wetter kann man förmlich spüren. Sehr lesenswert.
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am 20. Mai 2015
das Thema muss einen vielleicht nicht so interessieren, sprachlich ist das Buch aber beeindrucken. Jetzt weiß ich wo Annie Proulx für ihre Wyoming Stories gelernt hat (die aber trotzdem nicht an Qualität verlieren).
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am 11. September 2016
John Williams war mir bislang nur als außergewöhnlich guter Gitarrist bekannt. Sein Namensvetter verdient die gleiche Bezeichnung: Außergewöhnlich!
Erstaunlich, dass ihm, wie sich dem Vorwort entnehmen lässt, zu Lebzeiten kein sonderlich großer Erfolg beschieden war.
Das Buch spielt zwar in der Zeit der klassischen Western, es ist aber viel mehr. Die Geschichte um Will Andrews, der nach drei Jahren Harvard verlässt und sich im Westen einer Gruppe anschließt, die eine vergessene Büffelherde aufspüren und jagen will, ist Weltklasse und erinnert an die Bücher von James Fenimore Cooper. Könnte man hier mehr als fünf Sterne vergeben, würde ich es tun.
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