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am 25. Oktober 2004
Handlung:
Der Film schildert anfangs Calamitys (Anjelica Houston) Leben als Armeebedienstete, wo sie Wild Bill kennen lernt, schwenkt dann nach Deadwood, beleuchtet ihre Freundschaft mit Teddy Blue (Gabriel Byrne) und Dora DuFran (Melanie Griffith) - einem Paar, das einfach nicht zueinander finden will, die traurige Beziehung zu ihrer Tochter Janey und Janes Arbeit in Buffalo Bills Wild West Show, mit der sie schließlich sogar auf Europatournee geht und endet wiederum in den Weiten des Westens.
State (allgemein):
Was viel versprechend als Western beginnt wandelt sich schnell in zwei Dramen, nämlich die unglückliche Liebe ihrer besten Freundin und die noch unglücklichere zu ihrer eigenen Tochter. Der ursprünglich als TV-Mini-Serie gedrehte Streifen hat dadurch einige Längen und wird Action Puristen eher nicht gefallen. Auf der Haben Seite sind allerdings großartige Naturaufnahmen, ein sehr gut passender Soundtrack, die insgesamt logische Story, gelungener Humor und erstklassige Darsteller zu verzeichnen.
State (historisch gesehen):
Auf den ersten Blick hat der Film nicht all zu viel mit dem tatsächlichen Leben Calamity Janes zu tun, so sah sie z. B. nie ihre Tochter wieder. Eine Auflistung aller Fehler würde hier jeden Rahmen sprengen, daher verzichte ich diesmal darauf. Insgesamt jedoch wird ein stimmiges - wenn auch optisch gelegentlich zu schönes - Bild des Wilden Westens in seinem Endstadium vermittelt. Etliche bekannte Personen, z. B. General Custer, Wild Bill, Annie Oakley, Sitting Bull, Bill Cody werden kurz aber treffend dargestellt, seltsamerweise historisch erheblich getreuer als die Hauptperson. Vor allem die Darstellung von Hickoks Ermordung entspricht fast genau der Überlieferung (Etwas was Walter Hill in seinem m. E. schwächsten Film "Wild Bill" leider nicht gelang). Allgemeine Veränderungen des Westens werden in diversen Nebenplots deutlich gemacht, so steht unsere Protagonistin z. B. in regelmäßigen Kontakt zu zwei alten Trappern und einem Indianer. Doch nun zu ihr:
Ich nehme viele Geheimnisse mit mir, Janey. Was ich bin
So endet der letzte Brief der Martha Jane Cannary. Tatsächlich gibt es bis heute nur wenig wirklich gesicherte Erkenntnisse über sie. Vermutlich 1852 geboren (ggfs aber 1848 oder 1850) verlor sie 1865 ihre Eltern und musste sich und ihre 5 kleineren Geschwister alleine durchbringen. Im Laufe Ihres Lebens arbeitete sie als Krankenschwester, Saloongirl, Postkutschenfahrerin, Postreiterin (Pony Express), Armeescout, Prospektorin, Hotelbetreiberin, Farmerin und Kunstschützin (in BBWWS). Schnell lernte sie sich in der rauen Männerwelt zu behaupten, legendär bis heute ihr loses Mundwerk, ihre Schieß- und Reitkünste, vor allem aber ihr Mut. Den bewies sie z. B. einmal als einzige Pflegerin bei einer Pockenepidemie (damals unheilbar) oder als allein reitende Armeekundschafterin im Indianergebiet zur Zeit der Feldzüge gegen Cheyenne und Sioux (zu dieser Zeit erhielt sie ihren Spitznamen). Amerikaweit bekannt auch ihre Reaktion auf das Ansinnen einiger "ehrbaren Frauen" sie solle doch bitte die Stadt verlassen. Sie reagierte mit der ihr eigenen Feinfühligkeit, verprügelte eine der Frauen und trieb den Rest mit der Bullpeitsche aus dem Raum. Ob sie tatsächlich ein Verhältnis mit Wild Bill Hickok hatte ist ungeklärt, jedenfalls himmelte sie ihn an. Die zur Adoption freigegebene Tochter (1887) aber stammt von einem Mann namens Clinton Burke, mit dem sie kurz verheiratet war. 1903 starb sie verarmt, halbblind und allein in der Nähe von Deadwood/South Dakota. Ihr Begräbnis wurde von einem der Männer bezahlt, den sie bei o. g. Pockenepidemie gesund gepflegt hatte, denn der einzige Nachlass bestand aus einigen nie abgesendeten Briefen an ihre Tochter.
Zitat daraus: Wenn es etwas gibt, was die Welt haßt, so ist es eine Frau, die sich selbst um ihre Angelegenheiten kümmert.
Anmerkung: Wer sich weitere Filme zu bekannten amerikanischen Personen/Ereignissen dieser Zeit anschauen möchte, sollte es mal mit folgenden Scheiben versuchen:
"Long Riders" und "American Outlaws" (James/Younger Bande), "The Broken Chain" (Irokesen), "Geronimo" (Apachen), "Ride with the Devil", "Gettysburg" und "Glory" (Bürgerkrieg), "Heaven's Gate" (Johnson-County-Weidekriege), "Hidalgo" (Ausnahmepferd), "Wild Bill" (Wild Bill Hickock), "Tombstone" und "Wyatt Earp" (OK-Corral)
Drei dieser Filme sind auch gemeinsam als Western-Collection erschienen. Zum Zeitpunkt der Einsendung dieser Rezension waren die Titel alle bei Amazon erhältlich. Allerdings nehmen es auch etliche dieser Filme mit der historischen Wahrheit nicht so genau.
Cast:
Nach Jane Russell, Doris Day und Ellen Barkin verkörpert diesmal Anjelica Huston "Calamity Jane". Und das gelingt ihr Recht gut (Barkin in "Wild Bill" ist allerdings noch besser). Der vermutlich herzlich bärbeißige und zupackende, aber auch zerrissene Charakter des Originals kommt sehr gut rüber. Außerdem spielt neben den oben bereits genannten eine Vielzahl bekannter Gesichter aus der zweiten Darstellerriege mit. Die Namen (z. B. Jack Palance, Liev Schreiber, Tracey Walter, Russell Means, Sam Elliot) sind teils relativ unbekannt, aber wenn man sie sieht - Geistesblitz: "Ach der/die" - aus Filmen wie z. B.: Hidalgo, Conan, Der letzte Mohikaner, Tombstone, Kopfgeld, etc.. Die Darstellerriege lässt also keine Wünsche offen, wurde optimal gecasted und spielt entsprechend gut.
Die DVD:
Das (Voll)Bild entspricht gutem TV-Standard, der Dolby Surround Sound ist kein Highlight aber durchaus OK, liegt übrigens in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch vor. Mit 6 Szenenuntergliederungen ist das entsprechende Menü für einen 156 Min. Film deutlich zu spärlich geraten, Untertitel sind in 24 Sprachen sowie in Englisch für Hörgeschädigte zuschaltbar. Ziemlich groß geraten sind sie gut lesbar, stören aber daher auch wegen dem Vollbild den Sehgenuss. An Extras gibt es genau gar nichts. Schade.
Fazit:
Melancholische, actionarme aber interessante Biografie einer Frau, die den Mut hatte ihrer Männerdominierten Zeit die Stirn zu zeigen und sich nie den damals geltenden Konventionen zu unterwerfen.
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am 28. Oktober 2006
Dieser Film ist sehenswert. Western Fans von John Wayne und Jimmy Steward oder ähnlichen Granden dieses Genres werden es aber schwierig haben diesen Film zu mögen. Nichts desto trotz, es gibt schlechtere Western und Filme aus anderen Genres. Die story ist gut, es fehlt etas an Action, und Frauen Power ist hier gegeben. (Durchaus auch für männliches Publikum geeignet, dies ist kein Emanzen Film). Auf eine Beschreibung der Story verzichte ich, denn das haben andere schon zur Genüge getan und diese auch hier gepostet. Das ganze noch ein weiteres mal zu beschreiben kostet meine Zeit, und Eure wenn Ihr es in der 5 Wiederholung lest.

Fazit:

Netter Western, Unübliche Darstellung des Genres durch Frauen-Charaktere, die aber sehr gut gespielt sind. Die macher haben bewust auf den einsatz von hollywood Schönheiten verzichtet. Dadurch wirkt dieser Film in seiner Darstellung sehr real. Ich kann Ihn empfehlen, auch wenn er kein Klassiker werden wird (aber das werden die wenigsten).
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am 24. August 2013
Was hat nur so mancher gegen diesen Film? Ich finde ihn sehr gut, prima Westernunterhaltung und wieder eine gelungene Verfilmung eines Romans von Larry McMurtry. Okay, nicht so gut wie "Lonesome Dove" (auch hier ist Anjelica Huston in einer tragenden Rolle zu sehen), aber trotzdem bietet "Buffalo Girls" beste Unterhaltung. Und ist jemandem eigentlich mal die Dame aufgefallen, die Annie Oakley verkörpert? Country-Superstar Reba McEntire füllt diese Rolle fast perfekt aus. Fast, denn die wahre Little Miss Shoot hatte dunkle Haare, keine roten. Und wer diesen Film nicht so gut findet, weil seiner Meinig nach die Verkörperung von Calamity Janes nicht 100%ig historischen Tatsachen entspricht, der sei daran erinnert, daß man bis heute nicht 100%ig alles über sie weiß. Um sie ranken noch immer viele Mythen. Und deshalb kann man diese historisch verbürgte Figur herrlich mit seinen eigenen Vorstellungen über sie in einen fiktiven Roman/Film einbauen.
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Um es vorweg zu sagen: Das beste an diesem Film ist die rhythmisch-sinfonische Musik von Lee Holdridge, die es leider nur als Promo-CD gibt. Mit großen Erwartungen habe ich diesen Film gekauft, da der Cast vielversprechend ist. Doch ich wurde enttäuscht. Angelica Huston liefert eine miserable Vorstellung, die nicht annähernd ihr Potential ausschöpft - ihre Calamity Jane wirkt oftmals aufgesetzt und künstlich. Melanie Griffith kann's nicht besser, auch Gabriel Byrne wird hier nicht gefordert. Spaß macht einzig Old Jack Palance. Der Film hat durchaus seine starken Szenen, bleibt aber insgesamt weit unter dem Niveau anderer Fernseh-Verfilmungen von Larry-McMurtry-Romanen, etwa der "Lonesome Dove"-Trilogie. Ursachen sind für mich a) ein schwaches Drehbuch und b) ein Regisseur, der nur ein biederer Handwerker ist. Schade, wenn man bedenkt, welch große Chance die Erlebnisse von Calamity Jane geboten haben.
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